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Jetzt reichts! Rechtliche Schritte gegen Vodafone

punchbuggy

Neues Mitglied
Hallo liebe Leser/Leserinnen!

Dies wird bestimmt der zigste klagende Beitrag über die Netzbetreiber in Deutschland sein.
Dies geschieht zu Recht!
Nicht zuletzt wegen dem "Branding" der Handys, oder auch die gebührenpflichtige Ansage, wenn der gewünschte Gesprächspartner nicht zu erreichen ist.

Bisher wurde in vielen Foren im Internet geklagt, geheult und gemeckerkt. Nur so wird sich nichts ändern.
Erste sinnvolle Schritte habe ich von zdnet.de gesehen. Sie haben ihren Unmut über die Netzbetreiber mit einem Artikel geäußert.
(http://www.zdnet.de/itmanager/kommentare/0,39023450,2139086,00.htm)

Ich durfte jetzt selbst erleben wie wir Kunden von den Netzbetreibern irregeführt werden, nur weil sich ein paar unfähige Manager im UMTS-Wettbewerb verzockt haben.
Die Vergabe der Lizenzen erinnerte eher an ein Pockerspiel.
Mein SonyEricsson Z600 ist an für sich ein schönes Telefon, wenn da nicht der Vodafone Live Knopf direkt oben rechts im Tastenfeld wäre.
Ich bin jetzt schon einige Male auf diesen Knopf gekommen und gehe zwangsläufig online. Zahle mind. eine Einheit und GPRS ist nicht billig.
Das heißt: Ich zahle für nichts. Ich zahle für eine nicht gewünschte Leistung.
Sowas nennt man Irreführung! -> Unlauterer Wettbewerb.
Warum traut man sich mit einer Sammelklage vor Gericht zu gehen?

Weil man gegen die großen sowieso keine Chance hat?
Wer hat Engagement sich wirklich für eine faire Kundenbehandlung einzusetzen?
Massenprotestmails an die Netzbetreiber sind auch Mittel, die Erwägung gezogen werden sollten.

Ich würde mich über Antworten freuen!

Christian
 

handyist

Neues Mitglied
Da müsste wohl ein Jurist helfen. Ich als Laie wüsste nicht, wie man dagegen vorgehen kann. Abgesehn davon muss ich auch anprangern, dass viele sich nicht rechtzeitig informieren und einfach einen Vertrag bei vodafone abschließen (und ihnen jetzt 24 Monate lang Geld in den dicken A.... schieben), ohne mal vorher sich ausreichend zu informieren. Dann nämlich wäre den Nutzern aufgefallen, dass man bei diesen Vodafon-Live-Handies ständig unabsichtlich bei Vodafone Live landet, weil das Handy (Hard- und Software) komplett auf Vodafone abgestimmt ist. Gekauft wirds einfach, weil die Handies in der Anschaffung ein paar Euros billiger sind, als bei Eplus oder O2 (T-Mobile ist mit T-Zones auch nicht viel besser..). Ob Eplus noch nicht so "clever" war wie Vodafone oder ob sie den Kunden diesen kostspieligen Firlefanz ersparen wollen weiss ich nicht. Ich finde aber, dass man mit den Eplus-Dingern (auch wenn i-mode jetzt auch nicht soo der Renner ist) einfach besser fährt.
 

NoIdea

Mitglied
Sammelklagen sind in Deutschland leider fast unmöglich, allerdings lassen sich die Vodafone Ärgernisse abstellen. Wenn dich das Vodafone Live Branding stört, wechsle doch zu einem Netzbetreiber der seine Handys nicht so verschandelt (oder kauf dir ein "freies" Handy). Dank Rufnummernportabilität ist man ja nicht mehr mit seinem Netzbetreiber verheiratet.
Die kostenpflichtige Ansage ist echt eine Frechheit, allerdings ist es bei einer Mailbox oder einem AB auch nicht anders. Die kostenpflichtige Ansage kann allerdings im Gegensatz z.B. zur free&easy Mailbox vom Benutzer abgestellt werden. Und im Notfall kann man sie auch durch Rufnummernunterdrückung umgehen.
P.S.
Abhilfe gegen die VL Taste schafft übrigens, den APN für Vodafone Live unbrauchbar zu machen bzw. einen Dummy-APN dafür zu einzurichten.
 

SiemensMan

Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin auch der Meinung der Beste weg ist nicht über das Gericht sonder eher der einfache weg den der Kunde in der Hand hat und der ist einfach den Anbieter tauschen. Das ist das einzige mittel was den Netzbetreiber auch richtig weh tut. Keine Kunden keine Einnahmen und dann ist auch schnell Schluß mit der Abzocke. Den D2 oder alle anderen sind von uns abhängig. Aber da D2 immer noch auf Platz 2 der Kundenliste steht fühlen sie die Bosse bei D2 sicher.

