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Mobile Malware: iPhone und Windows Phones bleiben links liegen

bugi78

Mitglied
irgendwie erschließt der logische Kreis nicht

Ohne eine Bewertung der Betriebssysteme.

Alte Leiher -> Win ist aufgrund seiner Beschaffenheit Virenanfällig. Ein seit anbeginn der Zeit gebrauchtes Argument. Linux (Android) und co. sind dagegen unantastbar.
Nun erzählt uns die Antivirenindustrie das das verbreiteste OS trotz Linuxunterbau das unsicherste ist. Über welche Gefahren reden wir hier eigentlich wirklich? Denn Warum sollte Android plözlich um ein sovieles unsicherer sein wie Ubuntu?
 

Noticed

Bekanntes Mitglied
"Linux (Android) und co. sind dagegen unantastbar"

Aber nicht wegen des Aufbaus, sondern wegen der Verbreitung!
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
Zum Jahresende wurden mit meinem iTunes Account zwei 50,00 € Gutscheine gekauft. Ich nutze diesen auschließlich nur auf dem Macbook und dem iPhone. Und ein Einzelfall war das auch nicht, einfach mal Google fragen ;).
 

Laborant

Aktives Mitglied
@bugi: Angenommen du wärst Programmierer - du hast zwei annähernd gleich weit verbreitete Systeme und ein drittes wenig verbreitetes, für das du Programme schreiben kannst. Du schreibst natürlich - weil du damit eine grosse Zielgruppe erreichst - erstmal für eines der zwei grossen Systeme und passt das Programm dann an andere Systeme an.

Nun findest du aber das Entwickeln von Furzapps etwas langweilig und findest es interessant die Leute ein wenig zu narren oder gar grossen Schaden anrichten. Im Fachjargon nennt man sowas "Viren Schreiben" aka "Kriminell werden". Dann hast du immer noch die zwei weitverbreiteten und das wenig verbreitete. Eines der Weitverbreiteten lässt Viren gar nicht erst in den Store, sodass du nur gejailbreakte Geräte infizieren könntest. Das andere System lässt vorerst mal alles zu, wobei erst nach Usermeldungen (also infizierungen) gefiltert wird.

Für welches würdest du Hacken...?

Weiterhin ist WindowsPhone7 eines der sichereren Systeme ;)

Auf dem Desktop siehts anders aus: Da ist Windows am verbreitetsten und lässt alles zur Installation zu. Auf Linux gibts einfach kaum Viren, weil man damit kaum Schaden anrichten kann. Zu wenige User ;) Android ist da was anderes - auch wenns auf Linux aufbaut, gibt es sehr sehr viele Geräte mit der genau selben Programmierumgebung ;)
 

89marco89

Mitglied
Logische Folge

Ist ja logisch, Android (Smartphones) ist wie Windows (PC) am weitesten verbreitet. Ist ja demnach logisch dass die Leute, die solche Software verbreiten wollen sich diejenige Platform aussuchen, welche am meisten verbreitet ist. Diese Tatsache bedeutet keinesfalls, dass iOS oder Blackberry sicherer sind, sondern dass es nunmal nicht so sehr verbreitet ist wie Android und dadurch weniger interessant ist für die Spinner die gerne ihre Viren verbreiten.
 

bugi78

Mitglied
@Noticed

Genau das wird doch gerade von der industrie vehemmt verneint. Als absolutes totschlagargument gegen Win wird doch imemr versucht das nicht funktionieren von malware auf Linuxsystemen und OSX in als das Kaufargument in Stellung zu bringen. Da redet keiner von Verbreitung.
 

bugi78

Mitglied
@Laborant

Genau das will ich nicht bezweifeln. Aber rede mal mit Applern oder linuxern. Von 95% wird man die Antwort bekommen: Malware funktioniert überhaupt nicht auf unseren System, egal wie verbreitet wir sind. Nur auf WinDoof ist sowas möglich.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Nunja... man gehe mal an einen Hack-and-Protect-Contest, wie sie von den grossen Antiviren-Programm-Herstellern immer wieder durchgeführt werden. Gerade die Apple-Kisten fallen zumeist als erstes - Linuxkisten können aufgrund der extrem unterschiedlichen Konfiguration länger halten als Windows-Kisten, weil auch bei Windows bekannte Lecks existieren.

Ich denk, wer ohne grosse Kenntnisse mit einer 08/15-Ubuntu-Version ankommt, wird ähnlich schnell fallen, wie ein Mac ;)

Microsoft hat einfach mit Windows ein riesiges Problem: Die Attraktivität für Hacker - ohne die, wäre Win7 wohl das Sicherste von allen. Doch wenn 10 Millionen Bohrhammer auf eine Tresortür einprügeln, wird auch die irgendwann löchrig ;)
 

rene06

Mitglied
ja der vorteil von mac und linux ist einfach dass ws nicht mal 1% dafür malware, etc programiiert.. welche die für windows gemacht wurden würden e nicht auf mac funktionieren..
 

