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iPhone, iPad, iPod Touch: Apps übertragen heimlich persönliche Daten

AreaMobile Redaktion

areamobile.de
Ein Großteil der kostenlosen Zusatzprogramme für iPhone, iPad und iPod Touch überträgt regelmäßig Daten an die Hersteller solcher Software. Das ergab eine Untersuchung des IT-Experten Eric Smith. Nur selten wird die Übertragung vor dem unbefugten Zugriff durch Dritte geschützt. Bei einzelnen Anwendungen wird sogar der Name des Besitzers im Klartext preisgegeben.[...]

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Damien White

Mitglied
Und Android war soooooo schlimm....


Im grund sind sowohl Android als auch IOS überdimmensionierte Datenkraken und beide OS nehmen sich hierbei nix.
 

89marco89

Mitglied
haha

Wo sind jetzt die Iphone -fanboys? ;) als es hies dass Android das "Problem" hat habt ihr euer Maul sehr weit aufgerissen... was sagt ihr nun!?!?
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Gibts doch überall, nur frage ich mich warum solche Apps nicht einfach aus einem AppStore gelöscht werden?

Wenn eine App mal nicht nicht 100% so läuft wie es vorgeschrieben wird, dann wird es auch gelöscht, aber wenn der Kunde heimlich ausspioniert wird, ja dann ist das natürlich etwas anderes...

Mir scheint es langsam so, als sei dieses Feature sogar erwünscht, denn wer weiß, wer von den Daten noch alles so profitiert...

Ich sehe es schon so weit kommen, dass bald die Handynummern ausspioniert werden und man sich über Werbesms oder
Werbeanrufe freuen kann, selbst dann, wenn man seine Nummer nicht im Telefonbuch hat eintragen lassen.

Vor 5 Jahren hätte es wegen soetwas noch Massenproteste gegeben, heute scheint soetwas zum guten Standard zu gehören, der Mensch gewöhnt sich ja an alles.
 

the_black_dragon

Bekanntes Mitglied
tja so is das.....

also nicht nur die nette firma apple sammelt daten für ein "besseres" benutzererlebnis sondern doch auch einzelne böse apps aus dem appstores aber da traut sich nun keiner mehr was zu sagen :D

und da wären wir wieder bei dem eindeutigen vorteil von android bei dem jede app durch das system und den user für seine zugriffe autorisiert werden muss, was beim iOS nicht der fall ist :p

bei Android muss zwar der user noch ein wenig sein hirn einschalten aber er hat zumindest DIE MÖGLICHKEIT zu kontrollieren was seine apps dürfen und was nicht :)
 

DaDon

Mitglied
Wp7

Ist denn schon bekannt, wie das bei WP7 gehandhabt wird? Welche Apps werden dort kostenlos angeboten oder wie ist hier der Kostenvergleich zu Andriod und iOS? Hat hier schon jmd was gelesen ob MS auch so die Daten sammelt?
 

Dixie Normous

Neues Mitglied
Wo sind die Leute, die sich das NICHT bieten lassen?

Ich lach mich kaputt! Neulich noch in extenso bei Android diskutiert und hier gehts gleich weiter! Datenschutz ist nichts mehr wert - gar nix!

Ach übrigens:

"Einwohnermeldeämter verkaufen an Datenhändler" [Golem]

http://www.golem.de/1010/78398.html

Früher sind die Leute wg. Volkszählungen auf die Straße gegangen. Heute wird alles hingenommen, ALLES!

Ich bin zwar kategorisch für Stuttgart 21 (weil es einen demokratischen Prozess durchlaufen hat), aber irgendwie finde ich es langsam gut, dass überhaupt irgendwer für irgendwas auf die Straße geht.

