Handy mit Geigerzähler

T39

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Neuartige Mobiltelefone sollen in den USA Teil eines großen Netzwerkes zur Entdeckung radioaktiver Strahlung werden. Am US-amerikanischen Lawrence Livermore National Laboratory LLNL wurde nun ein Radiation Detection Center (RDC) offiziell eröffnet. Dort werden die neuen Geräte entwickelt. Prominentestes Produkt des RDC wird wohl RadNet werden. Das kleine Gerät, an dem bereits seit etwa einem halben Jahr gearbeitet wird, soll Handy, PDA, GPS-Empfänger, Internet-Browser und Geigerzähler in sich vereinen. In einigen Monaten sollen bereits die ersten Prototypen verfügbar sein. Zöllner, Polizisten und andere Mitarbeiter öffentlicher Dienste sollen nach der Vorstellung der Entwickler mit RadNet-Geräten ausgestattet und so Teil eines landesweiten Messnetzwerkes werden. Die gemessenen Strahlenwerte sollen drahtlos an eine Zentrale übertragen werden. Daneben wird an einem Ultra-High Resolution Gamma Ray Spectrometer namens Ultra-Spec gearbeitet. Das Gerät soll fast am absoluten Nullpunkt arbeiten und so besonders genaue Gamma-Strahlenwerte erheben können. Außerdem ist am LLNL eine gleich fünfköpfige "Familie" von Gamma Ray Imaging Systemen mit unterschiedlichen Spezialisierungen in Arbeit.
text: pte bild: usatoday
 

Thomas

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In den USA könnte man mit der richtigen Verkaufsstrategie zurzeit wohl alles verkaufen. Es genügt dort wohl nur ein kleiner Hinweis auf die Bedrohung durch die Achse des Bösen und schon ist jeder Amerikaner mit dabei.

Mich würde interessieren, was so ein Telefon kosten soll und warum es praktischer sein sollte einen Geigerzähler in ein Mobiltelefon zu integrieren. Dabei kann doch eigentlich immer nur ein Kompromiss entstehen.
 

Brainstorm

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Grins.

In Deutschland müsste man wohl eher ein meßgerät für die Tödliche Mobilfunkstrahlung einbauen. :)
 
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