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Kleiner als Micro-SIM: Apple plant noch kleinere SIM-Karten

M

Macianer

Guest
@ AppleNo:
>>Wenn ich und meine Kollegen eine Prepaid-Karten-Lösung am Kiosk für ca. 10€ haben möchten, um 1 Woche lang günstig im Spanien-Urlaub zu kommunizieren, dann ist es lächerlich, diesen Aufwand zu betreiben!…<<

Hmm. Spielen wir doch mal das übliche Prozedere zur Freischaltung einer Prepaid-SIM durch: Kauf am Kiosk am Urlaubsort > Registrierung via Internet > Prüfung der Personalien (auf Plausibilität) durch den Anbieter (Dauer <24 STd.) > Freischaltung
Und nun ein mögliches Szenario für eine programmierbare SIM: Noch am heimischen PC bucht man via iTunes die Dienste des (in Deinem Beispiel spanischen) Wunschanbieters einfach dazu. Bei Ankunft in Spanien bucht sich das Telefon automatisch zusätzlich auch mit der spanischen Prepaid-Nummer ein. Man hat ab dem Moment sozusagen ein Dual-SIM-Handy. Registrierung + Prüfung der persönlichen Daten entfallen, da diese bereits durch Apple beim Anlegen des iTunes-Accounts überprüft wurden.

Welcher Aufwand ist nun geringer?



>>Außerdem: Wer versichert mir, dass die gespeicherten Daten durch Hacker nicht manipuliert werden? Da lobe ich mir die SIM-Karte, die nur 1x mit der Telefon-Nummer beschrieben wird.<<

SIM-Karten sind technisch gar nicht in der Lage, die Kontaktdaten, wie sie - nicht nur - auf Smartphones in ihrer Komplexität (als .vcf) und Anzahl der Datensätze häufig vorliegen, zu speichern. Mit anderen Worten: SIM-Karten sind dumm.


>>Zitat Arminator (#8): "sollte sich die netzbetreiber mal ein beispiel an verizon nehmen."

Oh nein, das sollten sie auf gar keinen Fall tun. Nicht nur aus dem Grund, den ich eben genannt habe, mit dem Urlaub in Spanien...

Es hat nur die Vorteile der Kundenbindung an Verizon.…<<

Das obige Beispiel widerlegt Deine Theorie. Im Übrigen darf ich Dich daran erinnern, daß ab 2011 oder 2012 qua EU-Gesetz die Mobilfunkanbieter ihren Kunden einen Anbieterwechsel inklusive Rufnummernportierung binnen max. 72 Stunden ermöglichen müssen. Damit wird es defacto keine 24-Monats-Verträge mehr geben.…



>>Netter Nebeneffekt: Es zwingt die Hardware-Hersteller zu höheren Kosten, da extra für Verizon gesonderte Produktions-Routings neben der traditionellen Produktionslinie angelegt werden müssen. Und hier handelt es sich schließlich um zwei völlig unterschiedliche Produkte. Was nützt der Erfolg des Modells HTC Incredible an sich, wenn die Verizon Version sich schlecht verkauft? Muss man dann halt nicht nur Absatzprognosen für den Markt, sondern auch für jeden einzelnen Netzbetreiber machen.<<

Da scheinst Du etwas entweder nicht richtig verstanden oder eine technische Entwicklung (des iPhone) nicht mitbekommen zu haben. — So wird das iPhone 5 aller Voraussicht sowohl Quad-Band-GSM als auch CDMA (Verizon) geeignet sein. Ein extra iPhone nur für Verizon wird es damit dem Vernehmen nach NICHT geben. Zudem **steigert** wie oben beschrieben eine "programmierbare SIM" die Flexibilität so ungemein.



@ chrisrohde: >>…Für mich gehört zu einem Standard dass verschiedene Hersteller denselben unterstützen. <<
SIM-Karten entsprechen einem ISO-Standard. Und diese ISO-Norm existiert unabhängig davon, wieviele Hersteller sich nach ihr richten.
 
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ullumulu

Aktives Mitglied
" Prüfung der Personalien (auf Plausibilität) durch den Anbieter (Dauer Freischaltung"

Weiss zwar nicht wo du deine SIM freischalten lässt..bei mir hats immer ca 5min gedauert. (Personalien werden eingetragen und bei Prepaid nur in eine Datenbank eingetragen...da gibt es keine wirklich prüfung wie bei Verträgen auf Bonität)

Also: Wovon redest du hier?
 

