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Polizeiarbeit - G20 in Hamburg

DerZander

Mitglied
Hi,

da die Shoutbox nicht der richtige Ort ist, um komplexere Sachverhalte zu diskutieren, eröffne ich mal diesen Thread.

Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass der harte Kern der Law&Order-und der "Ich habe nichts zu verbergen"-Fraktion, gewillt ist sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, aber es gibt hier ja auch viele vernünftige Foristen, die an einer konstruktiven Diskussion Interesse haben.

Es geht mit dabei in erster Linie nicht um die Randalierer und Chaoten, die das Eigentum andere Leute zerstören und Polizisten angreifen, aber natürlich könnt ich das Thema auch ausweiten.

Da man schwer und vorallem nicht kurzfristig etwas daran ändern kann, dass es eine kleine Gruppe von Menschen gibt, sei es aus Unzufriedenheit, sei es aus reiner Krawalllust, Veranstaltuntgen wie die G20 zum Anlass nehmen, Krawalle zu veranstalten, finde ich es viel wichtiger zu überlegen, warum die Polizei in Hamburg auf sovielerei Linie versagt hat und was man ändern muss.

Einige Punkte:

Die Polizei in Hamburg hat nicht nach aktuellem Stand der Polzeiforschung gehandelt, sondern absichtlicher Null-Toleranz gefahren und damit Krawalle zusätzlich beflügelt. Die sehr gute Polizeiarbeit in Berlin rund um den ersten Mai zeigt ja, dass es anders geht und auch muss. Dort sind die Randalen sehr rückläufig, seit die Polizei ihre Taktiken geändert hat.

Außerdem sollte es für die Arbeit der Polizei ebenso wichtig sein, Demonstrationen zu ermöglich und Leute ihr verfassungsgebenens Recht ermöglichen, wie es wichtig ist das Eigtentum anderer Leute zu schützen. Das sollte auf Vorrang vor dem Durchsetzen von Vorschriften wie dem Vermummungsverbot (oder anderswo das Zeigen eines Hitlergrußes) meiner Meinung nach. Aber das ist sicher im Einzelfall diskussionwürdig. Sicherlich kann das Rechtsstaat nicht alles durchgehen lassen, aber die Polizei hat zu Recht Ermessensspielräume. Es sollte dabei nicht ums Prinzip gehen, sondern darum Ausschreitungen wie in Hamburg möglichst zu verhindern oder zu begrenzen. In Hamburg hat die harte Linie die Polizei die Krawalle befördert, friedliche Demonstranten mit Gewalt bedroht und vom Demonstrieren abgehalten und dabei auch noch Polizisten gefährdet. Das ist weder Stand der Polizeiforschung, noch Stand des BestPractice (in Berlin z. B.)

Die Prioritäten der Politik und die Polizeiführung, die es wichtiger fand, dass beim Konzeit in der Elbphi Ruhe herschte, als dass die Leute in der Schanze sicher sind, ist ein weiteres Thema.

Außerdem finde ich es bedenklich, wenn einer Großzahl an Journalisten einfach ohne Begründung (dafür öffentlich) die Akkreditierung entzogen wird und Pressearbeit verhindert wird.

Eine Links zum Thema:

Stern:
stern Fotograf Hans-Jürgen Burkard Keine Polizeigewalt? Herr Bürgermeister, das stimmt nicht. | STERN.de

Sammlung zum Thema Polizeigewalt beim G20-Gipfel:
https://g20-doku.org/

https://netzpolitik.org/2017/g20-doku-materialsammlung-zu-polizeigewalt-und-behinderung-der-presse/

https://policebrutalityg20.wordpress.com/


Podcast - Lage der Nation mit einer guten Aufarbeitung:
https://www.kuechenstud.io/lagedernation/2017/07/13/ldn064-g20-gipfel-in-hamburg-sponsoring/

Tageschau:
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/g20-offene-fragen-101.html

DF
Krawalle beim G20-Gipfel - Die Polizei hat Fehler gemacht

Lobo
G20-Gipfel in Hamburg: World Wide Wut - Kolumne von Sascha Lobo - SPIEGEL ONLINE

