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iPhone 5: Adapter macht das neue iPhone kompatibel

NewPhone

Aktives Mitglied
Er will immer weiter streiten. Das, was du beschreibst, was mit USB alles geht, geht teilweise durch aktive Adapter und ist keine USB-Fähigkeit. An den 4 USB-Pinnen liegt kein VGA-Signal und auch sonst nichts analoges an. Natürlich kann man alles irgendwie generieren – heute besser als zu den Entstehungszeiten der jeweiligen Anschlüsse. Aber auch mit Adaptern bekommst du kein Line-Out aus einem Kopfhörerausgang. Irgendwie ist (fast) alles möglich, Apple könnte mit viel Aufwand den Schritt von DC zu USB machen oder auch hin zu Thunderbolt oder meinetwegen auch zum parallelen Druckeranschluss. Irgendwie geht natürlich alles. Ich sehe die Vorteile als gering an und nachteilsfrei wäre es leider auch nicht. Ich streite nicht ab, dass Apple mit voller Absicht nicht auf Micro-USB wechselt und das das vor allem eigennützige Gründe sind. Nichtsdestotrotz habe ich bei mir zuhause mit dem DC Vorteile gegenüber USB (liegt evtl. an veralteter Technik, sofern man meine minimalst-Hi-End Anlage als veraltet bezeichnen mag) – bei dir zuhause mag das anders sein. Es ist auch völlig egal, zu welchem Konsens wir hier kommen – Apple wird das nicht tangieren. USB mag mit viel Unterstützung durch Adapter und Software ähnlich viel leisten können wie der DC aber Apple wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Zubehör-Industrie wieder überzeugen, doch lieber ihren Stecker (favorisiert) zu unterstützen und dann ist alle Theorie, was USB (am iPhone) könnte, Makulatur. Die große Auswahl an schicken Dockingstationen, Boomboxes, Midicontrollern und Blutzuckermessgeräten wird es dann wieder exklusiv für das iPhone geben und fertig ist die Laube. Natürlich ärgert das alle anderen aber das kann einem als iPod/iPad/iPhone Nutzer doch egal sein, oder?
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
[Fritz]
> " ... mit dem Unterschied, dass der Audio-Ausgang am DockConnector m.W. digital (und damit
> klanglich besser) ist, während der Klinkenanschluß nur ein analoges Audiosignal liefert."
In deiner Liste ist die Rede von left und right Chich, das sind also keineswegs Digitale Ausgänge sondern genauso analog wie der Klinkenstecker, außerdem kann man digitale Signale ebenfalls sehr leicht über USB übertragen, die massen an USB-Lautsprechern und Headsets für wenige Euro beweisen das.


>> "- Dann gibts PIN 12, 13 und 15, damit kann man wohl das Gerät steuern,
>> das kann man ja auch über die "normale" Datenschnittstelle im USB-Stecker machen"
> ==> Auch im/mit dem selben Funktionsumfang?
Warum nicht? Spricht etwas dagegen? Es geht sogar noch viel einfacher, ich kann mit USB einen virtuellen Netzwerkhost auf machen und dann direkt mit den vorhandenen APIs auf die Steuerung des Geräts zugreifen. Das bietet theoretisch unendlich Möglichkeiten zur Steuerung.


> "> Ist IEEE-1394 denn veraltet? Ich dachte bisher, dass dieser Anschluß
> nicht nur in der professionellen Videotechnik ziemlich verbreitet ist, sondern auch
> in der Automobilindustrie zur Verkabelung von Multimediasystemen.…"
Das war mal. Und selbst wenn, ist das iPhone ein Steuergerät für das Auto oder eine professionelle Videokamera? Glaubst du ernsthaft, dass die Autoradios dieser Welt auf den Firewire Anschlüss zurückgreifen?


> "Also, ganz so einfach, wie du es hier darzustellen versuchst, ist es dann doch nicht. "
Warum nicht? Du hast mir zumindest keinen Grund dafür geliefert zu glauben, dass man mit USB weniger Möglichkeiten hätte.


