Ist Prepaid wirklich so schlecht?

DerTobi

Neues Mitglied
Ich habe letztens auf www.xonio.de ein wenig rumgesruft und damit einen Bericht gefunden, in dem sozusagen alle Prepaidkarten als "schlecht" dargestellt werden. Es gäbe nur den Vorteil der Kostenkontrolle und dass keine keine Mindestvertragslaufzeit besteht. In allem anderen wäre man mit einem Vertrag wesentlich besser bedient. Selbst wenig-Telefonierer sollten zum Vertrag greifen. Also viel Gutes konnte ich dort nicht über Prepaidkarten lesen.

Ist denn eine Prepaidkarte soooooo schlecht? Man hat vielleicht ein paar Nachteile, aber für viele Menschen ist Prepaid einfach besser. Man hat seine Kosten im Blick, hat teilweise sogar einen Einzelverbindungsnachweis (bei LOOP im Internet).

Ich selbst hatte lange Zeit eine Prepaidkarte und bin im Monat mit 15 EUR gut ausgekommen. Habe mir jetzt zwar einen Vertrag zugelegt, aber ob ich nach den 2 Jahren nicht doch wieder auf Prepaid umsteige, weiss ich noch nicht. Denn auch beim Vertrag ist nicht immer alles so toll. Zum Beispiel kann man nicht beliebig kostenlos abfragen, wieviel Kosten man schon gemacht hat. Was durchaus sinnvoll wäre.

Also ich sehe Prepaidkarten schon als gute Alternative zum Vertrag an. Deswegen kann ich es nicht verstehen, dass mancherorts Prepaid so verteufelt wird.

Gruß
Tobi
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Naja auf so einen Bericht würde ich nicht so viel geben.
Da hat jeder so siene Meinung. So schlecht sind Prepaids nicht. Sicher die Gesprächspreise sind höher, und man muß immer wieder aufladen, damit die nicht abgeschaltet wird.

Wenn ich absolut wenig Telefoniere, dann kann eine Prepaid schon von vorteil sein, weil eben keine GG zu zahlen ist. Die Kostenkontrolle ist vor allem für jüngere Semester auch nicht schlecht.
Dagegen stehen niedrigere Verbindungskosten, und meist besserer Service bei den Vertragskarten.

Im Endeffekt, muß das jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist.
 

Merlin

Aktives Mitglied
Ab einem gewissen Telefonieraufkommen lohnt PrePaid nicht, das ist richtig, aber solange man nicht mal die Grundgebühr und/oder den Mindestumsatz bei einem Vertrag als Umsatz hätte, wäre ein Vertrag recht falsch. Mal davon abgesehen, dass es zur Kostenkontrolle, gerade für bestimmte Altersgruppen nicht verkehrt ist PrePaid zu nutzen.
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Ich sehe den Hauptnachteil darin, das man sich das Handy ohne Subvention kaufen muss. Damit rechnet sich machmal ein Vertrag innerhalb von 24 Monaten.

Wenn man aber ans Handy z.B. nach einer Vertragsverlängerung im Familienkreis so herankommt ist die Prepaid doch günstiger.

Meine Eltern und Schwiegereltern z.B. haben schon lange Prepaidkarten. Inzwischen ist mein Schwiegervater beim dritten Gerät und er läd alle 3 oder 4 Monate auf.
Meine Eltern noch seltener. Die verbrauchen gerade den Mindestumsatz, der die Karte am Leben erhält.
Was sollen die mit einem Vertrag.

Trotzdem hab ich vor wenigen Wochen auch einem Bekannten (Rentner) einen Vertrag empfohlen. Die 10 Euro GG und Mindestumsatz stören ihn eigentlich nicht, und er spart sich die Lauferei nach den Cashkarten. Das T610 für 29 Euro natürlich auch nicht zu verachten:)
 

MADDI

Mitglied
Hallo,

ich maße mir nicht an darüber zu urteilen ob PrePaid schlecht ist. Ich denke man kann sowas auch nicht als Gut/Schlecht bezeichnen sondern man muss davon ausgehen das Prepaid eine Alternative zu Postpaid ist.

Man kann das eventuell auch mit einem Fiat Panda und einem Mercedes SL 500 vergleichen.

Es hat eben jeder interessierte Handynutzer/Handykäufer die wahl. Und das ist auch gut so ;)

Jedem das seine

Gruß
Maddi
 
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