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Samsung: Galaxy S7 und S7 Edge erhalten keine regelmäßigen Updates mehr

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
"Neben dem Galaxy A3 (2016), Galaxy A3 (2017) und Galaxy A7 (2017) hat Samsung nun auch für die Smartphones Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge die Lieferung von regelmäßigen Updates eingestellt. Die Geräte bekommen nur noch Updates, um eventuell auftretende grobe Sicherheitslücken im Android-Betriebssystem zu schließen. Auf neue Geräte-Funktionen oder auch kleine Verbesserungen, müssen die Besitzer dieser Smartphones nun aber verzichten."

==> Und das bei Geräten für ehemals 700 (S7) bzw. 800 Ero (S7 Edge)…
Aufgrund solcher schlechten Updatepolitik verzchte ich völlig auf Android-Smartphones.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Aufgrund dieser Sache gibt es für mich nur noch Android One oder Pixels. Selbst die Garagenklitsche Jolla macht es bei ihrem Betriebssystem besser! Shame on you, Google.
 

theflo

Mitglied
@Fritz:
Und inwiefern kommt das nun völlig überraschend?
Da Google die Hersteller nur zu 24 Monaten Upgrades verpflichtet und 36 Monaten Sicherheits-Updates war doch nicht mehr zu erwarten, oder?
 

Frankfurter Knackarsch

Aktives Mitglied
"Aufgrund solcher schlechten Updatepolitik verzchte ich völlig auf Android-Smartphones.2
Und was ist die Alternative?

@Laborant
Ist es denn bei Android One/Pixel besser? Meines Wissens eher schlechter.
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Sicherheitsupdates erscheinen weiterhin, aber nur noch alle 3 Monate. Sollte für das S7 reichen.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ Flo:
"Und inwiefern kommt das nun völlig überraschend?
Da Google die Hersteller nur zu 24 Monaten Upgrades verpflichtet und 36 Monaten Sicherheits-Updates war doch nicht mehr zu erwarten, oder? "
==> Habe ich gesagt, daß es überraschend kommt? Und die 24 bzw. 36 Monatsfrist ist m.W. ein Mindestmaß, das Google nennt und natürlich dürfen Handyhersteller dieser Frist überschreiten.


@ FKA:
> "Aufgrund solcher schlechten Updatepolitik verzchte ich völlig auf Android-Smartphones.2
Und was ist die Alternative?<
==> Diese Frage von einem Experten zu hören, überrascht mich. Eigentlich sollte - bei nur 2 nennenswerten Smartphonebetriebssystemen im Markt - die Antwort doch hinlänglich bekannt sein.


@ Ibnam:
>@FTC:"Aufgrund solcher schlechten Updatepolitik verzchte ich völlig auf Android-Smartphones. "
>>Das ergibt keinen Sinn. <
==> Wenn das DIR keinen Sinn ergibt, ist das natürlich allein Deine Sache.


@ MaK:
" Sicherheitsupdates erscheinen weiterhin, aber nur noch alle 3 Monate. Sollte für das S7 reichen. "
==> Die Frage ist doch nicht, ob es für ein Gerät reicht sondern ob es für dessen Eigentümer reicht, der es für viel Geld (<700 bzw. <800 Euro) gekauft hat.
Wie bereits eingangs zum Ausdruck gebracht, mir würde das stinken. Darum verzichte ich völlig auf Androidsmartphones.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@FTC:"==> Wenn das DIR keinen Sinn ergibt, ist das natürlich allein Deine Sache."
>>Die Aussage ergibt ganz allgemein keinen Sinn. Samsung bringt keine monatlichen Updates mehr (fürs S7) und das soll als Begründung herhalten, dass du kein Android nutzt. Android wird aber nicht nur von Samsung genutzt. Du magst doch gerne Fremdsprachen ... google das hier "Post hoc ergo propter hoc"
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
"Auf neue Geräte-Funktionen oder auch kleine Verbesserungen, müssen die Besitzer dieser Smartphones nun aber verzichten." Ob es DIR als Begründung, auf Androidsmartphones zu verzichten, reicht, ist allein DEINE Sache. MIR reicht das als Begründung.

