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warum wird apple von vielen so runtergemacht?

Steveman

Neues Mitglied
an den produkten kann ja wohl kaum liegen, sie sind idiotensicher und einfach zu bedienen.
liegt es vllt daran dass es alles zu einfach und flüssig geht?
oder an den preisen?
oder an der firmenpolitik?
oder daran dass alle an foxconn denken und sich die die mitarbeiter umbringen?

ich verstehe es ehrlichgesagt nicht.
ich wurde leider erst heute schlauer.
ich habe immer ein iphone zb ausgeschlossen für mich, weil ich immer diese schlagzeilen mit foxconn im sinnhatte wenn ich an apple dachte.
aber wenn man dann bissal durchs inet liest, erfährt man, dass ja auch dell laptops, ps3 xbox360, wii, intelchips..... von foxconn gebaut werden.
daher kann man ja nicht sagen ich kauf kein iphone weil es von foxconn gebaut wird.

hat einer ne erklären?

grüße ,
Steveman
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
Naja....

vor 3 Jahren war fü viele die Handywelt noch in Ordnung- da gab es Nokia als absoluten Marktführer mit seiner Anhängerschaft..Siemens sagem und Co waren weg...Motorola , und SE auf dem absteigendem Ast, Samsung nahm noch keiner Richtung ernst...und HTC fertigte paar xda und mda. Achja-gab noch RIM-aber hauptsächlich in Nordamerika .
Highend gab es eigentlich nur von Nokia mit dem N95..aber auch N86


Und dann kam Apple-und hat alles durcheinander gebracht..dieser nestbeschmutzer.

Dazu noch mit einem ziemlichen egomanischen , aber auch charismatischem Verkafsgenie namens Jobs. Es wurde eine Marke zelebriert mit einem außergewöhnlichem Produkt- und nicht mehr nur banale Handies an die Leute gebracht. Dazu hat sich Nokia auch noch den lukrativsten Teil vom Kuchen abgeschnitten.
Die Kunden rannten in Scharen dahin-und sind sie dort gehen sie zum größtenteil auch nicht mehr fort da sie trotz aufgebauschtem Antennagate mit dem iphone zufrieden sind.

Außerdem maßt sich Apple auch noch an festzulegen was auf dem Gerät zu laufen hat, lässt es nicht zu jeden Schrott aus dem Internet zu installieren. Nichtmal Pornoapps sind erlaubt- Zensur!!! ;-)

Yep-wäre ich Nokiafan/Mitarbeiter wäre ich auch pottsauer auf Apple.
 

Birk

Aktives Mitglied
@bocadillo

Nicht bös gemeint, aber dein Nokiabashing wirkt langsam ein wenig pathologisch. Das Apple soviele Feinde hat, hat nichts mit Nokia zu tun.

@Topic

Apple hat mit dem (gerade dem ersten) iPhone ein tolles und bahnbrechendes Produkt abgeliefert. Das viele Apple und das iPhone nicht mögen, hat hauptsächlich 2 Gründe:

1. Die emotionale Gründe: Arroganz, Marketing und Übertreibung

Apple (und auch viele der Fans) neigen dazu die Vorzüge ein wenig zu viel zu loben. Bei Apple ist immer alles "magical" und "revolutionary". Die kleinsten Dinge (z.B. Ordner in iOS 4) werden als gigantische, nie dagewesende und von von Apple erfundene Innovationen abgefeiert. Soviel Arroganz und überzogene Selbstdarstellung führt naturgemäß zu einer Gegenreaktion.

2. Die handfeste Gründe: Zensur, Kontrolle und Einschränkung

Gerade in Verbindung mit der überzogenden Selbstdarstellung und dem Anspruch Apples alles 1000x besser als die Mitbewerber zu machen, wiegen die echten Nachteile von Apple sehr stark.

