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Sony: Risse im Glas von Xperia-Z-Smartphones kratzen am Image des Herstellers

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ arminator:
"Die haben wohl den knall nicht gehört. Wenn einem versucht wird soetwas unterzujubeln direkt auf die gesetzliche gewährleistung verweisen. Die ersten sechs monate (das z3 ist ja kaum älter) muss der hersteller nachweisen dass der mangel vom kunden kommt."
==> Nicht der Hersteller (hier: Sony) ist zur Gewährleistung verpflichtet, sondern der Verkäufer / Händler. Der Hersteller selber ist hierzulande zu gar nichts verpflichtet.

@ corin:
"Wenn ein Hersteller ein Produkt anbietet das den Alltagsbelastungen nicht stand hält und sich leicht verformt oder gar von selbst brich ist das selbstverständlich ein Garantiefall […]"
==> Nöö, isses nicht. Auch hier gilt die gleiche Antwort wie an @arminator.
Garantie ist eine **freiwillige** Leistung eines Herstellers. Diese Freiwiiligkeit bedeutet auch, daß der Garantiegeber (Hersteller) den Garantieumfang und die -bedingungen selbst festlegen kann + darf.
 

Corin

Mitglied
@Fritz
Stimmt, es handelt sich im Gewährleistunsfälle nicht um Garantiefälle wie von mor fälschlicherweise benannt. Letzten Endes sollte das für den Kunden unerheblich sein, da erster Ansprechpartner in so einem Fall immer der Händler sein sollte.
 

Frankfurter Knackarsch

Aktives Mitglied
"beim zersprungen xperia handelt es sich um einen klaren technischen mangel ab werk"

Wenn du jedem Kunden glaubst, der dir diese Geschichte erzählt, wunder dich nicht wenn du damit dein Geschäft in den Ruin treibst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ corin:
Eben. Der Händler ist erster Ansprechpartner. Darum halte ich den Hersteller, in diesem Falle Sony, auch für den falschen Baum zum anpi**eln und schnelle (Vor-)-Verurteilungen, wie in z.B. diesem Thread, für unüberlegt.
 
Zuletzt bearbeitet:

sabu

Mitglied
Der Händler reicht es auch erstmal an den Support des Herstellers weiter, wenn die aber in ihrem Bericht reinschreiben keine gewährleistung ist man als Kunde erstmal der gelackmeierte.....man muss sich dann mit dem Händler und dem Support rumärgern
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Dann verhält sich der Händler aus meiner Sicht nicht gesetzeskonform. Das ist zwar ärgerlich für den verbraucher aber nicht das Problem des herstellers (i.d.F. Sony).
 

Walkman

Mitglied
So ein schwachsinn...

Klar geht normales Glas kaputt. Aber um ehrlich zu sagen hört sich dieser Artikel mehr nach Rufmord an als nach irgendwas anderem. Das behaupte ich einfach mal aus dem Grund: Jedes 4. Samsung Galaxy Display zerspringt, jedes 8. Iphone Display ist kaputt. Aber hier ist so ein lächerlicher Artikel worum es um eine Glasrückseite geht.Dafür sind die Display Gläser aus Dragontail anscheinend deutlich robuster als Die CorningGorilla die z.B. Samsung verbaut. Wenn ihr schon so einen Artikel verfasst nehmt andere Hersteller nicht in Schutz oder bekommt ihr sonst keine Gelder weil ihr dann keine "werbung" für jene macht ? Mal im ernst was ist wichtiger so ne popelige Rückseite die oder das Display wo man andauernd raufschaut. Klar ist es ärgerlich. Aber auch bei Samsung zerspringen die Gläser ohne Vorwarnung aus dem nichts. Kommt startet doch gleich eine Petition gegen alle Hersteller, Sony selbstverständlich mit eingeschlossen. ich gebe mein Wort ich werde als erster mitmachen.
 

