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Polizeiarbeit - G20 in Hamburg

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@FTC:"Ja. Und Wer redete denn hier von "zum Krüppel schlagen"? Dein Strohmann?"
>>Hast du schonmal ne Brechstange in der Hand gehabt? Brechstangen sind die schweren Eisenstäbe mit einem spitzeren und einem flachen gebogenen Ende. Wenn du damit zuhaust, dann musst du mit schwersten Verletzungen bis Tod rechnen, je nachdem wo du triffst. Kopftreffer führt sehr wahrscheinlich zum Tod.
Ja, das wird es vermutlich. Aber nun sag doch mal, wer redete denn hier von "zum Krüppel schlagen"? Oder gar von auf den Kopf hauen? Dein Strohmann?
"1. Wer redete hier von töten? Wieder mal Dein Strohmann?"
>>Ich redete davon, steht doch da.
Du führst also Selbstgespräche und argumentierst gegen Dich selbst. Na denn.
"2. käme es bei der Beurteilung in solchem Fall auf die genauen Umstände an, ob es als fahrlässige Körperverletzung, Notwehr oder Selbsthilfe zu bewerten ist."
>>Du darfst halt niemandem erzählen, dass du das nur wegen deines Autos gemacht hast. Mord wird es vllt trotzdem, aber die niederen Beweggründe sind es dann vllt nicht. Notwehr oder Selbsthilfe ist das in keinem Fall, wenn die Tatumstände tatsächlich rekonstruiert werden können, wenn nicht bist du mit einem Mord davon gekommen. Jemand beschädigt dein Auto -> du tötest ihn -> keine Notwehr und keine Selbsthilfe.
:rolleyes: Anscheinend hast Du noch immer nicht die juristische Definition von 'Mord' verstanden oder Du willst es nicht. Unter solchen Umständen halte ich es für müßig darüber weiter mit Dir zu diskutieren.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@DerZander
>> Es gibt da sicherlich Länder, wo diese Foristen besser aufgehoben wären, als in einer freiheitlichen, liberalen Demokratie<<

Ja ne is klar, immer alles über einen Kamm scheren. Es gibt einen Unterschied der hier aber nicht wahrgenommen wird.

Bestes Beispiel > Messerstecher in Hamburg gestellt.
Man muss nicht jeden töten oder schwer verletzen.....
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Oder versucht Fensterscheiben von Geschäften zu zerstören an der Du dich ja so gerne hochziehst ;-)

Das ich mein Eigentum als auch Familie schütze, ist mein gutes Recht. Heißt aber nicht automatisch das ich den Widersacher mit einem Baseballschläger krankenhausreif schlage, sondern wenn überhaupt nur kampfunfähig.

Die Frage ist @ibnam was machst Du wenn beispielsweise deine Familie von einer Gruppe Randalierender belästigt wird? Schaust Du zu, oder bist Du bereit deine Familie zu schützen und gegebenenfalls einschreiten?
 

DerZander

Mitglied
Darin haben "weiche" Begriffe wie "Moral" dann aber nichts zu suchen.
Dass du nichts von "Moral" hälst, ist glaube ich allen klar, die dich länger kennen, Georg. ;-)

@ICookie
So schwer ist der Unterschied zwischen Selbstjustiz und Notwehr auch nicht. Google das einfach mal.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Wie gesagt, wer diese Diskussion sachlich führen möchte, sollte und wird dies auf rein rechtlicher Ebene tun. Alle anderen schwafeln derweil lieber von Moral, denn so können sie ordentlich Dampf ablassen und sich hinterher immer schön aus der Affäre stehlen.

So schwer ist der Unterschied zwischen Selbstjustiz und Notwehr auch nicht. Google das einfach mal.
Meinem Eindruck nach ist einigen hier noch nicht einmal die Definition des Wortes 'Selbstjustiz' bekannt … was sie aber nicht hindert immer wieder davon zu schwafeln.:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@cookie:"Das ich mein Eigentum als auch Familie schütze, ist mein gutes Recht. Heißt aber nicht automatisch das ich den Widersacher mit einem Baseballschläger krankenhausreif schlage, sondern wenn überhaupt nur kampfunfähig."
>>Um diese Aussage geht es: "Würde einer versuchen mein Auto zu beschädigen, dann würde ich demjenigen meine Brechstange ins Kreuz hauen... das wäre in dem Fall Selbstjustiz."

