Starker Franken - Schwacher Euro ... so langsam wirds bedenklich oder?

Martyn

Aktives Mitglied
Jetzt ist der Euro auf einem neuen Rekordtief, aktuell bei 1,3346 Franken, und es ist noch immer kein Ende in Sicht. Generell hab ich ja nicht unbedingt was gegen einem starken Franken, aber teuer als 1/1,47 Euro sollter er imho nicht werden.

In Normalzeiten musste man ungefähr 195€ aufwenden um an 300 Franken zu kommen aber jetzt sinds dann 225€.

Vorallem wenn der überwiegende Teil des Einkommens in Euro ist dann wird das jetzt bald etwas problematisch.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Solange die EU oder sagen wir ein Teil der Länder immer noch in der Wirtschaftskrise stecken, wird sich da wohl auch nicht viel ändern. Der Ami wird sich freuen.....
 

Dr. House

Bekanntes Mitglied
ich freue mich riesig über nen schwachen euro, dann boomen de rexport udn dadurch arbeitsplätze und dann letztlich auch de rbinnen markt, der überstarke eure der letzten jahre wa rgift für die konjunktur!
 

Frank Kabodt

ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de
Ich seh das ähnlich wie Chris. Wenn man sich anschaut, wie der Euro seit seinem Start zugelegt hat, dann ist das nicht mehr feierlich. Im September 2000 lag der Wert des Euro bei 85 US-Cent. Jetzt sind es immerhin 1,22 US-Dollar. Da ist also noch viel Luft nach unten, weshalb ich auch nicht verstehen kann, das häufig von einem Rekordtief die Rede ist, ohne dabei den Betrachtungszeitraum zu nennen.

Aber ich bin eben kein Volksökonom ;)
 
T

TheHunter

Guest
Der Dollar war mal mehr Wert als der Euro? Da musst du dich irren... Die DM kostete zum schluss 0,70$ und früher waren es sogar mal fast 1$. Demnach wäre der Einstand knapp 1,40$ gewesen.
 
T

TheHunter

Guest
Stimmt, hab gerade nochmal nach gegooglet, hatte das echt anders in Erinnerung... Naja mein Gott... Aber nur weil der Kurs mal so niedrig war, heißt das wohl nicht, dass wir da wieder hin müssen... wegen mir darfs ruhig wieder aufwärts gehen.
 

Frank Kabodt

ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de
wegen mir darfs ruhig wieder aufwärts gehen.
Warum? Ein niedriger Kurs ist doch gut für die deutsche Wirtschaft. Zwar werden Importe dann teurer (vor allem bei Rohstoffen ärgerlich), aber als ehemaliger Exportweltmeister sind wir auf den Absatz jenseits des Binnenmarktes stark angewiesen.
 

Dr. House

Bekanntes Mitglied
Hunter, nix gegen dich, aber in Sachen Marktwirtschaft hast du noch eine Menge Nachholbedarf

Ein schwacher Euro stärkt letztlich alle Bereiche hierzulande

Der Export steigt
Die Industrie produziert mehr
Dadurch steifen Lohnniveau und Einstellungen
Mehr Azubis
Mehr Fachkräfte (alles bislang nur auf Industrie bezogen!)

Nun kommt's

Durch mehr Angestellte, Azubis und höhere löhne führen zu mehr Absatz im Einzelhandel
Steigt der Absatz steigen auch dort Anstellungen. Und Ausbildungen, Lohnniveau steigt auch aber nur mäßig

Dadurch füllen sich Renten- und Krankenkassen.
Auch steigen die Staatseinnahmen bei steuern sowie Pflege und Arbeitslosenversicherung

Krankenkassen erhalten mehr Gelder

So wird es dort auch unweigerlich zu Neueinstellungen kommen

Soll heissen die Arbeitslosigkeit sinkt rapide

Guck die mal beide Diagramme an, also eurokurs und Arbeitslosigkeit hierzulande, dann fällt dir eine parallele auf. Sinkt der Euro sinkt die Arbeitslosigkeit

Dies lässt sich auf alle Bereiche weiterführen, von Gemeinden zu Kommunen bis hin zum Privathaushalt

Dieses ganze Wachstum führt natürlich zwangsweise wieder zu Wertsteigerung der Währung

Wenn du dies immer noch nicht glaubst, lies dir Berichte über das deutsche wurtschaftwunder durch, zuvor lag die d-Mark am Boden

Alkes klar soweit? ;-)
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Die Frage ist wo führt das hin..... ich sehe zur Zeit keine wirkliche Verbesserung der Marktsituation.

Viele Unternehmen fahren auf Sparflamme...... betreiben Teilzeitbeschäftigung, Outsourcing um kostendeckend zu wirtschaften.

Es gibt ja nur wenige Bereiche wo es noch wirtschatlich zu geht, wie der Mobilfunkbereich, obwohl auch hier die Unternehmen Teilbereiche outsourcen.
 

Dr. House

Bekanntes Mitglied
Moment das ist falsch, die teilzeitbeschäftigung wird nur genutzt um die Nebenkosten niedrig zu halten und ist ncihts weiter als Alibidasein der Firmen!

Und Outsourcing dient der gewinnmaximierung, nicht der Kostendeckung
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Ich dreh es mal andersrum..... und meine Kurzarbeit im sinne Vermeidung von Kündigungen, da zu wenig Arbeit oder Aufträge vorhanden sind.....

Die Leute haben weniger Geld in der Tasche, und geben auch weniger aus.
Ergo leidet auch die Wirtschaft.
 

Dr. House

Bekanntes Mitglied
okay du drehst es ander sherum, gut machs komplett, denn diese situation ist nicht durch schwachen euro entstanden sondern umgekehrt: durch einen starken euro udn natürlich durch spekulationen der banken.

was ein schwacher euro bewirkt ist sonne nklar, wirtschaftlichen aufschwung und somit ist kurzarbeit zwangsweise dann auch passe, packts eine firma dann dennoch nciht, macht sie was falsch, dann muss halt schluss sein, so geht marktwirtschaft, wer das nciht gutheisst möge bitte die mauerstücke der bild nehmen udn sie wieder an angestammten platz aufmörtel und sich dann östlich davon wiede rniederlassen, denn nur dort gibts planwirtschaften...
 

Martyn

Aktives Mitglied
Heute hat hat die EZB ja beschlossen den Ankauf von Staatsanleihen um mindestens sechs Monate zu verlängern, und nebenbei den Strafzinssatz für Einlagen von Banken bei der EZB auf 0,3% erhöht. Der Leitzinssatz blieb bei mikrigen 0,05%.

Hatte schon befürchtet der Euro würde dadurch noch weiter in den Keller gehen als er schon ist. Aber immerhin blieb er relativ stabil und stieg zum Tagesende sogar leicht an.

Aktuelle Kurse für 1 Euro sind:

1,0837 CHF
309,44 HUF
0,7212 GBP
1,0916 USD
 
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