RIM steigert Attraktivität von Blackberrys mit 3D-Spiele, Widgets und Multimedia im Browser

AreaMobile Redaktion

areamobile.de
Research In Motion ist fest entschlossen, das Image seiner Blackberrys als effizientes, aber langweiliges Geschäftswerkzeug abzuschütteln. In Zukunft sollen 3D-Spiele, Multimedia-Inhalte im Internet und Widgets die Attraktivität der Smartphones für Privatkonsumenten steigern. Das Unternehmen hat deshalb angekündigt, das Blackberrys bald OpenGL ES, Flash und Adobe Air zu unterstützen.[...]

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A

Anonymous

Guest
Häh?

@Anonymous

Zeig mir mal einen seriösen Geschäftsmann der mit nem Iphone bzw. sonstigen Spielzeug beim Kunden ankommt. Den Spott kann sich niemand leisten...

Für den Schulhof mag das ja noch gehen- aber kaum im Berufsleben angekommen, braucht man schon was richtig Gutes. Nen Blackberry halt.

Oder soll ich beim Kunden ständig nach ner Steckdose fragen???
 
A

Anonymous

Guest
Schonmal einen Blackberry besessen?

@Anonymous

Schonmal einen in der Hand gehalten? Bzw. schonmal einen gehabt?

Mein Blackberry hält in der Regel 2- 3 Tage.

Übrigens: Selbst Freunde die ein Iphone ihr Eigen nennen, schleppen immer ihren Blackberry noch mit.

Warum?

a.) Emails- vergiss das Gefrickel auf dem Iphone
b.) Telefonate führen wenn der Ipod sich wieder verabschiedet.
 

rom3o

Mitglied
Schaut ja ganz nett aus, interessiert mich allerdings überhaupt nicht.
Aber ich habe ohnehin nie verstanden, welche Klientel RIM mit dem Storm ansprechen will.

Zum Thema Akkulaufzeit möchte ich mal cnet bzgl. des 9700 zitieren:

"Begeisternd ist die Akkulaufzeit - da kommt kaum ein anderes Smartphone mit. [...] Im Test reicht eine Ladung für bis zu vier Betriebstage, einschließlich mobiler E-Mail-, Internet- und WLAN-Nutzung. Das ist ein sehr guter Wert. Selbst bei exzessiver Nutzung sind zwei Tage Laufzeit möglich."
Mein 2G musste jeden Abend ins Dock…
 
A

Anonymous

Guest
Ich habe das iPhone und den BlackBerry Storm, mit beiden Geräten komme ich bei gleicher Nutzung nicht länger als eine Tag ohne Aufladen aus.

Email sind auf dem iPhone überhaupt kein Problem ! Was soll da Gefriekel sein ?
 
A

Anonymous

Guest
also ich kapier den Hype um BB nicht,
kann mir nicht vorstellen, daß BBs in irgendeiner Firma, außer RIM selbst, gern gesehen wird. Verursacht ja nur ZusatzKosten und so vorteilhaft ist das auch nicht für eine Firma den gesamten Datenverkehr der Angestellten RIM zuüberlassen, dummerweise sind sie ja nicht mal exchangefähig.
Deswegen sperren mittlerweile einige Unternehmen bereits BBs aus und upgraden lieber das exchange, Auch wenn ihr es nicht glauben mögt, das iphone ist bei Admins lieber gesehen als BB, weil es nen Exchangeklient hat.
 

Heinz124

Mitglied
Zwiespältig ?

ausgerechnet BB will so einen Weg gehen?
Dann müßten sie zwei Linien fahren eine Buisness- und eine Game-Line.
Auf den normalen BBs ist normales Internet zwar gut möglich aber wegen der Bauweise der Displays nicht gerade angesagt. Das größte aktuelle wäre noch das 9000 Bold mit 2,67", alles andere sind soweit ~2,4". Die Storm Reihe mit ~ 3,2" wäre da schon eher geeignet, ich denke die spricht auch eher das clientel an. Aber die Geschäfts-BBs werden dafür nicht in Frage kommen, außer BB will sich von seinem Kundenstamm trennen, denn was sollen Broker, Banker, RAs und VKs mit Games und gepiepse beim Kunden?

