Presse: Philips stellt neuen Bildverarbeitungs-Chip für Handys vor

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PARIS — Philips Semicoductors will sich mit einem neuen Mobil-Imageprozessor im Markt des Multimedia-Messaging auch im Low-end-Handymarkt etablieren. Der preisgünstige und Strom sparende Chip mit dem Namen Nexperia Mobile Image Processor PNX4000 kommt zu einem Zeitpunkt auf den Markt, da die Mobilfunkindustrie gerade bemüht ist, standardisierte Interfaces für Applikationsprozessoren in Mobilfunkgeräten festzuschreiben. Der Chip soll den wachsenden Anforderungen der Handy-Hersteller nach einem hoch integrierten Coprozessor entsprechen, der in fast allen Geräten von Drittanbietern integriert werden könnte. Auf der Basis der Mobile Imaging Processor Architecture von Philips tauscht der PNX4000 anstehende Videodaten mithilfe einer parallelen, programmierbaren Schnittstelle direkt mit dem Hostprozessor aus. Der Chip verarbeitet Digitaldaten von den Sensoren in 'Portionen' von bis zu 1,3 Megapixel, ändert das Format, sofern notwendig, und setzt die Daten mithilfe eines hart verdrahteten JPEG-Codiercores auf dem Chip in ein JPEG-Bild um. Der PNX4000 kann die Bilder von einem Basisbandprozessor direkt auf einem LC-Display wiedergeben und bietet zudem mithilfe des LCD-Treibers eine Vorbetrachtung auf dem Mobilgerät. Ein weiteres besonderes Merkmal ist ein leistungsfähiger Scaler, mit dem Zoomeffekte erzielt werden. Eine optimierte grafische Overlayfunktion ermöglicht die Überlagerung von Text und Bildsymbolen auf Fotos sowie eine Vorbetrachtung mit bis zu vier Transparentstufen. Philips will im kommenden Januar Musterstückzahlen des PNX4000 ausliefern. Die Serienproduktion des Chips, der für weniger als 3 US-Dollar angeboten werden soll, ist für das zweite Quartal 2004 vorgesehen.
eetimes
 
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