EDIT: Und Samsung liefert nicht bloß keine monatlichen Sicherheitspatches mehr sondern hat nach nur 3 Jahren die Versorgung u.a. des S7 und des S7 Edge mit Android-Updates eingestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Laborant

Aktives Mitglied
"Ist es denn bei Android One/Pixel besser? Meines Wissens eher schlechter." --Frankfurter

Kommt darauf an, wie man es anschaut. Sicherheitsupdates hätte Google für die Nexen durchaus länger bieten können... (nicht beachtet dass das S7 schon so alt ist - asche auf mein Haupt)
Nexus 5X: Veröffentlicht Sept. 15, Datum letztes Feature Update: Dez. 17 (8.1.0), Datum letztes Security Update: Dez. 18
Galaxy S7: Veröffentlicht Mar. 16, Datum letztes Feature Update: Mai 18 (8.0.0), Datum letztes Security Update: Still Running... (Dreimonatstakt)

Zum Vergleich: Jolla 1 (erhalten Dez. 13): Aktuelles Update Juni 19 (3.0.3 "Hossa")
Zum Vergleich: Thinkpad Tablet 2 (Jan. 13): Aktuelles Update Mai 19 (Windows 10 Mai Update und aktuelle Defender-Patches)
Zum Vergleich: iPhone 5S (Sept 13): Aktuelles Update: Mai 19 (12.3.1)

Mir piepegal ob die drei Geräte Hardwaremässige Krücken sind. Auch das Nexus 5X hätte noch genug Juice für normalen Alltagsnutzen.

Edit:
"Was hat Google jetzt damit zu tun?" --AlfredENeumann
Ich sehe Google als Verantwortlich für die ganze Updatesituation von Android. Wenn nicht Google, wer sonst? Die Hersteller? Ist auch bei Jolla und auch bei Microsoft nicht so. Updates werden von Jolla oder Microsoft direkt auf die Endgeräte aufgespielt. Google verkackt seit 11 Jahren und die Fanboys verteidigen seit 11 Jahren und schieben den Herstellern die Schuld in die Schuhe.

Zitat eines Tech-Magazins: "Fanboys are also people." - "I disagree... Fanboys are not people."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weis gar nicht was ihr habt. Das das S7, dass schon relativ alt ist, immer noch Updates erhält, sieht man nicht oft.
Nach dem Gerät kamen ja 3 Generationen.
 
Edit:
"Was hat Google jetzt damit zu tun?" --AlfredENeumann
Ich sehe Google als Verantwortlich für die ganze Updatesituation von Android. Wenn nicht Google, wer sonst? Die Hersteller? Ist auch bei Jolla und auch bei Microsoft nicht so. Updates werden von Jolla oder Microsoft direkt auf die Endgeräte aufgespielt. Google verkackt seit 11 Jahren und die Fanboys verteidigen seit 11 Jahren und schieben den Herstellern die Schuld in die Schuhe.

Google stellt immer ein aktuelle OS zur Verfügung. Wenn der Hersteller des Smartphones es nicht ausliefert ist es nicht Google schuld. Es besteht seitens Google keine Verpflichtung.
Google kann die Hersteller auch nicht dazu verpflichten. Daher hat Google ja schon etliches am OS geändert und viele Komponenten ausgelagert, die dann über PlayStore ausgeliefert und aktualisiert werden.

Nächster schritt war den Layer mit den Treibern vom eigentlichen OS zu trennen.
Wenn der Hersteller dies auch nicht wirklich nutzt dann kann man eigentlich nur noch den Hersteller mit Nichtkauf abstrafen.

Wenn der Hersteller der Grafikkarte in deinem Rechner keine Treiber mehr liefert weil das OS zu alt ist was machst du dann? Schimpfst du dann auch auf Microsoft?
 

Laborant

Aktives Mitglied
AlfredENeumann: Wie alt darf die Grafikkarte denn sein? Die 3DFX Voodoo 2 von 1998 scheint zu funktionieren. https://robertkrau.se/blog/3dfx-voodoo-2-with-windows-10/
Wie jeder andere schimpfst du gegen die Hersteller - 3DFX gibt es nichtmal mehr! Ein wirklicher Nutzen, ausser Nostalgie, gibt es wahrscheinlich nicht. Aber es funktioniert.
Wenn das OS zu alt ist? Dann gibt es eine Möglichkeit: Updaten. Ist bei Exotischen Systemen vielleicht nicht immer ganz so straightforward, so brauchte der Scanner meines Vaters einen DriverBooster, aber schlussendlich bekommt man das allermeiste zum Laufen.