Beste Grüße
Heinz
 

rom3o

Mitglied
"also ich kapier den Hype um BB nicht".

Hype? Welcher Hype?! Verwechselst du hier gerade zwei Firmen mit Sitz in Nordamerika?
RIM hat 2008 mehr BBs an Privat- als an Geschäftskunden verkauft und das ohne große Werbemaßnahmen.
ich denke, da sprechen wohl eher die Geräte für sich. ;)

"das iphone ist bei Admins lieber gesehen als BB, weil es nen Exchangeklient hat."

Gefährliches Halbwissen: Der BES unterstützt selbstverständlich Exchange. Und im Gegensatz zum iPhone auch seit Jahren IBM Lotus und Novell Groupwise.

Das müssen auch ganz große Admins sein, die keinen Wert auf Sicherheit, IT-Policies, Device-Management, Fernwartung, etc., etc. legen.

Das iPhone mag vieles sein, aber einfach oder gar komfortabel zu administrieren ist es mit Sicherheit nicht!
 
J

Jax667

Guest
Ich bin nicht wirklich ein Fan von Blackberry, hatte mal vor einem halben Jahr ein 8320 geschenkt bekommen und kann dem Gerät absolut nichts abgewinnen. Multimedia kann man auf diesem Gerät abschreiben, es hatte lediglich eine 2 MP Cam und kein HSDPA. Zwar war eine GPS Antenne enthalten, aber bei dem Betriebssystem konnte man nicht viel damit anfangen, weil es keine Navigationssoftware dafür gab. der 2,3 Zoll Bildschirm war mir zu klein und zu farbenarm. Lediglich das Hauptmenü war mit Symbolen geschmückt, aber die Menüführung und Unterpunkte sind sehr schlicht und farbarm gehalten.

Ich weiß nicht, was Blackberry Geräte anderen Geräten wie dem Nokia E71 voraus haben. Der Push Mail Dienst ist schon seit längerem für fast alle Smartphones zu erhalten, sicheren Email Versand wie Blackberry es verspricht bieten auch andere Email Server an und vor allem der Umgang mit Emails an sich, den Blackberrys anscheinend so gut können, stellt für z.B. das E71 ebenfalls kein Problem dar und Geräte, die sich mit einem Befehl sperren lassen gibt es genügend.

Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Nokia E72 und einem Blackberry Bold 9700, dann würde ich eindeutig das E72 bevorzugen. Beide sind zwar gut verarbeitet, wobei das E72 mit 10mm schmäler ist als das Bold 9700 mit 14 und zudem noch eine 5MP Cam verfügt. Außerdem soll der Akku des E72 länger halten und und die 16 Millionen Farben sind den 65 000 des Bold 9700 ebenfalls überlegen.

Jedem natürlich das Seine, aber die Menüführung des E72 mit eleganten Übergängen finde ich gelungener.

Bold 9700:
http://www.youtube.com/watch?v=xkNyVvHC1ho

E72:
http://www.youtube.com/watch?v=gWWNkJnH1N4


Und mit Touchscreen Geräten hatten die bisher nicht so viel Erfolg, bleibe auch beim Storm 2 skeptisch. Viele User haben sich beim Storm beschwert und die Reaktionsgeschwindigkeit ließ zu wünschen übrig, vor allem inoffizielle Firmware Releases haben das Teil zum Laufen gebracht und z.B. den Fehler ausgebügelt, dass das Gerät nicht mal beim Tippen hinterhergekommen ist.

Blackberry war nie Hardware Vorreiter und wird es niemals sein, die Menüstruktur ist übersichtlich, aber nur hartgesottene Fans mögen dem wohl treu bleiben. Auch das neue Betriebssystem, mit dem der Bold 9700 ausgeliefert werden soll, überzeugt mich als NichtBlackberryFan nicht. Mal sehen, was das Unternehmen in Zukunft so anstellt, aber bis jetzt konnte ich Blackberrys noch nie etwas abgewinnen.
 
