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iPhone 6: Vodafone startet Voice over LTE fürs iPhone vor der Telekom

WolfWP

Mitglied
Warum sollten die das tun? Es würde ja noch etwas Sinn machen wenn man den Festnetzanschluss beim gleichen Anbieter hat. Der Anbieter verdient doch gar kein Geld mehr damit. Du brauchst dann nur noch ein paar Einheiten für Telefonie/SMS und hast dann nur das Internetvolumen. Was soll der Tarif dann kosten? Du telefonierst dann nur über WiFi? Auf Kosten welchen Anbieters? Das rechne mal vor wie das funktionieren soll..
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Für den Kunden bedeutet das:
-bessere Sprachqualität
-schnellerer Rufaufbau gegenüber GSM/UMTS
-längere Akkulaufzeit.

Zu VoWiFi:

"Das bedeutet zum einen, die Access Points müssen QoS-fähig sein (IEEE 802.11e). Und es erfordert spezielle IP-Switche, die einen schnellen Port-Wechsel der MAC-Adressen netzweit zulassen. Übliche Switche gehen davon aus, dass die Stationen nicht plötzlich ihren Standort (Port) wechseln."

Demanch müssten die Smartphones zum einen den zusätzlichen Standard verfügen und auch die entsprechende Technik an den Hotspots. Also wozu der Aufwand, wenn es bereits LTE Netze gibt.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Irgendwie schon lustig, dass die anbieter jetzt alles auf Internettelefonie umstellen. Auch im Festnetz passiert das. Dabei haben sie doch noch vor kurzem ständig gesagt, dass die Datendienste ihnen kein Geld bringen würden und sie ja unbedingt SMS und Voice behalten wollen. So ist das immer wieder. Die Anbieter halten so lange an ihrem veralteten Sytem fest, bis es nicht mehr geht (die Musikindustrie macht ja jetzt nichts anderes).

Ich hoffe nur eines: Dass damit endlich einigermaßen faire Datenpakte kommen und der Ausbau endlich mal verünftig voran getrieben wird. Internettelefonie funktionert nämlich nicht, wo man keine Datenverbindung anbietet. Das ist ja logisch.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@PF

Die Umstellung ist für die Anbieter leichter und macht weniger Aufwand.
Wer hat denn behauptet das Datendienste kein Geld einbringt? Datendienste haben Telefonie und SMS bei weitem überholt.

Der Ausbau der Netze ist doch in vollem Gange, siehe Connecttest. Merkt man besonders bei den Smartphones mit LTE. Bessere Netzanbindung als mit UMTS/HSPA+.

Warte mal ab wenn die neuen Frequenzen mit 700MHz genutzt werden. Damit erhöhen die Betreiber die Reichweite und können damit die ländlichen Gebiete noch besser versorgen.
Allerdings muss dann auch das Backbonenetze ausgebaut werden.
 

handyhacho

Aktives Mitglied
Alle Snartphones, die VoLTE können, können auch VoWIFI. Genauso kann die VoLTE-Technik bei den Providern auch VoWIFI vermitteln.
Interessant ist VoWIFI fpr das Indoor Coverage, dass über alle Provider hinweg durchweg bescheiden ist, sobald Stahlbeton ins Spiel kommt.
 

handyhacho

Aktives Mitglied
Abgesehen davon braucht man gar keine spezielle Netzwerkinfrastruktur für VoWIFI. In fast allen europäischen Ländern gibt es VoWIFI,meinste die haben alles netzweites QoS mit Priorisierung??!
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@handyhacho

Das mag zwar sein, aber dafür müssen die Endgeräte auch den Standard unterstützen. Zum anderen sind gerade die neuen Frequenzen versteigert worden. Ich denke nicht das einer der drei großen Netzbetreiber mit einer weiteren Technologie ins Rennen geht. Die 700MHz aus der digitalen Dividende bringt noch mal einen weiteren Schub für LTE in ländlichen Gebieten.
 

handyhacho

Aktives Mitglied
Cookie:
Es ist ja keine neue Technologie. Es ist müsste lediglich von den Netzbetreibern freigeschaltet werden, da die Technik durch VoLTE bereits installiert wurde. Die Geräte unterstützen VoWIFI sowieso. Guck ins Ausland. In der Schweiz, in England, Spanien USA, Polen usw... überall wird VoWIFI zusammen mit VoLTE freigeschaltet. Nur in Deutschland nicht. Weil, unser Netz ist ja viel besser als bei unseren Nachbarn. Ja, ne, ist klar grrr.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
@cookie:
> Damit erhöhen die Betreiber die Reichweite und können damit die ländlichen Gebiete noch besser versorgen.
Das wäre natürlich zu begrüßen, aber das hilft am Ende auch wenig, wenn man von denen dann nur 15 GB fürs Surfen für den ganzen Haushalt bekommt. Das ist lächerlich wenig. Wie soll LTE so einen ordentlichen Internetzugang stellen?
Da hilft mir dann VoWIFI auch nix, wenn das alles aufs Volumen geht.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
@ cookie:
Naja, zwar können die 700Mhz-Stationen mit einem Zellradius von bis zu 40 km große Gebiete mit LTE versorgen - und dabei auch eine bessere Indoor-Versorgung bieten. Aber müssen sich nicht alle Teilnehmer in einer Funkzelle die LTE-Bandbreite teilen? Ich meine, mal in der <<connect>> so etwas gelesen zu haben.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ja, das ist auch so. Alle müssen sich die Bandbreite teilen. Da LTE aber sowieso schon eine so große Bandbreite bietet ist das kein so großes Problem wie es sich anhört. Bandbreite ist bei uns immer mehr als genug da.