Wie sehr kann man die Verbraucher denn noch verarschen?! Wenn es der Verbraucher weiß und etwas gegen machen kann, dann ist das auch schon übel, aber legitim. Aber wenn der User NICHTS gegen machen kann, weil er es nicht weiß, dann ist das ein SKANDAL!
 

the_black_dragon

Bekanntes Mitglied
wobei das zu erwarten war....

wie sonst sollten denn verschiedenste institutionen und entwickler genau erfassen und damit werben können, wie viele iOS user ihre app geladen haben??? das zeigt ja schon, dass es eine eindeutige identifikation geben muss.....

wobei eigentlich nur das übertragen des Namens eine frechheit ist..... die ID der geräte zu übertragen finde ich dagegen nicht so kritisch da es bei vielen programmen von vorteil sein kann (z.B. favoriten in download software wie wallpaper apps oder eine history funktion bei online shop apps.... ohne registrierung)
 

Dixie Normous

Neues Mitglied
Konsequenzen aus mangelndem Datenschutz

Sorry, ich muß hier für die "Von mir können die alles wissen, ich hab nix zu verbergen"-Ignoranten, die hier gleich noch kommen werden, meine neue Standard-Sippenhafts-Geschäftsidee bringen, die die möglichen Konsequenzen solcher Datenschutzverfehlungen aufzeigt:

"Ich kaufe mir einen Programmierer und lasse ihn eine nützliche, kleine App programmieren, die mir GPS Daten übermittelt und verteile sie kostenlos. Für Premiumdienste sollte man sich dann - natürlich kostenlos - mit eMail-Adresse anmelden. Mit eMail-Adresse und GPS-Daten kann ich jemanden über seinen sagen wir zu 80% genutzten Schlafort relativ einfach identifizieren. Die Arbeitsstelle ist so auch relativ schnell klar. Nun fällt auf, dass 25% der Profile 5-6x im Monat nach der Arbeit noch zu einer anderen Adresse fahren. 2-3x pro Monat vielleicht auch nachts. Nennen wir den Einzelfall Herrn Meier. Dann zählen wir 1 und 1 zusammen und senden einfach mal einen Brief an "Frau Meier" mit Adresse des 80% Schlaforts (bestenfalls ein Wohngebiet mit Einfamilien- und Reihenhäusern und vielen Spielplätzen) - ob es Frau Meier wirklich gibt, ist mir doch egal. Der Brief kostet 55Cent. Wenn "Frau Meier" wissen wolle, was ihr Mann "sonst so" treibt, sollte sie diese Information für sagen wir 500€ kaufen. Alles natürlich mit Geldzurück-Garantie. Ist sich die Ehefrau 100%ig sicher, kauft sie die Daten gar nicht. Ist sie mißtrauisch (mit etwas textualem Geschick kein Problem solch Mißtrauen zu erzeugen), kauft sie den Spaß. Bei falscher Information gibt es unkompliziert das Geld zurück - wenn es Frau Meier nicht zu peinlich ist.

All diese Schritte werden von mir automatisiert. Eine Rückverfolgung zur App wird geschickt kaschiert. Ich habe schließlich zwei getrennte Briefkastenfirmen. Eine in Berlin, eine in München. Öffentlich wird das ganze nicht, weil es den meisten viel zu peinlich ist darüber zureden.

In 90% der Fälle sind meine ermittelten Infos völlig falsch? Na und? In 10% bekomme ich meine Kohle! Was scheren mich die 90%, die zu Unrecht "verurteilt" wurden, und was die steigende Scheidungsrate (auch der 90%!)?

Datenschutz? Brauche ich nicht! Dann würde die Idee ja platzen!

Was haltet ihr davon? Gibts hier Programmierer/Teilhaber, die mitspielen würden? Etwas zusätzliches Geld kann man doch immer gebrauchen..."
 

DaDon

Mitglied
@Dixie

Du widerholst dich. Das ganze hast du schon in mindestens einem anderen Beitrag gebracht. Abgesehen davon, dass ich "deine" Geschäftsidee menschenverachtend und peinlich finde, ist diese Idee nicht deine, sondern schon alt. Die Idee haben schon andere Kriminelle aufgegriffen und an mehreren Standorten in Deutschland Briefe verteilt. Gut, sie hatten wahrscheinlich wenig GPS-Daten, aber alleine ein Bewegundsprofil von allen zu erstellen ist pervers. Für "deine" Idee bräuchtest du im übrigen noch eine enorme technische infrastruktur die den Datentransfer zulässt. Mit einem Programmierer ist das nicht gemacht. Zudem denke ich (ich bin mit den Restriktionen der AppsStores nicht vertraut), dass diese App gar nicht online gehen würde.

