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Ist ja langsam lächerlich! Schröder droht jedesmal mit Rücktritt

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, das das fehlende Geld wirklich so ein Problem ist. Eher das Zeitproblem in der Phase vor dem Parlamentssitz. Hier kann man getrost alle Hobbys aufgeben, und das für Jahre bis zum ersten interessanten Amt.
Neben dem Geld ist dann allerdings eher die Macht das Interessante. Geld genug haben die meisten schon, notfalls mit Beraterverträgen, Aufsichtsratsposten und ähnlichem. Dazu eine Altersvorsorge, die im Verhältnis zum monatlichen Gehalt weit über das hinausgeht, was in der Wirtschaft gezahlt wird.

Zu viel verdienen tun die nicht, aber zu viel läuft nebenbei und hinterher sowie parallel. Das müsste man dringend ändern. Meinetwegen dafür auch eine höhere Diät.
 

Frank H.

Aktives Mitglied
lol jetzt hat er schon wieder gedroht. Und die SPD Linke redet schon von Erpressung was der Kanzler da abzieht...

Nun forder Oskar Lafontaine Schröders Rücktritt!
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Erpressung ist so ein hartes Wort :) Versprechen klingt doch besser.

Obwohl ich hier mal frei nach Wolfgang Schäuble sagen darf:

Lieber einmal Wahr gemacht, als oft damit gedroht :)
 

sinus

Mitglied
zum Thema Rücktritt würde ich als Bundestagsabgeordneter (wenn ich einer währe) folgendes sagen: Reisende soll man nicht aufhalten...

Wenn ich immer die Meinung meines Vorgesetzten vertrete habe ich keine Eigene mehr !!!
 

Gecko 5510

Neues Mitglied
Politiker

Vielleicht sollten sie einfach mal mindestens die Hälfte aller Politiker komplett abschaffen, dann müssen für die auch weniger Gehälter, Autos, Flüge etc. bezahlt werden. (Ich erinnere mich dunkel an so eine Aussage, daß es in Amerika weniger Politiker gibt als in Deutschland, obwohl die USA von der Fläche her viel größer als Deutschland ist). Das würde doch enorme Kosten einsparen, oder?

Mich nervt das langsam aber sicher so sehr. Es ist schon schlecht wenn ein Bundeskanzler anstatt für seine Ideen zu werben und die Leute zu überzeugen sie erpressen muss. Da gehts nicht mehr um gute Ideen - das beste fürs Volk sondern um Machterhalt!

Ich hab den Eindruck, daß es schon lange nicht mehr um das Volk geht! Frag doch mal irgendjemand auf der Straße, was er von der Politik im Moment hält - da werden wohl die meisten sagen, daß es absoluter &%$*§%& ist! Das fängt schon bei kleinen Sachen an (bei uns im Kaff z. B. haben sie jetzt das Tempor auf der Hauptstraße(!!) auf 30 runtergesetzt - total schwachsinnig, weil es nur Geld für Extra-Schilder kostet und für die Einzelhändler in der Innenstadt weniger Umsatz bedeutet.)

In der Schweiz hätte es für sowas erst mal einen Volksentscheid gegeben, dann wäre das nicht einfach gemacht worden. Aber in Deutschland können die Politiker wohl machen, was sie wollen. Bei der nächsten Wahl kann man ja doch nur das kleinere Übel wählen - weil alle Parteien Müll sind... :flop:
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Ab und zu gibt es auch mal positives zu berichten aus der dt. Politik.

Endlich hat mal ein einflußreicher Politiker und nicht ein Hinterbänkler den Vorschlag gemacht, das dt. Steuersystem grundlegend umzubauen.

Weg mit wirklich allen Schlupflöchern und dafür eine massive Senkung der Steuersätze.

Derzeit ist es ja so, das viele mit hohem Einkommen relativ wenig Steuern zahlen, weil sie über klevere Steuerberater die vorhandenen Schlupflöcher konsequent ausnutzen können. Beleg dafür ist das massive Einbruch der Einkommenssteuer in den letzten Jahren.

Für kleinere Einkommen sind die Freibeträge so hoch, das viele einfache Arbeiter und Angestellte überhaupt keine Steuern mehr Zahlen müssen. Was nützt es z.b. einer Sekretärin, wenn die zwar tolle Entfernungspauschalen bekommt, wenn ihr gleichzeitig dieses Geld aus der andenen Hosentasche herausgenommen wird. Sie gibt also dem Staat ein kostenloses Darlehen für das laufende Jahr und von diesem Darlehen behält der Staat auch noch Verwaltungskosten ein.

Dann doch lieber gleich weniger bezahlen und den Lohnsteuerjahresausgleich bzw. die Einkommenssteuererklärung sparen.

