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Kündigung bei Vodafone - 4 Jahre und noch kein Ende

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Hallo Zusammen,

ich dachte mir ich erzähle euch mal die Geschichte, die ich derzeit - naja, eigentlich schon seit etwa 4 Jahren - erlebe:

Vor einigen Jahren, als ich meinen ersten Handyvertrag abschloss, entschied ich mich damals für Vodafone. Ein Freund von mir war schon bei denen, die Netzabeckung und -qualität war damals schon gut, aber Vodafone hieß damals noch Mannesmann. Das muss etwa 1998 gewesen sein. Damals war Mannesmann ein sympathischer, relativ kleiner Netzbetreiber mit guten Tarifen. Ich war durchaus zufrieden und daher habe ich meinen Schwestern und meinen Eltern damals auch bei Vodafone ihre Verträge gemacht.

Mit der Zeit änderte sich die Sache. Der große Konzern Vodafone übernahm Mannesmann im Rahmen einer sogenannten feindlichen Übernahme und irgendwann entschied ich mich zu wechseln, nachdem ich einige Jahre bei Vodafone war. Das dürfte dann etwa 2006 gewesen sein. Ich kündigte also und holte mir damals eine Prepaid-Karte, weil ich damals schon nur noch wenig telefonierte. Mit der Zeit stellte ich auch die Tarife meiner Schwestern und meiner Eltern um. Bei jeder Kündigung der Vodafone-Verträge ging irgendwas schief und Vodafone buchte in allen 4 fällen weiterhin Beträge vom Konto ab, obwohl die Verträge gekündigt waren. Natürlich immer Versehentlich und nach etwas hin- und her wurde das meist innerhalb einiger Monate einigermaßen bereinigt. Ärgerlich, aber OK. Bei einer meiner Schwestern war das allerdings anders. Diese Geschichte möchte ich euch heute erzählen.

Oktober 2010: Die Kündigung
Als sich meine Schwester entschied auf eine Prepaid-Karte umzusteigen und den Vertrag nicht weiter führen zu wollen, haben wir gemeinsam ein Schreiben aufgesetzt. Aufgrund meiner früheren Erfahrungen (wie oben erwähnt) formulierte ich es - meiner Meinung nach - kurz und eindeutig:
hiermit kündige ich meinen Vodafone-Vertrag mit der Handynummer 0173/XXXX zum Vertragsende.
Darüberhinaus kündige ich alle weiteren Verträge (z.B. Zusatzkarten, Zweitkarten usw.), die auf meinem Namen bei Ihnen laufen.


Die Kündigung wurde durch Vodafone zum August 2011 bestätigt, die Handynummer freigegeben und ein Umzug der Nummer durchgeführt. Ich dachte damit wäre alles klar.

Etwa ein Jahr später kam jedoch meine Schwester auf mich zu und meinte ihr würden schon seit Monaten ominöse 7,70 Euro von Vodafone vom Konto abgebucht. Daraufhin habe ich natürlich reagiert. Meinte es währe wieder eines dieser vielen Versehen und das bin ich ja schon gewohnt, also klemmte ich mich an den Rechner und schrieb einen Brief.

Oktober 2012: Nochmal gekündigt
Ich schrieb also nochmal und teilte mit, ich hätte den Vertrag schon vor zwei Jahren gekündigt und sie sollten diesen doch endlich auflösen.

Die Antwort kam kurz darauf. Vodafone wäre kein Vertrag bekannt, der auf meine Schwester liefe. Sie würden das prüfen und unberechtigte Abbuchungen einstellen. Wieder passierte nichts. Die 7,70 Euro wurden weiterhin brav abgebucht.

Frühjahr 2013: Telefonische bestätigung
In Frühjahr dann rief ein Vodafone Mitarbeiter meine Schwester an und wollte sie für einen neuen Handyvertrag gewinnen. Bei ihr gabs da natürlich nichts mehr zu holen. Sie erzählte ihm die Geschichte und er bestätigte abermals, dass er im System keinen Vertrag finden könne, er würde das aber weitergeben. Wieder gaben wir Vodafone etwas Zeit. Wieder passierte nichts.

