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Umfrage: Android-Updates - geht Google weit genug?

cores

Mitglied
Google sollte erst einmal bei sich anfangen... die Pixel Phones erhalten wie lange Updates? 2 Jahre? Oder doch 3? Auf welchem Stand ist denn das Pixel 1?
Ich bin nur wirklich kein Apple Fan (aber nutze die Geräte trotzdem sehr gerne), aber da kann sich google noch eine Menge abschauen.
 

Antiappler

Aktives Mitglied
"Google sollte erst einmal bei sich anfangen..."

Finde ich auch. Denn selbst wenn die überwiegende Mehrzahl der Nutzer ihre Geräte keine 2 oder sogar 3 Jahre benutzen, zumindest wenn man nach den Kommentaren in verschiedenen Foren geht, dann werden die Geräte doch weitergegeben. Da sind sie ja weiterhin in Betrieb, von daher wäre es gut, wenn auch diese Nutzer weiter mit einem "sicheren" Gerät unterwegs sein können. Es müssen ja nicht unbedingt neue Betriebsversionen sein, aber wenigstens die Sicherheitsupdates sollten noch regelmäßig kommen.
 

polli69

Mitglied
Es ist natürlich für die Hersteller ein zweischneidiges Schwert, den Smartphones lange Zeit Updates zu liefern. So lange es einem Großteil der Kunden nicht auffällt, dass fehlende Updates ein potentielles Risiko darstellen, so lange werden die Hersteller hoffen, dass die Kunden sich alle 2 Jahre ein neues Smartphone kaufen. Lange Nutzung ist da doch eher hinderlich.
Ich finde den Schritt von Google richtig, wenn auch eher peinlich für die Hersteller, dass sie zu 2 Jahren Sicherheitsupdates erst gezwungen werden müssen.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Genau diese Freiheit die die Hersteller haben, keine Updates liefern zu MÜSSEN, ermöglicht doch erst diese überaus Preiswerten Billigheimer, mit welchen Android die grosse Masse bedienen kann.
Mit den kommenden Lizenzzahlungen für Android und ebenso möglichen Update-Daumenschrauben macht sich Google-Android unbeliebter. Das fördert die Chance, dass sich Hersteller von Google lösen und einzig noch das OHA-Android verwenden. Mit eigenem Store... oder Amazon-Store...
Microsoft wäre sicher auch glücklich darüber, so in die Bresche springen zu können.

Natürlich bin ich von Kundenseite her der Meinung, dass Google die Daumenschraube anziehen soll - aber ich bezweifle, dass die Hersteller alles mit sich machen lassen.

Microsoft und auch Jolla zeigen ja, wie man ein Betriebssystem zentral Updaten kann. Ob nun die Hardware von Sony, Intex oder ihnen selbst kommt.
 
P

paganini

Guest
Das Sicherheitsupdates Pflicht werden könnten finde ich einen guten Schritt. Das hilft doch das die Leite auch „sicher“ unterwegs sein können. Wäre aus meiner Sicht begrüßenswert.
 

Antiappler

Aktives Mitglied
@AlfredENeumann

"Wenn der Lieblingshersteller keine Updates liefert erst mal auf andere schießen."

Google würde sich doch wirklich nichts vergeben, wenn sie mit gutem Beispiel vorangehen würden, mal 5 Jahre die Geräte zu versorgen.

Denn Google ist ja wohl die letzte Firma, die auf den Verkauf ihrer Geräte angewiesen ist, im Gegensatz zum Beispiel von Samsung, die eine Vielzahl von Geräten auf den Markt haben, wo es dann nicht mehr so einfach ist, jedes Model passend mit neuen Betriebsversionen und Sicherheitsupdates zu versorgen.

Bei Google ist das Pixel doch eher eine Art Hobby, und von daher viel leichter zu unterstützen.
 
Die ganzen Updates bei Android waren schon immer abhängig davon das die Hersteller der einzelnen Chips und SoC ihre Treiber aktualisieren. Wenn die keinen Bock drauf haben können die anderen nicht Zaubern. Dann gibt es halt keine neuen Updates. Da Apple seit Jahren seine Finger im Chipdesign und der Produktion hat schreiben die auch Ihre eigenen Treiber.
Stell dir mal Windows vor wenn keiner mehr aktuelle Treiber liefern würde. Das ist genau das gleiche. Ohne Treiber keine Nutzung eines aktuellen OS.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ Alfred:

"Die ganzen Updates bei Android waren schon immer abhängig davon das die Hersteller der einzelnen Chips und SoC ihre Treiber aktualisieren. Wenn die keinen Bock drauf haben können die anderen nicht Zaubern. Dann gibt es halt keine neuen Updates."

