Wird Google bei Ebay versteigert?

Thomas

Bekanntes Mitglied
Die erfolgreichste Suchmaschine der Welt Google wird offenbar Anfang kommenden Jahres an die Börse gehen. Doch ein "normaler" Börsengang scheint nicht anzustehen.

Wie die britische Finanzzeitung "Financial Times" berichtet, überlegt das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View die Aktien in einer Online-Versteigerung anzubieten. Mit dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise wolle das Unternehmen den häufig kritisierten Auswüchsen bei Börsengängen während des Börsen-Booms Ende der Neunziger Jahre vorbeugen. Damals waren Aktien bei Börsengängen oftmals zu "billig" angeboten worden. Denn die ersten Kurse an der Börse lagen häufig um ein Vielfaches über dem Emissionspreis. Doch normale Privatanleger profitierten nur selten davon. Denn ein Großteil der emittierten Aktien ging an vermögende Großkunden und an Fonds der Emissionsbanken. Außerdem könne das Unternehmen so die Gebühren der Konsortialbanken begrenzen.

Google-Wert: 15 Milliarden Dollar
Das Unternehmen wurde erst vor gut fünf Jahren in einer Garage im kalifornischen Menlo Park gegründet. Doch Experten schätzen, dass das Unternehmen bei einem jährlichen Umsatz von 500 Millionen Dollar einen Gewinn von 150 Millionen Dollar erwirtschaftet und damit hochprofitabel ist. Investmentbanker erwarten, dass Google an der Börse mit mehr als 15 Milliarden Dollar bewertet werden könnte.

Doch diese Summe muss offenbar noch das letzte Wort sein. Sollten die Google-Aktie tatsächlich versteigert werden, könne der Börsenwert sogar noch höher sein. Sie könnten 100 Milliarden Dollar Börsenwert erreichen", sagte ein Insider der "Financial Times Deutschland".
Quelle

Bedeutet dies dann, das der Verkaufspreis des gesamten Paketes 100 Milliarden Dollar beträgt? Da würde eBay ja ganz schön an der Provision verdienen...

Ist der Verkauf von Aktien bei eBay überhaupt rechtens?
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Börsenwert ist tatsächlich der Wert, der beim Verkauf erziehlt werden kann. Unabhängig davon halte ich aber 100 Mrd. für reichlich überzogen, wollen die die potentiellen Käufer damit locken?

Die rechtliche Frage hab ich mir auch schon gestellt, ich werde vielleicht am Montag mal unseren Abteilungsjuristen fragen.
 

Thomas

Bekanntes Mitglied
Gleich noch einma eine Frage hinten drauf. Wodurch finanziert sich Google? Über Werbung?
 

sushybymy

Mitglied
hi,

also 15 milliarden?? also bitte helf mir was ist an google so besonderes? ich finds zwar net schlecht und nutze es auch gern aber ist es so viel geld wert? ich hätte nichtmal mit 15 millionen gerechnet. und wie kann sich das unternehmen finanzieren? durch klickbanner? gut ich denke jeder von uns hat schonmal auf einen solchen geklickt aber das es dann weltweit gesehen dieser firma so viel einbringt!? ich könnte mir vorstellen das sie damit geld verdienen suchergebnisse zu verkaufen. sprich ich bezahl google geld dafür das meine seite bei einer bestimmten suche auf platz 1 angezeigt wird. aber dennoch kann das doch niemals einen solch riesigen umsatz machen. natürlich keine 15 milliarden. aber ich kann mir nichtmal vorstellen das es einen umsatz von 50 millionen macht.

lieben gruß

sushy
 

JLacky

Mitglied
Original geschrieben von asrael
Gleich noch einma eine Frage hinten drauf. Wodurch finanziert sich Google? Über Werbung?
Durch Werbung und dadurch, das sie sich abkaufen lassen, welche Firma bei welchen Suchbegriffen ganz Oben in der Liste der Treffer steht.

Wobei das Model gerad den Bach runtergeht, da fast bei jeder Suche man immer über irgendwelche Umwege letzendlich bei eBay landen. Da die Suchergebnisse manipuliert werden.

Aus diesem Grund glaube ich nicht das Googl soviel Geld Wert ist. Die haben nur die Zeichen der Zeit begriffen und wollen schnell noch Kohle machen. In einigen Monaten, wenn die Manipulationen der Suchergebnisse so weitergeht wie bisher, werden immer weniger Menschen Googl benutzen, und damit sinkt der Wert dramatisch.

