Rechnungspobleme mit O2

MikeLive

Neues Mitglied
Hallo HK Gemeinde,

in meiner letzten O2 Rechnung sind einige Fehler drin, welche aber auf Seiten O2 nicht anerkannt werden.

Folgendes Problem: Ich war im Oktober in Seattle / USA und nutzte dort auch ICQ und WAP via GPRS mit AT&T Wireless als Roamingpartner. Laut O2 kostet jedes KB ungefähr 0,013 € und bei WAP kommen nochmal 5 cent für eine Seite dazu. Diese Preise sind bei O2 als Roaming-Endkundenpreis ausgewiesen. O2 hat mir nun aber für jede Einwahl ins Netz, unabhängig von der Datenmenge 0,98 € in Rechnung gestellt. Sogar bei Verbindungen mit 0 Kilobyte Traffic stellen die mir 0,98 € in Rechnung. Die Anzahl der von mir angeforderten Seiten wird nicht erwähnt. Egal was über die Leitung ging, immer wurden 0,98 € in Rechnung gestellt und dies ist viel viel mehr, als das was ich hätte bei den Verbindungen hätte bezahlen müssen.

Nun habe ich bei O2 die Rechnungen als falsch und unvollständig beanstandet, aber dies wurde von O2 zurückgewiesen. Prompt habe ich Widerspruch dagegen eingelegt, aber O2 beharrte auf der Richtigkeit der Telefonrechnung. Daraufhin habe ich die Lastschrifteinzugsermächtigung aufgekündigt, die bereits voll abgebuchte Rechnung via Rücklastschrift zurückbuchen lassen und den nach meinem Sachverstand richtig in Rechnung gestelltend Betrag überwiesen.

O2 stellt sich bis heute immer noch quer gegen jeden schriftlichen Einwand. Die Kundenbetreuung hat den Fehler zwar erkannt, aber kann ihn nicht beheben und mich an die Credit Line weiterverbunden. Diese reagiert aber nur auf schriftliche Einwände und so wurde ich von denen harsch abgewiesen.

Mittlerweile habe ich bei meinem Vertrag vom Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht, weil dies nun die vierte falsche Rechnung von insgesamt sieben ist.

Habt ihr einen Rat, wie man im Dialog mit O2 eine Lösung für das Problem finden kann? Mir wäre es am liebsten, wenn es unkompliziert, schnell und einfach ginge. Bin für jede Hilfe dankbar.

Michael
 

arnold

Mitglied
Hi,

Dir kann nur ein Anwalt helfen, da Du bei o2 zu Deiner eigenen Sicherheit alles schriftlich machen mußt. o2 hat unbestreitbare Vorteile in Bezug auf Innovationsfreude, Kostenstruktur und Leistungsfähigkeit, ist in puncto Hotline und Customer Care jedoch einfach nur beschränkt und unfähig.

Da o2 leider sehr schnell seine "hartnäckigen" Fälle, zu denen leider auch Du zählst, zum Inkasso gibt und der SCHUFA meldet, solltest Du mit Kanonen auf Spatzen schießen und Dir einen Anwalt nehmen, sonst zahlst Du drauf (und wenn es "nur" der eigentlich nicht korrekte SCHUFA-Eintrag ist).

Arnold
 

MikeLive

Neues Mitglied
Hey,

danke für den Tipp, ich habe dazu mittlerweile alles vorbereitet. Bei uns liegen nun die Nerven blank. Habe nun O2 vor 2 Tagen einen letzten Brief geschrieben, indem ich diese zu einem vernünftigen Dialog auffordere. Habe mich gleichzeitig auch an Rudolf Gröger ( CEO O2 Germany ), Peter Erskine ( CEO mmo2 ) und an die Regulierungsbehörde gewand. Bisher kam weder von o2 noch von einem außenstehendem eine Antwort auf das schreiben, ABER

heute bekam ich eine SMS von o2 in der ich aufgefordert wurde, meine Rücklastschrift zu erklären, um einer Sperrung des Anschlusses entegegen zuwirken. Habe mich dort gemeldet und nach einem sehr hitzigen Gespräch wurde ich dann über die Kundenbetreuung zum Kundendienst für GPRS Verbindungen verbunden. Denen ist der Fehler sofort ins Auge gesprungen, können mir den Betrag aber nur bei meiner nächsten Rechnung gutschreiben. Dies habe ich abgelehnt, da ich den Betrag ja schon rückbuchen ließ und o2 den rechtmäßigen Betrag überwiesen habe. Die Folge war

