Wie die Zeit vergeht: C64 erlebte vor 20 Jahren Durchbruch

Frank H.

Aktives Mitglied
Klobige Tasten im so genannten "Brotkasten" - vor 20 Jahren eroberte der Kleincomputer Commodore 64 die deutschen Haushalte. Der "VW-Käfer des Computerzeitalters", so der Branchenverband BITKOM, kam im September 1982 auf den Markt und erlebte nur ein Jahr später seinen Durchbruch. Schon 1986 waren eine Million Exemplare allein in Deutschland verkauft - weltweit ging das Gerät mehr als 17 Millionen Mal über den Ladentisch. Rund 1000 DM kostete der Commodore-Computer 1983 - ohne Zusatzgeräte wie Diskettenlaufwerk oder Monitor.

Zwischen einem modernen Heim-PC und dem Commodore 64 liegen nicht nur 20 Jahre - sondern in der Computerwelt ein Sprung wie vom Neandertaler zum Homo sapiens. Das beginnt bei der Datenspeicherung: Festplatten von 80 oder 100 Gigabyte Kapazität sind heute Standard. Der C64 bezog Programme und Daten von 5 1/4 Zoll-Disketten mit einer Speicherkapazität von 170 Kilobyte...

@ Quelle und mehr bei
pc-welt.de

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OHJA! Das waren noch Zeiten... Ich erinnere mich noch sehr gut an Summer games. Bei fast jeder Disziplin hatte ich Blasen an der Handinnenseite. Die Joysticks mussten damals viiiel mitmachen. :D

Oder ZakMakraken <--- oder wie auch immer man das schreibt. :rolleyes:
Bubble Bobble
R-Type....

man da gabs einfach nur zu geile Spiele...
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Und im Nachhinein wurde einige male versucht, das ganze wieder aufleben zu lassen... In den seltensten Fällen ist dies gelungen! BubbleBobble gehört dazu, man kann aber auch bei 1:1-Umsetzungen nicht viel falsch machen. ;)

Wir wollten schon lange mal ne Kult-C64-Veranstaltung machen... Aber irgendwie gibt das wohl nichts mehr...! Das würde sicher richtig interessant!

BubbleBobble oder BoulderDash California-Games (überhaupt alle Spiele der ***-Games-Reihe) sind einfach nur Spielspass pur!

Muß unbedingt mal zusehen, dass das doch noch mal was gibt! :D
 
Es gibt doch auch freaks, die sich ne alte Spielhallenkonsole (diese großen schwarzen Kisten) kaufen, diese dann mit nem modernem PC aufrüsten und da alle alten c64 Spiele daddeln, das ist doch mal Kult :top:

SP
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Das find ich affig! Hab ich schon versucht, das kommt aber einfach nicht an den alten, voll genialen C64-Bluescreen heran! Der ist doch um ein vielfaches kultiger! :top: Außerdem darf auch das Laufwerkgeratter nicht fehlen... es soll ja echtes Feeling aufkommen!

Obwohl das natürlich auch was hat... Geht dann wieder in Richtung Case-Modding... :D :p
 
Fakten Fakten Fakten

Erst mit dem IBM-PC bliesen Computer zum Angriff auf Privathaushalte und Büros. Das billigste Gerät ohne Diskettenlaufwerk und Festplatte war für 1560 Dollar zu haben, also zu einem Zehntel des bis dahin üblichen Preises. Auf dem "5150" liefen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Präsentationssoftware und Spiele. Der Computer war auf einmal ein Gerät, das jeder gebrauchen und bezahlen konnte.

"Der erste PC hatte den Sexappeal eines EKG-Gerätes"

Boris Jakubaschk, PC-Sammler

Ur-PC war der Altair
Personal Computer gab es eigentlich schon seit über fünf Jahren, bevor sich der Riese aus Armonk entschloss, seinen Großrechnern einen kleinen zur Seite zu stellen. Der erste PC stammt aus dem Jahr 1975. Er hieß Altair 8800, war mit ein paar Kilobyte Speicher ausgestattet und "hatte den Sexappeal eines EKG-Gerätes", wie der PC-Sammler Boris Jakubaschk in seinem virtuellen Computermuseum bemerkt.