Mfg
JLacky
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Also ich bin noch nie bei eBay rausgekommen, wenn ich bei Google gesucht habe. Man muß sich natürlich die Ergebnisse erst anschauen.

Ich denke aber nicht, daß die Google Aktien als ein Paket versteigert werden. Eher könnte ich mir vorstellen, daß man die Aktien einzeln kaufen kann. Also eine Auktion, wo man vorher angeben kann ob man 1 10 oder 100 Aktien kauft. So kommen mehr Leute zum Kauf, und Der Preis für die einzelne Aktie ist realistischer.
 

BenniThiel

Mitglied
hallo,

laut der Financial Times Deutschland vom glaube Freitag ist dieser Verkauf in breiter Masse eher unwahrscheinlich, den dies würde es nicht zulassen das ein Hauptinvestor gefunden werde da die Preise zu hoch werden könnten. Dies gilt auch weil der Ausgabe kurs das 2-5 des Wertes übersteige und so, die kurse schnell nachgeben werden, so das der eigentlich Wiederverkauspreis durch den Einkaufspreis auf lange sich nicht eingeholt werden kann.

Denk mal drüber nach, oder würdet ihr ne Aktie für 100€ kaufen die mit 40 startet und dann ne lange Zeit dadrunter bleibt?

Gruß Benjamin

Edit: Also nicht wundern wie das geschrieben ist, wird vielen aufgrund des Verkaufspreises zu denken geben, das meine Berechnung etwas übertrieben ist, oder auch für die erste Woche nicht ganz zu trifft, aber danach wird es sich dann so abwickeln
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Bei dem angegebenen Börsenwert wird ja auch immer eine Zukunftsprognose gemacht. Die ist wie wie in den letzten Jahren gelernt haben aber oft zu überzogen. Sonst hätte auch niemand z.B. so viel Geld in die UMTS Lizenzen gesteckt.

Mit dem extrem hohen Börsenwert, der durch alle Medien geht, lässt sich der zu erziehlende Wert aber auch locker mal eben von sagen wir 15 auf z.B. 18 Mrd. Euro steigern. Wenn davon der o.g. "Insider" auch nur ein Prozent abbekommt *träum*

Dafür kann man dann auch schonmal eine sagen wir mal vorsichtig optimistische Prognose aufstellen.
 
Googles Börsenpläne beflügeln die Hoffnungen der Banker

HANDELSBLATT, 27.10.2003je PORTLAND. Die Eigentümer der führenden Internet-Suchmaschine Google prüfen den Gang an die Börse. In einer Art Schönheitswettbewerb haben sie bereits mit zahlreichen Investmentbanken über Möglichkeiten und Bedingungen einer Platzierung gesprochen. Nach langer Dürre bei Ersteinführungen von Aktien läuft den Banken angesichts eines geschätzten Wertes von 15 bis 25 Mrd. Dollar das Wasser im Munde zusammen. Nachdem sich Technologiewerte im Laufe dieses Jahres deutlich erholten und die Kurse sich zum Teil vervielfachten, wäre der Börsengang des Internet-Klassikers Google ein Zeichen dafür, dass noch Leben in der totgesagten Dot.Com-Branche ist.

"Es gibt eine ganze Reihe von erfolgreichen Internet-Firmen, die reif für einen Börsengang wären", sagt Ben Tompkins, Geschäftsführer der Investmentboutique Broadview International. Sie könnten im Kielwasser von Google schwimmen. Eine Rückkehr der Boom-Zeiten wie Ende der 90er-Jahre erwartet er indessen nicht. Einige kleinere Ersteinführungen von Internet-Firmen, wie die von iPass Inc. im Juli waren erfolgreich. Aber laut Tompkins fassen Investmentbanken gegenwärtig keine Firma für einen Börsengang an, die nicht mindestens 100 Mill. Dollar Jahresumsatz und Gewinne vorweisen kann.