So Long
 

Birk

Aktives Mitglied
Naja, zwischen GPS-Daten bzw. Adressbüchern durch die Gegend schicken und der UDIDs ist ja wohl ein riesiger Unterschied.

Die UDID ist für die Entwickler halt eine einfache Möglichkeit die Installationen auseinander zu halten ohne eine Login mit Password zu machen.

Warum die Entwickler aber nicht einfach einen (andwendungs-, aber nicht personenverzogene) GUID erstellen, verstehe ich nicht. Wäre der saubere Weg.
 
J

Jax667

Guest
"Wo sind die Leute, die sich das NICHT bieten lassen?"

Die kaufen sich Handys mit Betriebssystemen, die nicht eine ständige Internetverbindung brauchen. WebOS, IOS, Android und auch das kommende Windows Phone 7 sind/werden so vernetzt mit den Internet, dass eine Datensammlung ohne weiteres möglich ist. Einzig Symbian lässt sich durchaus offline betreiben ohne Probleme und der Datenverkehr ist überschaubar, was aber nicht heissen soll, dass hier nicht auch gesammelt wird. Ich habe aber zur Zeit keinen Datentarif und nutze mein Smartphone offline, in meiner Abrechnung sehe ich ja auch, ob Daten übers Internet übertragen wurden und da passiert rein gar nix.

Die Sache ist nämlich, dass Symbian auch für Länder ausgelegt ist, in denen über 90% keinen Datentarif oder Internetflat haben und da kann man die anderen Betriebssysteme einfach vergessen. Deshalb ist es sinnlos oder zumindest schwierig Programme zu schreiben, die heimlich Daten senden sollen. Ich bin mir sicher, dass so eine Untersuchung mit den meistgenutzten Symbian Apps weitaus positiver ausfallen würde als die Konkurrenz. Ich weiß nicht wie es mit Symbian 3 und MeeGo aussieht, aber Symbian 3 wird ebenfalls für die breite Masse entwickelt werden und somit werden es deutlich mehr Kunden offline betreiben als es mit den OS der Konkurrenz der Fall ist. Bei MeeGo andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass es immer wieder den Zugang zum Internet sucht und eine Internetflat angebracht ist, was wiederum Programmierer die Arbeit erleichtern würde, den Code so zu schreiben, dass ihre Programme sensible Daten mitschicken.

Apple schminkt sich aber damit, dass sie angeblich alle Programme kontrollieren bevor sie im AppStore zugelassen werden. Da bin ich dann doch etwas enttäuscht, dass so etwas entweder mit oder ohne ihr Wissen geschieht. Ist beides für Kunden nicht gerade wünschenswert.


"wie sonst sollten denn verschiedenste institutionen und entwickler genau erfassen und damit werben können, wie viele iOS user ihre app geladen haben??? das zeigt ja schon, dass es eine eindeutige identifikation geben muss....."

Das geschieht durch die Downloadanzahl im AppStore, darauf haben die Entwickler nämlich Zugriff. Das ist wie die Anzahl der Klicks auf einer Homepage, du siehst wie viele drauf waren und sogar ihre IP Adresse, aber du kennst eben nicht ihre Namen oder ihren genauen Standort oder ihre Adresse. Es gibt ja auch im AppStore eine Top 100 Liste, die ebenfalls durch die Anzahl der Downloads zustande kommt, das sind aber keine sensiblen Daten.
 

Beliar0

Neues Mitglied
ähm auch bei einem android handy wie meinem desire kann man einfach jegliche datenverbindung kappen. geht sogar über widgets auf dem home-screen etc...

also nicht nur "super" symbian kann man ohne probleme offline verwenden ;) wäre ja gelacht
 
J

Jax667

Guest
Sicher kann man bei allen Betriebssystemen die Verbindung kappen, das wird nur dann ziemlich sinnlos das OS überhaupt zu benutzen. Wie willst du dann deine Programme laden bei IOS oder Android? Gerade ein Iphone bekommt man nur mit einem teuren Vertrag, in der eine Internet Flatrate enthalten ist. Willst du jetzt behaupten, dass die meisten 45 Euro pro Monat zahlen und dann die Flat nicht mal ausnutzen? Ein Iphone ohne Internet ist wie ein Sportwagen mit 50 PS, kann man sich gleich einen sparsameren Hybriden kaufen...
 
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