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iPhone: Apple stellt sich auf weiteren Umsatzrückgang ein

Antiappler

Aktives Mitglied
@Echse

"--> Apple eine Hardwarefirma? Meine Güte wach mal auf <--"

Es wurde doch von euch Applern oft genug behauptet, dass Apple eine "Hardwarefirma" ist!!! Und jetzt plötzlich passt Dir dies nicht mehr!?!?
 

Kenzo

Neues Mitglied
Hubelix

Konnte ahnen, dass du Nokia und MS als Beispiel nimmst^^
Apple hätte die Preise nicht so stark erhöhen sollen, da ja bei Apple im Vergleich zu Huawei die Preise der Smartphones lange stabil bleiben, kann man nicht mit hohen Verkaufszahlen rechnen. Sie hatten es mit dem Preis beim Iphone X übertrieben und können bei den neuen Modellen nicht den Preis senken lassen. Ansonsten würden sie das Vertrauen ihrer User immer mehr und mehr verlieren. Jedoch fand ich Apple früher in Zeiten vom Iphone 4, 4s, 5, 5s, 7 viel arroganter und überhaupt nicht innovativ (was ich heute nicht sagen kann). Hingegen glaube ich nicht, dass Apple so schnell vom Markt verschwinden kann wie Nokia und MS. Da müsste schon einiges schief gehen. (Ich weiss, bei Nokia dachte man das auch nicht^^)

Wie schon erwähnt finde ich solche Entwicklungen allgemein gut für den Markt. Egal wie stark ein Unternehmen ist, man bleibt immer unter Druck. Alle müssen etwas dazulernen. Apple wird wahrscheinlich auch die eigene Strategie immer wieder ändern müssen, wenn sie in den Top 3 oder 4 bleiben wollen. Sie haben es ja mit dem XR versucht, etwas "billigeres" anzubieten und wenn ich nicht falsch liege hatten sie ja mit dem XR bessere Verkaufszahlen erreicht als mit den Premiummodellen. Heute ist man auch nicht so besessen immer das neuste Iphone zu haben (früher konnten sich das Viele nicht denken)
Wer nach dem X ein XS kauft, muss auch für Apples Verhältnisse "genügend" Geld haben...
 
Zuletzt bearbeitet:

polli69

Mitglied
Apple ist eine Hardware Firma! Apple liefert alles aus einer Hand und das Betriebssystem ist soweit geschlossen wie möglich und so offen wie nötig. Außerdem ist alles Schweine teuer, aber innovativ.
Keine diese Prämissen darf aufgegeben werden, sonst ist Ende im Gelände. Da mögen sie noch soviel Reserven haben, wenn die Geschäftsbasis aufgegeben wird, dann wird es dunkel.
Das heißt allerdings nicht, dass nicht andere Geschäftsfelder dazu kommen können.
Der Verkauf über Amazon z.B. zählt für mich auf gar keinen Fall dazu.
 

ddimi

Neues Mitglied
Okay eine Riesendiskussion um Umsatzrükgang bei Apple...weil ihr da im Interessenskreis seid und diesen vertritt? Oder weil ihr so viel Geld denen abdrückt dass ihr euch sorgen macht ob die weiterhin von euch es kriegen können
 

Echse

Bekanntes Mitglied
Polli

Dunkel wird da gar nichts. Ich glaube viele haben nicht mal im Ansatz verstanden, in welch komfortabler Situation Apple sich befindet
http://www.deraktionaer.de/aktie/900-millionen-iphones--apple-aktie-vor-neubewertung--ziel-400-dollar-435910.htm

Die haben noch nichtmal angefangen, das ganze Potential abzurufen
 

Laborant

Aktives Mitglied
Natürlich geht Apple nicht von heute auf Morgen bankrott, wer das meint, hat die Welt nicht ganz begriffen. Nokia und auch Kodak waren jedoch beide Weltmarktführer und sind ziemlich von der Bildfläche verschwunden.
Apple Käufer sind äusserst Markentreu.

Das Risiko in welchem ich Apple sehe ist, dass sie die Hauptsächlichkeit ihres Gewinns mit Hardwareverkäufen tätigen. "Ich habe alle Apps im Apple System" ist häufig kein Argument mehr - viele wichtige Kauf-Apps gibt es nicht mehr (wer braucht heute noch eine separate Navi-App? Google-Maps macht das, z.B.) womit ein Systemwechsel für viele in Frage kommt. Mein Bürokollege z.B. wechselte von iPhone auf ein Nokia 8 Scirocco.

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass sie ihre Professionellen Nutzer vergällen - das Ende von Aperture brachte viele Fotografen zu Adobe Lightroom (welches auch auf Windows zur Verfügung steht), der modulare MacPro (der Nachfolger des Papierkorbs) lässt weiter auf sich warten und mit der neusten Tastaturgeneration der MacBooks haben sie sich scheinbar auch nicht mit Ruhm bekleckert.