Gruss
 

punchbuggy

Neues Mitglied
Natürlich ist dies eine Maßnahme.
Da aber fast jeder ein Handy in Deutschland hat, wird es sehr schwer werden.
Bei 4 Providern, wenig Konkurrenz, wird der Provider nicht wirklich ausbluten. Es werden immer noch genügend Leute einen D2 Vertrag abschließen.
Ich bin bei D1 und bin trotzdem von Vodafone betroffen, weil es kaum noch Branding-freie Telefone gibt.
Interessant wären halt Protestmails.
Sowas gab es auch schon mal bei den T-Online vor einigen Jahren, als bewusst wurde, dass die im Vergleich zu anderen Anbietern in Europa viel teurer waren.
Internet war bei uns vor einigen Jahren ja noch ein teurer Dienst, kaum bezahlbar. 120 Dm pro Monat war nichts.
Diese Aktionen , Protestmails und stilllegung der Internetnutzung, haben gefruchtet.
 

punchbuggy

Neues Mitglied
Da gebe ich Stefan den Admin recht!
Für 50 Euro habe ich wesentlich mehr als von einer ISDN -Leitung.
Naja, jetzt verlassen wir das eigentliche Thema.
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Ich mach jetzt mal den Ketzer :)

Warum kommt eine nicht gewünschte Verbindung zustande? Es ist mir bekannt, das das Handy hier eine zu leichten Zugang vorbereitet hat, aber letztlich bist du auf die Taste gekommen. Auch wenn das vielleicht überhaupt nicht gewollt ist.

Das ist ja was anderes als wenn die Verbindung von selbst aufgebaut wird. Du hast wenn auch ungewollt deinem Handy einen Befehl erteilt, den dieses nur ausgeführt hat.

Um das zu verhindern gibt es ja z.B. die Möglichkeit der autom. Tastensperre oder eine Änderung des WAP Profils.

Ich sehe in dieser Datenverbindung keinen Unterschied zu einem Telefongespräch, das zustanden kommt weil das Handy in der Jacke ohne Tastensperre selbstständig loswählt. Ist mir schon ein- oder zweimal passiert für längere Gespräche mit der Mailbox (ich an der Kasse im Supermarkt) oder mit weiblicher Verwandschaft (hallo? hallo? hallo? hallo? usw. für 6 Minuten)
 

punchbuggy

Neues Mitglied
Stimmt, das mit den ungewünschten Gespäch erging mir auch schon mal.
Diesmal habe ich ein Klapphandy, ohne Tastensperre.
Bei einer möglichen Wiederwahl ist IMMER MIND. ein doppelklick notwendig. So wird das "falsch" auch noch verhindet.
Weiteres: Bei einem Telefongespräch zahl man nicht sofort, nachdem man die Verbindung aufgebaut hat, sondern erst , wenn der andere Gesprächspartner angenommen hat.
Bei GPRS ist dies nicht so. Ich zahle sofort. Ich kann zwar abbrechen, zahle aber mind. eine Einheit.
Das ist für mich reine Abzocke!
 

Merlin

Aktives Mitglied
Original geschrieben von punchbuggy
Bei GPRS ist dies nicht so. Ich zahle sofort.

Falls tatsächlich eine Anwahl stattfindet - ja. Allerdings ist es z.B. beim T610 so, dass die abgespeicherte Menüseite von VL aufgerufen wird. Erfolgt dann eine Auswahl, dann wird tatsächlich eingewählt. Für die Portalseite erfolgt aber noch keine Anwahl. Da T610 und Z600 technisch identisch sind, nehme ich an, dass es beim Z600 auch so gehandhabt wird. Vielleicht solltest du das mal überprüfen.
 

Loony Jack

Mitglied
Ich verstehe echt nicht dieses rumgemeckere wegen der Brandings. Schonmal daran gedacht, dass Mobilfunkunternehmen keine Sozialämter sind?
Es ist wirklich unverschämt, dass die Handys für 1 Euro anbieten, statt für 400 Euro. Ach, darüber meckert ja gar keiner, sondern nur auf die "Einschränkungen", die mit so einem subventionierten Handy mitgeliefert werden.
Solch eine intensive Subventionierung sind wir nunmal aus keinem anderen Bereich gewohnt. Oder hat schon jemand mal von euch n Auto von der Tankstelle verbilligt bekommen?

Natürlich wollen die Mobilfunkanbieter nicht, dass man "ihr" Handy in einem anderen Netz benutzt. Den Umsatz machen die nunmal über die Telefonie und nicht über den Grundpreis (aber das ist euch klar, denn ihr kennt ja auch die PrePaid-Karten).
Also, ich habe es noch nicht geschafft, ungewollt ins GPRS-Netz zu kommen. Selbst nicht beim Sagem My-X6, wo die Taste für "zurück" irgendwann zur Startseite (T-Zones) führt. Denn, wenn man bei Einwahlversuch sofort die Auflegetaste drückt, wird auch keine Verbindung aufgebaut, also es entstehen auch keine Kosten!
Und wie schon vorher geschrieben wurde, einen Grund für eine Klage wird es nicht geben, da immer noch der User der Auslöser für den GPRS-Zugang ist.
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Keiner hat was dagegen daß auf dem Gehäuse Voodoofone aufgedruckt ist.
Es hätte auch keiner was dagegen wenn sowas wie ein Lock drauf ist.

