Presse: Internet-Adressen mit Umlauten bald möglich

T39

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Noch in diesem Jahr will die Registrierungsstelle für Internet-Adressen DENIC erstmals Internet- Adressen mit Umlauten freischalten. Das Registrar-Unternehmen Secura starte bereits jetzt mit der Annahme von Vorregistrierungen, teilte das Kölner Unternehmen am Mittwoch mit. Die Zulassung von Internet-Domains wie etwa www.wächter.com erfolgt im Zuge der Einführung internationaler Domain-Namen. Künftig sollen neben dem lateinischen Alphabet auch arabische oder chinesische Schriftzeichen möglich werden.
zdnet
 

Stefan Fritzenkötter

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Diese Adressen sollen aber floppen, habe ich gelese. Oder weiß einer vvon euch wie die arabischen Zeichen aufvder Tastatur eingegeben werden?
Bei mir hapert es schon bei den kleine Strichen über den Buchstaben.
Mobil gesendet mit WinCE.
 

Stefan Fritzenkötter

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Original geschrieben von Dirk E. Gerling
Würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn bei der jetzigen Vorregistrierung zufälliges Geschacher um die bekanntesten Markennamen mit Umlauten stattfindet.
Das Geschacher kann Teuer werden, weil die Konzerne mit Umluten wohl einen Namenschutz haben und daher sich auf einen Streit einlassen werden. Die Kosten hat dann der "Domain-Grabber" zu tragen.
 

Thomas

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Zehn Jahre DENIC

Heute feiert die DENIC, die zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Top-Level-Domain .de, ihren zehnten Geburtstag. Doch die Top-Level-Domain .de ist schon älter: Im November 1986 wurde sie erstmals in die Rootserver des Internet eingetragen. Am Rechenzentrum der Universität Dortmund startete dann 1991 ein erster Nameserver-Dienst für die .de-Domain, ein so genanntes Network Information Center (NIC). Die Verwaltung der Domains erfolgte in der ersten Zeit sozusagen auf Zuruf. Die Bezeichnungen und die dazugehörenden Rechneradressen wurden in einer Liste eingetragen, die zunehmend länger wurde. Recht bald zeigte sich, dass dieses auf Freiwilligenbasis beruhende System auf eine breitere und ausbaufähigere Grundlage gestellt werden musste. Im August 1993 konstituierte sich daher auf Initiative der damals drei deutschen Internet Service Provider der Interessenverbund Deutsches Network Information Center (IV-DENIC), der den Betrieb des Nameserver-Dienstes bundesweit ausschrieb. Die Universität Karlsruhe setzte sich mit ihrem Angebot durch und übernahm ab Januar 1994 zunächst für drei Jahre die Verwaltung und Registrierung der .de-Domains. Damit war aus dem freiwilligen Service die Institution DENIC geworden, die zu Beginn etwa 1000 Domains verwaltete.

Im Dezember 1996, die Zahl der registrierten Domains war mittlerweile auf über 20.000 angewachsen, beschloss eine Versammlung des IV-DENIC zusammen mit einem weiteren interessierten Unternehmen die Gründung einer Genossenschaft zur Verwaltung der deutschen Domains und Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Dies war die Geburtsstunde der DENIC eG; ihre Geschäftsstelle wurde im Juli 1997 in Frankfurt eingerichtet.

Heute kümmern sich bei der DENIC 76 Beschäftigte darum, dass die Domain-Datenbank, die Nameserver für die .de-Zone sowie die anderen DENIC-Dienste rund um die Uhr betriebsbereit sind. Die Anzahl der .de-Domains ist mittlerweile auf sieben Millionen angewachsen. Und damit es noch ein paar mehr werden, wird die DENIC am 1. März Domainnamen mit Umlauten (IDN, Internationalized Domain Names) einführen.
Quelle (heise)
 
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