PRESSE: 99-jaehrige Kundin bekommt Vodafone live!-Handy

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied

99-jaehrige Kundin bekommt Vodafone live!-Handy

99 Jahre, fit und mobil: Liese-Lotte Hummel aus Frankfurt am Main, eine der aeltesten Kunden von Vodafone D2. Per Brief hatte die Seniorin die Info-Broschuere "Einfach mobil telefonieren - 10 Fragen, 10 Antworten" bestellt, die Vodafone D2 gemeinsam mit der Deutschen Seniorenliga herausgibt. Ein nagelneues Vodafone live!-Handy und 99 Euro Telefonguthaben legte der Mobilfunkbetreiber als Geschenk dazu.

"Was so ein Telefon alles kann", staunte Liese-Lotte Hummel, als sie das Vodafone live!-Handy Sharp GX 10 empfing und ihren Besuch mit der Handy-Kamera fotografierte. "Ich habe schon laenger ein Handy und kann damit ganz gut umgehen. Doch das ich jetzt mit diesem neuen Handy schon farbige Bilder machen kann und diese sogar als Postkarte im Briefkasten landen, muss ich noch lernen. Und damit ich Handys noch besser nutzen kann, habe ich die Broschuere angefordert", sagt sie.

Fuer eine grosse Ueberraschung sorgte die Anfrage von Frau Hummel bei den Mitarbeitern der Deutschen Seniorenliga und bei Vodafone D2, als sie das stolze Alter der Dame erfuhren. "Es ist toll, dass sich immer mehr aeltere Menschen fuer das mobile Telefonieren begeistern und die Hemmschwelle, sich mit einem Handy zu befassen, ueberwinden. Sicherheit und Erreichbarkeit spielen dabei eine entscheidende Rolle. Unsere Initiative 'Einfach mobil telefonieren' setzt genau hier an", freut sich Vodafone-Pressesprecherin Dr. Ute Schack.

Gemeinsam mit der DSL German Seniors (Deutsche Seniorenliga e.V.) bringt Vodafone D2 der aelteren Generation das Thema Handy und Mobilfunk einfach und verstaendlich naeher. Die kostenlose Informationsbroschuere "Einfach mobil telefonieren - 10 Fragen, 10 Antworten" ist Teil der im Mai dieses Jahres gestarteten Initiative, die aelteren Menschen die Scheu nehmen und aufzeigen soll, wie der Mobilfunk ihren Alltag erleichtert und bereichert. Schack: "Frau Hummel ist ein tolles Vorbild fuer viele Senioren, das Handy sinnvoll fuer sich zu nutzen."
 

Merlin

Aktives Mitglied
Hmm ... sollte man dann auch mal diese Broschüre anfordern und bekommt man dann auch ein GX10? Oder gilt das nur, wenn man im fortgeschrittenen Alter jenseits der 90 ist? So ein GX10 für die Vitrine könnte mir schon noch gefallen ;) ...
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
Ich habe von einigen Geschichten gehört, in denen älteren Personen ein Vertrag verweigert wurde. Als Grund wurden die niedrigen Renteneingänge genannt, teilweise hat es sich aber so angehört, als ob diese Zielgruppe eher uninteressant und ungeliebt ist. Viel Support und wenig Umsatz.
Von daher sehe ich diese Meldung mit gemischten Gefühlen
Mobil gesendet mit WinCE.
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Da hat damals aber wohl ein Mitarbeiter zu wenig Hintergrundwissen gezeigt.
Die dt. Rentner sind auf dem besten Wege, die Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten zur Verfügung stehenden Einkommen zu werden.

Die Renten machen da nur einen Teil des Einkommens aus. Lebensversicherungen, Sparanlagen, Unternehmenspensionen, Mieteinnahmen usw. sind da wesentlich interessanter.

Die Gruppe der über 60 Jährigen ist dann auch die einzige Bevölkerungsgruppe, in der noch keine vollständige Marktsättigung erreicht ist. Hier haben alle anbieter noch echtes Zuwachspotential. Viele (nicht alle) Rentner haben dann auch kein Problem damit die Kosten für die MMS/SMS/Gespräche usw. zu zahlen.
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
Original geschrieben von Joachim Batke
Viele (nicht alle) Rentner haben dann auch kein Problem damit die Kosten für die MMS/SMS/Gespräche usw. zu zahlen.

Aber das Können eine MMS zu verschicken ist nicht vorhanden. Wie sollen dann da Umsatz generiert werden?
Kenne die Problematik bei vielen Älteren. Ist schon fast perfekt, wenn die erst Wählen, dann auf abheben drücken.
 

noksie

Mitglied
Meiner Meinung nach haben es die Hersteller auch extrem verpennt, Geräte für eine solche Zielgruppe zu entwerfen!
Warum müssen meine Großelten mit einem 5110 und einem S6 von Siemens rumrennen? Damals waren die Geräte noch groß genug, um mit ihnen "anständig" (für ihre Begriffe) umzugehen.
Ich weiß nicht, was sich die Strategen vorstellen, aber ich kann mir meinen Großvater nicht als SMS/MMS Junkie vorstellen. Er telefoniert lieber mit dem Handy. Alles andere sei ihm "zu kompliziert". Man muss auch bedenken, dass diese Generation bis auf wenige Ausnahmen nicht sehr technik-affin ist!
Meine Großeltern haben mich ausgelacht, als ich ihnen das v66i und das 6100 von mir gezeigt haben. Diese Zeilgruppe will ein Handy, an dem man die Tasten bedienen kann und nicht eins, wo man aufpassen muss, dass man nicht gleich 3-4 Tasten gleichzeitig drückt.
Was hilft einem Senior das beste Handy, wenn er zu nervös ist, um die 112 zu wählen, weil der die Tasten nicht trifft?
 

DiagnostiX

Neues Mitglied
Hallo Leute!

Ich sehe das genauso wie mein Vorredner. Es nützt keinem ein Handy, das so microminiaturisiert ist, daß man die Tasten nur mit einem Spitzen Bleistift trifft.
Also, ich kann mir nicht vorstellen, das man der Gruppe der über 60 jährigen ein Zubehör wie Zahnstocher oder Lupe zum benutzen eines Handy´s verkaufen will.

mfg DiagnostiX
 

Traute

Mitglied
Ich glaube nicht, daß die 99 jährige Dame damit wirklich den erhoften MMS-Umsatz macht. Wahrscheinlich schenkt sie das Handy einem Enkelkind. Ich habe meiner 72 jährigen Mutter aus Sicherheitsgründen ein Handy aufgeschwatzt. Alle Familienmitglieder habe ihre unterschiedlichen Handys zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Wahl meiner Mutter viel auf mein altes Siemens E10 D weil es so groß war und damit für sie leicht bedienbar. Telefonieren kann sie damit gut, SMS lesen auch. Aber SMS-Schreiben schafft sie schon nicht mehr. Ein gutes Seniorenhandy ist zur Zeit nicht am Markt. Da ist das Interesse der Mobilfunkanbieter auch noch nicht so groß.

Gruß Traute
 
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