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Telepassport Mahnbescheid, berechtigt?

Freetimer

Neues Mitglied
Hi! Hab grad als ich zur Mittagspause nach Hause kam in meinen Briefkasten geschaut und da lag ein Mahnbescheid vom Gericht drin. Antragsteller ist die MobilCom Communikationstechnik GmbH aus Buedelsdorf.
Die Forderung in Höhe von 187,05EUR + 41,25EUR Gerichtsgebühren wurde von der Telepassport AG aufgekauft. Und zwar bezieht es sich auf die Rechnungen vom 06/02 - 10/02, die ich nicht bezahlt habe.
Ich habe in der Zeit bestimmt 3 Stunden mit Telepassport telefoniert um die Sache zu klären und diverse Faxe geschickt sowie Briefe.
Und zwar waren meine Eltern mit der Karte in England und haben dort eigentlich nur Inlandsgespräche geführt. Zuvor habe ich bei Telepassport angerufen und mich nach den Tarifen erkundigt und man sagte mir, dass die Tarife von der D1 Homepage gültig sind. Gut, da habe ich mich dann natürlich drauf verlassen, aber es wurde der dreifache Tarif berechnet, also sogar mehr als für eine Auslandsverbindung nach Deutschland angefallen wäre.
Als ich dann bei Telepassprt angerufen hatte um zu klären wie diese Gebühren entstanden sein könnten, teilte man mir mit, dass das am Wechselkurs liegt. Aber die DM ist doch garnicht so stark gefallen in der Zeit!?

Dann kam ne Mahnung und ich habe Widerspruch erhoben in einem zweiseitigem Schreiben. Es kam aber keine Antwort. Ich habe die nächste Mahnung bekommen und die Karte wurde gesperrt. Natürlich wieder angerufen und n Brief hingeschickt, sogar als Einschreiben. Aber es kam keine Antwort bzw. per Email hatte ich dann eine Antwort bekommen wo nur drin stand, dass die Forderung berechtigt ist und ich zahlen soll.
Hab ich natürlich nicht gemacht. Als dann 6 Wochen ncihts mehr passiert war, habe ich an Telepassort geschrieben und wollte den aktuellen Stand der Dinge wissen. Daraufhin habe ich aber wieder keine Antwort bekommen und habe den Fall dann zu den Akten gelegt.
Nun, zwei Jahre später kommt eben dieser Mahnbescheid. Ich kann nicht mehr nachprüfen, in welcher Höhe die Forderung berechtigt ist, aber ich weiß noch es war nur ein Drittel der auf der Rechnung aufgeführten Summe. Was soll ich also tun? Zahlen werde ich das ganz bestimmt nicht, denn die früheren Rechnungen hatten eine Gesamtsumme von nicht mehr als 25EUR und nun soll ich 230EUR zahlen fr etwas was Telepassport verbockt hat. Hat Jemand von euch zufällig noch eine alte Preisliste von D1 bzw von Telepassport für Auslandsgespräche?

Dazu kommt auch noch, dass ich angeblich irgendwelche SMS Dienste abboniert haben soll. Ich habe diese nie bestellt und jeden Monat Reklamiert als sie auf den Rechnungen standen und um eine Abbestellung dieser Dienste gebeten. Angeblich war dann auch nie etwas im PC eingetragen, dass ich welche bestellt hatte aber berechnet wurden sie dann trotzdem. So kam es dann, dass ich die Zahlung für Beide Sachen komplett verweigert hatte.

Ist ein Komplettwiderspruch berechtigt oder muss ich die Rechnungen um ein Drittel kürzen und die Summe dann dort als berechtigt eintragen? Ich hatte ja schliesslich auch diverse Auslagen durch Telefonkosten, Porto etc.
 

seagull

Neues Mitglied
Kleiner Tip!

Dein Problem ist besser beim Anwalt als hier im Forum aufgehoben. Die Geschichte klingt kompliziert und sollte professionell beurteilt werden. Außerdem gefällt es dir bestimmt auch besser, wenn jemand für seinen Rechtsrat auch haftet ;)

Wenn du keine Kohle für einen meiner Kollegen hast, gibt es die Möglichkeit Beratungskostenhilfe oder es gibt eine Rechtschutzversicherung.

Nur die Fristen für das Rechtsmittel von zwei Wochen solltest du beachten und nicht unbedingt bis zum Ablauf warten. Nur so hast du Zeit nach der anwaltlichen Beratung zu überlegen, ob du nun den Rechtsweg beschreiten willst oder nicht.

"Recht haben und Recht bekommen, sind zwei unterschiedliche Dinge"

Gruß
J.R.
 

Freetimer

Neues Mitglied
Na ich bin schon Rechtschutzversichert, das wäre nicht das Thema. Nur kann ich auch erst widersprechen und wenn die dann noch weitermachen sollten n Anwalt einschalten?
 

seagull

Neues Mitglied
Das kannst du natürlich.
Nur jeder Schritt den du unternimmst erzeugt Gebühren und je nachdem wie gut bzw. schlecht du deine Behauptung beweisen kannst bleibst du auf diesen Kosten sitzen oder nicht. Das Risiko ist mit oder ohne Anwalt gegeben.
Der Kollege kann einfach die Beweissituation besser einschätzen und dich auch in dieser Richtung beraten.
Grundsätzlich gilt natürlich: Nur Einspruch gegen die unberechtigten Forderungen. Denn nur um die willst du dich ja schließlich streiten.

Schönen Gruß aus dem Rheinland
J.R.
 
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