Disclaimer:
Es geht mir nicht darum Polizisten zu bashen. Mein Vater war Polizist, mein Schwager ist Polizist und ich kenne auch sonst noch einige Polizisten in meinem Freundeskreis. Ich finde die schlechte und nicht konstruktuive Polizeiarbeit aus ideologischen Gründen bei einige Großveranstaltungen (Law & Order-Mentalität) denklich weil dadurch mehr Polizisten verletzt werden (die meisten der verletzte Polizisten hatten Kreislaufzusammenbrüche und wurden vom eigenene Reizgas verletzt), mehr Krawalle entstehen und Demonstration verhindert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Man könnte ja jetzt damit kommen solche großen Demos erst gar nicht mehr zu erlauben. Dann kann auch niemand mehr meckern, weder die Demonstranten, noch die Polizisten, aber das wird garantiert auch wieder einigen nicht gefallen. Eigentlich ist das alles vollkommen egal, denn wie man es auch macht, Probleme gibt es immer und es wird auch immer Menschen geben die eine Scene kurzzeitig mit der Kamera einfangen ohne zu zeigen was davor passiert ist. So lässt sich natürlich auch Stimmung machen, von wem auch immer.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Für den G20 Gipfel wurden aus ganz Deutschland Hundetschaften abkommadiert, logistisch war dies wohl nicht sehr einfach..... Problem ist eben das es bei Demos leider zu Kollateralschäden kommt und für die Polizei in Hamburg war die Situation ohnehin schon angespannt.
 

Hunter

Mitglied
Ohne jetzt den Kram gelesen zu haben... Ich habe erst gestern eine Doku gesehen wo mehrere Polizisten Interviewt wurden und da war nix mit 0 Toleranz (sprich drauf kloppen) sondern genau das Gegenteil. Die standen da, mussten sich Steine und Flaschen an die Rübe schmeißen lassen und es kam eben selbst als die plündereien angefangen haben, kein Befehl "Attacke".
Ich bin ja für meine Hardliner Einstellung bekannt und genau die würde ich hier auch anbringen. Jeder der an so einer "demo" teilnimmt, begibt sich wissentlich in Gefahr und hat somit auch keine Regress Ansprüche zu stellen, wenn er unter die Räder kommt. Diejenigen die fremdes Eigentum zerstören oder jemanden verletzen oder angreifen eh schon nicht. Tränengas, auf die fresse und einknasten, fertig.
Den spinnern, die so einen Gipfel in so einer Stadt planen, sollte man übrigens auch gleich das Handwerk legen. Fahrlässige Körperverletzung könnte man denen auch vorwerfen.
 

Hunter

Mitglied
Wie ich schon sagte, wer sich wissentlich in Gefahr begibt, soll sich nicht beschweren.
Ich finde es ehrlich gesagt eher schlimm, dass jetzt alle auf den Bullen rum hacken, obwohl die für uns ihr Leben riskieren... Und solange es nur beteiligte trifft und keinen, der mit der ganzen Geschichte überhaupt nix zu tun hat, finde ich das in Ordnung.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
Habt Ihr Beide den Artikel nicht gelesen? Das war akkreditierter Pressefotograf vom Stern, der dort seinem Job nachging. Eure Begründung für das eindeutige Fehlverhalten der Polizei, das Ihr mehr schädigt als nutzt, finde ich bedenklich.

Die Medien sollen von den Geschehnissen dort berichten und wenn sie unverschuldet und ja das ist er, von Denen, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollen, geschädigt und verletzt wird, ist das seine eigen Schuld?

Sagt Ihr das auch von Euch, wenn Ihr unverschuldet in einen Autounfall verwickelt werdet? Hättet ja auch die Bahn nehmen können oder zu Hause bleiben...
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Die Medien sollen von den Geschehnissen dort berichten und wenn sie unverschuldet und ja das ist er, von Denen, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollen, geschädigt und verletzt wird, ist das seine eigen Schuld?
Ganz klar und eindeutig JA.

1. sollen die Medien nicht von der Demo berichten, sondern sie WOLLEN es, in der Regel um damit Geld zu verdienen.

2. Ausnahmslos JEDER, der sich in Gefahr begibt, muß damit rechnen, dabei auch zu Schaden zu kommen. Dessen sollte -und IST wahrscheinlich auch- sich jeder Kriegsreporter bewußt sein. Und ebenso sollte das Risiko auch jedem Reporter klar sein, der von gewalttätigen Demonstrationen berichten möchte und auf der Jagd nach den besten Bildern sich in die unmittelbare Gefahrenzone begibt.

