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Kraftstoff-Qualität stark unterschiedlich?

DrSchwob

Aktives Mitglied
Einen wunderschönen und sonnigen Guten Morgen, :)

ich habe als täglicher Zur-Arbeit-Fahrer so etwas wie eine Stammtanke. Die vergangenen beiden Male musste ich aus akutem Spritmangel bei einer Tankstelle eines anderen Mineralölkonzerns fremdgehen, der für 1-2 Cent mehr pro Liter bekannt ist. Seit dieser Tankfüllung habe ich subjektiv das Gefühl, dass der sprich- und werbewörtliche Tiger im Tank seinen Winterschlaf beendet hat und mich mit meinem TDI ordentlich zügig und besser am Gas hängend voran bringt. Muss das bei Dieselkraftstoff nicht Einbildung sein? Ist die Raffination inzwischen nicht qualitativ bei allen Konzernen gleich? Gibt es Qualitäts-Unterschiede im Vergleich mit Tankstellen mit hohem Umsatz und daher häufigeren Tankwagen-Anfahrten? Oder muss man das derzeit trockene Wetter und die dadurch vielleicht sauerstoffreichere Luft für meinen momentanen Durchzug des Motors verantwortlich machen? Wenn der höhere Preis sich durch höhere Motorleistung und - wie ich ebenfalls derzeit beobachte - niedrigeren Verbrauch bemerkbar macht, dann ist ein Umdenken vielleicht angebracht, nur würden mich die Gründe dafür interessieren (ihr kennt mich ja; ich sah wohl damals zu viel Sesamstraße: "Wer nicht fragt, bleibt dumm"). :D

Gruß vom Schwob :)
 

SL45Freak

Mitglied
Ich glaube du sprichst die bei jugendlichen (die Autointeressiert sind) am heftigsten Dikutierte Frage an!! :)

Ich glaube nicht dran, aber kenne viele die dran Glauben!

Ich denke, dass es pyschologie ist.....Auch wenn der Sprit ein bisschen besser ist, glaube ich nicht das man das merkt.
 

MSZ

Mitglied
Speziell beim Diesel glaube ich da auch nicht an signfikante Unterschiede der einzelnen Marken. Du kannst doch auch Rapsöl (vom Aldi aus der Literflasche ;)) fahren....

CU

MSZ
 

T39

Bekanntes Mitglied
Ich denke auch, dass es reine Einbildung ist. Klar habe ich auch oft nach dem Fremdtanken irgendwie das Gefühl, dass das Auto flotter fährt. Tut es aber definitiv nicht. Nur Wunschdenken.
 

King

Mitglied
Ich kenn da jemanden, der in einer Abfüllstation arbeitet. Da kommen alle Marken- und nicht Markenhersteller und füllen den gleichen Sprit in ihre Transporter. Nur die Zusätze, welche das größte Geheimnis sind, sind unterschiedlich.
 

Woscit

Mitglied
Die Motorleistung ist allerdings vom Luftdruck abhängig (schönes Wetter -> mehr Leistung), zumindest bei Saug-Dieseln.

Inwieweit der Ladedruck bei aufgeladenen Motoren einer Regelung unterliegt (so dass die effektive Füllung vom Luftdruck unabhängig ist), entzieht sich leider meiner Kenntnis.
 

alien4

Mitglied
Der günstigere Sprit ist trotzdem nicht immer gleich gut! Hatte mal nen billigen von der Schlecker Tankstelle im Tank, der war echt spürbar schlechter.
 

DrSchwob

Aktives Mitglied
Wirkliche Unterschiede soll es laut der Auskunft eines Tankwartes meines Vertrauens :D (neben der geheimen Additive) hauptsächlich bei "altem", versulztem Sprit geben, der bei langer Lagerung im Großtank bzw. seltener Wiederauffüllung in den letzten Litern zurückbleibt. Angeblich sollen manche "Billigtankstellen" ihre Vorräte durch Restentleerungen der großen Tankwagen, die zuvor bei Markentanken abgeliefert haben, auffüllen, was auch die Konzentration der Schweb- und Dreckstoffe erhöhen würde. Diese beiden Theorien kann ich aber nicht so ganz glauben, das war bestimmt nur Eigenwerbung eines Konkurrenten, der den Ruf anderer schädigt, um seinen zu verbessern. Ich wollte deshalb gerne euer Feedback und Wissen dazu erfahren, um auch mal objektive Meinungen zu hören. Aber nach euren Erfahrungen ist meistens wirklich nur persönliche Einbildung für den angeblichen Schubgewinn des Motors verantwortlich?

Hat nicht irgendwann mal ein Mineralölkonzern damit geworben, Super zu verkaufen, das tatsächlich Kraftstoff gegenüber Konkurrenzprodukten spart? Das würde ja eher für eine echte, andere Zusammensetzung des Kraftstoffs im Ganzen als nur auf Additive beschränkt sprechen.

@Woscit: Die Erklärung mit dem Lufthochdruck ist wirklich sehr plausibel; meine Idee von der sauerstoffreicheren Luft im Sommer war ja gar nicht allzu weit davon entfernt. :D

Gruß vom Schwob :)
 

Eisy

Mitglied
Ich führe seit 6 Jahren Buch über sämtliche Tankvorgänge mit meinen bisherigen Autos, um für mich die jährlichen Kosten und auch den Verbrauch berechnen und überschauen zu können. In den ersten zwei Jahren habe ich auch mehr auf den Preis für den einzelnen Liter geschaut. Nach der Erfahrung mit Normalbenzin bin ich ganz schnell wieder zu Super zurückgekommen. Ab dem dritten Jahr habe ich fast ausschließlich(außer in Notfällen) bei zwei Marken getankt (A**l und S**ll) und festgestellt, daß der Verbrauch meines Golf um ca. 0,5 Liter je 100 km zurückgegangen ist. Meine Fahrweise hat sich nicht positiv geändert, im Gegenteil, ich fahre eher noch sportlicher :cool: . Einen zusätzlichen Gewinn von nochmals ca. 0,4-0,5l habe ich durch die Verwendung von 0W-Öl erreicht. Da diese Werte auf jahrelange Statistiken beruhen (die ich auch noch selbst gefälscht habe :D), glaube ich auch nicht an eine Einbildung.

