Presse: Telekom brüskiert die Post beim Handyversand

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Die Deutsche Telekom, einer der wichtigsten Logistikkunden der Deutschen Post, brüskiert ihr einstiges Schwesterunternehmen. Sie lässt den Großteil ihrer Handys mit dem Postkonkurrenten GLS verschicken. Wir wickeln schätzungsweise 75 Prozent des gesamten Sendungsvolumens für T-Mobile ab", sagte GLS-Chef Rico Back auf Anfrage der Financial Times Deutschland. Während die Deutsche Post "Dumpingpreise" bei der Konkurrenz vermutet, verweist GLS-Chef Back auf Qualitätsprobleme des Widersachers: "Wir konnten mit einer geringen Schadenhäufigkeit, äußerst guten Zustellquoten und Nachvollziehbarkeit bei der Sendungsverfolgung punkten." Dass die Telekom ihre Handys lieber einem vergleichsweise kleinen Dienstleister als dem gelben Paketriesen anvertraut, verwundert: Erst vor drei Jahren hatte der Telefonkonzern große Teile der Logistik an die Post ausgegliedert. Laut den Bonner Zustellern angeblich einer "der größten Logistikaufträge", die je in Europa abgeschlossen worden seien. In der Hoffnung auf einen jährlichen Zusatzerlös von 200 Mio. Euro hatte Post-Chef Klaus Zumwinkel damals acht Hochregallager mit immerhin 2200 Mitarbeitern übernommen.
Ganzer Text der ftd.
 
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