Tobias Czullay

AM-Redakteur (CvD/News)
Rufmord wäre es vielleicht, wenn wir uns nicht beim Hersteller selbst informiert hätten, wenn wir schreiben würden "alle anderen Hersteller machen es besser". Aber darum soll es doch gar nicht gehen, auch nicht darum, dass oder ob Glas auch bei Geräten anderer Hersteller bricht (was sicherlich hin und wieder vorkommt). Vielmehr geht es hier darum, dass das Problem mit spontanem Glasbruch schon seit Generationen von Sony hingenommen wird und weder die Käufer noch die Händler oder Reparaturdienste darüber informiert werden, dass es sich um einen verschleppten Qualitätsmangel am Produkt handelt. Wir nehmen andere Hersteller nicht in Schutz und wir weisen explizit darauf hin, dass das Problem auch bei Sony Geräten nur selten auftritt. Es ist einfach nur ärgerlich, wenn das Glas vonselbst springt und man dann als Kunde noch beschuldigt wird, selbst dafür verantwortlich gewesen zu sein.
 

Walkman

Mitglied
Wenn dass alles so ist... wieso gab es noch nie einen Beitrag über Displayglas-brüche bezüglich der Samsung Galaxy reihe ? Seit dem Galaxy S3 sind diese schon zum einem "Standard" geworden, komisch das es über diesen Mangel noch keinen Beitrag gibt.Ich nehme niemanden in Schutz und möchte auch keinen an den Pranger stellen. Aber wenn man austeilt muss man auch einstecken können, oder allgemein bleiben. Ich lese gerne Beiträge auf dieser Seite und verfolge schon eine menge News mit. Jedoch stelle ich immer wieder fest das Samsung und Apple gerne mal ganz oben stehen, auch wenn es mal hier und da Artikel z.B. über "knickende" iPhone 6 etc. gibt. Sobald man in den zweiten Absatz liest wird dann wieder argumentiert wie gut doch dieser Artikel sei. Ich kann mich auch nciht erinnern das Samsung jemals ein Statement abgegeben hat bezüglich ihres Haarriss-Problems auf den Akkudeckeln von diversen Geräten. Auch hier waren die Nutzer nicht Schuld. Letzten Endes ist dies meine Meinung zu diesem Thema und ich denke mal sollte es auch so beruhen lassen, schließlich herrscht Meinungsfreiheit.Ich muss ja selbst zugeben, Sony stand Jahrelang für Qualität und Innovation, das diese Zeiten sich allmählich dem ende neigen. Dennoch für mich spielt dies keine Rolle, möge jeder das bekommen was er sich verdient hat.
 

robbbert

Neues Mitglied
Traurige Praxis

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Traurig aber wahr ist, dass sämtliche Händler und Provider (darunter auch bekannte Größen wie O2, Vodafone, Telekom, MediaSaturn etc.) die Abwicklung der Gewährleistungsansprüche an spezialisierte Dienstleister wie Arvato ausgegliedert haben. Dort werden die Geräte "eingehend" geprüft, ein Kostenvoranschlag erstellt und dem Kunden der Hinweis zurück gespielt, dass es sich aufgrund von Gewalteinwirkung um keinen Gewährleistungsfall handelt. Ob es hier eine Absprache zwischen Händler und Gewährleistungsdienstleister gibt, dass zunächst die Reparatur / der Austausch abzulehnen ist, lässt sich nur vermuten, aber nicht beweisen.
Auch ich habe obiges Problem: mein Xperia Z3 Compact lag auf dem Schreibtisch, ich hörte ein Knacken und ohne Einwirkung von Gewalt war die Gehäuserückseite gerissen. Das Gerät wurde über Vodafone an Arvato gesandt, die sich prompt bei mir meldeten, dass es sich nicht um einen Gewährleistungsfall handelt, da es eine mechanische Beschädigung darstellt. Ein Gutachten, dass diesesn Fall beweist steht natürlich noch aus. Im übrigen soll der Austausch dieser Glasrückseite unglaubliche 259€ kosten, mir ist unklar wie man auf diese Summe kommt (es handelt sich ja "nur" um eine Scheibe aus Glas und nicht um defekte Elektronik).
Ärgerlich ist in dem Zusammenhang, dass der Händler sofort auf die Garantiebestimmungen von Sony verweist um sich selbst von Ansprüchen frei zu sprechen. Und da Arvato einer der größten Dienstleister für Smartphone Reparaturen in Deutschland ist, sollte dieses Fehlerbild dort bekannt sein und nicht einfach auf Kosten des Kunden die Gewährleistung abgelehnt werden. Im übrigen weiß ich aus sehr sicherer Quelle, dass bereits mehrere hundert Fälle von gerissenen Scheiben (sowohl Front- als auch Rückseite) des Xperia Z, Z compact, Z1, Z2, Z3 und Z3 compact bei Arvato vorlagen. Das Fehlerbild sollte also bei einem großen Dienstleister auch bekannt sein, demzufolge sollten auch die Händler diesen Fehler kennen und sich entsprechend ggü. Sony als Hersteller positionieren um Ihre Kunden zu schützen. Ich bin auch kein Freund davon, vorschnell den Hersteller für sämtliche Fehler an die Wand zu stellen. Fakt ist, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt und dass es scheinbar gängige Praxis ist, Gewährleistungsansprüche pauschal abzulehnen.
 