Natürlich geht es hier nicht darum, dass man auch sein Eigentum schützen möchte. Die Frage ist nur die nach der Verhältnismäßigkeit. Jemandem eine "Brechstange ins Kreuz hauen" ist mit Verlaub gesagt ganz schön heftig für eine Beschädigung des Autos.

Wenn man sich selbst oder seine Familie schützt, dann handelt es sich um Notwehr, wobei es schwer erklärbar ist, wenn du jemandem die Brechstange in den Rücken haust, wie derjenige dich angegriffen haben soll ... mit dem Rücken voran? Am Boden liegend?
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@ibnam
>>Um diese Aussage geht es: "Würde einer versuchen mein Auto zu beschädigen, dann würde ich demjenigen meine Brechstange ins Kreuz hauen... das wäre in dem Fall Selbstjustiz."<<

Aus "emotionaler" Sicht gesehen, mag das vllt zutreffen, weil ich zu dem Zeitpunkt einfach stinksauer war weil sogenannte gewaltbereite Autonome sich an fremden Eigentum vergreifen. Nein so brutal bin ich aber nicht, keine Sorge ich habe keine Brechstange.. ;-)
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@cookieman:"Aus "emotionaler" Sicht gesehen, mag das vllt zutreffen, weil ich zu dem Zeitpunkt einfach stinksauer war weil sogenannte gewaltbereite Autonome sich an fremden Eigentum vergreifen. Nein so brutal bin ich aber nicht, keine Sorge ich habe keine Brechstange.. ;-)"
>>(du weißt schon, dass ich dich da zitiert habe? naja ...) Ich hoffe mal, dass du auch keine benutzen würdest, wenn du eine hättest. Das man stinkwütend ist, ist ja absolut nachvollziehbar, aber schwere Körperverletzung wäre dann doch etwas zu viel des Guten.
 

DerZander

Mitglied
Um diese Aussage geht es: "Würde einer versuchen mein Auto zu beschädigen, dann würde ich demjenigen meine Brechstange ins Kreuz hauen... das wäre in dem Fall Selbstjustiz."

Da beim gemeinen Deutschen das Auto quasi die Verlängerung seiner selbst ist, zählt das bei einigen vermutlich als Notwehr. ;-)

Fritz schrieb:
Diskussion sachlich führen möchte, sollte und wird dies auf rein rechtlicher Ebene tun.

ich erwarte von den Polizisten (siehe Threadthema), dass sie sich an Recht und Gesetz halten. Du und Cookie offenbar nicht. Da sind "emotionale Gründe" wohl wichtiger als Recht und Gesetz.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ Zander:

Da beim gemeinen Deutschen das Auto quasi die Verlängerung seiner selbst ist, zählt das bei einigen vermutlich als Notwehr. ;-)
… oder als Selbsthilfe


ich erwarte von den Polizisten (siehe Threadthema), dass sie sich an Recht und Gesetz halten.
Da sind wir uns doch einig. Und welchen Rechtsverstoß konkret siehst Du nun im Verhalten der Polizei?
Du und Cookie offenbar nicht. Da sind "emotionale Gründe" wohl wichtiger als Recht und Gesetz.
Oh, warst nicht DU derjenige, der hier statt mit Gesetzen mit Moral argumentierte? :rolleyes:
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@ibnam
Ich weiß das Du mich zitiert hast. Ich sehe mich nicht als gewaltbereit bzw. ist es nicht meine Anliegen andere Menschen mutwillig zu verletzen.

Die Menschen die gewaltbereit sind und das auch dementsprechend ausleben, kein Respekt vor Eigentum anderer Bürger haben und Grenzen überschreiten, da habe ich kein Mitleid mit, sorry. Die gehören entweder in den Knast, oder Bootcamp oder müssen halt Sozialstunden leisten bis die Schwarte kracht.

@DerZander
Vor ungefähr drei Monaten haben gewaltbereite Autonome in Hamburg einfach vier Einsatzfahrzeuge der Polizei abgefackelt.... sprich Staatseigentum zustört. Ist das okay oder legitim?

Polizisten sind auch nur Menschen und genau wie jeder andere emotional handelnd. Klar erwarten wir Bürger das sich die Polizei professionell verhält, aber ob das immer so funktioniert hängt von der jeweiligen Eskaltion ab.
 