AppleNO

Mitglied
Mein Zitat (#14): "Wenn ich und meine Kollegen eine Prepaid-Karten-Lösung am Kiosk für ca. 10€ haben möchten, um 1 Woche lang günstig im Spanien-Urlaub zu kommunizieren, dann ist es lächerlich, diesen Aufwand zu betreiben!"

Reaktion Macianer (#21) : "Hmm. Spielen wir doch mal das übliche Prozedere zur Freischaltung einer Prepaid-SIM durch: Kauf am Kiosk am Urlaubsort > Registrierung via Internet > Prüfung der Personalien (auf Plausibilität) durch den Anbieter (Dauer <24 STd.) > Freischaltung"

In Deutschland ist dies der Fall, ja. In anderen Ländern habe ich im Jahr 2004 anderes erlebt, z.B. in Polen. Dort gab es die Möglichkeit, fertige SIM-Karten am Kiosk zum Spottpreis erwerben, bereits erheblich früher als in Deutschland so etwas verfügbar war. Einfach die SIM-Karte einlegen, Felder auf der ausgestanzten Plastikkarte freirubbeln, Nummer und PUK erhalten, und sie ist direkt zu gebrauchen. Dafür haben sie allerdings meine Personalien nicht. Mittlerweile könnte sich die Rechtslage natürlich geändert haben.


Zitat Macianer (#21): "Noch am heimischen PC bucht man via iTunes die Dienste des (in Deinem Beispiel spanischen) Wunschanbieters einfach dazu."

Nehmen wir an, ich benutze beispielsweise Linux. Da ist dies keine Option. Die Möglichkeit mit iTunes sollte eher eine bequemere Ergänzung sein zu den web-basierten Portalen der Netz-Betreiber und diesem Service. Und nicht Teil einer Software des Telefon-Hardware-Lieferanten, denn Apple erbringt mir die von mir beanspruchte Dienstleistung nicht, leitet auch keine Netzsignale weiter (um mal das Modell aufzugreifen, wie ich Filme per iTunes geliefert bekomme), sondern die Netzbetreiber machen dies ausschließlich...


Zitat Macianer (#21): "Bei Ankunft in Spanien bucht sich das Telefon automatisch zusätzlich auch mit der spanischen Prepaid-Nummer ein. Man hat ab dem Moment sozusagen ein Dual-SIM-Handy. Registrierung + Prüfung der persönlichen Daten entfallen, da diese bereits durch Apple beim Anlegen des iTunes-Accounts überprüft wurden."

Okay, das hört sich natürlich vernünftig an und wäre eine super Sache für den Kunden. Ich habe da aber meine Zweifel, dass dies bei Apple oder woanders Einzug halten wird. Zu Apple: Apple ist ein geschlossenes Ökosystem. Dort hat Ästhetik oft auch eine höhere Existenzberechtigung als praktische Funktionalität. Sonst gäbe es microSD am iPad (Platz am Gehäuse-Rand gibt es genug) und so weiter. Wie heißt es doch? Schön und praktisch sind zwei Dinge, die sich schlecht kombinieren lassen...

Letztens habe ich in einem Wirtschafts-Heft über die Geschichte des grandiosen Erfolges von Apple nebenbei gelesen: "Apple implementiert in seinen Produkten nur das, wovon Apple auch profitiert". Also, die Netzbetreiber kassieren gerne durch das teure Roaming. Dies lässt sich aber nur ändern, wenn Konsorten wie Neelie Kroos & Co. von der EU Hand anlegen und die Roaming-Preise per Diktat drücken. Was bedeutet, dass aus Netzbetreibersicht Apple als Sündenbock für weniger Roaming-Einnahmen nur schwer vorstellbar herhalten würde. Apple würde seine Partner nicht verstoßen, oder? Da eignet sich doch besser die EU als Zielscheibe.

Apple liefert Filme, Musik etc., aber nicht die netzbetreiberspezifischen Dienste. Es gibt keinen Grund, dieses strategische Geschäftsfeld an Apple abzutreten oder zu überlassen. Und wieso sollten sich alle Netzbetreiber auf die Online Accounts der verschiedenen Ökosysteme von Apple, HTC, Sony etc. einstellen? Ist doch besser, wenn die Administration der eigenen betrieblichen Leistungserstellung im Hause bleibt, oder? Zumal Apple & Co. keinen Ersatz dafür bieten können, wenn ich es auch weiterhin ohne Computer bewerkstelligen lassen möchte. Kann ich da bei Apple anrufen, und die machen das dann für mich?! Wohl kaum!


