Stiftung Warentest: original Nokia Akkus können explodieren !!!

Noob-Saibot

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Hätte ich nicht gedacht:eek:

Da muss man jetzt schon aufpassen wenn man das Handy neben sich liegen hat aufm Schreibtisch:eek:

Na dann will ich mal ganz stark hoffen dass das 6600 nicht davon betroffen is:)
 

T39

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Gegendarstellung:
Helsinki, 7. November 2003 - Laut Aussage der belgischen Kundenschutzorganisation Test-Ankoop sind Nokia Akkus des Typs Nokia BML-3, BMC-3 und BLC-2 nicht gegen einen Kurzschluss geschützt. Diese Aussage ist falsch. Alle Nokia Original-Akkus werden unter Einhaltung strengster Sicherheits- und Qualitätsvorschriften, einschließlich einem Schutz vor Kurzschlüssen, entwickelt und gefertigt. In den vergangenen Monaten wurden einige Fälle bekannt, in denen es bei Verwendung von Fremdakkus in Mobiltelefonen zu Schäden an Akkus und Mobiltelefonen kam. In keinem der bekannt gewordenen Fälle handelte es sich um einen Nokia Original-Akku.
nokia
 

indiana1212

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Original geschrieben von Noob-Saibot
Na dann will ich mal ganz stark hoffen dass das 6600 nicht davon betroffen is:)

Sieht aber bestimmt wesentlich besser aus als bei anderen Geräten. Schon wegen dem großen Display und den 65000 Farben. Ein richtig schönes LIVE Animated Gif.

Da kommt dann richtig wohlige Wärme auf.:D

*SCNR*
 

T39

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Presse: Brandherd Nokia-Akkus - Stiftung Warentest klärt auf

Um mal wieder zurück zum eigentlichen Thema zu kommen (;) ), die Warentest-Mitteilung im Wortlaut, nachdem Nokia ja die Sprengladung dementierte:
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Akkus, die heiß werden und sich verformen sind gefährlich, soviel ist sicher. Überhitzte Akkus können Brände auslösen und das Handy zerstören. Moderne Lithium-Ionen-Akkus können sogar regelrecht explodieren. Presseberichte darüber sind bekannt. Ebenfalls bekannt: Das Problem tritt nur sehr selten auf - bei einem Kurzschluss.

Was hat die Stiftung Warentest untersucht?

STIFTUNG WARENTEST und ihre belgische Partnerorganisation test-Achats haben 50 Handy-Akkus kurzgeschlossen und ihr Verhalten untersucht. Im Test: Akkus von Nokia und anderen Herstellern. Die untersuchten Akkus stammen aus den laufenden Handytests der STIFTUNG WARENTEST. Weitere Nokia-Akkus wurden aktuell im Handel gekauft.

Was ist das Ergebnis?

Die meisten Akkus sind sicher: Beim Kurzschluss begrenzen Schutzschaltungen den Stromfluss auf geringe, und damit ungefährliche Werte. Nicht so bei fünf von acht Nickel-Metallhydrid-Akkus mit der Aufschrift "Nokia". Sie erwärmten sich stark. Im Test wurden Temperaturen bis zu 140 Grad gemessen. Die Gehäuse der Akkus begannen zu schmelzen (siehe Foto).

Welche Akkus sind betroffen?

Nickel-Metallhydrid-Zellen (NiMH-Akkus) der Typen BML-3 und BMC-3 mit der Aufschrift Nokia. Die überhitzten Akkus können das Handy zerstören und Brände auslösen. Die Akkus wurden im Handel gekauft. Die STIFTUNG WARENTEST geht davon aus, dass es sich um Originalakkus des Herstellers Nokia handelt. Die untersuchten Nokia-Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) aus Deutschland waren dagegen ausreichend gegen Kurzschlüsse geschützt. Keiner der Akkus explodierte im Test.


Welche Handys sind betroffen?

Die Akkutypen BML-3 und BMC-3 werden für folgende Nokia-Handys verwendet: 3210, 3310, 3330, 5510. Diese Handys wurden in Europa millionenfach verkauft.

Kann ich meinen Akku umtauschen?

Derzeit nicht. Nokia hält seine Akkus für sicher. Deshalb gibt es keine Umtauschaktion. Bei mangelhafter Ware haben Verbraucher zwei Jahre lang Anspruch auf Gewährleistung. Der Händler, der das Handy verkauft hat, muss dann entweder für Nachbesserung sorgen oder den Kaufpreis ganz oder teilweise zurückzahlen. Doch Nokia hält seine Akkus für fehlerfrei. Wer in diesem Fall die gesetzliche Gewährleistung durchsetzen will, müsste vor Gericht ziehen und den Verkäufer verklagen.

Kann ich mein Handy weiter nutzen?

Ja. Die Wahrscheinlichkeit, dass die betroffenen Akkus überhitzen, Feuer fangen oder sogar explodieren ist sehr gering. Gefahr besteht nur bei einem Kurzschluss - verursacht etwa durch einen Sturz.

Was tun nach einem Sturz?

Wenn Ihr Handy hart fällt, können Leiterbahnen oder Akkukontakte brechen. Deshalb gilt: Laden Sie das Handy nach Stürzen vorsichtig auf. Beaufsichtigen Sie den Ladevorgang und kontrollieren Sie anschließend den Akku. Wird er sehr heiß? Verformt sich das Gehäuse? Dann muss der Akku ausgemustert werden.

Wann überhitzt ein Akku?