Steuerberater wären dann für normale Angestellt ebenso überflüssig wie viele Beamter der Steuerverwaltung, die heute kontrollieren, ob der Steuerzahler auch seine Abzüge richtig angesetzt hat.
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Original geschrieben von Joachim Batke
Steuerberater wären dann für normale Angestellt ebenso überflüssig wie viele Beamter der Steuerverwaltung, die heute kontrollieren, ob der Steuerzahler auch seine Abzüge richtig angesetzt hat.

Oha, das würde ja bedeuten daß wir noch mehr Arbeitslose haben.... :)

Hoffen wir mal daß das wirklichkeit wird. Aber da habe ich Bedenken. Denn auch unsere Policlowns können diverse Steuerschluplöcher nutzen. Und wer schafft schon gerne was ab, was ihm Vorteile bringt. Und da viele Politiker "nebenbei" noch in irgendwelchen Firmenvorständen sind, wird sich für die Firmensteuern auch nicht viel ändern.

ich wäre dafür, daß es nur noch "Vollpolitiker" geben darf, die also außer ihrem Job im Bundestag keine Nebenbeschäftigung haben dürfen. Also gewissermaßen "Angestellte" des Staates sind. Die dürfen dann von mir aus, auch etwas mehr, als die Aktuellen Diäten bekommen, müßten dafür aber wie jeder Arbeitnehmer, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (auch Renten) zahlen, und würden nach dem Ausscheiden aus der Politik wie jeder normale Rentner entsprechend Ihrem Beitragssatz Renten bekommen. Fehlzeiten würden genauso behandelt, wie wenn ein normaler Arbeitnehmer nicht zur Arbeit erscheint.
 

Frank H.

Aktives Mitglied
@Brainstorm,

so wärs korrekt! Nur lässt sich darauf kein Politiker ein. Die bekommen ja eh nie den Hals voll. Die wissen nicht was es heisst mit 2000€ netto im Monat ein Haus , eine Frau und 2 Kinder zu verhalten! Erst dann wüssten sie wie manche am Existenzlimit leben. Das können die sich doch garnicht vorstellen!
 

Weizen

Mitglied
Trifft IMHO auch nicht immer zu. Wenn jemand mal seine 10 Jahre im Bundestag sitzt mag das vielleicht stimmen -- aber für einen jungen Politiker der vielleicht gerade den Wahlkampf zu weiten Teilen aus eigener Tasche finanzieren durfte und nebenbei bei der Arbeitszeit ist das nicht unbedingt so viel Geld wie es sich erstmal anhört...
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Den Wahlkampf bezahlt aber auch die Partei. Eigentlich kostet ein Amt nur auf Kommunaler Ebene Geld, weil man da öfter mal einen Ausgeben muss.
 

Weizen

Mitglied
Soweit ich informiert bin durfte der hiesige CDU-Kandidat seinen Wahlkampf zumindest zu weiten Teilen selbst bezahlen während die SPD-Kandidatin ihren komplett von ihrer Partei bezahlt bekommen hat. Über die genauen Zahlen bin ich aber auch nicht informiert ;)
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
So kann es dann passieren...
Kommt eine ältere Dame in eine Bank, will dort ein Sparbuch eröffnen und 1000 Euro einzahlen. Dame: "Ist mein Geld bei Ihnen auch sicher?" Kassierer: "Klar doch!" Dame: "Was ist, wenn Sie pleite machen?" Kassierer: "Dann kommt die Landeszentralbank auf!" Dame: "Und was, wenn die pleite machen?" Kassierer: "Dann kommt die Bundesbank auf!" Dame: "Und was, wenn die pleite macht?" Kassierer: "Dann tritt die Bundesregierung zurück und das sollte Ihnen nun wirklich die 1000 Euro wert sein!"

Mein Favorit:
Die Deutsche Post AG hat, um die Verdienste von Gerhard Schröder zu würdigen, eine Briefmarke mit seinem Konterfei herausgebracht. Im täglichen Betrieb zeigte sich allerdings, dass diese Marke nicht auf den Briefen hielt. Die eingesetzte Untersuchungskommission kam nach wenigen Monaten zu folgendem Ergebnis: Die Briefmarke ist völlig in Ordnung. Auch am Kleber gibt es nichts zu bemängeln. Die Kunden spucken auf die falsche Seite ...
 

T39

Bekanntes Mitglied
Ich würde mit wünschen, dass selbst dieser Thread künftig noch in einigermassen ruhigen Bahnen gleitet. Selbst dann, wenn Markwort's Schieflacher ständig aktualisiert werden.
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
Schröder ist Heute vom Parteivorsitz zurück getreten. Damit ist das aus der SPD besiegelt. Nur noch eine Frage der Zeit bis er den Kanzler psoten abgeben wird.
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Und schon wieder ein sog. Handwerklicher Fehler.

Gerd, das war der falsche Posten von dem du zurückgetreten bist!

Aber was noch nicht ist kommt sicher bald. Wann ist nochmal die nächste größere Landtagswahl.
 
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