Apple enthält seinen Benutzern viele Dinge vor, die technisch möglich wären und beschränkt seine Geräte künstlich, um seine Geschäftsmodelle zu schützen. So kann man nicht direkt auf die Daten des Geräts zugreifen oder Software aus anderen Quellen als dem Apple-Store installieren, so dass Apple an jeder Software (App) mitverdient und keine Konkurrenz duldet.

Auch wird z.B. der AppStore stark zensiert. Apple läßt z.B. keine Magazine von Schwimmmoden zu, weil diese zu viel nackte Haut zeigen oder verbannt politische Satire aus dem Store. Dabei geht es nicht um eine Kontrolle über potentiell schädliche Software, sondern um eine inhaltliche Zensur. Apple kontrolliert, was die User lesen und benutzen dürfen. Das entzürnt natürlich Menschen, die Freiheit zu schätzen wissen.

--------------

Die meisten Apple-Hasser ärgern sich am meisten über "Punkt 1", argumentieren dann aber mit "Punkt 2". ;-)
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
sorry birk- yber die meisten antiapple kommentare kommen nunmal aus diedee ecke- bzw von anhängern anderer traditioneller hersteller.

betreff apple wird dort gern auch mal gebashed.

aber grundsärtlich gebe ich dir auch mit deinen 2 punkten recht. ;-)
 

DDD

Aktives Mitglied
Also wegen Foxconn wird es eher weniger sein. Klar das hatt den Hatern in den Kragen gepasst obwohl eigentlich Apple nichts anderes als ein Sündenbock in dieser Geschichte war ohne jetzt Apple Verteidigen zu wollen. Von anderen Firmen war ja erst gar nicht die Rede. Manche wollen es einfach nicht wahrhaben das man trotz Einschränkungen auch zufrieden mit Apple Produkten sein kann und das man vielleicht auch manchmal ein bisschen mehr aufs Design schaut. Manche wollen es auch nicht wahrhaben das Apple auch einfach einen anderen Weg geht. Sie erfinden nichts neu aber überlegen wie sie etwas anders angehen können. Da bringt man halt dan anstatt Notebook Standartkost mal was extrem Flaches raus oder geht von Tastatur und Stylus Touchscreens zu Fingerfreundlichen und leicht zu Bedienenden Touchscreens plus Software. Dan das IPad. Jeder hatt geschrien das kann doch nichts und soll ein richtiges OS bekommen. Doch mittlerweile Kristallisiert sich für mich immer mehr raus das für ein Tablet IOS oder Android besser geeignet ist als Windows oder Mac OS. Zum Schluss bleiben vielleicht auch noch Applefanatiker an denen sich einige Leute verständlicherweise stören. Allerdings ist das meiner Meinung nach mittlerweile mehr ein Alibi. Wenn ich mich hier im Forum umschaue dan muss ich sagen gibts doch einige aus dem Anti Apple Lager die den Fanatikern in keinster Weise nachstehen.
 

Birk

Aktives Mitglied
> betreff apple wird dort gern auch mal gebashed

Klar, das bestreitet nun wirklich niemand. :)

Ich gerade noch mal durchgelesen und das richtige Gegenargument zu Punkt 2 ist natürlich die eigene Entscheidung der Apple-Kunden die Kontrolle und die Beschränkungen wissentlich in Kauf zu nehmen, um die guten Apple-Produkte nutzen zu können. Die meisten iPhone-User scheinen ja darunter wenig zu leiden und die, die darunter leiden würden (z.B. ich) kaufen sich deshalb kein iPhone.

Deshalb bleibe ich bei der These:

"Die meisten Apple-Hasser ärgern sich am über "Punkt 1", argumentieren dann aber mit "Punkt 2".
 

