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Urteil: DWD darf Warnwetter-App nicht kostenlos anbieten

sehnix

Mitglied
DWD = Steuerfinanziert = liefert ne kostenlose App die wohl jeder will...

Wetter Online = finanziert mit Werbung (die keiner Will) und Kaufapp (die wohl auch keiner will weil sonst wär Wetter Online still)

Abgesehen das "Steuerfinanziert" auch ausgelegt werden kann "gehört eigentlich allen", frage ich mich - was ist aus dieser Welt geworden?

Ein Unternehmen bietet etwas, das wohl nicht so gut ankommt. Anstatt das Produktportfolio zu überarbeiten und etwas zu machen, das jeder haben will, klagt man jene, die erfolgreicher sind, zusammen...

Nicht mehr verwunderlich, warum "Made in Germany" zur blossen Warnung verkommen ist... (für Qualität, Service- und Kundenorientiertheit steht das längst nicht mehr)

War man denn wenigstens konsequent und hat dem DWD die ganze Arbeit untersagt, weil private Wetterdienst sich auch selber finanzieren müssen??

(ich weis einige werden's so sehen wie das Gericht; aber ich bin auf dem Standpunkt, das steuerfinanzierte Dienstleistungsstellen (Ausnahme: dort, wo Geheimhaltung notwendig ist) eine VERPFLICHTUNG haben, ihren Bürgern (Steuerzahlern!) die Dienstleisung kostenlos anzubieten. DAS, oder keine Steuern mehr für ebenjene verwenden!)
 

REhuus

Mitglied
Man könnte ja den Standpunkt vertreten, dass es eine kostenfreie Möglichkeit geben müsse, mit der zuverlässig vor Unwetter und anderen Ereignissen gewarnt wird... Aber das wäre wohl zu einfach.
 

Geoldoc

Neues Mitglied
Das ist der Trend der Zeit

"Dagegen stelle der Deutsche Wetterdienst seit dem Sommer 2017 alle seine Daten kostenlos den privaten Diensten für ihre Arbeit zur Verfügung."

Soll heißen mit unseren Steuermitteln werden Wetteronline etc. subventioniert.

Ich habe gerade die WetteronlineApp gelöscht und Warnwetter installiert. Hatte (gratis)Wetteronline wegen der Widgets. Unwetterwarnungen gibt es auch über Nina oder Katwarn. Und Warnwetter ist noch verfügbar...

Aber so will man es in unserer neoliberalen Welt. Die Regierungspräsidien in Hessen dürfen auch die Kommunen nicht mehr bei der Auslegung von Wasserversorgungen beraten. Das machen jetzt Ingenieurbüros, die nach Auftragssumme bezahlt werden. Komisch, dass die Kommunen jetzt immer zu große und zu teure Hochbehälter haben.

Gleiches bei den geologischen Landesdiensten. Die haben früher viel für Kommunen gemacht. Das machen jetzt in fast allen Ländern nur noch private Büros und da wird in der Regel der billigste genommen und dann: "Oops, wo ist denn der Radweg hin?"

Aber privat ist ja immer alles besser und die öffentliche Daseinsvorsorge wird auf ein Minimum zusammengestrichen und erst wenn das letzte kleine Krankenhaus von Klinikkonzernen geschlossen oder die Polizei keine Autos mehr hat, weil die Leasingverträge ausgelaufen sind, wird man merken, dass es auch öffentliche Aufgaben gibt, die man besser nicht privatisiert hätte. Und nein, man müsste keine Steuern erhöhen, sondern nur dafür sorgen, dass die großen Player ihre Steuern da bezahlen, wo sie auch ihr Zeug verkaufen...
 

sehnix

Mitglied
@Geoldoc
aber aber...
Erinner dich doch wie das war, bevor alles zu tode privatisiert wurde:
- Polizei war da wenn man sie brauchte, und hatte auch genug und brauchbare Ausrüstung.
- die Bahn fuhr pünktlich.
- die Strompreise waren stabil.
- das Leitungswasser konnte man ohne Destillieren trinken.
- das mit den Krankenkassen hat funktioniert
- Arzt- und Medikamentenpreise sind gestiegen aber nicht explodiert, und die Krankenkassen konnten's auch tragen...
- Bauprojekte haben hingehauen, ohne grössere Skandale, Überziehen des Budgets oder Zeitplanes
(gut ok - die Telefonpreise waren jenseits von Gut und Böse)

...das kannst du doch unmöglich zurück haben wollen, es ist doch jetzt alles soooooo viiieeeeelll bässsäääääääärrrr...

