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Presse: Fernsehen auf NEC-Handy

T39

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Bild Reuters

Der japanische Elektronikkonzern NEC, der auf dem europäischen Mobilfunkmarkt zuletzt mit den i-mode-Handys und den ersten videotelefonie-tauglichen UMTS-Telefonen in Erscheinung getreten ist, hat heute in Tokio den Prototypen eines Handys vorgestellt, mit dem man nicht nur telefonieren und Multimediadienste nutzen, sondern auch Fernsehprogramme sehen kann. Das neue Gerät baut auf den bisherigen UMTS-Handsets von NEC auf und beinhaltet auch einen Tuner für terrestrische Digital-TV-Programme (DVB-T) sowie ein hochauflösendes LC-Display. Digitales Fernsehen, das unabhängig von einem Kabelanschluss oder einer Satellitenempfangsantenne gesehen werden kann, gibt es in Deutschland bislang nur um Raum Berlin-Potsdam. Im kommenden Jahr ist die Ausdehnung unter anderem auf Köln/Bonn, Düsseldorf/Ruhrgebiet, Bremen/Bremerhaven, Hamburg/Lübeck, Rhein-Main-Gebiet und München geplant. Bis das neue NEC-Multitalent in den Handel kommt, werden allerdings voraussichtlich noch zwei Jahre vergehen. Grund: Der Energieverbrauch des Lithium-Ionen-Akkus beim TV-Empfang ist noch zu hoch. Eine Akkuladung reicht bislang nur für maximal eine Stunde Fernsehvergnügen. Mindestens eine Stunde Fernsehen und eine Stunde Telefonieren sollen aber nach NEC-Angaben möglich sein, wenn das Gerät vermarktet wird.
Text teltarif



Bild Press Release
 
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