Was soll die Polizei Deiner Ansicht nach denn tun? Nach einer Aufforderung an die Anwesenden den/einen Platz zu räumen den Medienleuten noch eine schriftliche Extra-Einladung schicken?^^
 
Zuletzt bearbeitet:

Gorki

Bekanntes Mitglied
Was die Polizei tun soll? Echt! Einen ordnungsgemäß akkreditierten Pressemitarbeiter, seine Arbeit machen lassen und dafür Sorgen, das er es auch kann. Das ist unter anderem auch deren Job.

Der Pressefotograf befand sich übrigens nicht dort, wo sich das Ziel der Begierde stand. Das war unten auf der Strasse. Kein Polizist darf Unschuldige Bedrohen, Schädigen, Verletzen. Das Du so ein Verhalten billigst und gut findest sagt so einiges aus...
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Was die Polizei tun soll? Echt! Einen ordnungsgemäß akkreditierten Pressemitarbeiter, seine Arbeit machen lassen […]
kann er doch … auf eigenes Risiko.
[…] und dafür Sorgen, das er es auch kann. Das ist unter anderem auch deren Job.
NEIN! Es ist ganz gewiß nicht die Aufgabe der Polizei Kindermädchen für irgendwelche Medienleute zu spielen.

Der Pressefotograf befand sich übrigens nicht dort, wo sich das Ziel der Begierde stand. Das war unten auf der Strasse. Kein Polizist darf Unschuldige Bedrohen, Schädigen, Verletzen. Das Du so ein Verhalten billigst und gut findest sagt so einiges aus..
Wo er sich genau befunden haben will, ist mir eigentlich völlig wurscht. Tatsache ist und bleibt, daß er sich auf der Jagd nach den besten -und am besten/teuersten zu verkaufenden- Bildern in Gefahr begeben hat und zwar ganz freiwillig.…

Und noch einmal meine Frage an Dich:
Was soll die Polizei Deiner Ansicht nach denn tun? Nach einer Aufforderung an die Anwesenden den/einen Platz zu räumen den Medienleuten noch eine schriftliche Extra-Einladung schicken?^^
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
"NEIN! Es ist ganz gewiß nicht die Aufgabe der Polizei Kindermädchen für irgendwelche Medienleute zu spielen."

Aha, dann hat der Justitzminister also auch keine Ahnung: "Wichtig ist, dass sich Journalistinnen und Journalisten in einer solchen Situation darauf verlassen können, dass der Staat – und damit auch die Polizei – sie in ihrer Berufsausübung, die Grundlage der Pressefreiheit ist, schützt."

Quelle: Heiko Maas: „Journalisten müssen sich auf den Staat verlassen können“ – Augenzeugen.info



"kann er doch … auf eigenes Risiko. "

Nein, konnte er in diesem speziellen Fall und einige Andere eben nicht.

"https://www.heise.de/tp/features/G20-Braucht-die-Polizei-Grundgesetz-Nachhilfe-3769396.html"



"Tatsache ist und bleibt, daß er sich auf der Jagd nach den besten -und am besten/teuersten zu verkaufenden- Bildern in Gefahr begeben hat und zwar ganz freiwillig.…"

Klassische Nebelkerze, er geht dort seinem Beruf nach, wenn Dir das, was dabei rauskommt nicht gefällt, dann ist das Dein Problem. Ich möchte schon möglichst vollumfänglich informiert werden und gebe mich nicht mit einseitigen Aussagen zufrieden. Dein Verhalten wirkt auf mich sehr oberflächlich...


"
Was soll die Polizei Deiner Ansicht nach denn tun? Nach einer Aufforderung an die Anwesenden den/einen Platz zu räumen den Medienleuten noch eine schriftliche Extra-Einladung schicken?^^"

Das habe ich bereits beantwortet...
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Bei Demos ist immer damit zu rechnen, das es in einzelnen Fällen zu Eskalationen kommt. Im übrigen wenn Reporter aus Kriegsgebieten berichten machen Sie das auch auf eigene Gefahr/Risiko hin. Kommt es zu Verletzungen, dann ist das eben Pech, nennt sich Berufsrisiko.