Zitat Macianer (#21): "Welcher Aufwand ist nun geringer?"

Du betrachtest das Ganze aus Kundensicht. Klar, dann ist es viel einfacher, ja. Aber aus Sicht aller partizipierenden Unternehmen? Wer garantiert mir die nahtlose Implementierung und Verflechtung aller exisiierenden und kommenden Ökosysteme bei jedem Netzbetreiber? Darüber mal nachgedacht, über die Kosten und so weiter? Hat Vodafone India Interesse daran, dass mein Palm XYZ umgeschrieben werden kann? Kann es sein, dass Palms länger umgeschrieben werden müssten als iPhones, weil es mehr Service Points gibt, die ein iPhone umschreiben als ein Palm etc.? ...


Mein Zitat (#14): "Außerdem: Wer versichert mir, dass die gespeicherten Daten durch Hacker nicht manipuliert werden? Da lobe ich mir die SIM-Karte, die nur 1x mit der Telefon-Nummer beschrieben wird."

Reaktion Macianer (#21): "SIM-Karten sind technisch gar nicht in der Lage, die Kontaktdaten, wie sie - nicht nur - auf Smartphones in ihrer Komplexität (als .vcf) und Anzahl der Datensätze häufig vorliegen, zu speichern. Mit anderen Worten: SIM-Karten sind dumm."

Es dürfte im Sinne des Kunden sein, dass diese "dumm" sind. Nun ist es zunächst kein besonders attraktives Ziel für Hacker, da die Möglichkeiten aufgrund der "Dummheit" noch begrenzt sind. Und doch, viele Hacker interessieren sich jetzt schon dafür immens. Dürfte vor allem später nicht weniger werden, wenn die SIM-Karten "intelligenter" würden.


Zitat Arminator (#8): "sollte sich die netzbetreiber mal ein beispiel an verizon nehmen."

Meine Reaktion (#14): "Oh nein, das sollten sie auf gar keinen Fall tun. Nicht nur aus dem Grund, den ich eben genannt habe, mit dem Urlaub in Spanien... Es hat nur die Vorteile der Kundenbindung an Verizon.…"

Zitat Macianer (#21): "Das obige Beispiel widerlegt Deine Theorie."

Dein oder mein Beispiel?


Zitat Macianer (#21): "Im Übrigen darf ich Dich daran erinnern, daß ab 2011 oder 2012 qua EU-Gesetz die Mobilfunkanbieter ihren Kunden einen Anbieterwechsel inklusive Rufnummernportierung binnen max. 72 Stunden ermöglichen müssen. Damit wird es defacto keine 24-Monats-Verträge mehr geben."

War es nicht so, dass nach einer Beantragung einer Rufnummerportierung dieser Prozess in max. 72 Stunden abgewickelt sein muss? Inwiefern tangentiert oder ersetzt dieser Umstand ein 24-monatiges Vertragsverhältnis des Netzbetreibers zu einem Kunden, so wie es derzeit branchenüblich ist?


Mein Zitat (#14): "Netter Nebeneffekt: Es zwingt die Hardware-Hersteller zu höheren Kosten, da extra für Verizon gesonderte Produktions-Routings neben der traditionellen Produktionslinie angelegt werden müssen. Und hier handelt es sich schließlich um zwei völlig unterschiedliche Produkte. Was nützt der Erfolg des Modells HTC Incredible an sich, wenn die Verizon Version sich schlecht verkauft? Muss man dann halt nicht nur Absatzprognosen für den Markt, sondern auch für jeden einzelnen Netzbetreiber machen."

Reaktion Macianer (#21): "Da scheinst Du etwas entweder nicht richtig verstanden oder eine technische Entwicklung (des iPhone) nicht mitbekommen zu haben. — So wird das iPhone 5 aller Voraussicht sowohl Quad-Band-GSM als auch CDMA (Verizon) geeignet sein. Ein extra iPhone nur für Verizon wird es damit dem Vernehmen nach NICHT geben. Zudem **steigert** wie oben beschrieben eine "programmierbare SIM" die Flexibilität so ungemein."