Ende 2013: Rückbuchung
Nun platzte uns der Kragen und wir haben alle Abbuchungen, soweit möglich von der Bank Rückbuchen lassen und Vodafone sämtliche Einzugsermächtigungen genommen. Nun reagierte Vodafone plötzlich ganz schnell:

Februar 2014: Mahnung
Im Februar 2014 erhielten wir ein Schreiben mit dem Titel "Mahnung und Sperrandrohung". Hier wurden die Rechnungen, die wir zurück gebucht haben aufgelistet und uns gedroht, es würde die SIM-Karte gesperrt. Das war natürlich ein herber Schlag für uns, wo doch diese angeblich vorhandene SIM noch nie genutzt wurde und höchstwahrscheinlich schon vor 4 Jahren von uns Vernichtet wurde. Ich schrieb also wieder einen Brief. Erklärte die ganze Geschichte nochmal von vorne (noch deutlich ausführlicher als hier) und schickte alle von mir geschriebenen und von Vodafone beklommenen Schreiben in Kopie mit. Das waren mittlerweile einige.

März 2014: Schreiben von Vodafone
Mit dem Titel "Wir benötigen Ihre unterstützung" haben wir ein weiteren Schreiben von Vodafone bekommen. Dort werden wir gebeten doch alle bisher erhaltenen Unterlagen an sie zu schicken und auch Kopien von den Bankbelegen, damit sie die Mahnungen zuordnen könnten. Irgendwie schon komisch. Genau das habe ich ja schon lange gemacht und auf diesen Schreiben standen auch immer eine Handynummer und eine Kundennummer. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

April 2014: Mahnung mit Androhung eines Inkassoverfahrens
Noch nicht auf den letzten Brief geantwortet erhalte ich diese Woche einen weiteren schönen Brief von Vodafone. Dort wird mir ein Inkassoverfahren angedroht und gesagt, dass die Vodafone-Karte gesperrt worden wäre (komisch, hab ich gar nicht gemerkt). Sie schreiben außerdem, sie möchten meine Schwester gerne als Kunden behalten. Naja, Leute, dieser Zug ist schon vor 3 Jahren abgefahren...

In diesem Zusammenhang wirken einige Sätze in dem Schreiben ja fast schon lustig:
"Wenn Sie ihr Vodafone-Konto fristgerecht ausgeglichen haben, stellen wir Ihren Zugang zum deutschen Vodafonenetz wieder vollständig her.

Falls Sie nicht zahlen, beenden wir den Vertrag vorzeitig.


Vorzeitig? Aha...

Weiterhin steht da, wir hätten der Forderung nicht widersprochen. Lustig.

Ich werde es nun wohl noch ein letztes Mal versuchen, denen klar zu machen, was da passiert ist. Sollte das keine Früchte mehr tragen, werden wir wohl einen Anwalt einschalten müssen. Unglaublich...
 
T

TheHunter

Guest
Warum habt ihr denn so lange untätig rumgesessen und nix gemacht? Ich hätte bereits nach Vertragsende alle auflaufenden Einzüge rückbuchen lassen und wenn die dann geschrieben hätten ihnen die KündigungsBestätigung zum Zeitpunkt X zurück geschickt.
 

chief

Bekanntes Mitglied
@Pixel

Na du machst mir Mut. Mein Vodafone Vertrag ist ebenfalls schon gekündigt und soll Mitte September enden.

Bin mal gespannt wie reibungslos das klappt. Einen Kündigungsbestätigung habe ich bereits erhalten. Die Kundenrückgewinnungshotline wird mich auch nicht erreichen können, da die SIM in der Schublade liegt.

An deiner Stelle würde ich mich mit Vodafone nicht mehr rumärgern sondern gleich zu einem Anwalt gehen.
Das einzige was ich Vodafone noch mitteilen würde, wäre die Tatsache das du das alles einem Anwalt übergibst und der Sich melden wird.

EDIT:

1. Es ist einfach einen richtiger Verbrecherladen geworden.
2. Ein Versuch wäre es eventuell mal Cookieman zu kontaktieren. Wenn Ich aufgepasst habe, arbeitet der da.
 