bananaropa

Neues Mitglied
Schade. Wir standen davor, 10 Geräte Z3 Compact für unsere Mitarbeiter zu holen, werden nach den Erfahrungen mit den Displays auf anderen Anbieter (Samsung) ausweichen.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Warum das? Das Z3C hat doch gar keine Glasrückseite, oder?
Ob Samsung da nun die bessere Wahl ist, lassen wir mal dahingestellt.
 

wolle555

Neues Mitglied
Ich habe seit 4 Tagen das Z3c. Das Glas ist auf der Rückseite über die volle Breite unterhalb der Kamera gerissen, ein H-Riss. Da es mir weder hingefallen noch sonstetwas draufgefallen ist, kann es nur ein Spannungsriss sein. Wie gesagt 4 Tage alt, war noch bei der Einrichtung.

Das kann ich aber auch von anderen Smartphones:
HTC Touch - Riss in der Gehäusefront oberhalb. War immer in einer Neoprenhülle
HTC HD2 - Riss in Gehäuse, seitlich an der oberen Ecke
HTC One M7 - Riss im Gehäuse (vertikal in der unteren Alu-Blende). In einer Silikonschuthülle.

Keine Probleme bis jetzt in dieser Art, welche immer noch in Betrieb sind:
S3 mini (trotz Macken in der Ecke durch Sturtzschaden)
LG E610 Optimus L5.

Zurück zum Z3c:
Das gefällt mir am besten von allen anderen, bin voll zufrieden und möchte es ungern wieder abgeben.

Die Frage ist:
Kann ich damit leben: Ich muss zwanghaft immer das Handy umdrehen und draufsehen. Nervt total.

Gibt es Alternativen:
Ein anderes Handy und Z3c zurück. Eher nein.
Reparieren lassen: Da bin ich länger ohne Handy. Ggf. wird nur ausgetauscht und das Problem kann wieder auftreten. Oder es wird repariert und ich habe eine andere Macke im Gerät.
Schützhülle halbtransparent damit man den Riss nicht sieht.