==> Ja, so wird das NICHT-Ausliefern von Androidversionsupdates gerne begründet bzw. entschuldigt. Völlig im Gegensatz dazu stehen allerdings das a) Versprechen bzw. b) Garantie von a) Nokia und b) OnePlus Ihre Smartphones a) komplett auf a) Oreo bzw. b) für 2 Jahre mit Androidversionsupdates zu versorgen. Damit strafen sie m.E. die bisherige Begründung ihrer Wettbewerber, welche Du ja oben angeführt hast, Lügen.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ Alfred:

"Bist du Doof?"
==> Nein. Du?

"Es ist hier die Rede davon 2 Jahre oder noch viel länger (siehe Apple) die Geräte mit Updates zu versorgen."
==> Eben. Und in dem Zusammenhang bin ich auf die von Dir vorgebrachte Ausrede vieler Hersteller, warum sie ihre Geräte NICHT mit Androidversionsupdates versorgen, eingegangen.

Im Übrigen: Wenn Du schon darauf hinweist, wovon hier die Rede ist, sei bitte auch genau. Ausweislich des einleitenden Artikels ist hier die Rede nur davon, daß Google die hersteller dazu verpflichten möchte, ihre Geräte über einen 2-Jahreszeitraum regelmäßig spätestens nach 90 Tagen mit Sicherheitsupdates zu versorgen.
("Nun geht Google die harte Gangart und verpflichtet die Anbieter dazu, in den ersten zwei Jahren nach dem Verkaufsstart eines Smartphones spätestens alle 90 Tage ein Sicherheitsupdate auszuliefern - sonst wird die Lizenz entzogen.")
 

Antiappler

Aktives Mitglied
Hmm. Hier ist wohl etwas durcheinander geraten. Meine Antwort auf den Kommentar von cores bezog sich nur auf die Aussage: "Google sollte erst einmal bei sich anfangen... die Pixel Phones erhalten wie lange Updates? 2 Jahre? Oder doch 3? Auf welchem Stand ist denn das Pixel 1? "

Meine Antwort: "Finde ich auch....."

Warum macht Google denn nicht mal den Vorreiter mit seinen Pixel und gibt 5 Jahre Updates? Und wenn nicht 5 Jahre für eine neue Betriebsversion, dann doch wenigstens Sicherheitsupdates. Wäre doch mal wirklich ein hervorragendes Beispiel, wie man es auch anders machen kann. Und an den Treibern dürfte es in diesem Fall wohl auch nicht scheitern, denn so etwas kann man ja schon beim Vertragsabschluss regeln. Schließlich ist Google ja nicht eine kleine Klitsche, sondern eine Firma mit gewaltiger Marktmacht.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@Alfred

>@FTC
Bist du Doof?>

Ihr propagiert immer mit netten Umgangston..... und hier???

Da beispielsweise Apple über ein überschaubares Portfolio an mobilen Endgeräten verfügt ist die Updateversorgung mit bis zu 5 Jahren schon sehr kundenorientiert.

Laut Netzwelt sieht es bei Google in etwa so aus
Zitat
"Google spendiert seinen Nexus-Smartphones und -Tablets über einen Zeitraum von 24 Monaten nach Veröffentlichung Updates. Die Pixel-Geräte der ersten Generation erhalten nach dem Release zwei Jahre lang noch Android-Aktualisierungen. Beim Pixel 2 (XL) hat Google diesen Zeitraum sogar auf drei Jahre erweitert."

Da ich nun gezwungen bin mein Windows Phone (Dienstgerät) gegen ein Huawei P (Android) einzutauschen.. mal sehen wie die Updatepolitik bei Huawei ausschaut.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Gerade auf dem Treiber-Level gilt im ganzen Linux-Development-Zirkus die Devise "KISS" (Keep It Simple and Stupid), während digitale Schnittstellen weitgehend standardisiert sind. Häufig wird scheinbar auch der Kernel für Android-Updates nicht ausgetauscht. Will heissen: Die ganze Treibersache ist eine billige Ausrede.
Es ist komplett sinnlos zu versuchen, etwas eigenes zu fummeln, als das was der Hersteller des Kameramoduls (z.B.) empfiehlt. Ebenso brauchen Linux Kernel Updates nur selten eine tiefgreifende Anpassung des Device Tree, wobei auf diesem Level hauptsächlich gegen eine C-Lib gelinkt wird.
Die Middleware ändert sich hauptsächlich nach oben, was in einem API Update einhergeht. Hierbei verweise ich aber an die Standards von unten.

Dass Treiber nicht dermassen zerbrechlich sind, zeigt ja, wie man auf dem PC einen NVIDIA Linux Treiber für alle Karten und Distributionen hat, ohne dass es grosse Hinweise auf die Kernel-Version gibt.

Das was die Sache unangenehm macht, ist wahrscheinlich die ganze Custom-Launcher Geschichte. Und der Umstand, dass man sich etwas organisieren muss. Interessant wäre meiner Meinung nach ein Zentralisiertes Update... wie bei Windows.
 
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