Okay, dies wusste ich nicht. Wenn diese Entwicklung so zustandekommt, dann ist dies wirklich der bestmögliche Kompromiss und eine Evolution! Je nach persönlicher Wahl entscheidet sich der Kunde für eine "On-Chip-Lösung" oder bedient sich der bisherigen SIM-Karten.


Zitat chrisrohde (#15): "Für mich gehört zu einem Standard dass verschiedene Hersteller denselben unterstützen."

Reaktion Macianer (#21): "SIM-Karten entsprechen einem ISO-Standard. Und diese ISO-Norm existiert unabhängig davon, wieviele Hersteller sich nach ihr richten."

Absolut richtig, Macianer. Unternehmen von heute profilieren sich mit ISO-Zertifizierungen z.B. im Qualitätsmanagement (ISO-9000ff. Normen). Eine ISO-Zertifizierung ist eine von einem - ich sage mal "Pionier" - entwickelte Norm, die andere Marktteilnehmer und Wirtschaftssubjekte übernehmen können, aber dies nicht müssen. Dies ist allerdings im Food-Sektor der Fall, dort ist es gesetzliche Pflicht.
 
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M

Macianer

Guest
@ ullu:
>>" Prüfung der Personalien (auf Plausibilität) durch den Anbieter (Dauer Freischaltung"

Weiss zwar nicht wo du deine SIM freischalten lässt..bei mir hats immer ca 5min gedauert. (Personalien werden eingetragen und bei Prepaid nur in eine Datenbank eingetragen...da gibt es keine wirklich prüfung wie bei Verträgen auf Bonität)

Also: Wovon redest du hier? <<

Das schrieb ich doch: über die Prüfung der Personalien auf Plausibilität. …… NICHT auf **Bonität**. Den Unterschied zwischen Plausibilität + Bonität magst Du Dir selbst anlesen, z.B. bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Bonit%C3%A4t bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Plausibilit%C3%A4t


@ AppleNO:
>>In anderen Ländern habe ich im Jahr 2004 anderes erlebt, z.B. in Polen. Dort gab es die Möglichkeit, fertige SIM-Karten am Kiosk zum Spottpreis erwerben, bereits erheblich früher als in Deutschland so etwas verfügbar war. Einfach die SIM-Karte einlegen, Felder freirubbeln, und sie ist direkt zu gebrauchen. Dafür haben sie allerdings meine Personalien nicht. Mittlerweile könnte sich die Rechtslage natürlich geändert haben.<<

Das hat sie, ja. Seit (ich glaube) den Terroranschlägen auf die U-Bahn in Madrid vor ein paar Jahren ist die Registrierung + Überprüfung der persönlichen Daten durch den Anbieter vor Freischaltung einer SIM-Karte (mindestens EU-weit) gesetzlich verpflichtend.



>>Zitat Macianer (#21): "Noch am heimischen PC bucht man via iTunes die Dienste des (in Deinem Beispiel spanischen) Wunschanbieters einfach dazu."

Nehmen wir an, ich benutze beispielsweise Linux. Da ist dies keine Option. Die Möglichkeit mit iTunes sollte eher eine bequemere Ergänzung sein zu den web-basierten Portalen der Netz-Betreiber und diesem Service. Und nicht Teil einer Software des Telefon-Hardware-Lieferanten, denn Apple erbringt mir die Dienstleistung nicht, sondern die Netzbetreiber...<<
Manchmal ist es wirklich mühsam mit Dir... ;) Wenn Du Linux-Nutzer bist, hast Du Dir entweder irgendwas hingefriemelt, daß Du iTunes nutzen kannst oder Du hast kein iPhone.… — Denn bekanntlich ist iTunes eine Grundvoraussetzung für die Nutzung bzw. Nutzbarkeit eines iPhones. — Also erst nachdenken und dann Szenarien/Vorwände zum Apple-Bashing niederschreiben.


>>Okay, das hört sich natürlich vernünftig an und wäre eine super Sache für den Kunden. Ich habe da aber meine Zweifel, dass dies bei Apple oder woanders Einzug halten wird.<<
Ob Du (oder jemand anders) and der zukünftigen Umsetzung Zweifel hat, ändert aber doch nichts an der Qualität von Apples Idee bzw. Plans.
Welche Parteien in diesem Spiel durchaus kundenfrundliche Innovationen verhindern, hatte ich ja bereits in meinem Beitrag #13 verlinkt.