> "warst du es nicht, der schon häufig hier an alten Anschlußtechniken "hing?"
Ja, ich gebe es zu, ich mag es viele Anschlüsse zu haben, wenn sie nicht proprietär sind...



[Massel]
> "gab es nicht einen EU-Beschluss der einen "offenen" Anschluss wie Micro-USB oder
> sogar konkret Micro-USB zur Bedingung gemacht hat für neue Handys/Smartphones? "
Ja, das gibt es, aber ist sehr Industriefreundlich ausgelegt und es reicht, wenn am Ende des Kabels ein USB-Stecker hängt und daran hält sich Apple ja auch.



[newPhone]
> "Ob "Abwärtskompatibilität" oder das "Abschneiden alter Zöpfe" gerade richtig ist,
> liegt bei vielen wohl vor allem daran, welche Firma beteiligt ist.
> Ich bin grundsätzlich eher für das Abschneiden."
Nur halt nicht bei Apple...
Aber damit bist du zumindest konsequent und bestätigst deine eigene Aussage. ;-)
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> In deiner Liste ist die Rede von left und right Chich, das sind also keineswegs Digitale Ausgänge sondern genauso analog wie der Klinkenstecker

Das Thema hatten wir schon lang und breit ohne dich geklärt. Und analoges Line-Out ist nicht Headphone-Jack.


> Nur halt nicht bei Apple...

Doch, wie gesagt, auch bei Apple. Es ist eben Zufall, dass die etwas outdated anmutenden, analogen DC-Funktionen einige meiner alten Geräte optimal unterstützen. Sollte das neue iPhone den Gerätepark nicht mehr unterstützen, steht es mir ja frei, es nicht zu kaufen oder ein paar andere Geräte auch upzudaten (Digitalverstärker z.B.).
 

eichyl

Mitglied
"Ich streite nicht ab, dass Apple mit voller Absicht nicht auf Micro-USB wechselt und das das vor allem eigennützige Gründe sind"

Nix anderes war Kern meiner Aussage. Woie ich schon vor 20 Posts geschriben habe:

Apple würde ein Alleinstellungsmerkmal fehlen und die 100% Kontrolle über ihr System und die Zubehörindustrie...nicht mehr und nicht weniger. Mit den technischen Gegebenheiten oder gar Rücksicht von Apple auf seine Nutzer hat das nichts zutun ;)
 

bugi78

Mitglied
ob Klinke Headphone oder Line Out spielt klanglich mal gar keine Rolle. Außer man hat ein Stereosoundsystem jenseits der 10.000€ in einem speziellen Raum und macht täglich nichts anderes (um dann die Signalverstärkung beim Headphonejack herauszuhören, welche auf Kopfhörercharakteristik ausgelegt ist). Wer so abgeht zieht sich sicher keine komprimierten Soundfiles über Itunes rein. Kurzum->reiner Werbeschmu um die Kundschaft bei der Stange zu halten oder etwas für Profistudioaufnahmen, welche Studiomonitore im Einsatz haben wo Signalstärke und Impendanz ein Thema sind (da liegen wir aber dann bei >10.000€ pro Stück ohne Kabel und Verstärker).
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> ob Klinke Headphone oder Line Out spielt klanglich mal gar keine Rolle

Ok, wenn du der Meinung bist, dann gilt das wohl als anerkannte Tatsache. ;-) Aber mal ganz weg von Qualität und einfach zur Praktikabilität: Wenn du erträglich gute Qualität am Verstärkereingang haben willst, musst du die Headphone-Lautstärke auch ein wenig aufdrehen. Steckst du danach dann in die gleiche Buchse deine Kopfhörer und startest wieder Musik, fliegen dir evtl. die Ohren weg. Zweiter Punkt (Qualität außen vor gelassen): Ich müsste 2 Anschlüsse verkabeln – USB zum externen Steuern des Mediaplayers über die Anlage und Klinke für den Sound und nebenbei soll das ganze sicher stehen und noch gut aussehen (trotz der Kabel). Geht alles bestimmt auch mit ein paar USB-Phones aber beim iPhone/iPod ist das alles ganz easy und quasi selbstverständlich.


