Presse: Erfolg von Multimedia-Diensten erzwungen!

T39

Bekanntes Mitglied
Wie "Der Spiegel" berichtet, zahlen die Netzbetreiber den Händlern und Shops aus diesem Grund Teile der Vertragsabschluss-Prämie erst aus, wenn das mit dem Vertrag verkaufte Handy vom Nutzer für die multimedialen Dienste freigeschaltet wurde. Dazu ist es nötig, mit dem Handy eine MMS (Multimedia Messaging Service) zu erstellen und zu verschicken. Damit die Händler zu ihrem Geld kommen, so das Nachrichtenmagazin weiter, würden viele Verkäufer unter dem Vorwand des Funktions-Checks mit dem Kunden-Handy eine MMS erstellen und versenden. Diese schaltet das Handy frei, nebenbei werde, so der "Spiegel", die Statistik aufpoliert. Auf Anfrage von Xonio bei T-Mobile wollte das Unternehmen diese Aussagen weder bestätigen noch dementieren. Über solche Vorgänge erteile das Unternehmen prinzipiell keine Auskünfte, hieß es bei T-Mobile
xonio
Mit dem erhofften Datengeschäft, gar UMTS, haben die besseren Zahlen nichts zu tun. Sie sind darauf zurückzuführen, dass die erfolgsverwöhnten Konzerne nach dem Schock über das kostspielige UMTS-Abenteuer nun ihre Hausaufgaben gemacht haben. So wurden die Kosten drastisch gekappt, der ruinöse Subventionswettlauf um immer billigere Handys beendet und Zigtausende Kunden mit Mini-Rechnungen ausgesteuert.
spiegel
 

NoIdea

Mitglied
Also,
das mit den verringerten Subventionen kann ich als Endkunde nicht direkt nachvollziehen, evtl. haben die Netzbetreiber die EK Preise gedrückt.
Mit der Provision:
Nicht dass ich den Netzbetreibern nicht jede Schlechtigkeit zutraue, aber:
-Wie machen die das dann bei nicht MMS fähigen Handys?
-Die MMS taucht ja auf der Rechnung auf, müssten da nicht diverse Beschwerden eingehen?
-Werden die SIM Karten nicht immer noch erst nach ein paar Stunden freigeschaltet? Außerdem waren bei meinen Neu- Handys die Akkus immer komplett leer, ein "Funktionstest" im Laden fällt damit aus.
 
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