Die Verantwortlichen bei Google halten ihre Karten noch bedeckt. Das erste Halbjahr 2004 gilt als möglicher Zeitrahmen, aber Google lässt sich auf keinen Termin festlegen. Ebenso unentschieden ist, ob und wer als Berater zum Zuge kommt. Es wird sogar darüber spekuliert, dass Google seine Anteile per Auktion über das Internet unter die Anleger bringen könnte. Aber auch hier heißt es aus der Firma, dass noch nichts entschieden sei. Eindeutig ist indessen, dass dies die größte Börseneinführung seit Jahren wäre. Analysten nehmen als Referenzpunkte die Börsenwerte anderer Internetveteranen wie Yahoo, Amazon oder Ebay. Und die liegen alle über 20 Mrd. Dollar, Ebay sogar über 30 Mrd. Dollar.

Die Möglichkeit, die Aktien nicht über Investmentbanken, sondern im Internet Anlegern direkt anzubieten, entspräche dem Geist der Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page, sagen Kenner des Unternehmens. Der gerade geplatzte Prozess gegen den Investmentbanker Frank Quattrone in New York führte zwar nicht zur Verurteilung, zeigte jedoch, in welchem Maße sich Wall-Street-Insider während des High-Tech-Booms an populären Erstemissionen bereicherten. Die Investmentbank W.R. Hambrecht & Co. brachte bereits kleinere Firmen wie RedEnvelope oder Peet’s Coffee & Tea per Internet-Auktion an den Markt. Aber die Erstemission einer Firma mit einem potenziellen Marktwert von vielleicht 20 Mrd. Dollar wäre eine Pionierleistung, die das Platzierungskartell der Investmentbanken aushebeln würde. Es gilt jedoch nicht als ausgeschlossen, dass Google eine Auktion nur deshalb in den Raum stellt, um die Gebührenforderungen der Banken zu drücken und die Geldhäuser zu einer sauberen Emission zu zwingen.

Google wurde 1998 von den beiden Stanford-Doktoranden Larry Page und Sergey Brin (beide 30) gegründet und erhielt 1999 eine Eigenkapitalausstattung von 25 Mill.$, unter anderem von den Risikokapitalgebern Kleiner Perkins Caulfield & Byers und Sequoia Capital sowie von der Stanford University und Andy Bechtolsheim, Mitgründer von Sun Microsystems. Die Suchtechnologie der Firma gilt als wegweisend. Google verdient Geld mit Werbung, ordnet die Suchergebnisse im Gegensatz zu Yahoo jedoch nach Wichtigkeit und lässt sich nicht für die Rangfolge bezahlen. Unter anderem lizenzierte Google seine Technik an AOL und Yahoo. Yahoo legte sich inzwischen mit der Übernahme von Overture aber auch eine eigene Suchtechnik zu.

Google veröffentlicht keine Zahlen, aber nach Schätzungen an der Wall Street wird das Unternehmen in diesem Jahr Erlöse von etwa 800 Mill. Dollar und Gewinne von 100 bis 200 Mill. Dollar erzielen. Das Unternehmen benötigt nicht unbedingt frisches Kapital. Allerdings wird der Konkurrenzkampf mit Microsoft, Yahoo und Amazon immer härter. Außerdem wird vermutet, dass Googles Kapitalgeber die günstige Entwicklung bei High-Tech-Aktien nutzen wollen, um Gewinne mitzunehmen. Und die Gründer würden ihren Beschäftigten die Möglichkeit geben, ihre Mitarbeiterbeteiligungen zu Geld zu machen.

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Internetgaukeleien



Fast hat man das Gefühl, in einer Zeitmaschine zu sitzen, die einen ins goldene Internetzeitalter zurückversetzt. Da wollen die Betreiber der Suchmaschine Google mit ihrem geplanten Börsengang nicht nur die gigantische Summe von 15 bis 20 Milliarden Dollar einsammeln. Nein, die High-Tech-Gurus denken auch öffentlich darüber nach, die Aktien über das Internet zu versteigern, um so das Platzierungskartell der Investmentbanken auszuhebeln.

Die Gründe, die die Google-Eigner für ihren kühnen Plan anführen, sind vor allem altruistischer Natur: Man könne den gierigen Bankern nach den Mauscheleien in der Ära des Aktienbooms nicht mehr trauen. Da mag etwas dran sein. Doch eine Internetauktion ist sicher nicht der Königsweg zu mehr Moral im Aktiengeschäft.

Denn das Wirken der Investmentbanker muss keineswegs verderblich sein. Ihre wichtigste Rolle ist es, einen Aktienpreis zu finden, der die langfristigen wirtschaftlichen Aussichten eines Börsenkandidaten widerspiegelt. Außerdem helfen die Banken, eine vernünftige Mischung aus spekulativen und langfristig orientierten Investoren zu schaffen.