Der Altair war der Urvater aller Homecomputer: Die Apple-Gründer Steve Jobs und Steven Wozniak nahmen ihn zum Vorbild für ihre Entwicklungen, und ein gewisser William Gates portierte die Programmiersprache Basic auf das Gerät.

IBM-Gerät löste Boom aus
Der Apple I erschien ein Jahr später und passte (mangels Gehäuse) noch in eine Holzkiste oder einen Koffer. Gemeinsam mit dem Commodore PET (1976) und dem Sinclair ZX 80 (1980, der erste PC unter 1000 Mark) galt das Apple-Gerät als Vorläufer der heutigen Heimcomputer.

Doch es war der IBM-PC, der eine Entwicklung auslöste, die selbst der Hersteller nicht erwartet hatte. Das Unternehmen rechnete mit 250.000 verkauften Rechnern in fünf Jahren. Tatsächlich war die Millionen-Grenze schon nach drei Jahren überschritten. Die Vormachtstellung, die der Hersteller von Großrechnern zunächst auch beim PC hatte, war aber schnell dahin. Der IBM-Rechner war von so einfacher Bauart und technisch so gut dokumentiert, dass er leicht nachgebaut werden konnte. Aus Sicht des Unternehmens ein fataler Ausnahmefehler. Denn die Rechner-Kopien, so genannte Clones, überschwemmten den Markt. Bei den Kopierern tat sich besonders eine Marke hervor: Compaq.

Bunter Markt in den 80ern
Mitte der 80er konkurrierten auf dem PC-Markt diverse Prozessoren, Hardware-Ansätze und Betriebssysteme. MS-DOS-Befehle wurden gelernt wie Vokabeln in der Schule, mit dem ersten Apple Macintosh (1984) und dem Atari ST (1985) wurde aus dem PC das Gerät mit der Maus.

Die Computerrevolution spielte sich aber in den Kinderzimmern und Heimbüros ab. Dort war vor allem der legendäre Commodore C 64 anzutreffen; vorzugsweise an einen Fernseher angestöpselt. Dinge wie Joysticks oder Datasetten wurden zu den wichtigsten Dingen des Alltags, ein Diskettenlaufwerk war fast schon Statussymbol. Kaum eine Schulpause war ohne den Austausch von Software denkbar.

Programmieren im Kinderzimmer
Wichtiger als die Spielerei aber war, dass vor allem Jugendliche das Programmieren für sich entdeckten. 14-Jährige fingen an, mit Basic, Assembler und Konsorten die 8-Bit-Geräte zum Äußersten zu bringen. Unzählige Code-Zeilen wurden geschrieben, damit "Hallo" auf dem Startbildschirm stand oder kleine Spielchen über den Bildschirm ruckelten.

Die Sturm- und Drangzeit des PC mit den einst großen Namen Sinclair, Amstrad, Amiga oder Commodore fand allerdings ein abruptes Ende. Die als Wintel bekannt gewordene Kooperation von Intel-Prozessoren gestützten Rechnern mit einem Betriebssystem von Microsoft beherrscht spätestens seit der Einführung von Windows 3.1 (1990) den Markt.

300 Mal mehr Leistung
Die grafische Benutzeroberfläche, von DOS-Puristen lange als Spielerei abgetan, gab es nun auch für die Wintel-Fraktion, und die günstigen PC-Clones halfen bei der Verbreitung von Windows als Standard. Überlebt haben der Mac als Nischenprodukt und das alt ehrwürdige Unix durch die Wiederbelebung als Linux.

Vom ersten IBM-PC bis heute hat sich die Prozessorleistung um das 300-fache gesteigert. Und hätte die Autoindustrie eine derartige Entwicklung durchlebt, würde nach Angaben von IBM ein Rolls-Royce heute mit einem Liter Benzin über eine Million Kilometer fahren können. Mit PC, die heute bei Aldi neben der Butter liegen, kann man Fotos und Videos in nie gekannter Qualität erzeugen, Musik machen oder ins Internet surfen, das es übrigens schon vor dem Heim-Computer gab.