Zuletzt bearbeitet:

Laborant

Aktives Mitglied
Oha, wünsche euch viel Erfolg! Manche grossfirmen nutzen ihre Macht schamlos aus... bin froh, dass sich sowas in der Schweiz keiner der drei Grossen leisten kann. Auf den Imageschaden wäre es nur sehr sehr schwer wieder reagieren zu können - und die Konkurrenz würde das schamlos ausnützen.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Warum habt ihr denn so lange untätig rumgesessen und nix gemacht? Ich hätte bereits nach Vertragsende alle auflaufenden Einzüge rückbuchen lassen und wenn die dann geschrieben hätten ihnen die KündigungsBestätigung zum Zeitpunkt X zurück geschickt.
Tja, das musst du mir nicht sagen. War halt meine Schwester, die hat wohl nicht so genau hingeschaut bei ihrem Konto.

Aber am Ende hätte das wohl auch nichts geändert. Die Kündigungsbestätigung habe ich denen jetzt schon mindestens dreimal geschickt und die haben trotzdem weiter abgebucht und schicken weiter Mahnungen. Sie behaupten einfach sie würden den Vertrag nicht finden, obwohl auf den Schreiben immer Kundennummern und eine Mobilfunknummer angegeben sind.


Na du machst mir Mut. Mein Vodafone Vertrag ist ebenfalls schon gekündigt und soll Mitte September enden.

Bin mal gespannt wie reibungslos das klappt. Einen Kündigungsbestätigung habe ich bereits erhalten. Die Kundenrückgewinnungshotline wird mich auch nicht erreichen können, da die SIM in der Schublade liegt.
Ich hoffe das Beste für dich. Leider war es bei mir bisher bei jeder Kündigung von Vodafone so, dass sie weiter abgebucht haben. Ich musste immer nachhaken. Sonst ging das aber immer einigermaßen und sie haben es eingesehen, diesmal stellen sie sich aber arg stur.


An deiner Stelle würde ich mich mit Vodafone nicht mehr rumärgern sondern gleich zu einem Anwalt gehen.
Das einzige was ich Vodafone noch mitteilen würde, wäre die Tatsache das du das alles einem Anwalt übergibst und der Sich melden wird.
Im Prinzip habe ich jetzt etwas ähnliches gemacht. Ich habe ihnen die Schreiben nochmal in Kopie geschickt und die Kundennummer und Handynummer nochmal ganz Fett draufgeschrieben. Dazu habe ich geschrieben, dass das jetzt mein letztes Schreiben ist und wenn sie die Sache nicht in den Griff bekommen, werde ich einen Anwalt einschalten. Vielleicht geh ich auch zu c't. Für die Rubrik Vorsicht Kunde wäre das genau das Richtige.


Oha, wünsche euch viel Erfolg! Manche grossfirmen nutzen ihre Macht schamlos aus... bin froh, dass sich sowas in der Schweiz keiner der drei Grossen leisten kann. Auf den Imageschaden wäre es nur sehr sehr schwer wieder reagieren zu können - und die Konkurrenz würde das schamlos ausnützen.
Ich weiß nicht. Das müsste man eigentlich bei uns auch denken. Aber aus irgendeinen Grund können die sich das wohl erlauben. Man liest ja immer wieder solche Sachen. Mich wundert, dass Vodafone überhaupt noch Kunden hat. Aber so lange man nicht kündigt, klappt ja alles bei denen...

Ich werde jedenfalls nicht so schnell wieder einen Handyvertrag abschließen, egal wo. Bei Prepaid entscheide ich, wie und wann ich denen Geld in den Rachen werfe.
 

CoolKid

Mitglied
Mich wundert, dass Vodafone überhaupt noch Kunden hat.

Die Sache ist, dass leider bei allen Anbietern solche Dinge passieren. Und es gibt in Deutschland ja bloß 4 und bald vielleicht nur noch 3 Anbieter.

Nach 10 Jahren hat man alle durch. Und dann? Dann bleibt einem eigentlich nichts weiter als zu hoffen, dass der Anbieter, von dem man sich vor 10 Jahren mal im Streit getrennt hat, seine Philosophie geändert, sein Computersystem verbessert oder die damaligen Mitarbeiter ausgestauscht hat.

Seit meinen eigenen schlechten Erfahrungen mit mehr als nur einem Anbieter stehe ich auch auf Prepaid. Leider ist es da aber so, dass die meisten Prepaidanbieter bei Flatrates plötzlich zu Postpaidanbietern mutieren, denen man seine Einzugsermächtigung samt Kontodaten überlassen muss. Naja, zum Glück gibt es wenigstens noch ein paar wenige Ausnahmen.