DerZander

Mitglied

Selbsthilfe darf nicht weiter gehen, als zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist. Von Cookies Träumen von Brechstangen im Rücken von Sachbeschädigern ist da nicht die Rede.^^

Und welchen Rechtsverstoß konkret siehst Du nun im Verhalten der Poliz

Im Zuge des G20-Einsatzes kam es zu diversen Rechtsverstößen seitens der Polizei. Das fing bereits beim rechtswidrigen Räumen des Zeltlagers an, geht über vielen Fällen von nicht angemessenem Gewalteinsatzes bis zu teils rechtswidrigen Kontrollen im Nachhinein.

Die Rechtsverstöße der einen "Seite" (der Randalierer) rechtfertigen nicht die Rechtsverstöße der Polizei. Zeitlich gesehen hat die Polizei sogar "angefangen" mit den Rechtsverstößen und damit nach meiner Einschätzung die Lage erst in Teilen eskaliert und nicht deeskaliert.

Einfach mal googlen:

https://news.google.com/news/search/section/q/g20 polizei/g20 polizei?hl=de&ned=de


Hamburg: Erste Anklage wegen G20-Krawallen fertig – Zweifel an Polizei-Einsatz - FOCUS Online
G-20-Gipfel - Rondenbarg-Video zeigt keine Steinwürfe - Politik - Süddeutsche.de
https://www.welt.de/regionales/hamb...l-an-Darstellung-der-Behoerden-aufkommen.html
G20: Polizei setzt Bus mit Demonstranten fest - Staatsanwaltschaft ermittelt - SPIEGEL ONLINE
G20: Polizei sperrte G20-Demonstranten grundlos ein | ZEIT ONLINE


@Cookie
Vor ungefähr drei Monaten haben gewaltbereite Autonome in Hamburg einfach vier Einsatzfahrzeuge der Polizei abgefackelt.... sprich Staatseigentum zustört. Ist das okay oder legitim?

Und Glasscherben können Waldbrände verursachsen. Ist das vielleicht in Ordnung?
 

DerZander

Mitglied
@Gorki
Je länger G20 zurückliegt, desto mehr kommt raus, dass es durchaus eine Menge berechtigte Kritik an der Polizeiarbeit beim G20-Einsatz gibt.

Aber ich fürchte mit Argumenten, Links und Informationen wirst du hier nicht weit kommen. Für einige ist das eben nur eine gefühlte Geschichte.
 

handyhacho

Aktives Mitglied
Oh, diesen Thread hatte ich komplett übersehen.
Aus meiner Sicht (lokal) hat sich die Polizei bei dem Einsatz wirklich nicht mit Ruhm bekleckert. Ich meine damit jetzt nicht einzelne Polizisten, die über die Stränge geschlagen haben, denn das ist nach mehreren Tagen und wenig Schlaf irgendwo nachvollziehbar (aber natürlich trotzdem falsch). Ich meine vielmehr die fatale Entscheidung der Polizeiführung, bei den Krawallen in der Schanze nicht einzugreifen. Es gab etliche Zufahrten zum Lagezentrum, und wenn es für eine Hundertschaft zu gefährlich ist dann hätten doch die Wasserwerfer vorrücken können. Das hätte sicher die Plünderungen verhindert, die, wie sich mehr und mehr abzeichnet, offenbar stark von partywütigen Jugendlichen ausgingen, die sich am Ende um iphones prügelten. Der vielgescholtene "schwarze Mob" (oder zumindest die Teile davon, die der roten Flora nahe stehen) hatte sich offenbar an dem Abend sogar als Ordnungshüter etabliert und einige lokale Geschäfte vor Übergriffen geschützt. Letztlich richten sich ja auch sämtliche bisherigen Prozesse entweder gegen Krawallkiddies oder ausländische Zündler, nicht aber gegen diese sogenannten "Linksextremisten".
Im Großen und Ganzen ist aber ja auch nicht wirklich viel passiert, der entstandene Sachschaden ist im Verhältnis zu den Gesamtkosten des Gipfels sogar eher gering.
Es ist, alles im allen, ausgesprochen schäbig nun alles den Floristen unterstellen zu wollen und zig Maßnahmen gegen "linke Gewalt" zu fordern, obwohl die wahren Probleme bis hin zu Mord doch eindeutig auf der anderen Seite liegen. Schon gar nicht kann man (in Deutschland) die "linke Gewalt" mit dem rechten Terror gleichstellen, was aber ja von Teilen der Politik immer wieder getan wird.
 
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