DDD

Aktives Mitglied
@Birk. Ich kann deinen Post durchaus nachvollziehen. Auch das Apple neue Funktionen etwas mehr Bewirbt als andere obwohl es eigentlich schon Zeit war diese zu Implementieren. Wo ich allerdings allgemein widerspreche ist diese Apple hatt es erfunden Geschichte. Diese kommt meiner Meinung nach immer von anderen Leuten. Auch wenn Apple sagen wir mal Ordner bewirbt und sagt schaut mal her wie leicht und toll es funktioniert dan sagen sie ja nicht Automatisch sie hätten es erfunden. Sondern das ist dan meist der erste Kommentar von anderen Personen.
 
T

TheHunter

Guest
Also mir geht hauptsächlich auf den Sack, dass wie Birk schon schrieb, die Apple fitzen immer meinen sie seien die besten und alles was von Apple kommt ist super, alles andere kacke... Sowas hasse ich generell, nicht nur auf Handys bezogen.

Für mich käme kein Iphone in Frage, weil mich gerade diese erwähnte Einschränkung nervt, die Leute die eh keine Lust haben sich mit Technik zu beschäftigen, nie auffallen würde. Das Iphone ist ein Gerät für Leute, bei denen das Handy funzen muss und die heute notwendigen Dinge können muss, wie z.b. Internet, Email, Kalender(zur Not), Musik, Telefonieren und Chatten. Ach ja, spielen noch und das wars. Diese Diszplinen beherrscht es gut und auch Design-Technisch ist zumindest das I-Phone 4 wirklich ein kleines Kunstwerk. Dies rechtfertigt aber keinen Preis von 800e oder mehr.
Ich habe mich ja mit mühe und not nun zu Android durchgerungen, wobei mich da bestimmte Dinge die ähnlich wie beim IOS nerven, aber im Market findet man wenigstens für alles ein Programm und der Market wird nicht zensiert.

Am liebsten hätte ich aber ein super laufendes N8 oder vergleichbar, weil da eben alles noch so konfigurierbar, anpassbar usw ist wie bei Symbian seit eh und je.

Man kanns eigentlich vergleichen wie bei dem SPrung von XP zu Vista, alles ist auf ein mal anders(angeblich einfacher) und man findet nix wieder. Mir is immer noch DOS am liebsten. :D
 

Birk

Aktives Mitglied
@DDD

Ok, Du hast recht, dass ich in diesem Punkt ein wenig Apple und die Apple-Fans durcheinander schmeisse. Apple sagt nicht selber, sie hätten alles erfunden, dass ist natürlich eine Steigerung der Fans. Da hast Du recht.

Aber die Abneigung vieler gegen Apple kommt halt nicht nur durch die offizielle Apple-Linie, sondern auch durch Nebenerscheinungen, wie fanatische AppleFans oder den Medienhype.

Es ist natürlich Unsinn Apple wegen der fanatischen Fans zu "hassen", aber so funktioniert Mensch nunmal. :)

Und auch wenn es Fanboys anderer Marken gibt, so sind die Applefans nach meinen Erfahrungswerten diejenigen, die am stärksten "missionieren" und bewerben. Ich kann mich an nervige Situationen erinnern, an denen Freunde, die ein iPhone neu hatten, auf einer Party jedem ihr iPhone unter die Nase reiben mussten und um vorzuführen wie toll es ist. Das habe ich noch mit keinem anderen Handy so erlebt.
Spricht natürlich für Apple seine Kunden so zu begeistern, nervt aber trotzdem und erzeugt naturgemäß Gegenreaktionen.
 