In jedem Fall drück ich dir die Daumen, dass der ganze Spuk bald ein Ende hat!
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ich bin mittlerweile ziemlich sicher, dass das bei Vodafone kein "passieren" ist, sondern absolut geplant und gewollt. Das ist nun schon das dritte Mal, dass mir das passiert, bei jeder Vodafone-Kündigung in unserer Familie waren "passierte" es zufällig, dass noch weiterhin Geld abgebucht wurde. Auch ein Freund hat mir erst vor zwei Tagen eine ganz ähnliche Geschichte von seiner Mutter erzählt. Das kann doch langsam kein Versehen mehr sein. So dermaßen wenig kann man seine Abläufe doch gar nicht im Griff haben.

Aber die Geschichte geht ja noch weiter. Es ist ja noch lange nicht vorbei. Letzte Woche bekam ich einen Brief (wohlgemerkt ich und nicht meine Schwester) darin steht jetzt, dass doch ich den Betrag begleichen müsste, wenn meine Schwester nicht willens sei, das Geld zu zahlen. Angeblich war die ganze Zeit schon ich deren Vertragspartner. Komisch nur, dass alle bisherigen Mahnungen an meine Schwester gingen.

Und natürlich steht jetzt auch wieder nicht dabei, wofür ich zahlen soll. Es ist nur die Rede davon, dass mein (ja, jetzt ist es meins) Kundenkonto einen Fehlbetrag von etwa 130 Euro aufwiese und ich das doch zu begleichen hätte. Wofür der Betrag ist, steht da genauso wenig, wie wie sie auf die Idee kommen, dass ich das jetzt zahlen soll. Ich denke sie haben den alten Vertrag von vor über 10 Jahren rausgezogen, der damals tatsächlich auf mich abgeschlossen wurde. Meine Schwester hatte damals ihren Ausweis vergessen und daher habe ich den Vertrag abgeschlossen. Kurz darauf haben wir den natürlich umgeschrieben.

Und um der Sache noch Nachdruck zu verleihen, kam nach diesem Schreiben, das mit dem Satz "Wir brauchen Ihre Unterstützung" eingeleitet war, gleich am nächsten Tag ein weiteres mit dem Titel "Letze Mahnung". Darf man überhaupt eine "letzte Mahung" verschicken, wenn es keine Erste gab? Na egal. Ich denke ich werde mich jetzt mal an die Presse wenden. Die Geschichte ist ja langsam wirklich erzählenswert.
 

chief

Bekanntes Mitglied
Da hilft nur eins -> Rechtsanwalt.

Zur Presse kannst du immer noch gehen. Aber ich würde (an deiner Stelle) erstmal zusehen, dass solche "Letzten Mahnung" aufhören. Da bekommt man ganz schnell irgendwelche Einträge (natürlich nicht positiver Art) bei Schufa und Co. Und bis die wieder draußen sind, hui....


Ansonsten würde ich auch mal eine genaue Aufstellung anfordern, für was genau die 130€ sein sollen. Warst du mit dem Anliegen eigentlich auch mal in einem Shop, vor Ort?

Mir hat da mal tatsächlich eine geholfen, mich von den Betrügereien zu lösen.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Einen negativen Schufa Eintrag bekommst du dadurch aber nicht. Das wärs ja.
Ich würde das einem Anwalt geben, ein Schreiben, und die Sache ist geritzt. Funktioniert bei uns auch. Und teuer ist so ein Schreiben vom Anwalt nicht, der Sachverhalt ist schnell verstanden und der Anwalt muss ja nicht mehrere Ordner durchwühlen und verstehen.

Hier bei Vodafone hat das wohl System. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kunden nicht merken, das noch kleinere Beträge vom Konto abgehen.
Und eine "letzte Mahnung" ohne eine Mahnung davor, macht auch keinen Sinn. Wirkt irgendwie ziemlich stümperhaft.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
@chief:
Also ich weiß nicht. Wenn ich in den Vodafone-Shops war, hab ich immer gehört, ich müsse mich an die Hotline wenden. Ich glaub nicht, dass das was bringt.