> Mit den technischen Gegebenheiten oder gar Rücksicht von Apple auf seine Nutzer hat das nichts zutun ;)

Von Rücksicht sprach ich bestimmt nicht. Technisch gesehen hat die Konkurrenz nichts besseres zu bieten, sie hat nur langsam über die Jahre aufgeholt. Dass Apple seinerzeit einen proprietären Anschluss, wie den DC entwickeln musste, war alternativlos, wenn man nur eine Buchse haben wollte (damals: USB 1.1 in den meisten Bestands-PCs und (fast) allein Apple mit dem schnellen FW). Dann hat sich halt ein riesiges Zubehör-Ökosystem (schon vor dem iPhone) entwickelt – ein Pfund, mit dem Apple heute wuchern kann. Ihr könnt gerne der Meinung sein, dass der DC keine technischen Vorteile gegenüber USB mit Zusatzprotokollen, aktiven Adaptern und Kopfhöreranschlüssen hat – ich sehe das weiterhin anders. In meinem technischen Umfeld hat der Anschluss nun mal Vorteile.

Neben den technischen Vorzügen (und wenn ich auch der einzige sein mag, der die sieht und von ihnen profitiert) ist nun mal, und da sind wir uns ja glücklicherweise alle einig, das Alleinstellungsmerkmal des DC der wichtige Punkt, weswegen Apple schön blöd wäre, auf etwas anderes zu setzen. Was es bedeutet, keine (oder wenige) Alleinstellungsmerkmale zu besitzen, können wir ja mal LG, HTC und Moto fragen – die hätten nämliche gerne welche. Und was interessiert das den Kunden? Nun ja, wie man herausgefunden hat, interessiert sich der Mensch weniger für das, was er hat, als für das, was er im Gegensatz zum Nachbarn hat. Von daher geht es den iPhone Benutzern mit ihrem Exklusiv-Zubehör doch wahrscheinlich besser als wenn man die Gerätschaften genau so gut an das Samsung-Handy des Nachbarn anschließen könnte.

Aber vielleicht liegen wir alle komplett falsch, und die kleine Buchse des iPhone 5 ist in Wirklichkeit einfach ein Micro-USB-Anschluss. Das wäre doch mal voll die Überraschung, oder? (Aber eher unwahrscheinlich)
 

bugi78

Mitglied
@newphone

Papier ist geduldig und ich habe lange genug in der Veranstaltungsbranche gearbeitet um das einschätzen zu können. Erinnert ein wenig an die diskussion mit SuperCD vs CD usw. DC mag praktische Vorteile haben, klanglich hat er sicher keine wenn man Besitzer von Standard HiFi ist. Und wie gesagt von soundquali im zusammenhang mit Sound in komprimierter Form zu reden. Eher was zum Schmuzeln. Aber würden Firmen Toslink Ins Handy bauen, es gäbe sicher nicht wenig die bereit wären einen extra Obulus zu zahlen.
Ich verkabel gar nichts mehr sondern spiele kabellos. Das ist selbst an 40 Jahre alten Receiver realisierbar. Airplay oder dlna oder directWifi helfen dabei.
 
H

Heisenberg

Guest
> Ich streite nicht ab, dass Apple mit voller Absicht nicht auf Micro-USB wechselt
> und das das vor allem eigennützige Gründe sind.

Schön, dass wir wenigstens mal das geklärt haben. Die Mär vom Nutzen für den Kunden, kann ich nicht mehr hören.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> DC mag praktische Vorteile haben, klanglich hat er sicher keine wenn man Besitzer von Standard HiFi ist.