(du hast absolut recht. Nur dafür benötigt man Gesetzesänderungen... Und das machen Politiker, die - wie Nigel Farange gestern treffend feststellte - am Futtertrog von George Soros und anderen Konzernen hängen, die absolut kein Interesse an Gesetzesänderungen haben.....)
 

REhuus

Mitglied
Geoldoc,

Aber, aber, nichts ist doch für die Ewigkeit. Wenn die Privaten es nicht hinbekommen oder alles herunterwirtschaften, dann springt der Staat schon ein und kauft alles wegen Inflation und so zu einem höheren Preis wieder zurück. Und dank der staatlichen Investitionen entstehen dann sogar noch neue Arbeitsplätze (Natürlich zu viele, weswegen man dann wieder privatisiert).
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Der Letzte (Bürger) zahlt die Zeche.

Aber bei mir läuft das schon lange nicht mehr, auch wenn der Staat es einem aufzwingen will.
 

Premiumbernd

Mitglied
@sehnix

Aha, du musst also dein Leitungswasser destillieren? Krankenkassen funktionieren nicht? Ich weiß nicht in welchem Land du wohnst, aber offensichtlich nicht in Deutschland. Und Strom ist heute, preisbereinigt, günstiger geworden. Vergleiche die Preise mal mit den öffentlichen Anbietern. Ja, die Bahn ist Mist, haste Recht. Und die Polizei? Die wurde nicht privatisiert. Aber die hat Probleme schon immer Probleme mit arabischen Clans, die als Flüchtlinge in den achtzigern kamen und haben da alle Hände voll zu tun. Gerade weil die Kuscheljustiz denen nicht hilft. Und durch das Menschengeschenk 2015 ist die Sache jetzt total eskaliert. Aber keine Sorge, es wird noch schlimmer. Der Migrationsstrom ist ja noch im vollem Gange. Das BAMF rechnet dieses Jahr mir 300.000.
 

Premiumbernd

Mitglied
@sehnix

Aha, du musst also dein Leitungswasser destillieren? Krankenkassen funktionieren nicht? Ich weiß nicht in welchem Land du wohnst, aber offensichtlich nicht in Deutschland. Und Strom ist heute, preisbereinigt, günstiger geworden. Vergleiche die Preise mal mit den öffentlichen Anbietern. Ja, die Bahn ist Mist, haste Recht. Und die Polizei? Die wurde nicht privatisiert. Aber die hat Probleme mit arabischen Clans, die als Flüchtlinge in den achtzigern kamen und haben da alle Hände voll zu tun. Gerade weil die Kuscheljustiz denen nicht hilft. Und durch das Menschengeschenk 2015 ist die Sache jetzt total eskaliert. Aber keine Sorge, es wird noch schlimmer. Der Migrationsstrom ist ja noch im vollem Gange. Das BAMF rechnet dieses Jahr mir 300.000.
 

sehnix

Mitglied
@Premiumbernd
...bei meiner Ex (in Deutschland) mussten wir das Leitungswasser abkochen. Die Wasserwerke konnten den Chlorzusatz nicht reinschütten (kein Geld) um die Kolibakterien abzutöten.
Krankenkassen werden immer teurer. Dank Fallpauschale usw explodieren die Arztkosten, wesswegen immer weniger Leistungen übernommen werden (ja, in D.)
Die Polizei wird zu tode gespart (2 Streifenwagen in EINEM Bundesland am patrouillieren). Clans? Logisch haben die Probleme damit; warum? 4 Streifenpolizsten sollen für Sicherheit sorgen?? Ev. auf einer einsamen Insel.
Strompreise - jap, wenn man die entsprechenden Hintergründe, Quersubventionen und sonstigen Tricksereien nicht kennt, kann man hinstehen und sagen "wurde billiger"...

Naja...
Wenigstens Wochenende - hoffentlich ohne Unwetter!! Warndienst gibbet ja keinen mehr ;-)
 

jokerr

Mitglied
Das ist doch genauso wie mit den Streamingdiensten. Die Bürger finanzieren ARD und ZDF durch eine Steuer äh Abgabe und können dann die mit ihrem Geld bezahlten Inhalte nicht streamen. Die Inhalte sind, wenn überhaupt, sieben Tage verfügbar.
 
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