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Urteil: Amazon muss Gebraucht-Smartphones als solche kennzeichnen

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Das Problem ist doch hausgemacht. 14 Tage Umtauschrecht. So wird massenweise aus Neuware Gebrauchtware.

Sollen die faulen Leute doch einfach in die nächste City fahren und sich vorher anschauen was sie kaufen anstatt online bestellen, ausprobieren und wieder umtauschen oder besser gleich vor Ort kaufen. Klar versuchen die Händler da den Schaden so gering wie möglich zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@MaK: Die Möglichkeit hat man nicht immer und auch in deinem Elektronikmarkt um die Ecke wird es nicht gerne gesehen, wenn du die Verpackung vorher öffnest. Das Problem ist so ziemlich das Gleiche.
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
@ ibnam,

die haben doch von jedem Gerät Ausstellungsstücke. Gerade was Smartphones betrifft. Ich habe nichts gegen das Online-Umtauschrecht, aber wenn aus "neu bekommen" dann "gebraucht zurück" wird, sollte der Kunde die Wertminderung auch bezahlen. Vor allem, wenn kein Rücksendegrund vorliegt. Bei einer Reklamation natürlich nicht. Dieses ganze ausprobieren auf Kosten der Händler ist ein großes Problem für alle die das nicht machen und der Umwelt. Teilweise werden die Retouren einfach entsorgt.
 
Zuletzt bearbeitet:

schinge

Neues Mitglied
@stickell
Da braucht man doch nicht gleich ausfällig zu werden. ;)
Das ist ganz normal, wenn die Frist für die Einlegung eines Rechtsmittels (z.B. Berufung) noch nicht abgelaufen ist.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@MaK:"die haben doch von jedem Gerät Ausstellungsstücke. "
>>Was bringt dir das wenn der eigentliche Artikel ne Macke hat und ich meine keinen Reklamationsgrund, sondern ne einfache Macke im Lack oder so. Das ist so ziemlich der Grund, warum man die Verpackung öffnen können muss und den eigentlichen Artikel testen können muss.

"Dieses ganze ausprobieren auf Kosten der Händler ist ein großes Problem für alle die das nicht machen und der Umwelt. Teilweise werden die Retouren einfach entsorgt."
>>Ich sehe das durchaus auch als problematisch an, allerdings darf man auch den Sinn dieser Regelung nicht vergessen. Ein kleiner Malus reicht iaR schon aus sowas wie die Rücksendekosten, denn ich schließe Wetten ab, dass die Rücksenderate ohnehin schon ziemlich gering ist, weil da kaum jemand Bock drauf hat.
 

Antiappler

Aktives Mitglied
@M.a.K

"Sollen die faulen Leute doch einfach in die nächste City fahren und sich vorher anschauen was sie kaufen..."

Das ist nicht immer so einfach. Bruder von meiner Frau wohnt in Bielefeld, und interessiert sich schon länger für Geräte von Xiaomi. Wenn er sich eines ansehen möchte, muss er entweder mindestens nach Dortmund oder Hannover fahren, um entweder bei Cyberport und/oder Conrad zu schauen, ob das gewünschte oder ein ähnliches Gerät vorhanden ist. Beide Städte sind etwas über 100 km von Bielefeld entfernt.

"die haben doch von jedem Gerät Ausstellungsstücke."

Weder Saturn noch MM haben von jedem Gerät Ausstellungsstücke. Oft gibt es die gewünschten Geräte noch nicht mal in den "Vorratsschränken". Und schon gar nicht wenn man einen "Exoten" will.
 

FabiQ82

Neues Mitglied
Ich bin überrascht, dass Amazon angeblich gebrauchte Smartphones ganz ohne entsprechende Kennzeichnung verkauft haben soll.
Das grenzt ja nicht nur an Betrug sondern das IST Betrug. Wie konnte Amazon diese Praxis unbehelligt ausführen?

Zum Thema Rücksendungen:
Natürlich ist es für eine Firma ärgerlich wenn ein Kunde die Originalverpackung öffnet, das Gerät einige Tage nutzt und dann wieder zurückgibt.
Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Amazon z.B. bald einen Börsenwert von 1 Billion erreichen dürfte, und zwar dank seiner Kunden die dort kaufen. Und dass die Kunden dort kaufen liegt nicht zuletzt daran, dass die Möglichkeit besteht Ware binnen 14 Tage zurückzusenden. Und bei dem Gewinn den Amazon fährt dürfte der Verlust durch solche zurückgesendete Waren doch sehr überschaubar sein.

Der Umwelt zuliebe sollte Amazon solche Ware jedoch nicht - wie zuletzt berichtet - zerstören sondern als B-Ware günstiger anbieten. Dafür muss die Ware jedoch vor dem erneuten Verkauf erst geprüft werden was wiederum einige € kosten dürfte worauf ein gewinnorientiertes Unternehmen wie Amazon weniger Lust drauf haben dürfte.
 
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