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Xiaomi-Smartphones: Mit oder ohne Backdoor, das ist die Frage

AreaMobile Redaktion

areamobile.de
Xiaomi liefert Smartphones mit installiertem Backdoor-Programm aus, über das der Hersteller ohne Einwilligung der Nutzer Apps installieren kann. Damit könnten aber auch Angreifer leichtes Spiel haben, Schadsoftware auf den Xiaomi-Smartphones aufzuspielen. Der chinesische Smartphone-Hersteller wiegelt ab und bezeichnet das Programm als übliches Tool zur anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens.[...]

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oc2

Neues Mitglied
Soll ich jetzt den Daumen nach oben anklicken weil ich den Beitrag gut finde, oder den Daumen nach unten, weil ich den Backdoor Mist finde???

Zum Thema: Xiaomi redet es schön, das ist einfach eine Frechheit was da passiert.
Aber man sieht ja bei WhatsApp dass es vielen egal ist was gerade passiert, es ist wohl einfach die neue Jugend welche solchen 'Problemen' aus dem Weg geht bzw eine Gleichgültigkeit an den Tag legt.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Was mir beim Lesen durch den Kopf ging:

1. Warum muß ein Tool, das nur das Nutzerverhalten ermitteln will, auch **Installationen** auf dem Gerät des Nutzers ermöglichen?

2. Hat vielleicht gar die chinesische Regierung ihre Finger im Spiel und schreibt - natürlich inoffiziell - Xiaomi (+/od. anderen Firmen) die Installation solcher Software vor?

3. Interessant auf diese Weise zu erfahren, daß auch Google sich das Recht und die Möglichkeit reserviert dem Nutzer aus der Ferne ungewollt Software unterzuschieben.
 

Andre2779

Aktives Mitglied
"1. Warum muß ein Tool, das nur das Nutzerverhalten ermitteln will, auch **Installationen** auf dem Gerät des Nutzers ermöglichen?"

Muss es nicht und ist auch nicht die Regel!

"2. Hat vielleicht gar die chinesische Regierung ihre Finger im Spiel und schreibt - natürlich inoffiziell - Xiaomi (+/od. anderen Firmen) die Installation solcher Software vor?"

Kann sein, werden wir allerdings niemals mit hundert prozentiger Sicherheit erfahren.

"3. Interessant auf diese Weise zu erfahren, daß auch Google sich das Recht und die Möglichkeit reserviert dem Nutzer aus der Ferne ungewollt Software unterzuschieben."

Nicht ungewöhnliches ist bei Apple nicht anders.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ Andre:

" Muss es nicht und ist auch nicht die Regel!"
==> Umso suspekter also, daß es bei Xiaomi der Fall ist.
Im Übrigen: Wenn es nicht die Regel ist, wie Du sagst, warum "verweist ChinaMobileMag auf eine von Hause aus implementierte und seit langem bekannte Backdoor im Betriebssyystem Android, über die Google nicht nur Apps löschen, sondern auch installieren kann" (Zitat AM-Artikel) ?


" Nicht ungewöhnliches ist bei Apple nicht anders. "
==> 1. geht es hier nicht um Apple, sondern um Xiaomi (und Android).
2. ist mir nur ein "Kill Switch" in iOS bekannt, mit welchem Apple nötigenfalls aus der Ferne löschen könnte. Von einem "Install Switch", mit Hilfe dessen Apple ohne Zutun des Nutzers Apps auf dessen iPhone insallieren könnte (wie im vorliegenden Xiaomi/Android-Fall), ist zumindest mir hingegen nichts bekannt. Aber das muß nichts heißen. Vielleicht habe ich nur noch nicht davon gehört. Für entsprechende Links zu seriösen Quellen, die Deine Behauptung stützen, wäre ich alsi dankbar.
Aber vielleicht habe
 

chief

Bekanntes Mitglied
"3. Interessant auf diese Weise zu erfahren, daß auch Google sich das Recht und die Möglichkeit reserviert dem Nutzer aus der Ferne ungewollt Software unterzuschieben."

Bei Android kann man ganz bequem eine Installation einer über die Webseitenversion des Playstore starten. Außerdem, tippe ich, kann dieses "Backdoor" auch der Grund sein, dass Appupdates automatisch durchgeführt werden können.

Ungewollt ist dort nie was geschehen.
 
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