A

Anonymous

Guest
das größte Problem

bei BB ist nicht die Handhabung etc., sondern die Sicherheit der E-Mailübermittlung. Viele Firmen dürfen aus Sicherheitsgründen BB nicht mehr einsetzen, da RIM amerikanischer Gesetzgebung unterliegt und somit den EMail-Verkehr sämtlicher Kunden der Regierung gegenüber offenlegen müssen. Dazu gehört auch der EMail-Server in England über den das europaweite Routing geführt wird.
 

rom3o

Mitglied
Schon wieder nur Halbwahrheiten. RIM ist ein kanadisches Unternehmen und unterliegt keinesfalls amerikanischer Gesetzgebung.
Die Server für den europäischen Datenverkehr stehen allerdings tatsächlich in London und unterliegen damit englischer Gesetzgebung, weshalb das Magazin Capital behauptete, die Daten deutscher Unternehmen könnten von den englischen Behörden ausgelesen werden.
Dem entgegen steht eine Prüfung des Fraunhofer Instituts, wie ein Artikel hier auf Areamobile berichtete.

Zum Thema Sicherheit gibt es divergente Aussagen, wobei der Fokus auf der Frage liegt, ob RIM entgegen ihrer eigenen Aussagen Masterkeys zum Entschlüsseln besitzt.
Bewiesen werde konnte bislang aber noch nicht, dass dem so ist.
 
A

Anonymous

Guest
http://www.teltarif.de/blackberry-spionage-sicherheit/news/33930.html

Für nsa oder mi6 wäre es sicher kein problem sich da reinzuhacken, wobei das selten nötig sein sollte da usa,kanada und Uk eng verbrüdert sind und sich innerhalb ihrer allianz gerne austauschen
 

rom3o

Mitglied
"usa,kanada und Uk eng verbrüdert sind und sich innerhalb ihrer allianz gerne austauschen" … das ist wohl etwas stark pauschalisiert, oder?

Aber zum Thema: Auf eben jenen geposteten Capital-Artikel bezieht sich Areamobile in dieser Meldung: tinyurl.com/c5zo5b
Überschrift: "Trotz neuer Gesetze: Die Blackberrys von RIM sind sicher".

Die Daten passieren den Server in London verschlüsselt, selbst wenn eine Behörde legitimierten Zugriff darauf hat, müssen sie zu einem der Endgeräte (im Zweifel also hier nach Deutschland) um an den Schlüssel zu kommen. Nur werden sie den hier nicht bekommen.
Die Frage, die im Raum steht ist eben, ob RIM diese Schlüssel selbst besitzt und im Zweifel weitergibt.

NSA und MI6 benutzen vermutlich die gleiche Verschlüsselung (256bit AES), das heißt dann wohl, dass die Jungs öfter ihre Dechiffrierschlüssel verlieren und daher eine Kryptographiemethode verwenden, die sie selbst schnell wieder knacken können, oder was?
Informiere dich bitte, wie die AES-Verschlüsselung entstanden ist. Die haben die Amis sich selbst erfinden lassen um Dokumente höchster Geheimhaltung zu schützen. Mit Erfolg, sie ist bis heute nicht geknackt worden.

Der Russische Geheimdienst FSB hat es bislang nicht geschafft, den BSE-Datenverkehr zu knacken, Indien hat mal behauptet, es geschafft zu haben, allerdings handelte es sich dabei um Daten, die via BIS übertragen worden waren. Aber der BIS arbeitet unverschlüsselt… ganz großes Tennis.
 