Bin ich ja nicht unbedingt. Und ich finde, dass man überraschend oft gewarnt wird, Headphone-Jack mit Line-Out gleichzusetzen, wenn man erträglich gute Musik auf der Anlage haben will. Wäre das technisch ein zu vernachlässigender Unterschied, würde im Audio-Bereich nicht der Unterschied zwischen den Anschlüssen (trotz evtl. gleichen Steckers) gemacht werden. Gut, da gibt es auch ein Menge Voodoo, ob man z.B. das verwendete Holz für den Turntable heraushören kann. Aber manche Sachen machen aus meiner Sicht Sinn: Gut ausgesuchter Platz für die Boxen, Min. 4-Quadrat-Kabel, gute Verbindungen, usw. Zwei harte, technische Unterschiede zwischen Headphone-Jack und Line-Out sind: Headphone-Jack durchläuft einen Verstärker (für den Kopfhörer), Line-Out nicht (direkteres Signal) und Headphone-Jack hat üblicherweise eine Impedanz von 30 bis 100 Ohm, Line Level Output aber 200 bis 10.000 Ohm. Kann sein, dass man das alles nicht hört und ich habe jetzt keine Lust, Testreihen durchzuführen, ob ich den Unterschied hören würde aber warum soll ich es schlechter machen als technisch möglich? Daher schließe ich natürlich die DC Geräte über Line-Out/DC an die HiFi-Anlage an und nicht über den Headphone-Jack. Mal abgesehen von den anderen genannten Gründen (Lautstärke beim Wechsel, doppelte Verkabelung, Optik).


> Und wie gesagt von soundquali im zusammenhang mit Sound in komprimierter Form zu reden.

Ich habe nie explizit von komprimierter Musik gesprochen. Man kann natürlich über iTunes/iPod/iPhone auch unkomprimierte Musik abspielen, bei "Apple lossless" sind die Files trotzdem nur halb so groß, wie sie normalerweise wären. Aber ich halte es an dieser Stelle wirklich für Voodoo, wenn mir jemand (ohne Hörfehler) erzählt, er könne 256kBit/s AAC (oder 320 kBit/s MP3) von Lossless unterscheiden. (Ohne Hörfehler deshalb, weil ich jemanden kannte, der jegliche Komprimierung heraushörte, weil er bestimmte Frequenzen überhaupt nicht hören konnte, und deshalb das psychoakkustische Prinzip von MP3/AAC aushebelte. Er dürfte durch den Hörfehler aber ohnehin keinen hohen Musikgenuss gehabt haben).


> Ich verkabel gar nichts mehr sondern spiele kabellos.

Jeder, wie er mag. An der Stelle braucht man über Stecker natürlich nicht mehr reden.


> Schön, dass wir wenigstens mal das geklärt haben.

In dem Punkt gab es nicht viel zu klären und ich habe dem nie widersprochen. Ich habe mich lediglich auf strittige, technische Fragen konzentriert. Man kann natürlich auch jeden Thread über die Firma mit den Worten anfangen: "Apple ist eine Firma und kein Wohlfahrtsverein und natürlich sind sie auf ihren eignen Erfolg bedacht." (Wäre evtl. etwas für die Signatur – evtl. noch allgemeiner – auf jede Firma (egal, ob Samsung, Google, Apple, Microsoft, Cartier oder Aldi bezogen))
 
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H

Heisenberg

Guest
@NewPhone
> In dem Punkt gab es nicht viel zu klären und ich habe dem nie widersprochen.

Direkt widersprochen hast du nicht, aber #10 liest sich schon ziemlich rechtfertigend. Deshalb war ich froh, dass du das noch mal klargestellt hast, dass es hier nicht primär um Komfort oder Nutzen für den Kunden geht.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> Deshalb war ich froh, dass du das noch mal klargestellt hast, dass es hier nicht primär um Komfort oder Nutzen für den Kunden geht.

Geht es NIE. Es geht bei JEDER Firma immer primär um Gewinnmaximierung und steigende Aktienkurse – auch bei Google und Samsung. Der Wille des Kunden steht IMMER an zweiter Stelle, ihn zu erfüllen, dient nur dem primären Ziel, die Firma prosperieren zu lassen. Dass man das noch jedes Mal einleitend dazu sagen soll, finde ich bedenklich. Zumal der Wunsch nach solchen Äußerungen in erster Linie bei Apple-Themen auftaucht. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Heisenberg

Guest
@NP
> Der Wille des Kunden steht IMMER an zweiter Stelle

Klar, die Frage ist allerdings ob das "Wohl" des Kunden wenigstens mittelbar eine Rolle spielt. Wenn eine Firma eine tolle Touchscreen-Steuerung entwickelt, dann damit der Kunde die so toll findet und sich deshalb das Gerät kauft. Wenn eine Firma aber aus strategischen Gründen dem Kunden etwas zumutet, von dem er keinen Vorteil hat, dann sieht die Sache anders aus.