Mike Leitner

Mitglied
Also ich weiß nicht. Wer sich halbewegs intilegent unter Ubuntu anstellt der wird auch langsamer gehackt als ein Windows :)
Das liegt schon alleine daran das man ein Passwort vergeben muss!
 

homeend

Mitglied
Es ist doch immer wieder das Gleiche. Die Antiviren-Softwarehersteller versuchen mit ihrer Panikmache neue Märkte zu erschließen. Die Wahrheit sieht aber nun mal anders aus.
www.teltarif.de/smartphone-sicherheit-antivirus-hersteller/news/44623.html
 

Massel29

Neues Mitglied
@Gorki:

Guck mal hier, zu deinem Thema, eben frisch veröffentlicht :D

http://www.pocketpc.ch/c/1695-itunes-nutzerinnen-nutzer-immer-haeufiger-opfer-online-betrug.html
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Bei solchen Meldungen beschleicht einen schon der Eindruck, dass Google recht hat mit der Aussage, dass das hochgespielt wird. Ich kann nur immer wieder die Frage stellen, die ich in diesem Forum schon oft gestellt habe, leider hat sich bisher keiner gemeldet:
"Wer von den vielen, vielen Androidusern, die es hier gibt hatte schon mal Probleme mit einem dieser vielen, vielen schädlinge?"

Ein Problem ist ja nur ein Problem, wenn es wirklich Auswirkungen hat, oder? Reine Zahlen sagen erstmal ja gar nichts aus, aber wenn mehrfach über probleme mit iTunes berichtet wird, hat man schon den Eindruck, dass es anderen Systemen eigentlich auch nicht anders ergeht. Vielleicht hat Kasperski auch gar keine Antivieren-Software fürs iPhone?


Nachtrag:
Grad nachgeschaut, Kaspersky bietet seine Software u.a. für Android und Symbian an, aber nicht fürs iPhone. Welch ein passender Zufall... ;-)
 

inte

Mitglied
Haha guter Witz

Wer macht sich denn die Mühe und schreibt für ein System ohne Marktanteil Malware... klar gibt es sowas für Windows Phone nicht.
Für das iphone jedoch immer wieder. Und, Blackberry, naja, im Unternehmensumfeld werden die Dinger meistens ohnehin so dicht genagelt, dass der User nichts installieren darf. Und fuer die wenigen Privatuser, die dann noch überbleiben, lohnt der Aufwand wohl nicht.
Die immer wieder im Appstore auftretende iphone-Malware zeigt jedoch, das ein geschlossenes System allenfallsauf dem Papier Sicherheit bringt...
 

inte

Mitglied
@bugi78
Android ist kein gewoehnliches Linux - es baut nur auf dem Linuxkernel auf.
Linux selber ist hingegen schon sehr sicher - oder hast Du schon mal von einem Virus gehört, das Fritzboxen befaellt? Die sind ja nun sehr weit verbreitet.
Bei Android-Malware wird nicht das Linux befallen, sondern der Google-Überbau - quasi die Google-Software.
Ein gaengiges Linux, z.b. ein Ubuntu, ist hingegen schon sehr sicher.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass das erste Virus der Welt auf einem Unix-System programmiert wurde :)
Absolute Sicherheit gibt es natürlich nie, und man sollte dem User auch ein wenig eigene Intelligenz beim Auswählen der Software zumuten...
Aber ich stimme zu, das klingt in erster Linie nach FUD durch die Antivir-Hersteller...
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@inte

>Android ist kein gewoehnliches Linux - es baut nur auf dem Linuxkernel auf.
Linux selber ist hingegen schon sehr sicher - oder hast Du schon mal von einem Virus gehört, das Fritzboxen befaellt? Die sind ja nun sehr weit verbreitet.<

Man muss ja darauf keinen Virus spielen......aber ehrlich gesagt wsa heißt sicher. Bei genügend kriminelle Energie und dank dem Internet, kannst Du im Prinzip auch eine Fritzbox knacken. Sicher bedeutet das der User genügend Kenntnisse hat um die Fritzbox so einzustellen, das es sicher ist.

Wobei was Malware beim Phones angeht, eher die betroffen wären die entweder ein JB oder ein gerootetes Phone benutzen, da hier die Sicherheitseinstellung mehr oder weniger außer Kraft gesetzt sind.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
Nicht autorisierte In App Käufe gab es sogar bei Usern die außer iTunes nichts anderes von Apple nutzten. Man braucht anscheinend daher nicht unbedingt Malware dazu.

http://www.heise.de/mac-and-i/artikel/Account-Missbrauch-im-App-Store-1406782.html
 
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