In Hamburg war bereits eine gewalttätige/gereizte Stimmung vorhanden. Randalierer haben abends/nachts vom Schulterblatt Steine... alle möglichen Gegenstände auf die Poliziesten geworfen..... also was soll die Polizei denn unternehmen? Mit Blumensträußen Randalierer begrüßen?

Die Schadensbilanz liegt bei 12 Mio Euro für die die Versicherungen weitestgehend aufkommen... je nach Versicherungsfall.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
@ Cookie, Du hast aber schon gelesen, das der Pressefotograf vor den Ereignissen auf der Schanze (Donnerstag) diese "Erlebnisse" hatte. Und wie kommst Du darauf das Geschehen in Kriegsgebieten mit denen in Hamburg zu Vergleichen?

Übrigens, niemand hier hat das verlangt, was Du hier schreibst.
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Naja, was da abgelaufen ist kann man schon fast als Kriegszustand beschreiben. Es hatte zu diesem Zeitpunkt niemand die Kontrolle und wirklich alle die zum späteren Zeitpunkt noch unterwegs waren wollten einfach nur alles zerstören und Metallstangen/Pflastersteine von Dächern auf anrückende Polizisten werfen. Man kann schon von Glück reden, dass man hier nicht so leicht an Waffen kommt. Wobei aber auch das nur eine Frage der Zeit ist... Ich frage mich was es für einen Aufschrei geben würde, sollte die Polizei wirklich mal von einer Schusswaffe gebrauch machen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@MaK: Also Kriegszustand ist wirklich lächerlich. Ausschreitungen hat es schon schlimmere gegeben (Tag der Arbeit Berlin zB und im EU-Ausland sogar noch schlimmere) und das als Kriegszustand zu bezeichnen, zeigt wie weit entfernt man vom Krieg wirklich ist.

@Topic:
Nebenbei bemerkt: Die Polizei war nicht zur Sicherung der Bürger abgestellt, sondern nur zur Sicherung des G20 und dessen Teilnehmer. Umso merkwürdiger, dass man im Vorfeld Demonstranten zusammengepfercht hat. Was wollte man damit bewirken? Einfach nur Stärke zeigen? Das ist jedenfalls in die Hose gegangen und hat sich als ziemlicher Boomerang herausgestellt. Wenn man im Nachhinein hört, dass zu wenig Polizisten für die Sicherung da gewesen sein sollen, dann fragt man sich umso mehr, warum man schon im Vorfeld provozieren musste.

Ja in diesem Fall hat die Polizei bzw deren Führung richtig über die Strenge geschlagen und zwar in fast allen Belangen. Man kann die Polizei nicht mit dem gleichen Maßstab bemessen wie die Demonstranten, aber wenn man es doch tut, dann muss man /auch/ die gewalttätigen Ausschreitungen der Polizei ganz klar als radikal bezeichnen.

Ganz am Ende darf man sich auch fragen, warum man überhaupt in einer Großstadt sowas veranstalten muss. Es war von Anfang an klar, was passieren würde. Man lässt fast alle Demonstrationen wegen Terrorgefahr absagen, aber so ein BBQ der Regierungschefs muss auf jeden Fall in der Großstadt stattfinden. Am Ende trifft es bei den Ausschreitungen ja auch nur die Mitbürger und die sind den Staatsmännern aber mal sowas von egal.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
"Man lässt fast alle Demonstrationen wegen Terrorgefahr absagen, aber so ein BBQ der Regierungschefs muss auf jeden Fall in der Großstadt stattfinden. Am Ende trifft es bei den Ausschreitungen ja auch nur die Mitbürger und die sind den Staatsmännern aber mal sowas von egal."

So ein BBQ gab es hier mal in der Nähe, in einem kleinen Dorf. Der Herr Busch war zu Besuch. Da gab es überhaupt keine Probleme...
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Bei Demos ist immer damit zu rechnen, das es in einzelnen Fällen zu Eskalationen kommt. Im übrigen wenn Reporter aus Kriegsgebieten berichten machen Sie das auch auf eigene Gefahr/Risiko hin. Kommt es zu Verletzungen, dann ist das eben Pech, nennt sich Berufsrisiko.
Vollkommen meine meinung.