Beide Allokationsaufgaben kann eine Auktion so nicht erfüllen. Zwei Vorteile hätte die Versteigerung aber auf jeden Fall, zumindest für Google: Sie maximiert kurzfristig den Preis der neuen Aktien und erspart die Honorare der Banker.

Legitime Motive, allerdings sollte man sie beim Namen nennen und sich nicht hinter moralischen Pseudoargumenten verstecken. Ob es bei einem Börsengang zu Exzessen kommt, darüber entscheidet nicht die Art der Emission. Bei einer Spekulationsblase reißen die Anleger den Verkäufern die Aktien zu egal welchem Preis aus der Hand. Dann wachsen Gier und Versuchung – egal ob mit oder ohne Investmentbanken. mm

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Quelle - Stichwort google
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die 15Mrd. $ errechnen sich aus dem Kurs Gewinn Verhältnis, darüber stand was in einer der letzten Wirtschaftswochenausgaben

Grüße

SP
 
Will Microsoft Google übernehmen?

New York Times: Gespräche zwischen Google und Microsoft

Zwar bereitet Google derzeit seinen für 2004 geplanten Börsengang vor, führt aber zugleich Gespräche mit Microsoft über eine Beteiligung oder gar eine komplette Übernahme, das berichtet die New York Times unter Berufung auf Manager des Unternehmens.

Derzeit bevorzuge man bei Google aber eher den Börsengang, so das Blatt weiter. Dabei könnte Google mit 15 bis 25 Milliarden US-Dollar bewertet werden, von denen 10 bis 15 Prozent an die Börse gebracht werden sollen. Offiziell kommentieren wollten beide Unternehmen die Geschichte gegenüber der New York Times nicht.

Zugleich halten sich aber Gerüchte, Microsoft arbeite an einer eigenen Suchmaschine in Konkurrenz zu Google, die dann auch in andere Microsoft-Produkte integriert werden könnte.

Quelle

Na bitte, dass hört sich doch super an, was da auf uns zukommen würde...
 

T39

Bekanntes Mitglied
Original geschrieben von Brainstorm
Also ich bin noch nie bei eBay rausgekommen, wenn ich bei Google gesucht habe.
Indirekt vielleicht schon.
Auf die simple Anfrage "videorekorder" und "test" listet Google.de 25.200 Treffer. Treffer eins, zwei und fünf verweisen auf die Firma yopi.de, angeblich eine Preisvergleichsmaschine. Neben jedem vorgeschlagenen Gerät prangt ein Link zu eBay. Wenn man einen Preisvergleich durchführt, erhält man als Ergebnis stets zwei bis drei Preisangebote bei amazon.de. Und das noch nicht mal für Rekorder, sondern für CDs. Treffer drei und vier führen auf zwei Seiten mit identischem Inhalt, auf denen keines der beiden Suchwörter vorkommt. Und so geht es fröhlich weiter.
Weiterhin:
Vor allem eBay und amazon.de gelingt es, einerseits mit ihren gut dotierten "Affiliate Programs" viele Partner-Webseiten anzuheuern, was automatisch zu einem hohen PageRank führt. Verbunden mit den vielen Fake-Seiten, führt jede Produktsuche schnell zu einem der beiden Online-Giganten. Man sollte nun annehmen, dass Google schnell dabei wäre, solchen Missbrauch auszuhebeln. Tatsächlich können die Nutzer solche Spam-Seiten melden. Ein Google-Sprecher beteuert auf Anfrage, dass ein Team von 30 Experten daran säße, den Algorithmus ständig zu verbessern, um solchen Missbrauch zu beenden. Zumeist aber, klagen Branchenbeobachter, bleiben die beanstandeten Seiten im Index. Nur warum? Google baut einen zweiten Bereich auf, der das Kerngeschäft schon bald übertrumpfen könnte. Google makelt Werbung. Und das geht so: Die Kalifornier mieten Fläche auf dem Portal eines Anbieters, zum Beispiel focus.de oder cinema.de, und bieten darauf "sponsored links" an. Je nach Inhalt der angezeigten Seite, stellt nun Google die passende Werbung dazu, ausgewählt nach Keywords und veredelt durch die Marketingdaten, die die Surfer beim Suchen auf Google hinterlassen. Die bezahlten Surftipps garnieren im Übrigen auch die Suchergebnisse von Google selbst. Für dieses "AdSend" genannte Angebot konnte Google bereits 150.000 Werbekunden weltweit gewinnen. Über die Zahl der Internetanbieter, die AdSend nutzen, schweigt sich Google aus: Sie nehme stark zu. Die neuen Ambitionen wurden von Google-Fans bislang kaum wahrgenommen. Aber ein bisschen merkwürdig ist es schon, wenn man erfährt, dass die Lieblingsbibliothekarin im Nebenjob für Bücher wirbt.
taz
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
Will Microsoft Google übernehmen?


