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Mobilfunk: Kundenzahlen von Telefónica, Telekom und Vodafone im Vergleich

cookieman

Bekanntes Mitglied
o2 oder Telefonica muss erst einmal noch ein Durststrecke überwinden. Mit Übernahme von e-plus, Stellenabbau, Verkauf von Sendeanlagen und Umstrukturierung hat o2 genug zu tun.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Und wie hoch ist bei den 3 Gesellschaften jeweils der ARPU… ?

Ein Vergleich allein der Kundenzahlen - selbst wenn unterteilt nach Pre- Und Postpaid - erscheint mir doch ein wenig dünn und relativ nichtssagend.
 
Zuletzt bearbeitet:

N73Willi

Mitglied
@chief

Naja, ich denke mal, ohne in die Abläufe von Telefonica involviert zu sein, kann man sagen, dass sich der Aufkauf eines Konkurrenten nicht innerhalb des üblichen Haushaltsplans befindet und auch wenn sie damit ihre Kundenzahl vergrößern und in der Theorie quasi durch eine nun doppelte Kundenzahl, doppelt so viel einnehmen müssten, müssen sie nun auch auch ein viel größer Netz Stämmen und Eplus Altlasten beim versäumten/viel zu späten Netzausabau ausbügeln und an das neue Unternehmen werden viel größere Erwartungen gestellt, denen sie erstmal gerecht werden müssen... Letzt funktioniert das Nationale Roming nur, wenn mindestens einer der beiden ein Netz in der Region hat bzw. das genügend ausgebaut ist...und dort wo es nicht der Fall ist müssen sie es jetzt nachholen und die Erwartungshaltung ist jetzt bei deutlich mehr Standorten auch deutlich höher... ausruhen könne sie sich also nicht...

Sehr interessant/ schlau finde ich das hier...

http://www.mobilfunk-talk.de/news/223803-o2-lte-ausbau-lte-netz-dort-wo-es-benoetigt-wird/
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@chief

Die meiste Arbeit oder Aufwand macht die Umstrukturierung zwischen Telefonica und e-plus.
Telefonica hat sich bereits von einer größeren Zahl an Dachstandorten getrennt, da zu kommen an weiteren Standorten Abbau von doppelter Technik. Die sind in den nächsten 2 Jahren sehr mit neuen Strukturen beschäftigt. Änderungen am Funknetz kann auch negatives bedeuten....

@Fritz
Arpu pro Kunde geht jedes Jahr weiter runter, denn mit den ganzen Flattarifen läßt sich kaum Geld verdienen. Warum, weil der Kunde immer weniger bezahlen will obwohl dieser schon ein sehr gutes Leistungspaket für sein Geld erhält.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Danke, @cookieman.

Etwas in der Richtung hatte ich schon vermutet. Dennoch kann ich mir vorstellen, daß bei den Mobilfunkgesellschaften der ARPU unterschiedlich hoch ist. Und eben diese Kennzahl fände / finde ich interessant, halte ich sie doch für aussagekräftiger als einen bloßen Vergleich der Kundenzahlen, selbst wenn diese noch nach Pre- und Postpaid-Kunden differenziert sind, wie in dem einleitenden Artikel.
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Die Telekom und Vodafone kassieren eindeutig zu viel für die gebotene Leistung. Einige mögen das anders sehen, das liegt aber nur daran, dass diese Personen noch nie über den Tellerrand geschaut und die Preise mit unseren Nachbarländern verglichen haben.

Selbst die Preise von O2 wirken da schon überteuert, dabei machen vor allem die Billiganbieter noch gutes Geld mit der bei den Kunden verhassten Datenautomatik.

Das Hauptproblem heute haben aber Kunden aller Netzbetreiber. Während Telefonflats so gut wie nichts mehr kosten wird bei den Datentarifen richtig zugelangt. Wie schnell 2GB weg sind weiß wohl jeder der mal unterwegs ein 720p Video auf YT angeschaut hat. Das sind wenige Minuten in denen die 2GB verbraucht sind. Dabei wurde einem die grenzenlose Freiheit mit ganzen Fußballspielen über UMTS schon vor 10 Jahren versprochen.

Deutschland hat schon vor vielen Jahren den Anschluss verloren und solche Länder bekommen jedes Jahr die Cebit... Das ist schon peinlich.
 
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Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Hmm, ob bei einem differenzierten Vergleich - also vergleichbaren geographischen, technischen und vertraglichen Bedingungen - die deutschen Mobilfunkpreise für den Kunden tatsächlich so viel teurer sind als im Ausland, bin ich mir nicht so sicher. Gucke ich zum Beispiel nach Spanien bzw. meine Erfahrungen aus Mallorca, stelle ich fest, daß dort zwar die Preise teilweise etwas geringer sind als hierzulande. Gleichzeitig stelle ich aber auch fest, daß schnelle LTE-Netze entweder nicht so engmaschig zur Verfügung stehen wie hier oder daß die LTE-Nutzung in den "Billigtarifen" nicht möglich ist.
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
@ Fritz,

schau doch mal bei Congstar, der Billigmarke der Telekom nach Tarifen mit LTE ;)

Dabei ist Congstar gar nicht mal so günstig.

Wenn es nach der Telekom gehen würde, dann hätten Menschen die nicht einmal 30€ in Monat nur für den Tarif zahlen gar kein Anspruch auf LTE. Auf Mallorca feht wahrscheinlich der Wettbewerb.
 
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Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Wie gesagt: Für einen fairen Vergleich der Angebote darf man m.E. nicht nur die Preise aus unterschiedlichen Ländern (denn darum ging es ja in Deinem #9) neben einander legen, sondern muß auch alle anderen Aspekte berücksichtigen. Und letztendlich auch, die geographischen Bedingungen, denn sie beeinflussen die Kosten der Netzbetreiber für Aufbau + Wartung der Netze. Auch die Kosten, die die NB an den Statt zu zahlen haben z.B. für die Mobilfunklizenzen, Trassengebühren usw. spielen eine Rolle und dürfen m.M. daher für einen fairen Vergleich nicht ausgeblendet werden.
Und es ist ja nun nicht so, daß bspw. Vodafone oder O2 sich mit dem Mobilfunk eine goldene Nase verdienen.


EDIT:
Auf Malle fehlt nicht der Wettbewerb. Is' ja kein Inselspezifisches Angebot. Es fehlen einfach vernünftig ausgebaute LTE-Netze. Aber die Preise sind niedrig. Aber das war's dann auch schon.
 
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cookieman

Bekanntes Mitglied
Die meisten nutzen Komplettpakete sprich Telefonie + Datennutzung. Der Arpu pro Kunde liegt in etwa zwischen 15 - 18€. Zum anderen muss man auch sehen das die Kappazität der Netze eine entsprechende Auslastung haben müssen, aber damit die Netze nicht total ausgelastet werden, läßt sich das künstlich verknappen durch Preisanpassung der Tarife.
 
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