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Mobilfunknetz: Vodafone Deutschland schaltet 3G-Netz im Sommer 2021 ganz ab

Mx_Passi

Mitglied
Das ist, aus meiner Sicht, eine sehr dumme Entscheidung. Aktuell ist das 4G von Vodafone so sehr ausgelastet, dass ich öfters weniger als 1 mbit Downstream habe, während im 3G Netz 20 Mbit möglich sind. Ich stand auch schon in Hannover in der Innenstadt und konnte nicht mal etwas googlen. Die haben einfach zu viele Leute pro Mast. Ich wechsle auf jeden Fall, das will ich mir nicht mehr antun. Ich kann nichtmal im Auto durchgänging Spotify hören, 4G voller Empfang aber kein Durchsatz.
 
LTE mit bis zu 500 Mb/s? Wo denn?
Ich bin froh auf der Arbeit irgendwie im Aussenbereich in der letzten Ecke LTE zu empfangen (sonst nur Edge, nirgends UMTS) und dann mit ~500 kb/s zu 'surfen'. Nochmals die Aussage: 42 Mb/s ist nicht mehr Zeitgemäß wird da doch zum blanken Hohn. Innenstädte wie Hannover, Hamburg und Bremen mag man mal an die 50Mb/s kommen aber auch nur in der Woche, spät Nachts, wenn nichts los ist.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Die Betonung liegt, wie in solchen Fällen üblich, auf den beiden Worten "bis zu". Bis zu 500 Mbit/s. Is' zwar Augenwischerei und taugt somit allenfalls fürs Schulhofquartett.

Rechnen wir doch mal nach:
Bei einer Datenübertragungsrate von 50 Mbit/s. wird pro Sekunde eine Datenmenge von 6,25 MB übertragen.
Folglich fließen bei solcher Geschwindigkeit 1 GB (1000 MB) binnen 160 Sekunden.
Die meisten "normalen" Handytarife beinhalten ein Datenvolumen von irgendwo zwischen 1GB und 5GB … im Monat.

Seien wir doch mal ehrlich: Ist es, besonders auf einem Smartphone, wirklich sooo entscheidend, ob man mit 50 oder 500 Mbit/s. surft und 1GB (des Monatskontingents) nun innerhalb von 160 Sekunden übertragen wird oder schon binnen 16 Sekunden verbraucht ist?
 

Mx_Passi

Mitglied
@fritz
Ich habe deutlich das Gefühl, dass du nicht verstehen willst. Die Versprechen das Blaue vom Himmel und können trotzdem nichtmal einen Mimimum Standard halten. Wann hast du das letzte Mal bei einer anderen Dienstleistung so einen unfug hingenommen? Es sind nur 3 von 10 Toats in der Packungm, haste halt Pech. Oder dein Auto hat bis zu 100 PS, beim Rauffahren auf die Autobahn sinds aber nur 2 PS. Wieder Pech gehabt. Was unsere Mobilfunker machen ist Betrug am Kunden. Da sollten harte Regeln her. Wenn alles immer nur theoretisch ist und man kein Minimum erfüllen muss, wird das nicht besser. Andere Länder bekommen das ja auch hin
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Ich verstehe durchaus. Allerdings bin ich im Laufe meines Lebens etwas abgeklärter geworden und habe gelernt, nicht bloß zu lesen, was geschrieben steht, sondern auch das, was NICHT gesagt wurde. Und besonders im Bereich der Telekommunikation, speziell bei Angaben zur Datenübertragungsgeschwindigkeit ist die Formulierung "bis zu … Mbit/s" doch nun ein uralter Hut.
Selbst gebe ich einen feuchten Kehricht darauf, mit welcher Technik Daten (und auch Sprache) nun übertragen werden. Entscheidend ist für mich stattdessen einzig, daß ein Netz eine sehr gute Abdeckung bietet und seine Dienste zuverlässig und in einem für meine Bedürfnisse ausreichenden Tempo zur Verfügung stellt.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Allerdings bin ich im Laufe meines Lebens etwas abgeklärter geworden und habe gelernt, nicht bloß zu lesen, was geschrieben steht, sondern auch das, was NICHT gesagt wurde.
Der Forist über dir hat schlicht seinen Unmut über den Status Quo zum Ausdruck gebracht und du gibst den Status Quo wieder und kommst dir dabei auch noch schlau vor ... *slow clap*

Btw schön, dass du das liest, "was NICHT gesagt wurde".
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Ein annähernd perfektes Netz würde wohl jeden Netzbetreiber in den Ruin treiben. Es ist aber mehr als Wahrscheinlich, dass die vielen Milliarden Euro für Lizenzen die an den Staat gingen besser in dem Ausbau der Netz-Infrastruktur aufgehoben wären.

Ein schlechtes Netz über Jahre kostet die Wirtschaft wesentlich mehr als das was der Staat mit dem Geld flicken könnte. Zumal Steuern leider eh nicht Zweckgebunden sind und die Milliarden irgendwo in der EU ohne merkbaren Effekt versickern.

Wenn der Staat schon meint so hohe Summen zu verlangen, dann wäre es doch das Mindeste, wenn er genau dokumentiert wo jeder Euro abgeblieben ist. Und das für jeden öffentlich einsehbar.
 
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