Das Argument, dass es den Netzbetreibern mit der Drosselung um Bandbreite geht ist auch ganz einfach zu widerlegen indem man die Praxis beim drosseln anschaut. Ich dachte ja immer, sie würden das auf Basis der Vertragslaufzeit machen, aber ich habe nun festgestellt, dass alle Anbieter die Drosselung so handhaben, dass sie immer zum Monatsende greift. Das heißt, dass am Monatsanfang immer alle Nutzer wieder volle Bandbreite bekommen und am Monatsende ein großer Teil der Nutzer gedrosselt wird. Für die Netzauslastung macht das keinen Sinn, denn so erhöht man diese sogar noch zum Monatsanfang und am Monatsende sind die Netze dann am Däumchen Drehen. Das macht so keinen Sinn. Das macht nur Sinn, wenn es gar nicht um die Auslastung geht, sondern um Gewinnmaximierung.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Hmm, wenn die Funkzellen aber einen Durchmesser ø von 80 km / 40 km Radius haben, kann es passieren, daß da ganz schön viele Nutzer zusammenkommen, die sich die bandbreite teilen müssen.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@Fritz

So groß sind die Funkzellen für LTE nicht. Rechne mal von der Antenne 800MHz abstrahlend um die 8 - 10km in etwa ohne zusätzliche Signalverstärkung bei Outdoorversorgung. Eine komplette Funkzelle besteht aus drei Sektoren und pro Sektor sind bis zu 50 MBit möglich, heißt es kommt max. 3x 50MBit an. Sicher führt ein Sharing zu Bandbreitenverringerung bei den Nutzern. Aber bisher gilt immer noch die Mindestversorgung von einem MBit.
Die Reichweite mit 1,8 + 2,6 GHz ist um einiges geringer und ist mehr für eine bessere Netzabdeckung in den Städten geeignet.

@handyhacho
Auch wenn die Endgeräte VoWifi unterstützen, sofern die Anbieter Technik dazu aufbauen müssen - Hotspots + Zubehör und Anbindung - ist der Aufwand hoch und wenn es nicht einmal rechnet, warum sollte ein Unternehmen dort investieren. Zum anderen gerade Wifi muss auch gesichert sein. Ein Großteil der Leute haben Flats und können telefonieren bis der Akku alle ist. Das wäre höchstens was für Sparfüchse mit Prepaid oder ähnlichen Tarifen.

Ehe ich das vergesse, mit den neuen Netzbetreibereinstellungen wird bei IOS 8.3 das manuelle umswitchen zwischen den Funknetzen entfernt.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Danke für die Korrektur, @cookie. Bisher hatte ich im Hinterkopf bzw. angenommen, daß GSM 900er Zellen bis zu 30 km Radius versorgen. Daher hatte ich für 700er Zellen mal einfach 40 km geschätzt.
Gibt es eigentlich - bei im Prinzip gleicher Frequenz, einen Reichweitenunterschied zwischen GSM + LTE ? Ich finde solche technischen Details immer sehr interessant.


" mit den neuen Netzbetreibereinstellungen wird bei IOS 8.3 das manuelle umswitchen zwischen den Funknetzen entfernt."
==> Ja, stimmt. Aber es ändert sich dadurch ja nicht wirklich viel und auch nur indirekt: Man kann zwar nicht mehr direkt zwischen GSM, Edge, UMTS und LTE wählen sondern nur noch LTE wahlweise für Sprache und Daten, nur für Daten aktivieren oder ganz ausschalten. Im Ergenis hat man also immer noch eine, wenn auch indirekte, Netzwahl.
 
Zuletzt bearbeitet:
B

Bergheini

Guest
die kapazität einer lte funkzelle liegt doch eh bei so 200 teilnehmern. egal wie groß.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Wenn man einen Funkmast hat, ist das sicher nicht schwer, diesen auszubauen und mehrere Einheiten darauf zu betreiben. Im Prinzip muss man nur die Abstrahlrichtung steuern. So stelle ich mir das jedenfalls mit meinem rudimentären Wissen, was Funktechnik angeht, vor. Das Problem beim Ausbau ist ja, dass man keine neuen Kabel legen will. Wenn man schon welche am Standort hat, dürfte das ja nicht mehr so schwer sein.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@Fritz

In einzelnen Fällen kann die Reichweite auch höher sein, ist ja immer abhängig von der Topographie und Ausbauzustand der Station (Indoor/Outdoorversorgung) Als DSL Ersatz sind ja viele Bewohner auf LTE angewiesen. Es gibt auch genügend Kunden die mit zusätzlichen Antennen den Empfang verbessern.

@bergheini
200 Teilnehmer.... bei LTE als DSL Ersatz... nur in Mops Geschwindigkeit ;-)
Ausbauzustand kann ab einem bis drei Sektoren sein. Je mehr umso besser natürlich.

Aber das hängt auch - komme jetzt zur Aussage von PF - von der Station ab, die genau wie ein Gebäude statische Grenzen hat. Diese sogenannten RRH/RRU bringen es auf 20 - 25kg und davon sind einige an den Stationen vorhanden.

Die Sektorantennen unterscheiden sich als Single, Dual, Triple und Quadband Modelle und dem jeweileigen Funkspektrum. Die funken ja nicht alle im gleichen Bereich. Durch die sogenannte SRAN TEchnik kann eine Antenne breitbandig senden und empfangen und ist dabei noch resourcen und ernergiesparend, da weniger Technik und Kabel notwendig sind.
 
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