ntt DoCoMo äussert UMTS Skepsis

garimarii

Mitglied
hi,

auf Xonio.com schreiben die das NTT DoCoMo selber erstim Jahre 2010 mit dem vollen Erfolg von UMTS rechnet.
Weiteres dort nachzulesen.

Also dann wird es bei uns noch ein paar Tage dauern bis UMTS bei uns richtig läuft.

Eure Meinung.


;)
 

Realnokia

Mitglied
Original geschrieben von garimarii
Also dann wird es bei uns noch ein paar Tage dauern bis UMTS bei uns richtig läuft.

Wie lange hat es denn gedauert bis der Handyboom in den heutigen GSM Netzen eintrat? Das ging auch nicht gleich beim Netzstart los. ;)

Am Anfang wird sicherlich UMTS noch relativ teuer sein. Dies wird sich aber wohl im Laufe der Jahre auch ändern.

MfG
 

AndyB

Neues Mitglied
Re: Re: ntt DoCoMo äussert UMTS Skepsis

Original geschrieben von Realnokia

Am Anfang wird sicherlich UMTS noch relativ teuer sein. Dies wird sich aber wohl im Laufe der Jahre auch ändern.
MfG

Im Unterschied zum GSM-Start sind die Vorleistungen der Betreiber nun aber schon jetzt zigmal höher, aufgrund der exorbitanten Lizenzkosten ("UMTS-Milliarden") - da ist der erforderliche Netzausbau noch gar nicht drin.

Das wird so manchem, wenn nicht allen Mobilfunkriesen hierzulande das Genick brechen (imho :eek:).


Schade, daß die Technologien GPRS und EDGE so übergangen wurden und immer noch werden.
 

Echnaton

Neues Mitglied
Um die UMTS-Milliarden zu refinanzieren müsste jeder Deutsche (80 Millionen) 10 Jahre lang monatlich 100,- € (!) fürs mobile Telefonieren ausgeben.

Das halte ich für utopisch. Schließlich wollen die Banken ihr Geld nicht erst in 100 Jahren wiedersehen.
 

Echnaton

Neues Mitglied
Rechenaufgabe

Ich habe die Refinanzierung nochmal durchgerechnet, also:
50 Milliarden für die Lizenzen
50 Milliarden für den Aufbau der UMTS-Technik
=
100 Milliarden Euro.

Deutschland hat 80 Millionen Einwohner, also müsste jeder 1250,- € für UMTS-Refinanzierung zahlen. Es gibt aber nur 50 Millionen Handys, aber NICHT 50 Millionen Deutsche, die ein Handy nutzen, weil ja viele 2 oder mehrere haben. Also, mindestens die Hälfte der Bevölkerung hat keines und wird sich auch keines kaufen (oder höchsten GSM, weil kein Interesse an UMTS).

40 Millionen Deutsche telefonieren also mobil.

Davon haben 2/3 eine Prepaid-Karte. Die meisten von denen sind Wenigtelefonierer, mit weniger als 20,- € Monatsumsatz, spielen also nur eine geringe Rolle für die Refinanzierung von UMTS.

13 Millionen haben einen Mobilfunkvertrag, davon sind vielleicht 2-3 Millionen Geschäftskunden und Poweruser, welche wirklich mehr als 100,- € pro Monat vertelefonieren.

Wenn nur 13 Millionen relevante UMTS-Refinanzierer sind, muss jeder ca. 7000,- € dafür zahlen. Und nur, wenn wirklich alle 13 Millionen Vetragskunden auch auf UMTS umsteigen, denn prepaid wird es dafür wohl erst Jahre später geben, so wie bei GSM.

Da kann man nur hoffen, dass die Banken so lange auf ihr Geld warten können... :)
 
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