Bei Apple (und auch anderen) passiert beides halt öfters. Irgendwie verkauft Apple nur ganz geschickt das zweite als ersteres bzw. verknüpft diese Sachen so geschickt, dass manche Applekunden offenbar glaube, Apple wolle ihnen immer nur Gutes.

> Zumal der Wunsch nach solchen Äußerungen in erster Linie bei Apple-Themen auftaucht. ;-)

Das kommt, weil es manche applefreundlichen Foristen offenbar als Affront ansehen, wenn man feststellt, dass Apple etwas nicht für den Komfort der User, sondern aus rein strategischen Gründe macht. Ich habe immer das Gefühl, viele Applenahestehenden mögen es nicht hören, dass Apple genauso eine (rein am Profit orientierte) Firma ist wie alle anderen auch.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> die Frage ist allerdings ob das "Wohl" des Kunden wenigstens mittelbar eine Rolle spielt.

Nein! Nur wenn die Firma etwas davon hat und damit sind wir wieder bei meiner Aussage. Was man als Zumutung empfindet oder als Vorteil, ist nun mal meistens persönlicher Natur. Ich hätte damals auch ein Gerät ohne DC kaufen können (die Auswahl war riesig) aber ich habe mich für den iPod als Gesamtlösung entschieden und finde nach wie vor dessen proprietären Anschluss als besser als alles, was die Konkurrenz bisher auf die Beine gestellt hat (Der DC war erst einmal nicht kaufentscheidend, sondern die iTunes-Anbindung – aber meine persönliche Homeentertainment-Lösung wäre auf Basis anderer Geräte nicht so schön, wie sie jetzt (für mich) ist). Natürlich hat der DC auch Nachteile – vor allem, dass er propritär ist – aber das ist mir immer noch lieber als eine schlechter funktionierende oder nicht vorhandene Lösung der Konkurrenz (wo ist denn das Micro-USB-/Headphone-Jack-Dock mit Fernbedienung von Teufel?). Ob der nächste DC auch noch Vorteile gegenüber Standard-USB haben wird, muss sich erst noch zeigen. Wahrscheinlich wird es technisch einfacher sein, einen Adapter (um den geht es hier) von DC auf Mini-DC zu bauen (bei geschickter Auswahl der beibehaltenen Leitungen) als einen von DC auf Micro-USB (falls Apple gewechselt hätte), weil letzteres definitiv nur "aktiv", also mit zusätzlichen Chips und viel Aufwand ginge. (Weil einem ja hier gerne was aufs Brot gestrichen wird: Ich habe nicht gesagt, dass das so ist/sein wird – nur dass die Möglichkeit besteht, dass es einfacher sein könnte – wir kennen den neuen Port nun mal nicht)


> dass manche Applekunden offenbar glaube, Apple wolle ihnen immer nur Gutes.

Keine Ahnung, auf wen das zutreffen soll – auf mich jedenfalls nicht. Ich weiß, wie Wirtschaft funktioniert und dass alle nur mein Bestes wollen – mein Geld. Alle Firmen machen mir Angebote und ich suche das für mich (vermeintlich) passendste Gesamtpaket heraus (zusammenstellen geht ja meistens nicht – Samsung-Technik im HTC-Gehäuse mit iOS und WP8 Dualboot, Google-Cloud und Symbian-Store oder so wird ja nicht angeboten). Es gibt im Gesamtpaket des jeweiligen Angebots bestimmt Highlights, Plusminusnull-Eigenschaften und sogar Showstopper. Und das sind nicht für jeden Kunden die gleichen! In diesem Fall hier scheiden sich die Geister: Ich sehe den DC als Vorteil (ja, auch für Apple, aber eben auch für mich), andere sehen diesen Anschluss als Showstopper an. Ich habe die aus meiner Sicht positiven Eigenschaften herausgestellt, andere können daran nichts positives finden. C'est la vie. Ich kann auch eine Produkteigenschaft gut finden, von der ich weiß, dass sie nicht in erster Linie erdacht wurde, um mich persönlich glücklich zu machen (weil ich ohnehin weiß, dass das nicht das primäre Ziel einer Firma ist).