- keiner weiß was von dem Geld das die nun von mir bekommen haben ( habe mir die Buchung von der Bank heute nochmals bestätigen )
- mein Anschluss wurde eben gesperrt
- mir wurde eine schriftliche Antwort zugesichert

Daraufhin habe ich wieder mit O2 telefoniert, da die Sperrung nicht rechtmäßig war, da die Differenz zwischen dem von o2 gefordertem Betrag und dem von mir überwiesenen Betrag weniger als 75 € beträgt und somit laut regtp nicht rechtmäßig ist. Der Sachbearbeiter machte den Eindruch, dass ihm die ganze Sache mittlerweile relativ egal sei und vermittelte mich an die Kundenbetreuung weiter. Diese weigerte sich, mit mir zu reden, da ich einen Power SMS Vertrag habe.

Was auch immer daraus kommt, für mich steht fest: Nie wieder O2

Mittlerweile sollten die Unkosten die die Bearbeitung meines Falles gemacht haben den Streitbetrag bei weitem überstiegen haben. O2 - ihr könnts wirklich

Schönes Wochenende

Michael
 

arnold

Mitglied
Auch wenn es Dir nicht hilft: o2 ist, interne Abläufe betreffend, zur Dummheit verdammt. Es ist bei denen grundsätzlich nicht möglich, Auszahlungen vorzunehmen. Es geht immer nur in der Weise, daß bspw. zu viel bezahlte Beträge in Form von Rechnungsgutschriften auf dem Kunden-Rechnungskonto bei o2 gutgeschrieben werden. Ich habe das Theater vor 2 Jahren durch, als ich auf Anraten der Hotline insgesamt 4 Kartenwechsel durchführen ließ, weil ich permanent halbduplex auf den Gesprächen hatte - also wie zu alten Funkerzeiten. Da es techn. Probleme bei o2 waren, wollte ich die Kosten für den Kartentausch natürlich nicht tragen. Nach Monaten zähen Ringens gab es eine blickige Mitarbeiterin, die das noch immer vorhandene Halbduplexproblem sowohl löste - ohne Kartentausch - und dazu dafür sorgte, daß mir die Kartentauschentgelte in besagter Form wieder gutgeschrieben worden sind.
Hinzu kommt, daß o2 für den Zahlungsverkehr intern zwei unterschiedliche Systeme verwendet, eines für Zahlungsein- und eines für "quasi Zahlungsausgänge" in Form von Gutschriften, Verrechnungen etc. Diese beiden Systeme sind nicht kompatibel. Klingt irre, ist aber lt. einem o2 Mitarbeiter so. Somit sind keine direkten Umbuchungen möglich, sondern nur über viele viele manuelle Umwege und Zwischenschritte.

Arnold
 

MikeLive

Neues Mitglied
hey,

nach einem nun längerem Hin und Her habe ich die Sache heute meiner Rechtsanwältin übergeben und die kümmert sich nun drum. Dank Rechtsschutz ists kein Problem. Aber es stimmt, was du sagst: Die internen Abläufe laufen mehr als unkoordiniert und dumm. Wenn ein Mitarbeiter etwas entscheidet, weiß der nächste dann davon nichts mehr. So bei mir zwischen GPRSKundenbetreuung und Credit Line passiert. Und die Mitarbeiter der Credit Line sind alles andere als kompetent.

Na was solls, irgendwie verpulvert o2 mit dieser umständlichen Art eine Menge Geld. Wenn sich einige Kunden quer stellen, kostet die dass mehr Personalaufwand als der Kunde an Umsatz und Gewinn produziert.

Gruß Mike
 
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