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Presse: Vodafone führt Sperr-Service für Handys ein

Dr. House

Bekanntes Mitglied
Jetzt nun doch offiziell:

Heise Online schrieb:
Vodafone bietet als erster deutscher Netzbetreiber einen Sperr-Dienst für den Fall, dass das Handy abhanden kommt oder gestohlen wird. Nun lässt sich nicht nur die SIM-Karte sperren, sondern über die individuelle Gerätenummer, die so genannte IMEI (International Mobile Equipment Identity), auch das Handy. Somit lehnt das Vodafone-Netz jegliche Anmeldeversuche ab, auch wenn im Handy eine fremde SIM-Karte steckt. Den kostenlosen Dienst hatte Vodafone zunächst nur regional auf der CeBIT im März dieses Jahres eingeführt und dann schrittweise bundesweit im eigenen Netz implementiert, nachdem der Service in Großbritannien gesetzlich vorgeschrieben wurde.

Da die IMEI-Nummer auch an eine internationale Sperrdatei weitergegeben wird, greift die Sperre nicht nur im Vodafone-D2-Netz, sondern in allen Netzen, die die internationale Sperrdatei nutzen. Vertragskunden können den Verlust ihres Handys unter 08 00/1 72 12 12 melden. Für Prepaidkunden hat Vodafone die Nummer 01 72/2 29 11 eingerichtet. Die Sperre greift, nachdem Vodafone die Rechtmäßigkeit geprüft hat, innerhalb von ein bis drei Tagen, hieß es auf Anfrage. Der Dienst steht ab sofort allen Kunden zur Verfügung, die einen Vertrag direkt mit Vodafone abgeschlossen haben. Kunden, die nur mittelbar über Service-Provider das Vodafone-Netz nutzen, müssten darauf warten, dass ihr Service-Provider den Dienst einführt, so Vodafone weiter.

Bisher ist Vodafone in Deutschland allein mit diesem Service. Ein fürs Vodafone-Netz gesperrtes Gerät bucht sich also nach wie vor ungehindert in den übrigen drei Mobilnetzen in Deutschland ein, und natürlich auch in ausländischen Netzen, die keinen solchen Sperr-Dienst haben. Entsprechend wünschen sich nun nicht nur Handy-Nutzer diesen Service auch von anderen hiesigen Netzbetreibern, sondern auch Vodafone -- denn sonst bleibt die Sperre löchrig. (dz/c't)


Quelle: Heise
 

zeitschlitz

Neues Mitglied
so neu?

10 jähriges Jubiläum ???!!!
Hallo Kollegas...hier mal eine nostalgische Rezitation aus der Original-Broschüre:
"D2-DIEBSTAHLSCHUTZ" aus dem Jahre des Herrn 1994.....das waren noch Zeiten ;-)

++++++schnipp++++++++Originaltext+++++++++++
Gute Nachrichten für D2 Kunden- schlechte Nachrichten für Langfinger.
Seit August 1994 kann ihr Mobiltelefon nach einem Diebstahl im D2-Netz über die elektronische Zulassungs-Nummer (IMEI) dauerhaft gesperrt werden.
Ein Diebstahl lohnt sich dann nicht mehr, weil ihr Telefon in weiten Teilen des D2-Netzes nicht mehr benutzt werden kann.
Der D2-Diebstahlschutz kann Ihnen auch bei der Wiederbeschaffung Ihres Gerätes behilflich sein, falls Unbefugte versuchen, Ihr gestohlenes Telefon zu entsperren.
Der Diebstahlschutz wird ab 1995 auch in allen anderen Mobilfunknetzen eingerichtet sein, die nach dem gleichen Standard wie D2 privat arbeiten.
Dann kann mit gestohlen gemeldeten Geräten nirgendwo mehr telefoniert werden.
Potentielle Diebe werden werden durch einen auffälligen Aufkleber am Mobiltelefon und/oder FAhrzeug darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Telefon durch D2 privat gesichert und deshalb als Beute ungeeignet ist.
Weil die für den D2 Diebstahlschutz relevanten Informationen je nach Telefon Hersteller unterschiedlich auf dem Gerät angebracht sind, lassen Sie einfach durch ihren D2 Fachhändler den Telefon Pass ausfüllen.
Überprüfen Sie den Eintrag ganz genau. So sind Sie ganz sicher, daß Sie wirklich die notwendigen Zahlenfolgen zur Sperrung Ihres Telefons erfasst haben.
Aus Sicherheitsgründen könne wir eine Telefon-Sperrung im Rahmen des D2 Diebstahlschutzes nur aufgrund einer schriftlichen Aufforderung des Eigentümers vornehmen.
Dabei unterstützt Sie rund um die Uhr die D2 Kundenbetreuung unter 1072/1212.
Mit Ihrem Kundenkennwort und den Informationen im Telefon-Pass kann ihr Telefon ganz einfach gesperrrt werden- und der Dieb macht ein langes Gesicht.
Seit August 1994 funktioniert der D2 Diebstahlschutz in weiten Teilen des D2 Netzes. Bald überall. Damit Diebe sofort wissen, es lohnt sich nicht ihr Mobiltelefon zu stehlen, sollten Sie sich schnellstmöglich einen
Aufkleber für ihr Mobiltelefon und ihr Auto besorgen. Sie erhalten Sie kostenlos bei jedem der mehr als 2.000 D2-Fachhändler bundesweit.
++++++schnipp+++++++Originaltext ENDE+++++++++

Ich habe noch mehrere der Broschüren und auch Aufkleber.....
an denen sieht man besonders, dass die Telefone inzwischen kleiner wurden ;-)) -die tollen Aufkleber wären dafür heute besonders auffällig....

Fazit: ich gratuliere Vodafone zum Jubiläum (August 1994 / August 2004) des revolutionären Diebstahlschutzes!
Technisch Interessant finde ich die Feststellung, dass der Diebstahlschutz zuerst "nur in Teilen des D2 Netzes" funktionierte- und das obwohl doch eine zentrale Datenbank beim login abgefragt werden dürfte...
vielleicht weiss da ein Techniker mehr.....
 

ESCHO

Mitglied
Stichworte: Mit wenigen Mobiltelefonen fängt es an - Zentrale IMEI Blacklist für GSM in Europa wird in Irland (bescheuert, zweimal Wasserstrasse zwischen dort und Kontinentaleuropa) eingerichtet - Mobiltelefonbestand nimmt zu - weder Abfragekapazität der Datenbank noch Signalisierungsbandbreite sind der Explosion der Kundenzahlen (und der Zahl der als gestohlen oder sonstwie blacklistet gemeldeten Geräte) gewachsen - IMEI Blacklist Datenbank wird nicht mehr online abgefragt (aber wohl noch gepflegt) - zur Einführung von UMTS werden die Bandbreiten der Backbones kräftig verstärkt - (Signalisierungs-)Datenkapazitäten sind kein Thema mehr - Blacklist Service wird wieder in Dienst gestellt.
 
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