>>Zu Apple: […] Dort hat Ästhetik oft auch eine höhere Existenzberechtigung als praktische Funktionalität. Sonst gäbe es microSD am iPad (Platz am Gehäuse-Rand gibt es genug) und so weiter. Wie heißt es doch? Schön und praktisch sind zwei Dinge, die sich schlecht kombinieren lassen...<<
Vielleicht ist dies **auch** ein Grund weshalb Apple die konventionelle (externe) SIM durch eine flexibel programmierbare "Flash-SIM" ersetzen möchte. … um eine Gehäuseöffnung zu sparen. Und wo siehst Du hier nun einen Widerspruch zu den ohne Adapter nicht ans iPad anschließbaren MicroSD-Karten?
Im Übrigen darf ich Dich daran erinnern, daß es hier primär um die SIM-Kartengröße für das iPhone geht und nicht um das iPad.


>>Zitat Macianer (#21): "Das obige Beispiel widerlegt Deine Theorie."

Dein oder mein Beispiel?<<
Was für eine Frage… :rolleyes: Mein Beispiel widerlegt Deine Theorie.


>>War es nicht so, dass nach einer Beantragung einer Rufnummerportierung dieser Prozess in max. 72 Stunden abgewickelt sein muss? Inwiefern tangentiert oder ersetzt dieser Umstand ein 24-monatiges Vertragsverhältnis des Netzbetreibers zu einem Kunden, so wie es derzeit branchenüblich ist?<<
So, wie ich es verstanden habe, werden lange Vertragslaufzeiten im Mobilfunkbereich ersatzlos verboten.
 
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Nissin

Mitglied
Leute, die Micro SIM hat Apple doch nicht erfunden. Sie ist ein Standard, aber bisher nur von Apple eingesetzt. Vorher waren die SIM Karten so gross wie Kreditkarten. Eine Änderung der Grösse ist also nichts neues. Und auch diesmal hat Apple nichts erfunden, sondern vorgeschlagen, eine weitere, kleinere SIM Karte Format einzuführen. Wenn sie Standardisiert wird, dann können die Hersteller sie nutzen, oder auch nicht, liegt alles an dem jeweiligen Hersteller.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
"Also erst nachdenken und dann Szenarien/Vorwände zum Apple-Bashing niederschreiben."

@ Macianer, Dann müsste sich also "Banshee" Bashee nennen um bei Deinem Tenor zu bleiben. Das Tool ist kein Szenario oder Vorwand sondern damit lassen sich augenscheinlich ohne MacOs oder WM auf Linux zu emulieren iPod/iPhone zumindest mit Linux Music und Podcast synchronisieren ;). Und das ist nicht das Einzige Tool.

Natürlich ist mir nicht bekannt wieviele Linuxuser ein iPhone nutzen...
 

ullumulu

Aktives Mitglied
Ich habe selbst schon duzende Prepaid Karten für D2 freigschalten..ich beschreibe mal den Arbeitsablauf...so genau wie möglich:

- Kunde gibt seinen Personalausweis
- Verkäufer nimmt diesen und ei Prepaidkarte..und kopiert beides auf einen DIN A4 Blatt..kunde unterschreibt auf diesen Blatt
- Verkäufer nimmt den Bertrag für die Prepaid Karte vom Kunde
- Kunde erhält SIM mit PIN und PUK
- Verkäufer tippt Daten in eine onlinedatenbank ein und sendet es an D2
- Kunde bekommt ne sms aufs Handy das er registriert wurde

Dieser ganze Prozess von Kunde fragt nach SIM bis zur freischaltung dauert nich länger als 10min...nachmal ne halbe stunde weil der verkäufer noch ne Pause gemacht hat/ nächsten Kunden erstmal.

Und nun? 24h? wo das bitte? Oo
 
M

Macianer

Guest
>>…Dieser ganze Prozess von Kunde fragt nach SIM bis zur freischaltung dauert nich länger als 10min...nachmal ne halbe stunde weil der verkäufer noch ne Pause gemacht hat/ nächsten Kunden erstmal.