Vor ein Paar Jahren noch hatte Apple auf mich das Image von wegen: "Wenn du wechseln willst, kannst du kaufen was du willst und es passt." - mittlerweile muss man dies mit mehr als einer Prise Salz betrachten. Lausige Kühl-Lösungen in ihren i9-Laptops, immer wiederkehrende Probleme in den Hardware Designs (v.A. bei den Laptops) und Gängelung im Reparaturwesen lassen den Bogen mehr und mehr überspannen.

Ich persönlich bin aber froh um die Existenz von Apple - sie sorgen sowohl bei Desktopsystemen wie auch bei den Mobilen Endgeräten für einen Konkurrenzkampf. Auch wenn das Android-Lager jede Schnapsidee von Apple kopiert... (Klinkenstecker).

So bald muss Apple nicht nochmal von Microsoft gerettet werden.
 

tayler

Mitglied
Echse, bleib locker, alles Neider.

Ich sage dir sie hätten mehr verkauft wären nicht alle Geräte so groß und solch eines um die 700 Euro teuer.
Aber nein, sie müssen pro Gerät noch mehr verdienen.

Außerdem halten die Geräte lange haben alle nötigen technischen Spezifikationen, warum sollte die Leute dann so schnell ein neues kaufen.
Die "Apple-Kunden" mit einem 7er oder 8ter sind immer noch bestens versorgt, alles drin und dran, da brauch noch niemand zu wechseln.
Wird dann zum Ende des Jahres oder nächstes Jahr wieder mehr gekauft.

Die verdienen sowieso immer noch satt und genug Kohle, also locker bleiben.
 

Kenzo

Neues Mitglied
@tayler
Generell halten die Geräte lange, ob Sony, HTC, Apple, Samsung...
"Müsse" man nicht immer den neusten Trend verfolgen oder jeder gebe mehr Acht auf sein Smartphone, könnte man es locker für 5 Jahren gebrauchen. Meistens hält der Akku nicht lange, wenn jedoch jeder User immer von 20% auf "nur" 80% den Akku laden würde, müsse man diesen auch nach 5 Jahren nicht wechseln.

Der einzige Grund fürs Wechseln bei Androidgeräten wäre die miese Updatepolitik, 2/3 Jahre ist einfach zu wenig... Nicht einmal Sicherheitsupdates werden nach diesem Zeitraum ausgeliefert.
 

Hubelix

Mitglied
Das mit den langjährigen Updates ist für die meisten User in den westlichen Industrienationen doch unerheblich. Die 0815 User die ihr Smartphone einfach nur nutzen und kein Hobby daraus machen, wissen doch kaum darüber Bescheid welche OS-Version oder Sicherheitspatch ihr Smartphone gerade hat. Da wird nach 2 Jahren ein neues Smartphone zur Vertragsverlängerung genommen. Das ist sowohl in den USA als auch in Europa der Fall.

Nimmt man kein neues Gerät bekommt mans durch günstigere Vertragsbedingungen eh nicht honoriert, die Erspranis der Subverntionionierung behält der Provider zum größten Teil für sich.

Dann stellt sich die Frage: lass ich mir ein neues Handy geben und profitiere von einer vergleichsweise hohen Subventionierung oder behalte ich mein altes, vielleicht verkratztes und verbeultes, Smartphone und schenke dem Provider Geld? Die Entscheidung ist für viele Kunden dann sehr deutlich.

Aufgrund des hohen Preises trotz Subventionierung, behalten aber dennoch viele ihr iPhone.

In den Techblogs wird dann eine Phantomdiskussion über die Updates geführt die aber in der Wirklichkeit kaum interessiert. Es geht schlicht ums Geld!

Interessanter Fakt am Rande: in den ersten Jahren wurden die iPhones in den USA stärker subventioniert als beispielsweise Samsung und HTC, waren also für den Kunden in der Anschaffung einfach nur günstiger! Von wegen edles "Lifestylegimmick". Es wurde so in den Markt gedrückt wie Samsung / Huawei in Europa.
 

Kenzo

Neues Mitglied
@Hubelix

Ja, für den "normalen" User stimmt das zu. Deshalb geben sich die Unternehmen nicht viel Mühe, länger Updates auszuliefern, da sie damit keinen Mehrwert haben. Doch gibt es auch Prepaid User oder jene mit billigen Postpaidverträgen, welche sowieso den gesamten Betrag eines Smartphones bei einer Neubeschaffung bezahlen. Für die zahlt es sich nicht aus ständig zu wechseln. (Da kann man auch andere Gründe nenne)
Doch verstehe ich, dass es für die meisten nichts ausmacht und somit die ganze Diskussion für nichts ist...
 
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