DDD

Aktives Mitglied
Jo glaub ich das dass nervt. Ich halte es eher etwas Defensiver. Nachdem ich mein 4er hatte wussten es die Leute in der Arbeit erst 2 Wochen später das ich es hatte nachdem sie mich mal gefragt hatten was ich vom 4er halte. Auch Freunde und bekannte wussten es erst als ich es irgendwann mal aus der Tasche holte um wirklich eine SMS zu schreiben. Aber stimmt es gibt genug Leute die damit Hausieren gehen. Ich finde es auch besser nicht den Angeber zu spielen. Wenn man wirklich mal nach der Uhr schaut oder Telefonieren will dann braucht man es ja nicht verstecken. Aber schau mal her ich hab ein IPhone würde mich auch stören. Deswegen bin ich auch nicht abgeneigt davon dass der Name Android und Windows Phone etwas mehr in Köpfe kommt. Das es dann nicht mehr heißt ach du hast ein IPhone sondern ist das ein IPhone oder ein Android. Dan würde sich auch keiner mehr besonders cool vorkommen nur weil er ein IPhone oder Android hatt. Wobei das eh immer weniger wird. Den was Exklusives und seltenes ist das IPhone seit dem 3G bzw. 3Gs eh nicht mehr und das ist auch gut so.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Die Produkte von Apple (Iphone) verkaufen sich deshalb so gut weil sie:

1. Ein perfektes Marketing haben (könnte sich Nokia mal was von abschneiden, ich sag nur Pamela Anderson) ;-)
2. Einfaches OS,- übersichtlich.
3. Alles ist super aufeinander abgestimmt
4. Superflüssige Bedienung
5. Äußerst stabiles OS
6. Top Verarbeitung (Wenn man im Geschäft mehrere Handys in die Hand nehmen kann und direkt vergleicht, bleibt man beim Iphone hängen)
7. Riesen Appstore (Steve hat die Apps populär gemacht)
8. Tolles Display

Die Summe daraus macht ein top Handy aus!
Und ob Flash, und der Applekäfig einem sooo stören,- offensichtlich nicht.
 

Birk

Aktives Mitglied
@benthepen

In der Schule würde drunter stehen: Thema verfehlt. ;)

Das Thema war: "Warum wird Apple von vielen so runtergemacht?" und nicht "Warum lieben so viele Menschen Apple?"
 

Frank Kabodt

ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de
Die Produkte von Apple (Iphone) verkaufen sich deshalb so gut weil sie:

....

Die Summe daraus macht ein top Handy aus!

Da hat wohl einer die Frage nicht verstanden ;)
Mich stört an Apple am meisten der nicht endenwollende Hype. Klar, die Geräte sind technisch gut und optisch kann man ebenfalls kaum etwas negatives sagen. Dafür haben die Produkte von Apple auch ihren Preis. Jeder muss selbst wissen, ob er sich nen MacBook für 1800 Euro holt oder lieber ein Lenovo mit mehr Leistung für 900 Euro. Alles eine Frage des Geschmacks, des Idealismus' und des Geldbeutels.

Meiner Meinung nach ist der Grund, weshalb Apple bei vielen Leuten so schlecht wegkommt, nicht die Firma an sich. Es sind die Fanboys und letztlich auch die Medien. Würde Apple einfach jedes Jahr sein neues iPhone vorstellen, die Fachmedien würden im gewohnten Rahmen (wie bei Nokia oder Samsung) drüber berichten und die Fanboys würden sich mit der Lobhudelei zurückhalten, dann gäbe es keine Probleme. Aber warum müssen etablierte Medien wie z.B. Welt Online darüber berichten? Erst dadurch wird Apple so extrem hochstilisiert und der Hype nimmt seinen Lauf.

Lange Rede, hier der Sinn: Dass Apple für viele unsympathisch ist, liegt mMn nicht am Unternehmen (auch nicht unbedingt an Jobs), sondern an den Fanboys und den Medien, die Apple so extrem hypen und damit die Glaubwürdigkeit (vielleicht sogar die Würde) des Unternehmens verspielen.

Gut, eine Ausnahme zum oben Gesagten muss ich eingestehen: Durch Antennagate hat Apple natürlich auch selbst dafür gesorgt, zum Gespött der Masse zu werden.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
"Mich stört an Apple am meisten der nicht endenwollende Hype. [...] Es sind [...] letztlich auch die Medien. Würde Apple einfach jedes Jahr sein neues iPhone vorstellen, die Fachmedien würden im gewohnten Rahmen (wie bei Nokia oder Samsung) drüber berichten [...] dann gäbe es keine Probleme." (Frank Kabodt)

(ich habe mal gekürzt, um die Aussage prägnanter zu machen)

Eigentlich interessiert mich die Diskussion nicht und ich habe auch nicht den ganzen Thread verfolgt, jetzt aber dieses Posting (über "Aktuelle Diskussionen") gefunden.