Google verkackt seit 11 Jahren, hat ein immer noch unglaublich fragmentiertes Ökosystem, und wieder sind die Hersteller schuld. Q.E.D.
Und doch, Google kann die Hersteller verpflichten. Update binnen einem Monat, sonst werden alle Google Services gekappt. Aber Google sammelt eben lieber Daten.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ Alfred:
" Ich weis gar nicht was ihr habt. Das das S7, dass schon relativ alt ist, immer noch Updates erhält, sieht man nicht oft.
Nach dem Gerät kamen ja 3 Generationen."

==> Die Frage ist doch nicht, ob es für ein Gerät reicht nur 3 Jahre mit Androidupdates versorgt zu werden sondern ob es für dessen Eigentümer reicht, der sein Handy für viel Geld (<700 bzw. <800 Euro) gekauft hat, nach relativ so kurzer Zeit keine neuen oder verbesserten Funktionen mehr zu erhalten.

Rechnet man den deutlich kürzeren Zeitraum, den Androidhandys mit Androidversionsupdates versorgt werden, auf den Kaufpreis um und vergleicht das Ergebnis mit dem iPhone, welches in der Regel 5 Jahre lang iOS-Updates erhält, so könnte letzteres - im Vergleich mit dem S7/S7E im Anschaffungspreis gut 65% teurer sein, um auf das gleiche Ergebnis zu kommen.

3 Jahre x 1,67 = 5 Jahre Betriebssystemupdates

Bei anderen Androidhandyherstellern, die ihre Geräte nur 2 Jahre mit Androidupdates versorgen, ist das Verhältnis natürlich noch krasser und würde in dem Vergleich einen 2-1/2 mal so hohen Preis des iPhones rechtfertigen.

Aber natürlich gibt es auch etliche Menschen, denen OS-Updates entweder egal sind oder die nicht so weit denken (können?) und die sich stattdessen über ihr - vermeintlich - ach so günstiges Androidsmartphone freuen.
 

Hubelix

Mitglied
Komisch das sich eigentlich nur wieder diejenigen Aufregen die sich eh nicht für die betroffenen Geräte oder Android an sich interessieren. Aber Hauptsache man kann sich mal kurz wichtig machen.

Wer unbedingt so scharf auf ewige Updates ist, soll sich halt irgendwann LineAge OS o.ä. aufspielen. Dann ist man auch nicht weiter Abhängig von den Launen irgendwelcher Hersteller.

Da die meisten User sich ihre Handys immer noch per Vertragsvberlängerung im 2 Jahresrythmus holen, interessierts die nicht sonderlich wenn es nach 3 Jahren keine Updates mehr gibt. Wer sein Handy unbedingt ewig nutzen möchte, weiß ohnehin was er tut und / oder legt schlicht keinen Wert darauf. Die meisten User in freier Wildbahn wissen doch nichtmal welche OS Version sie haben geschweige denn welchen Sicherheitspatch.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@Laborant: Ich muss da AlfredENeumann durchaus Recht geben. Und muss auch sagen, dass das kein besonders guter Diskussionseinstieg ist, die andere Meinung schon im Voraus den Android-Fanboys zuzuschreiben. Das Zitat am Ende macht den Totalausfall dann komplett. Ist das wirklich nötig?

"Ich sehe Google als Verantwortlich für die ganze Updatesituation von Android. Wenn nicht Google, wer sonst? Die Hersteller? Ist auch bei Jolla und auch bei Microsoft nicht so."
>>Microsoft hat kein mobiles OS mehr ... Jolla ist ein Unternehmen mit 2 oder 3 Geräten.

"Google verkackt seit 11 Jahren, hat ein immer noch unglaublich fragmentiertes Ökosystem, und wieder sind die Hersteller schuld. Q.E.D."
>>Fragmentierung und Aktualität sind zwei verschiedene Dinge. Was wolltest du uns also beweisen?

"Wenn das OS zu alt ist? Dann gibt es eine Möglichkeit: Updaten. Ist bei Exotischen Systemen vielleicht nicht immer ganz so straightforward, so brauchte der Scanner meines Vaters einen DriverBooster, aber schlussendlich bekommt man das allermeiste zum Laufen. "
>>Windows ist etwas völlig anderes als Android. Du gibst indirekt ja sogar Linux die Schuld, weil Linux kein Micro- bzw Hybridkernel ist und Treiber und Kernel nicht voneinander getrennt sind. Da beginnt das Problem mit den Treibern nämlich. Ich mein ich sehe Google durchaus in der Pflicht zu handeln, aber mit der Brechstange, wie du es forderst, geht das nicht und man kann durchaus anerkennen, dass Android es den Herstellern leicht(er) macht.