> Applenahestehenden mögen es nicht hören, dass Apple genauso eine (rein am Profit orientierte) Firma ist wie alle anderen auch.

Ich glaube, das bildest du dir ein. Ich denke, wir sind hier alle schlau genug, um das Statement aus meinem vorherigen Posting vorbehaltslos unterschreiben zu können. Umgekehrt passiert es gefühlt nur zu oft, dass einem, wenn man ein Produkt von Apple lobt, unterstellt wird, man würde glauben, Apple habe das ausschließlich aus Nettigkeit und zum Wohl der Menschheit so gebaut. MIR ist auf jeden Fall klar, und das konnte ich hoffentlich jetzt auch so dokumentieren, dass Apple, wie jede andere Firma auch, in erster Linie an seinen eigenen Erfolg denkt. Wenn dabei Produkte herauskommen, die mir persönlich zusagen, wird man das ja wohl noch sagen dürfen, ohne diese Prämisse immer vorweg zu schicken. (Ich werde aber in Zukunft versuchen, eine Abwandlung meines Textes demnächst einleitend zu posten, bevor ich ein Apple-Produktdetail positiv darstelle.)

Hoffentlich konnten wir das hiermit abschließend klären. Es entfernt sich immer weiter vom eigentlichen Thema DC-Adapter.
 

ThreeD

Mitglied
jo bitte beim thema bleiben danke. btw. jede firma will geld verdienen und wenn man nach 5 jahren mal den anschluss wechselt, dann ist das halt so. kann jeder andere auch machen, und wenn es dafür dient das telefon kleiner und schlanker zu machen, auch gut...
 

chief

Bekanntes Mitglied
@ThreeD
". jede firma will geld verdienen und wenn man nach 5 jahren mal den anschluss wechselt, dann ist das halt so"

Den DC gibt es seit 2003 und nach gut 9 Jahren darf man diesem Anschluss einen Nachfolger ruhig spendieren ;)

Zumal das ganze Zubehör (bis auf eventuelle ausnahmen) vom Anfang 2003 bis jetzt tadellos funktionieren sollte.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
[newPhone]
> "Das Thema hatten wir schon lang und breit ohne dich geklärt. Und analoges Line-Out ist nicht Headphone-Jack."
Habe ich das behauptet? Ich ging lediglich auf Fritz Behauptung ein, dass es sich hier um digitale Anschlüsse handelt. Das ist nicht korrekt, wie ich das sehe.


[chief]
> "Den DC gibt es seit 2003 und nach gut 9 Jahren darf man diesem Anschluss einen Nachfolger ruhig spendieren ;)"
Da gebe ich dir durchaus recht. Aber wenn man schon einen neuen Stecker macht, warum ihn dann nicht zumindest mechanisch kompatibel mit normalen USB-Kabeln machen, damit würde man doch viele Vorteile bekommen ohne wirkliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
"Aber wenn man schon einen neuen Stecker macht, warum ihn dann nicht zumindest mechanisch kompatibel mit normalen USB-Kabeln machen, damit würde man doch viele Vorteile bekommen ohne wirkliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen."

==> Welche Vorteile wären das, wenn zwar der Stecker **mechanisch** kompatibel wäre, die Pins jedoch anders belegt wären und darum 2 äußerlich identische Kabel dennoch nicht dieselben Funktionen hätten?
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Mit Mechanisch meinte ich auch die PIN-Belegung, oder wird die per Software gesteuert?
Ich wollte damit sagen, dass der Stecker am Gerät ja nicht USB-Konform sein müsste, sondern durchaus Erweiterungen haben könnte/dürfte.
 
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