Worüber gemeckert wird, ist die tatsache, daß Funktionen die das Handy haben könnte durch die Branding-Software schlechter nutzbar werden (Einschränkung der Funktionalität) oder daß die Geräte das Vodafone Live Menü regelmäßig aufrufen ohne daß der Nutzer da viel dagegen machen kann.

Natürlich könnte man jetzt sagen, daß man halt aufpassen muß, ob das manür aufgerufen wird. Aber leider sagt einem das Handy nichts. Es wird einfach geöffnet, ohne das ich das will, und es sagt auch nix über die Kosten.

Und genau da ist das Hauptproblem: Die Brandings erzeugen Kosten, die der benutzer frühestend bei der nächsten Rechnung bemerkt. In keiner Tarifbroschöre ist darauf hingewiesen. Keiner sagt einem, daß bei einem gebrandeten gerät das meü mit jeder Taste geöffnet wird, ob ich das will oder nicht.

Das ist das Problem, daß viele mit dem Branding haben. Und genau deswegen werde ich mir auch in Zukunft kein solches Handy kaufen. Und wenn ich noch 100 euro dazubekomme. Und genau das grenzt an Betrug.
 

auskenner

Mitglied
Versucht doch mal eine Sammelklage!
Geht zu einem Anwalt, zahlt 60€ für eine Beratung und lasst Euch erklären, das es in Deutschland keine Sammelklagen gibt.
Dann findet einen Anwalt, der bereit ist für einen Streitwert von 3,50€ einen Prozess zu beginnen.

Alle der bemängelten Funktionen lassen sich am Handy oder über die VF-KB ausschalten.

Das durch das Branding ein Preisniveau möglich ist, das unter dem ungebrandeten liegt solltet Ihr auch mal beachten. Bei D2 kostet das T610 29€, bei O2 79,95€.
Für die Differenz kann ich öfters mal die Startseite aus dem Cache laden...
Kostet nämlich nix..
 

dem_blubb

Neues Mitglied
Original geschrieben von auskenner

Das durch das Branding ein Preisniveau möglich ist, das unter dem ungebrandeten liegt solltet Ihr auch mal beachten. Bei D2 kostet das T610 29€, bei O2 79,95€.

man bekommt nach 2 Jahren nun mal ein handy subventioniert, hat aber leider nicht die wahl z.B. T610 mit branding 29€ und ohne 129€ direkt von VF ... das wäre doch mal ne prima sache, wenn man langjähriger kunde ist und eben ein T610 ohne branding möchte ...
 

handyist

Neues Mitglied
Original geschrieben von auskenner

Daß durch das Branding ein Preisniveau möglich ist, das unter dem ungebrandeten liegt solltet Ihr auch mal beachten. Bei D2 kostet das T610 29€, bei O2 79,95€.

WOW! Das ist ja der Hammer! 50 Euro gespart! Dafür nehm ich gerne zwei Jahre lang drei Vodafone-Live-Tasten und das mega-coole Vodafone-Live-Menü in Kauf! Benutzerdefinierte Softkeytasten, die man nach eigenen Wünschen belegen konnte ... wer braucht schon sowas..)

(ich hoffe, man merkte die Ironie..)
 

auskenner

Mitglied
Niemand zwingt Dich das T610 zu kaufen.
Nimm das S55, ärgere Dich über 256 Farben auf dem Display, kauf die Aufsteckkamera als Zubehör, ärgere Dich über schwache Akkus.
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Original geschrieben von auskenner
Niemand zwingt Dich das T610 zu kaufen.

Das Totschlagsargument für alles oder wie?

Natürlich zwingt mich keiner dafür. Aber wenn nunmal jemand mit D2 Voodoofone soweit zufrieden ist, und gerne ein T610 hätte, dann soll der damit leben oder wie?
Warum muß man ein an sich gutes T610 künstlich schlecht machen, nur weil das Siemens auch schlecht ist? Muß man sich immer an Negativbeispielen orientieren?

Natürlich könnte man auch argumentieren, daß man das T610 auch über freie Händler ohne Banding bekommen kann. Aber wer im Volk auf der Straße kennt diese Möglichkeit schon.

Es hätte ja auch keiner etwas gegen ein Branding an sich. Es geht um die ständige Einwahl in das Vodafone Life Menü. Das hat einfach nichts mehr mit einfacher Markenbindung zu tun. Hier wird ganz direkt dem kunden das Geld aus der Tasche gezogen, ohne daß der davon (sofort) erfährt.

Das ist der Aufrager, und dagegen slllte man sich wehren!

Aber diesen Hinweis um was es wirklich geht, kann man den Leuten die wohl von den Geldern die den Branding-Opfern abgenommen werden Provision bekommen sooft erzählen wie man will. Das werden die immer ignorieren, und immer behaupten wir würden uns nur über ein aufgestempeltes Logo ärgern.
 
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