@Hubelix:"Da die meisten User sich ihre Handys immer noch per Vertragsvberlängerung im 2 Jahresrythmus holen [...]"
>>Wie oft hab ich das schon gehört ... Erstens stimmt es nicht und zweitens, was macht man mit dem alten Handy? Verkaufen? Wegwerfen? Jedenfalls mit nur 2-3 Jahren sind Handys deutlich zu kurzlebig, wobei die Updatezyklen schon länger werden, aber da ist definitiv Luft nach oben.

"[...] Die meisten User in freier Wildbahn wissen doch nichtmal welche OS Version sie haben geschweige denn welchen Sicherheitspatch. "
>>Auch wenn du nicht weißt, was Schwerkraft ist oder wie sie funktioniert, wirkt sie trotzdem auf dich.
 

Frankfurter Knackarsch

Aktives Mitglied
@ FKA:
> "Aufgrund solcher schlechten Updatepolitik verzchte ich völlig auf Android-Smartphones.2
Und was ist die Alternative?<
==> Diese Frage von einem Experten zu hören, überrascht mich. Eigentlich sollte - bei nur 2 nennenswerten Smartphonebetriebssystemen im Markt - die Antwort doch hinlänglich bekannt sein.

allerdings kostet diese alternative das doppelte. da nützt der längere Updatesupport wenig

"Rechnet man den deutlich kürzeren Zeitraum, den Androidhandys mit Androidversionsupdates versorgt werden, auf den Kaufpreis um und vergleicht das Ergebnis mit dem iPhone, welches in der Regel 5 Jahre lang iOS-Updates erhält, so könnte letzteres - im Vergleich mit dem S7/S7E im Anschaffungspreis gut 65% teurer sein, um auf das gleiche Ergebnis zu kommen."

Für den Preis eines iphones kann man sich ein Galaxy und nach supportende den Nachfolger kaufen. Im Endeffekt kommt es also ungefähr auf das gleiche hinaus, allerdings bekommt man beim Androiden ein HW update inkl.
 
Zuletzt bearbeitet:

Laborant

Aktives Mitglied
">>Fragmentierung und Aktualität sind zwei verschiedene Dinge. Was wolltest du uns also beweisen?" --ibnam
Bitte? Ist alles aktuell, ist nichts Fragmentiert. Ganz einfach.

">>Microsoft hat kein mobiles OS mehr ... Jolla ist ein Unternehmen mit 2 oder 3 Geräten." --ibnam
Ob RISC oder CISC Architektur spielt genausowenig eine Rolle, wie ob Mobil oder nicht. Der Prozessor ist ein bisschen ein anderer, die Peripherie auch. Das Problem ist Politisch und wäre technisch lösbar. Dadurch dass sich Google so aus der Affäre zieht, müssen sie auch keinen Endbenutzersupport anbieten - wie es Microsoft macht.
Achja, Jolla hat 12 Geräte (mindestens).

">>Windows ist etwas völlig anderes als Android. Du gibst indirekt ja sogar Linux die Schuld, weil Linux kein Micro- bzw Hybridkernel ist und Treiber und Kernel nicht voneinander getrennt sind. Da beginnt das Problem mit den Treibern nämlich. Ich mein ich sehe Google durchaus in der Pflicht zu handeln, aber mit der Brechstange, wie du es forderst, geht das nicht und man kann durchaus anerkennen, dass Android es den Herstellern leicht(er) macht." --Ibnam
Linux ist ein Hybridkernel. Kernelmodule existieren mindestens seit Linux USB-Fähig ist. Linux hat auch Rolling Releases (Manjaro/Arch Linux) und eine neue Android-Version ist nicht immer an eine neue Kernel-Version gebunden. AOSP empfiehlt lediglich einen Kernel.

Noch leichter macht es Microsoft für die Hersteller... die kümmern sich um alle Softwarelizenzen (z.B. MP3), um den Endbenutzersupport und um den ganzen Updatecycle.
 
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