Doch Nostalgiker versetzen sich gerne in ihre 8-Bit-Jugend zurück: Mit Emulatoren leben die alten Sinclairs, Commodores und Ataris auf den heutigen Rechnern weiter. Und Donkey Kong wirft seine Steine wie am ersten Tag

Quelle
 

indiana1212

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Floppy 1541 (IMHO)

LOAD *.*;8,1

Oder

10 Print "Hallo"
20 goto 10
RUN

:))



EDIT:

Brainstorm -> It´s your turn !

:))
 

Reason

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Hmmmm bin grad am kellerentrümpeln und auf meinen C64 und Amiga 500 gestoßen - wird zwar jahrelang nicht benutzt aber trennen will man sich doch nicht davon.
War halt doch kult.
 

Thomas

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Original geschrieben von Stefan Fritzenkötter
SYS 64738

POKE 53280,0
POKE 53281,0

Frage: Wofür sind die unteren Pokes?
Was man nicht alles für die Änderung der Bildschirmfarbe und des Rahmens auf schwarz tun musste... :D
 

lobogear

Neues Mitglied
Kult ?Uhrbeutel...

:top: Ja klar,war en Trabbi auch, aber wer will die Hütt noch haben:geschweige denn fahren???? Siehste also ab dafür... :top: :top:
 

Brainstorm

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Wie konnte ich diesen Thread damals nur übersehen. Muß wohl daran gelegen haben, daß ich selten in den OT forem (außer KN) unterwegs war. :)


rinzewind schrieb:
Wir wollten schon lange mal ne Kult-C64-Veranstaltung machen... Aber irgendwie gibt das wohl nichts mehr...! Das würde sicher richtig interessant!
Man muß das nur richtig machen. Es gibt (mehr oder weniger) regelmäßig solche Veranstaltungen. Termine findest Du unter:
www.c64.sk
oder:
http://go64.siteforum.com/portals/go64/index.html auf Termine klicken

Stefan Fritzenkötter schrieb:
SYS 64738

POKE 53280,0
POKE 53281,0

Frage: Wofür sind die unteren Pokes?
POKE 53280,0 setzt die Rahmenfarbe auf schwarz, POKE 53281,0 macht dasselbe mit der Bildschirmfarbe. Die Zahl nach dem Komma ist stellvertretend für die Farbe. 0= Schwarz, 1= Weiß, 2= Rot... geht bis 15. Prinzipiell lassen sich werte bis 255 Poken. Da der C64 aber nur 16 Farben darstellen kann (0-15) werden bei den höheren Nummern die Farben in derselben Reihenfolge wiederholt.

Der SYS befehl führt übrigens einen Reset aus. :)
 

Stefan Fritzenkötter

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Oliver Biasin schrieb:
POKE 53280,0 setzt die Rahmenfarbe auf schwarz, POKE 53281,0 macht dasselbe mit der Bildschirmfarbe. Die Zahl nach dem Komma ist stellvertretend für die Farbe. 0= Schwarz, 1= Weiß, 2= Rot... geht bis 15. Prinzipiell lassen sich werte bis 255 Poken. Da der C64 aber nur 16 Farben darstellen kann (0-15) werden bei den höheren Nummern die Farben in derselben Reihenfolge wiederholt.

Der SYS befehl führt übrigens einen Reset aus. :)
Sehr gut! Und jetzt was schwierigs. Schreibe die Abkürzung des Befehls "LOAD" auf. :)
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Schwirig ist nur, das am PC wiederzugeben :)

die Abkürzung ist lO, also kleine l und dann Shift+O.
Da der C64 aber im normalmodus nur Großbuchstaben und Grafikzeichen kennt, erscheint auf dem Bildschirm ein großes L und ein Winkel, der etwa wie ein auf den Kopf gedrehtes L aussieht :)
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
Oliver Biasin schrieb:
Schwirig ist nur, das am PC wiederzugeben :)

die Abkürzung ist lO, also kleine l und dann Shift+O.
Da der C64 aber im normalmodus nur Großbuchstaben und Grafikzeichen kennt, erscheint auf dem Bildschirm ein großes L und ein Winkel, der etwa wie ein auf den Kopf gedrehtes L aussieht :)
100 Punkte... :)
 
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