PS: ich fahre/fuhr Golf II Fire and Ice (1,8l - 90PS) und Golf III (1,6l - ca. 110 PS)
 

DrSchwob

Aktives Mitglied
Da ich auf deine gefälschten Statistiken nun mal was gebe :D , finde ich deine Erfahrungen wirklich sehr interessant. Da der teurere Markensprit ja bisher bei niemandem subjektiv schwächere Motorleistungen zur Folge hatte, spricht ja am ehesten der niedrigere Verbrauch für ein Tanken bei Aral, Shell, Esso und BP, um den Kindern mal Namen zu geben. Und das nicht nur aus finanziellen, sondern auch umwelttechnischen Gründen (beides jedenfalls vom Prinzip her, da die "Ersparnisse" den Namen ob ihrer Größe kaum verdienen). Obwohl, Folgendes fand ich hier
Der Kraftstoff:
Ich persönlich kann nur sagen, dass anscheinend die Additive, die Aral ihrem Benzin beimischen, sich wirklich positiv im Verbrauch bemerkbar machen. Mit Aral Sprit verbraucht mein Auto einen halben Liter weniger. Der neue Shell 99 Oktan superplus Treibstoff ist zwar gut, aber auch teuer.
Eisy, you're not alone. :D
Original geschrieben von Eisy
Meine Fahrweise hat sich nicht positiv geändert, im Gegenteil, ich fahre eher noch sportlicher :cool: .
:confused: Sportliches Fahren ist doch eine positive Veränderung. ;)

Gruß vom Schwob :)
 

JansenSv

Mitglied
Hallo,

ich fahre zwar einen Benziner von Toyota, den ich auf bisher 290 000 km immer unterschiedlich betankt habe. Seit ein paar Monaten bekommt der Wagen ab und Zu ein ppar Tankfüllungen Shell Optimax in Folge, um Ablagerungen zu beseitigen. Ich denke, daß man einen ähnlichen Effekt auch mit den Additiven von LiquiMoly oder MotorUp etc. erreichen könnte. Informationen zu Shell Optimax gibt es hier: http://www.smart-forum.de/modules.php?op=modload&name=Forum&file=viewtopic&topic=929&forum=1

Eine Diskussion zum Thema Diesel wird hier geführt: http://www.smart-forum.de/modules.php?op=modload&name=Forum&file=viewtopic&topic=12791&forum=1

Falls jemand fragen sollte, nein, ich fahre keinen Smart, mag aber die Community. Imho komt der Sprit für die gesamte Kölner region eh aus Wesseling und wird kurz vor der Abfüllung mit Dope für die jeweilige Spritmarke versehen.

Gruß aus Köln,

Sven Jansen
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Der Sprit kommt wirklich für alle Tanken, von einem Tank. Danach werden nur noch die Additive zugemischt. Die können durchaus eine kleine Leistungssteigerung verursachen. Oder den Verbrauch senken. Das habe ich auch an meiner eigenen Benzindroschke erfahren. Ich muß das mal mit Schell Optimax versuchen, ob ich da das Auto noch sparsamer bekomme. :)
 

butchooka

Mitglied
ich bin 100% sicher dass es da nen unterschied gibt!
wenn ich in der schweiz tanke geht mein auto immer etwas schlechter, kann das gut vergleichen, kolleg hat genau das gleiche auto, und wenn einer hier in dt getankt hatte geht der schon etwas besser!
aber ob innerhalb dt die unterschiede ach so sind?!? eigentlich bekommen fast alle den gleichen sprit und die "hersteller" mixen halt immer noch irgendwelche additive zu...
 

mattzer112

Mitglied
ich muss leider auch mal so sagen das es unterschiede gibt. Das merke ich daran wie gut oder schlecht mein Motoroller Zieht. Da merkt man unterschiede im Benzin richtig gut.
Wenn ich guten Sprit getankt habe, schaffe ich locker die 80 und die Beschleunigung ist vom Herren. Aber bei schlechten Sprit habe ich aussetzter bei schlechten Wetter und eine nich ganz so gute beschleunigung.
 

King

Mitglied
Ich kann mich auch mal wieder aufregen.
Es geht zwar nicht um die Qualität aber um den Preis. Pfingsten nähert sich und die Leute werden mal wieder abgezockt. Am Dienstag abend habe ich für 98,4 Cent/ Liter getankt. Heute morgen habe ich an der gleichen Tanke gedacht ich traue meinen Augen nicht. Die wollten doch 1.04,9 pro Liter haben (Das sind 12 Pfennig). So stark ist der Rohölpreis definitiv nicht angestiegen. :mad:
 
Bei Tests von Billig-Tankstellen (Supermarkt-Tankstellen) wurde schon häufig ein erhöhter Altölanteil im Diesel gefunden.

Ganz deutlich wurde der Unterschied im Winter. Wie hatten hier im Ort 2 Tankstellen, eine Shell und einen Freie. Nun kam es bei meinem Kollegen wiederholt vor, dass sein Passat 55PS-Diesel :eek: mit dem Sprit der freien Tankstelle nicht oder nur nach langem probieren angesprungen ist. Mit dem Shell Sprit hatte er nie Probleme.
Das hat mir doch zu denken gegeben.
 
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