@ben:
> Wirkt irgendwie ziemlich stümperhaft.
Ja, das finde ich auch.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Also ich hatte einen Schubladenvertrag (also weil man das Gerät zu der Zeit 100€ günstiger MIT Vertrag bekommen hat als ohne) mit Vodafone gehabt und hatte daher zwei SIM-Karten. Ich habe den Vertrag (die SIM-Karten gehörten zu einem Vertrag) fristgerecht und ordnungsgemäß (also auch mit Nennung des einen Vertrages über beide Karten und den beiden Nummern und S/Ns etc) gekündigt und habe auch einen Brief zurückbekommen, dass die Kündigung für Nummer xyz in Ordnung ginge, aber natürlich fehlte die zweite Nummer. Und tatsächlich konnte und musste ich die zweite SIM nochmals kündigen.

Das lief dann allerdings alles einwandfrei ab, auch wenn ich durchaus glaube, dass ich da Glück hatte, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das auch mit mehr Schall und Rauch hätte ablaufen können als nur den zwei Einwurfeinschreiben. Immerhin darf man nicht vergessen, dass die zweite SIM-Karte alleine eigentlich keinen separaten Vertrag hatte und da offensichtlich was schief lief.
 

CoolKid

Mitglied
Pixelflicker,

ich gebe dir völlig Recht. Auch ich bin der Meinung, dass das alles oft genug kein Zufall ist.

Aber das Postpaidverfahren macht es den Anbietern auch viel zu einfach zu bescheißen.

Wer macht sich schon die Mühe, wegen paar Euros hier und paar Euros da eine teure Hotline anzurufen oder gar einen Anwalt einzuschalten?

Und selbst wenn man die Kohle zurückbekommt, konnte der Anbieter sich ein kostenloses Darlehen klarmachen. Umgerechnet auf Millionen Kunden, spart er sich da im Jahr sicher ein paar 100.000 Euro Zinsen, die sonst fällig wären.

Und für einen selbst bedeutet das alles Stress und halt finanzielle Einbußen (Hotline, Einschreiben, Anwalt, Toner, Tinte - auch wenns banal klingt).

Deshalb setze ich in Zukunft auch auf Prepaid.

Das mit der letzten Mahnung wirkt in der Tat seltsam. Man müsste halt wissen, ob es reicht, nur eine Mahnung (oder vielleicht sogar gar keine mehr) zu verschicken. Denn dann wäre die 1. ja gleichzeitig die letzte Mahnung. In jedem Fall ist es aber wenig kundenfreundlich.

Mit einer Rechtschutz würde ich die Konsultation eines Anwalts in Erwägung ziehen. In 90% der Fälle, die ich bei mir oder Freunden erlebt habe, hat ein einziger Brief mit anwaltlicher Unterschrift ausgereicht, um den Fall zu beenden. Selbst wenn davor 10 und mehr Briefe (ohne Anwalt) keinen Millimeter Bewegung in den Fall gebracht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@Coolkid: Jap, Prepaid all the way. Leider muss man aber aufpassen, welchen Anbieter man nimmt, weil manche so eine Mischung aus Prepaid und Postpaid verwenden, wo es dann passieren kann, dass dir das Geld für eine Flat abgebucht wird und du ins Minus rutscht und dann genau diese Flat nichtmal nutzen kannst. Ich beziehe mich dabei speziell auf Discotel, aber gehe mal davon aus, dass das nicht die einzigen sind. Im Vertrag und in der Werbung etc steht nur Prepaid, aber verwendet wird dann ein Postpaidkonto auf das man einzahlt.
 

chief

Bekanntes Mitglied
@Pixel
Dann hast du leider die schlechtere Sorte Verkäufer bzw. Abzocker angetroffen.

@CoolKid

Von einem Vertrag würde ich deswegen nicht gleich abraten. Pixel hätte sich, meiner Meinung nach, einen Haufen ärger erspart, wenn viel früher zu einem Anwalt gegangen wäre.

Aber das wird sich beim nächsten mal bestimmt früher überlegen ;)
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ja toll, dann muss man heute schon wegen jeder unberechtigten Mahnung gleich zum Anwalt rennen? Ist unser System schon so verkorkst. Das ist doch traurig. Aber so wie es aussieht, werde ich das wohl machen müssen.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Ja toll, dann muss man heute schon wegen jeder unberechtigten Mahnung gleich zum Anwalt rennen? Ist unser System schon so verkorkst. Das ist doch traurig. Aber so wie es aussieht, werde ich das wohl machen müssen.