A

Anonymous

Guest
Du kannst davon ausgehen daß Rim einen oder mehrerere masterkeys hat, jeder hausverwalter hat einen für die spinte, sei es aus sicherheit oder falls der user seinen persönlichen schlüssel verliert, und wenn einer der geheimdienste aus der "allianz" eine anfrage stellt, sei es um terrorverdacht, chinesen bespitzelung, wirtschaftsspionage etc wird rim nicht zögern und die informationen herausrücken.
 

rom3o

Mitglied
Das ist natürlich ein toller Vergleich. Wenn Unternehmen X aus den USA gerne wissen würde, was das deutschen Unternehmen Y so an neuen Produkten plant, dann wenden sie sich einfach an einen amerikanischen Geheimdienst, der dann Kontakt zu seinen Kollegen in London aufnimmt, welche von RIM im Interesse der Anti-Terror-Bekämpfung die Entschlüsselung der eMails des deutschen Sanitärkeramikherstellers fordern, da die Kanadier die Briten ja auch so gut leiden können. Klingt absolut nachvollziehbar…

Davon abgesehen, hat die von dir verlinkte Seite nur einen Tag später eine Gegendarstellung geliefert:

"[…] da das entsprechende Gesetz - der so genannte "Regulation of Investigatory Power Act" (RIP Act) - nicht auf Daten anwendbar sei, die sich im Transit befänden. Der RIP Act sei ein rein britisches Gesetz und führe daher nicht zur Speicherung oder Durchsuchung von Daten, die sich lediglich 'auf der Durchreise' befinden. "
 
A

Anonymous

Guest
Wenn du nicht so kleingeistig wärst, dann wüstest du daß tatsächlich auf diese weise korruptionsfälle aufgedeckt werden und wurden, also wirtschaftsspionage zum zwecke der prüfung von auftragsvergaben bei großprojekten, boeing vs airbus,bombadier vs siemens usw komischerweise werden öfter unternehmen aus nicht "aliierten" ländern entlarvt. Ok ich weiß nicht ob da auch BBs herangezogen wurden aber solche brisanten deals werden bestimmt nicht mit iphones geplant.
Und daß das RIM system keine backdoor haben soll ist unwahrscheinlich,alles hat mittlerweile eine BD, sonst könnten es sich "terroristen" gemütlich machen.
Na gut, Kein datensammeln in UK
Und? Heißt das gleich daß nicht weiter geleitet oder angezapft werden darf? Über transfer protokolle lassen sich trotzdem quelle und ziel ausfindig machen und mit remotezugriff dein BB zum plaudern bringen .
 

rom3o

Mitglied
Belege einfach, dass der BES unsicher ist, und schon halte ich die Klappe.
Absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, alles hat theoretische Schwachpunkte.

Klar kannst du versuchen den Firmenserver respektive die BBs selbst zu hacken um an die Keys zu kommen. Aber das kann ja dann wohl kein Argument mehr gegen die Sicherheit der DatenÜBERMITTLUNG via BES sein.
Solche Angriffe sind auch gegen alle anderen Systeme möglich.

Ich würde auch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die BES-Lösung 100%-ig sicher ist. Aber ich bin davon überzeugt, dass sie eine der sichersten ist.

(Terrorismus ist übrigens ein gutes Stichwort, schließlich unterstreicht Indien seine Forderungen nach Zugriff auf den Datenverkehr mit dem Argument, dass sich Terroristen dort per BB organisieren…)
 
A

Anonymous

Guest
Wo habe ich im letzten komment das wort "hacken" benutzt? Davon war nie die rede,Vielleicht hast du das mit der backdoor bloß falsch verstanden, die ist bereits im OS von RIM implementiert, bleibt dem user aber verborgen und wird bei bedarf von RIM im hintergrund aktiviert. Wird überall so gemacht,siehe iphone,android, auch windows ab vista SP1 wird eine BD für den bundestrojaner installiert (wurde zusammen mit der NSA entwickelt) Ansonsten glaube ich ja daß das verschlüsselungssystem gegen jeden angriff von außen relativ sicher ist. Aber was nützt das beste verschlüsselungssystem wenn der hoster mit dem masterschlüsselbund seinen "herren" tür und tor öffnet?
 
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