Das Problem kann auftreten, wenn der Akku kurzgeschlossen wird. In diesem Moment fliest ein sehr hoher Strom. Eine Schutzschaltung sollte den Stromfluss jetzt begrenzen. Versagt oder fehlt sie, wird der Akku sehr heiß. Im Test wurden bis zu 140 Grad gemessen. Die Gehäuse der Akkus können schmelzen und Feuer auslösen.

Welche Akkus können explodieren?

Presseberichte über explodierende Akkus sind inzwischen bestätigt. Die Firma Nokia spricht von etwa 20 Fällen. Betroffen waren Lithium-Ionen-Akkus. Laut Nokia ausschließlich Modelle anderer Hersteller. Im Labor der STIFTUNG WARENTEST explodierte kein Akku. Alle von der STIFTUNG WARENTEST in Deutschland gekauften Lithium-Ionen-Akkus waren ausreichend gegen Kurzschlüsse geschützt. Sollte der Schutz bei diesen Akkus versagen, könnten sie aufgrund ihrer Bauart explodieren. Nickel-Metallhydrid-Akkus überhitzen dagegen, wenn der Kurzschluss-Schutz versagt.

Was macht die STIFTUNG WARENTEST jetzt?

Die STIFTUNG WARENTEST fordert Nokia auf, ihre Produkte zu überprüfen. Der Anbieter muss sicherstellen, dass seine Akkus ausreichend gegen Kurzschlüsse und ähnliche Fehler gesichert sind. So schreiben es Sicherheitsnormen vor. Nokia behauptet, dass die beanstandeten Akkus von anderen Herstellern stammen. Auf den Akkus steht jedoch "Nokia". Die Firma Nokia muss ihren Kunden sagen, wie sie Originalakkus von Fremdakkus unterscheiden können. Etwa durch einen Kontroll-Service beim Händler.
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Quelle
 

Rince

Mitglied
In dem Zusammenhang ist vielleicht diese Meldung:

Offensichtlich können die Tester der Stiftung Warentest und ihrer belgischen Partnerorganisation test-Achats (Test Aankoop) nicht garantieren, dass tatsächlich Original-Akkus von Nokia getestet und für gefährlich befunden wurden. Wie Nokia jetzt mitteilt, werden die belgischen Verbraucherschützer den Akku-Test nochmals durchführen

interessant.

Quelle: Xonio
 

Soultwister

Neues Mitglied
Na auf den Ausgang dieser Sache bin ich ja mal sehr gespannt...

Sowohl Nokia, als auch Stiftung Warentest genießen einen sehr guten Ruf. Wenn jetzt einer von beiden Widerlegt wird, dann dürfte der Unterlegene einen großen Imageschaden erleiden.

Gibt es schon weitere Infos darüber? Wann wird denn der Test wiederholt?
 

T39

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Nun, die Geschichte soll sich aller Wahrscheinlichkeit nach dahingegend drehen, dass die getesteten Akkus mit Nokiaschriftzug sehr gute Fälschungen, aber eben keine Originale waren. Damit wäre nicht nur Nokia raus, aus der Bredouille: Eine Untersuchung des Unternehmens ergab laut eigenen Angaben, dass es sich bei den getesteten Akkus, obwohl als Original verkauft, um "sehr gut gemachte Fälschungen gehandelt habe. Das Unternehmen will auf seiner Website Bilder und eine Liste von Merkmalen zur Verfügung stellen, die Kunden bei der Identifikation gefälschter Produkte helfen soll. Außerdem will Nokia nicht näher spezifizierte, "regional angelegte Kampagnen gegen gefälschte Produkte" starten. "Wir können keine genaueren Angaben machen, um den Fälschern nicht noch behilflich zu sein", zitiert zdnet Nokia.
 

T39

Bekanntes Mitglied
Am gestrigen Montag hat die belgische Kundenschutzorganisation Test-Aankoop erneut die Sicherheit von Mobiltelefonakkus getestet. Bei diesen Tests wurden ausschließlich Nokia-Original-Akkus verwendet, die nicht im Handel, sondern bei Nokia selbst bezogen wurden. Die Testergebnisse zeigten, dass alle Nokia-Original-Akkus vollständig gegen Kurzschlüsse geschützt seien und ohne Gefährdung der Sicherheit des Kunden genutzt werden könnten - so die Mitteilung der Finnen.
call-magazin

Bilder und Hinweise gefälschter Nokia-Akkus, klick
Slideshow.
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Irgendwie hatten wir doch fast mal die ähnliche Situation bei Siemens. Ergebnis war auch damals ebenso wie hier das man nur Originalprodukte kaufen soll.

Wenn schlechte Nachbauten zu solch untragbaren Gefahren führen können sollte man sich das doch vielleicht überlegen mit den Originalen.
 

T39

Bekanntes Mitglied
Lotteriespiel

Stellt sich letzlich nur die Frage, warum der Hersteller Nokia die Kopien so lange geduldet hat. Denn Tatsache ist ja, dass sie es seit langem wussten. Eine ähnliche Aussage hier.

Wieder Akkus ohne Schutz
Auffälligkeiten entdeckte die STIFTUNG WARENTEST auch beim Thema Verpackung: Handyakkus werden meist in so genannten Blisterpackungen aus Pappe und Kunststoff verkauft. Die STIFTUNG WARENTEST fand im Handel Packungen, die geöffnet waren oder sich ohne Beschädigung öffnen ließen. Dadurch könnten die Akkus tatsächlich ausgetauscht werden.
Warentest
 
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