@Frank Kabodt: Du bist hier doch Redaktionsmitglied und damit Teil des von dir hier "angeprangerten" Medien-Hypes. Fans anderer Systeme und Hersteller hier im Forum haben doch schon oft bemängelt, dass der Anteil an Apple-Meldungen auf "am" zu groß wäre im Vergleich zum Marktanteil. Zwingt euch Apple (oder die Apple-Fans) eigentlich, z. B. Meldungen über die iPad-Akzeptanz bei Kindern zu berichten? Wahrscheinlich doch nicht!

Ihr bringt doch wahrscheinlich die Meldungen, weil sie viele Klicks produzieren, also großes Interesse wecken. Und wenn man sich die Leserbeiträge zu iPhone-Meldungen hier so durchliest, stellt man fest, dass die "Apple-Fans" bei den Diskussionen schon fast in der Minderheit sind. Ich schlussfolgere daraus, dass die sich äußernden Apple-Gegner (oder wie soll ich die Gruppe nennen, Anti-Apple-Fanboys?) zumindest "gleichschuldig" am Apple-Medien-Hype sind. Oder siehst du das anders?

Beim Hype hast du Apple selbst ja schon weitgehend aus der Verantwortung genommen, bleiben also als Verantwortliche die Medien (also ihr), die Fanboys und die Anti-Fanboys. Sehe ich das richtig oder habe ich falsche Schlüsse gezogen?
 

Frank Kabodt

ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de
@Frank Kabodt: Du bist hier doch Redaktionsmitglied und damit Teil des von dir hier "angeprangerten" Medien-Hypes.

Beim Hype hast du Apple selbst ja schon weitgehend aus der Verantwortung genommen, bleiben also als Verantwortliche die Medien (also ihr), die Fanboys und die Anti-Fanboys. Sehe ich das richtig oder habe ich falsche Schlüsse gezogen?

Ich bin weitgehend aus der Redaktion raus, thematisch halte ich mich ebenfalls zurück. Dafür gibt es einen Chefredakteur. Ich bin Produktentwickler und habe meine eigene Sichtweise auf die Dinge.

MMn verwässerst du den Begriff "Medien". Es kommt auf die Ausrichtung an: Dass ein Mobilfunkmagazin über Apple berichtet, sollte keine Verwunderung hervorrufen. Problematisch wird es, wenn sich themenfremde Medien wie Tageszeitungen etc. auf das Thema stürzen und dadurch den Hype auslösen. Anderen Herstellern, wie Nokia, Samsung oder HTC, kommt diese Aufmerksamkeit idR nicht zugute. Apple-News werden häufig so stark kommentiert, weil Apple Emotionen auslöst und die Parteien (Fans und Hater) zum Diskutieren animieren.

Um auf deine letzte Frage zu antworten: "Sehe ich das richtig oder habe ich falsche Schlüsse gezogen?" --> Ersetze den Begriff "Medien" durch "themenfremde Medien" und streiche AMB aus der Klammer, dann gebe ich dir Recht. Schuld am Hype sind dann die themenfremden Medien sowie die Fanboys und Anti-Fanboys. Nicht falsch verstehen: Ich finds gut, wenn Leute diskutieren und ihre Meinungen austauschen. Es trägt einfach nur dazu bei, dass auf Apple in meinen Augen ein schlechtes Licht fällt.
 

Birk

Aktives Mitglied
Der Mechanismus ist wirklich interessant und ein typischen Medienphänomen.
Gerade diejenigen die sich aufregen, sorgen für die Aufmerksamkeit, damit für gute Klickzahlen/Verkäufe und im Endeffekt dafür, dass das Thema noch mehr Aufmerksamkeit findet.