Und nun? 24h? wo das bitte? Oo <<


Ach, ullu, es ist wirklich mühsam. In dem von Dir beschriebenen Szenario nimmt der Shopmitarbeiter die Registrierung + Prüfung der Identität des Käufers vor. Zudem liegt der Personalausweis (sogar in Kopie) vor. Registriert der Kunde hingegen seine SIM von zuhause via Internet, liegt der Ausweis dem Verkäufer zu Identitätsprüfung nicht vor. Der Mobilfunkanbieter muß also auif andere Weise die eingegebenen Daten auf Plausibilität prüfen - und DAS dauert eben.
 

DDD

Aktives Mitglied
Finde ich ok. Bei SD Karten ging die Entwicklung auch hin zu immer kleineren Karten. Warum also nicht auch bei Simkarten. Einigen wird das natürlich nicht gefallen das ist klar.
 

madosi

Neues Mitglied
Soll Apple die Nano-SIM doch einführen. Der Kunde wird die Kosten tragen müssen. Genau wie bei der micro-SIM. Kommt der Kunde bei Vodafone in den Laden zur Vertragsverlängerung und will ein iPhone 4, muss er auch seine SIM-Karte gegen eine micro-SIM tauschen lassen. Das kostet dem Kunden ca. 20,- €. Der Kunde zahlt das oder er lässt es und nimmt ein anderes Handy.
Ich hoffe, das die anderen Hersteller das nicht mitmachen.
Schon die Netzbetreiber hätten die micro-SIM boykotieren sollen, statt die ewigen Spirenzien von Apple mitzumachen. Hätte gerne mal gesehen, wie Apple seine iPhones dann losgeworden wär, ohne passende Sim-Karten. Der iPhone-Fan hätte sie wahrscheinlich selbst passend geschnitten und wenn es schief geht, sich kostenpflichtig Ersatz besorgen müssen. Prima Einnahmequelle für die Netzbetreiber.
 
M

Macianer

Guest
@ Gorki:
>>…Dann müsste sich also "Banshee" Bashee nennen um bei Deinem Tenor zu bleiben. Das Tool ist kein Szenario oder Vorwand sondern damit lassen sich augenscheinlich ohne MacOs oder WM auf Linux zu emulieren iPod/iPhone zumindest mit Linux Music und Podcast synchronisieren ;). Und das ist nicht das Einzige Tool.

Natürlich ist mir nicht bekannt wieviele Linuxuser ein iPhone nutzen... <<

Laut NetMarket hat das Linux OS einen Marktanteil von 0,9%.
Das iPhone hat einen MA von knapp 5% aller Mobiltelefone.
Ohne also jeden Linux-User einzeln anzurufen und nach seinem verwendeten Mobiltelefon zu fragen, läßt sich aus den vorgenannten Zahlen ableiten, daß nur 0,045% aller iPhones unter Linux laufen. In absoluten Zahlen sprechen wir also über +/- 45.000 iPhones weltweit, die unter Linux betrieben werden.

Und wie ich in meinem Beitrag #24 schon sagte: Wenn Du Linux-Nutzer bist, hast Du Dir entweder irgendwas hingefriemelt, daß Du iTunes nutzen kannst oder Du hast kein iPhone


@ madosi:
>>…Kommt der Kunde bei Vodafone in den Laden zur Vertragsverlängerung und will ein iPhone 4, muss er auch seine SIM-Karte gegen eine micro-SIM tauschen lassen. Das kostet dem Kunden ca. 20,- €. Der Kunde zahlt das oder er lässt es und nimmt ein anderes Handy.…<<

Bei T-Mobile habe ich meine Micro-SIM kostenlos bekommen. Ganz selbstverständlich und ohne Nachfragen.…
 
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M

Macianer

Guest
Na, DU scheinst ja die Bedingungen meines Vertrages gaaaaanz genau zu kennen. :rolleyes:
 

ullumulu

Aktives Mitglied
Wird bestimmt ne Allnetfalt mit SmS Flat und interflat mit 10gb volumen für 20€ sein *rolleyes*
 

AppleNO

Mitglied
Solange ich wie jetzt dermaßen oft im Ausland unterwegs bin, bleibe ich jedem Vertrag fern. Die Inklusivminuten etc. würden mir sowieso fast nichts bringen.
 

ullumulu

Aktives Mitglied
Und in welche Richtung soll diese Innovation gehen? Derzeit wird doch eh nichts auf der SIM gespeichert...weder telenummern noch SMS werden heutzutage dort gespeichert..und schon garnicht beim Iphone.

Ausser eine noch weitere gängelung der Kunden durch Apple sehe ich dort nicht...
 
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