Du siehst doch was bei raus kommt und das Vodafone sich deine Schreiben nicht wirklich annimmt. Das ändert sich ganz schnell, sobald ein Anwaltsbriefkopf auf dem Papier steht.
Glaub mir. ;)
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@pf:"[...] Ist unser System schon so verkorkst. [...]"
>>Kurz gesagt: Ja.

@chief:"Von einem Vertrag würde ich deswegen nicht gleich abraten. Pixel hätte sich, meiner Meinung nach, einen Haufen ärger erspart, wenn viel früher zu einem Anwalt gegangen wäre."
>>Abraten vielleicht nicht, aber das muss man in seine Überlegung durchaus mit einbeziehen. Das hat Methode oder mglw hat Vodafone per se Probleme in der Verwaltung. Kommt halt oft vor bei Vodafone. Auch wenn ich keine Schmerzen damit habe von meinem Anwalt Gebrauch zu machen, zahle ich auch gerne etwas mehr um mir diesen Zirkus zu ersparen, aber die Voraussetzung ist natürlich, dass man auch die Wahl hat ;)
 

CoolKid

Mitglied
Jap, Prepaid all the way. Leider muss man aber aufpassen, welchen Anbieter man nimmt, weil manche so eine Mischung aus Prepaid und Postpaid verwenden

Ja, das stimmt leider, vor allem wenns um Kontingente/Flatrates geht.

Und ehrlich gesagt finde ich, dass jemand, der sich Prepaid Anbieter schimpft, gleichzeitig aber nur Postpaid Optionen anbietet, gezwungen sein sollte, dies deutlich kenntlich zu machen. Wie mühsam es ist, bei jedem Anbieter rauszukriegen, ob diese oder jene Option prepaid ist. Da muss man schon viele pdfs runterladen und viel Kleingedrucktes lesen. :mad:

Das ändert sich ganz schnell, sobald ein Anwaltsbriefkopf auf dem Papier steht.

Ja toll, dann muss man heute schon wegen jeder unberechtigten Mahnung gleich zum Anwalt rennen? Ist unser System schon so verkorkst.

Genau das ist auch meine Erfahrung. Leider. Und das ist ja der Punkt, den ich schon ansprach.

Ich will jetzt keinen Vergleich anstellen zu Abofallen oder Anwälten, die kurz vor Weihnachten tausende Abmahnungen raushauen, weil jemand mal ein Sexfilmchen gestreamt hat.

Unterm Strich ist das Prinzip aber schon ähnlich: Je mehr Leute zu faul sind sich zu wehren, Angst vor Folgekosten haben oder schlicht keine Lust oder Zeit für so Zeug haben, desto lauter klingelt die Kasse.
 
Zuletzt bearbeitet:

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Auch wenn ich keine Schmerzen damit habe von meinem Anwalt Gebrauch zu machen, zahle ich auch gerne etwas mehr um mir diesen Zirkus zu ersparen, aber die Voraussetzung ist natürlich, dass man auch die Wahl hat ;)

Gar keine Frage. Für besseren Service zahle ich gerne mehr. Aber ganz offensichtlich bekommt man ja deswegen keinen besseren Service.

Ob Prepaid oder Postpaid ist mir eigentlich egal. Aber ich werde keinen Vertrag mit Laufzeit mehr machen. Monatlich Kündbar und man erspart sich viel ärger.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@pf:"Gar keine Frage. Für besseren Service zahle ich gerne mehr. Aber ganz offensichtlich bekommt man ja deswegen keinen besseren Service."
>>Deshalb die Einschränkung ... manchmal hat man die Wahl und natürlich kann es sogar sein, dass man für weniger Geld auch besseren Service bekommt (ist mir durchaus schon häufiger passiert). Die Aussage ist also, dass ich für besseren Service mehr Geld ausgeben würde und nicht, dass ich automatisch mehr zahle in der Erwartung dadurch besseren Service zu bekommen. (Also nur eine Implikation in eine Richtung und keine Äquivalenzaussage)
 
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