New York Times: Gespräche zwischen Google und Microsoft


Zwar bereitet Google derzeit seinen für 2004 geplanten Börsengang vor, führt aber zugleich Gespräche mit Microsoft über eine Beteiligung oder gar eine komplette Übernahme, das berichtet die New York Times unter Berufung auf Manager des Unternehmens.
Quelle: Golem.de
 
Original geschrieben von Schwarzepiste
New York Times: Gespräche zwischen Google und Microsoft

Zwar bereitet Google derzeit seinen für 2004 geplanten Börsengang vor, führt aber zugleich Gespräche mit Microsoft über eine Beteiligung oder gar eine komplette Übernahme, das berichtet die New York Times unter Berufung auf Manager des Unternehmens.

Derzeit bevorzuge man bei Google aber eher den Börsengang, so das Blatt weiter. Dabei könnte Google mit 15 bis 25 Milliarden US-Dollar bewertet werden, von denen 10 bis 15 Prozent an die Börse gebracht werden sollen. Offiziell kommentieren wollten beide Unternehmen die Geschichte gegenüber der New York Times nicht.

Zugleich halten sich aber Gerüchte, Microsoft arbeite an einer eigenen Suchmaschine in Konkurrenz zu Google, die dann auch in andere Microsoft-Produkte integriert werden könnte.

Quelle

Na bitte, dass hört sich doch super an, was da auf uns zukommen würde...
Original geschrieben von Stefan Fritzenkötter
Quelle: Golem.de
:augenpaul ? :D

Aber was kommt da auf uns zu? Wenn MS Google kauft, dann wird die Internetwelt ein Stückchen mehr miteinander vernetzt...:rolleyes:
 
Microsoft umwirbt Google

Quelle

Internet-Aktienverkauf bei Google vom Tisch

Google denkt dem Bericht zufolge darüber nach, einen Anteil von 10 bis 15 Prozent am Unternehmen über die Börse zu veräußern und damit bis zu zwei Milliarden Dollar einzunehmen. Bislang befindet sich das 1998 von zwei Stanford-Doktoranden gegründete Unternehmen in Privatbesitz. Von Plänen für einen Verkauf von Aktien über das Internet, der bei Google angedacht worden war, um die Gebührenzahlungen an die am Börsengang beteiligten Banken zu sparen, hat das Unternehmen indes offenbar Abstand genommen.
und M$:
Microsoft habe allerdings keine Eile, die Zusammenarbeit mit Google voranzutreiben, berichtete die «NYT» weiter. Der Konzern könne sich auch bei einem so genannten Secondary Offering, bei dem weitere Anteile am Kapitalmarkt veräußert werden, einkaufen. Keiner der beiden Firmen wollte dem Blatt gegenüber einen Kommentar abgeben.
SP
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Dazu stand heute in interessanter Artikel in der Zeitung.
Tenor:

Wenn MS Google übernimmt, haben die fast ein Monopol und können auch beeinflussen, wer was findet und was vor allem nicht mehr zu finden ist.

Damit wird das I-Net kontrollierbar und damit auch manipulierbar.

Google hat einen Marktanteil als Suchmaschiene von nahezu 75%. Also kann man mit geziehlter Unterdrückung von Seiten nahezu das I-Net kontrollieren.
 

Thomas

Bekanntes Mitglied
Wird es dann nicht so werden, dass die informierte Internetgemeinde Google meidet und sich Alternativen sucht. Dies wäre die Möglichkeit für eine andere Suchmaschine sich zu etablieren, so hoffe ich doch.

Ich würde eine M$-Suchmaschine auf jeden Fall meiden. :p
 
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