wolle555
 

slj

Neues Mitglied
Meine Nachricht an den SONY Kundenservice.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war verwundert, als die Rückseite meines Gerätes plötzlich gerissen war (lediglich 1 Monat nach dem Kauf).
Dies ist jetzt schon ein wenig her und es sieht nun noch schlechter aus, nachdem mein einjähriger Sohn das Gerät "nur berührt" hat, da sich der Sprung dabei netzartig verteilt hat und sich jetzt sogar Splitter ablösen.
Ich muss schon sagen, dass diese äußerst fragile Bauweise nicht für eine echte "Marke" sprechen kann.
Sie hätten anstatt der verwendeten Komponenten auch gleich ein rohes Ei nehmen und eine Antenne aufschrauben können.
Ich erwarte mir bei dieser schlechten Produktqualität auch keine Bereitschaft des Herstellers zur Nachbesserung (diverse Artikel zu diesem Thema bestätigen mir das - siehe angefügten Artikel ). Ich werde deshalb auch erst gar keinen Reparaturantrag stellen.
Aber eines sei Ihnen dennoch mitgeteilt: "SONIE-wieder! - egal welches Produkt"
Auf Nachfrage von zahlreichen Kollegen, ob ich mit diesem "rein optisch schönen" Gerät zufrieden bin, kann ich seitdem nur dringend abraten.

MfG,

J. Schöbel

"Totschweigen gilt nicht, Sony!
Entgegen der Aussagen von Sony ist das Problem selbstzerstörerischer Glasflächen real und dem Hersteller sowie dem hauseigenen Reperaturservice durchaus bekannt. Nur macht es Sony den Betroffenen durch diese stille Verweigerungshaltung unnötig schwer, ihr für teures Geld erstandenes Gerät umzutauschen und den Namen Sony in guter Erinnerung behalten zu können. Warum dem Kunden die Garantieleistung verweigern - so wie es uns unter anderem von einem betroffenen Leser geschildert wurde -, wenn der Fertigungsmangel des Smartphones von der Werkstatt als ein solcher erkannt werden kann?

Bis heute gibt es vom Hersteller kein offizielles Statement dazu, wie die Kunden, Händler und der Reparaturdienst mit einem seit zwei Jahren bekannten und auch bei den neuen Produkten auftretenden Problem umzugehen haben. Auch unsere Nachfrage bei der Pressevertretung von Sony, blieb bislang unbeantwortet. Auch wenn es sich um ein sehr selten auftretenden Produktionsfehler handelt - ihn totzuschweigen, ist gegenüber Besitzern solcher Smartphones unfair und verunsichert potenzielle Neukäufer. Gerade wegen der wenigen Fälle wäre eine deutlich kundenfreundlicherer Umgang von Sony mit diesem Problem nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für den Konzern der bessere Weg. Denn es ist nicht immer gut, im Gespräch zu sein."
 

Alkalinee

Neues Mitglied
Sehr gute Erfahrung mit dem Sony Kundenservice

Ich war schon ganz unglücklich, als ich nach einer schönen Flugstunde aus dem Flieger ausstieg und sah, dass ein gerader Riss von links nach rechts nun die Rückseite meines Sony Xperia Z3 Compacts zierte. Ca. 2 Wochen später rief ich bei Sony an, genau so, wie oben empfohlen. Ich erstellte einen Account und dann einen Reparaturauftrag und schickte mein Handy anschließend weg. Nach genau einer Woche, heute, kam mein Handy wieder an, repariert. Kein murren oder knurren von Seitens Sony, nur vorgestern eine E-Mail, dass sie es wieder an mich zurückschicken. Ich hatte erst starke bedenken, als ich die Kommentare hier las, aber ich bin mit dem Support absolut zufrieden, die haben mir sogar Schutzfolien für vorne und hinten mitgeschickt! Danke, Sony, mein nächstes Handy wird sehr wahrscheinlich wieder ein Xperia :)
 

janbo

Neues Mitglied
Risse

Mal sehen. Ich werde meins jetzt einschicken und berichten ob es anstandslos repariert wird.

Zum Support kann ich nur sagen das die Abdeckung seit Kauf nicht korrekt passte und es minmal Abstand und sich mit der Zeit immer mehr gelöst hatte. Der Erste Reparaturauftrag war kein Erfolg, trotz eindeutiger Fehlerbeschreibung. Erst beim zweiten Versuch hat es funktioniert (vielleicht war der Azubi am Werk, oder jemand war zu Faul um genau hinzuschauen). ...
 
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