Wenn einen die Apple-Themen wirklich nerven, dann wäre ignorieren deutlich sinnvoller.
 
M

Macianer

Guest
1. Vor einem auffallend inflationären Gebrauch des Wortes 'Hype' sollten sich dessen Verwender vielleicht einmal über die Bedeutung des Wortes im klaren sein. Zu solchem Zweck empfiehlt sich ein kurzer Blick in bspw. Medienhype – Wikipedia . Dort heißt es:
Unter Medienhype (engl. „Hype“ – von Hyperbel für „besonders spektakuläre, mitreißende Werbung“, die Begeisterung auslöst[1]) werden meist kurzlebige, in den Massenmedien aufgebauschte oder übertriebene Nachrichten verstanden, die gezielt von Interessenträgern zur Werbung für bestimmte Ideen, Personen oder Produkte lanciert wurden.
Mindestens im Falle des iPhone kann nach nunmehr knapp 4 Jahren wohl kaum mehr seriös von einem Hype gesprochen werden. - Es sei denn, man sucht eine abwertende Begründung für die anhaltende Aufmerksamkeit oder Beliebtheit eines Menschen oder Produktes.

…Wenn einen die Apple-Themen wirklich nerven, dann wäre ignorieren deutlich sinnvoller.
Lustig. Genau diesen Ratschlag hat mir ein gewisser AM-Mitarbeiter vor einigen Tagen gegeben, als ich eine Meldung von deren Inhalt her mit einem umgefallenen Reissack verglich ……


*
 

Frank Kabodt

ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de
Lustig. Genau diesen Ratschlag hat mir ein gewisser AM-Mitarbeiter vor einigen Tagen gegeben, als ich eine Meldung von deren Inhalt her mit einem umgefallenen Reissack verglich ……*

Hehe, du kannst ruhig sagen, dass ich der "gewisse AM-Mitarbeiter" bin. Ist ja kein Geheimnis. Wüsste aber nicht, was das mit dem Thema hier zu tun hat. Kannst du mir sicher sagen.

Aber weißte: Im Gegensatz zu dir muss ich die meisten Beiträge lesen, weil ich Spam und OT-Kram löschen muss. Das Problem bei deinem Reissack-Beitrag war seine vollkommende Sinnfreiheit, denn was bringt es, unter einen Artikel zu schreiben, dass man ihn inhaltlich langweilig findet? Beispiel: Ich lese gern Spiegel Online, aber nicht alle Themen interessieren mich. Ich lese also nur die Nachrichten, die ich interessant finde und wenn ich beim Lesen merke: "Hey, die Überschrift hat mehr versprochen, als der Artikel hält", dann schließe ich das Tab und fertig. Ich muss niemandem in der Spiegel-Community sagen, wenn mich etwas nicht interessiert. Denn das interessiert von denen auch niemanden. Aber egel, wird langsam OT ... und ich lösche so ungern meine eigenen Beiträge ;)

Der Ratschlag von Birk ist also durchaus empfehlenswert. Das schont die Nerven aller Beteiligten.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Macianer

Guest
Der Inhalt von PN ist, gehört und bleibt nach meinem Dafürhalten vertraulich. Das gebietet schon die Fairness.

Meiner Ansicht nach ist Dein Rat, uninteressante Artikel nicht zu lesen inhaltlich deckungsgleich mit Birks obiger Empfehlung.
*
 

Frank Kabodt

ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de
Der Inhalt von PN ist, gehört und bleibt nach meinem Dafürhalten vertraulich. Das gebietet schon die Fairness.*

Ah, ok. Mein Fehler. Dachte, ich hätte es als Beitrag unter deinen Kommentar geschrieben. Aber stimmt, ich hatte dir eine PM geschickt. Dann besten Dank! Du hast natürlich recht, Inhalte von PMs sind persönlich.
 
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