In Hamburg war bereits eine gewalttätige/gereizte Stimmung vorhanden. Randalierer haben abends/nachts vom Schulterblatt Steine... alle möglichen Gegenstände auf die Poliziesten geworfen..... also was soll die Polizei denn unternehmen? Mit Blumensträußen Randalierer begrüßen?
Sehe ich auch so. Auf Deine berechtigte (vorletzte) Frage wirst allerdings auch Du hier keine konstruktive Antwort erhalten.

@ Cookie, Du hast aber schon gelesen, das der Pressefotograf vor den Ereignissen auf der Schanze (Donnerstag) diese "Erlebnisse" hatte. Und wie kommst Du darauf das Geschehen in Kriegsgebieten mit denen in Hamburg zu Vergleichen?
Vielleicht ganz einfach, weil die Auseinandersetzungen hier in Hamburg teilweise schon kriegsähnliche Züge hatten!?…

Übrigens, niemand hier hat das verlangt, was Du hier schreibst.
@ cookie: Siehste, genau das meinte ich mit 'keine konstruktive Antwort erhalten'

Naja, was da abgelaufen ist kann man schon fast als Kriegszustand beschreiben. Es hatte zu diesem Zeitpunkt niemand die Kontrolle und wirklich alle die zum späteren Zeitpunkt noch unterwegs waren wollten einfach nur alles zerstören und Metallstangen/Pflastersteine von Dächern auf anrückende Polizisten werfen. Man kann schon von Glück reden, dass man hier nicht so leicht an Waffen kommt. Wobei aber auch das nur eine Frage der Zeit ist... Ich frage mich was es für einen Aufschrei geben würde, sollte die Polizei wirklich mal von einer Schusswaffe gebrauch machen müssen.
Auch hierfür meine volle Zustimmung.

@MaK: Also Kriegszustand ist wirklich lächerlich. Ausschreitungen hat es schon schlimmere gegeben (Tag der Arbeit Berlin zB und im EU-Ausland sogar noch schlimmere) und das als Kriegszustand zu bezeichnen, zeigt wie weit entfernt man vom Krieg wirklich ist.
Sind denn Kriege alle gleich schwer (schlimm)? Ab wievielen Toten, -Verletzten oder ab welchen Schäden darf man Deiner Meinung nach einen Vergleich herstellen zwischen dem Risko, das Journalisten beim G20-Gipfel hier in HH eingingen und demjenigen, das Kriegsreporter eingehen?

Ganz am Ende darf man sich auch fragen, warum man überhaupt in einer Großstadt sowas veranstalten muss.
Und

"Man lässt fast alle Demonstrationen wegen Terrorgefahr absagen, aber so ein BBQ der Regierungschefs muss auf jeden Fall in der Großstadt stattfinden. Am Ende trifft es bei den Ausschreitungen ja auch nur die Mitbürger und die sind den Staatsmännern aber mal sowas von egal."

So ein BBQ gab es hier mal in der Nähe, in einem kleinen Dorf. Der Herr Busch war zu Besuch. Da gab es überhaupt keine Probleme...
So? Keine Probleme? Na, dann sind die HIER beschriebenen Auseinadersetzungen wohl alles ein frei erfundenes Märchen… ^^
Und das war nur ein G7-Treffen, welches 2007 in Heiligendamm stattfand und kein G20-Gipfel.

Wo wollt Ihr Schlaumeier denn sonst solch ein Treffen mit 10.000 Teilnehmern und Medienvertretern stattfinden lassen, wenn nicht in einer Großstadt? Etwa in der Dorfkneipe von Barth? Und zum Übernachten geht es auf den Campingplatz von Kleinkleckersdorf?
Aber auch auf diese ganz sachlichen Fragen werden wir hier voraussichtlich keine konstruktive Antwortvon den "Kritikern" erhalten.…
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
"So? Keine Probleme? Na, dann sind die HIER beschriebenen Auseinadersetzungen wohl alles ein frei erfundenes Märchen… ^^
Und das war nur ein G7-Treffen, welches 2007 in Heiligendamm stattfand und kein G20-Gipfel."

Damit belegst Du eindeutig Deine sehr selektive Wahrnehmung. Staatsbesuch in Trinwillershagen: Wenn die Bushs zum Grillen kommen | STERN.de

Deine Argumentation besonders mir gegenüber, belegt das Du an einer sachlichen Diskussion gar nicht interessiert bist - wie so oft...
 
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