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Google wegen Standortübermittlung von Android-Geräten verklagt

Echse

Bekanntes Mitglied
Genaugenommen sammelt Google 10x mehr Daten als Apple
https://www.zdnet.de/88340201/studie-android-sammelt-zehnmal-mehr-daten-als-ios/

Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man sich auf android einlässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Apple samelt die gleichen Daten ,aber davon wollt ihr ja nix wissen.
Diese Studie ist eh fürn Arsch, da "während Chrome im Hintergrund lief" ist schon voll realitätsnah. Kotz. Wenn ich meinen Brwoser auf dem Laptop öffne und eine Seite ansteuere wissen die auch wo ich bin. Oh wunder.
Solange man nicht weis was genau festgehalten wurde und was noch "lief" ist das ganze ding NULL aussagekräftig.
 

Echse

Bekanntes Mitglied
Alfred

Apple sammelt 10x weniger Daten. Dass Google mehr sammelt, ist ja wohl unstrittig. Das geht doch schon aus dem Geschäftsmodell hervor.
Und wird ja regelmäßig bestätigt.
Apple ist gegenüber Google beim datensammeln ein waisenknabe.
Da braucht man sich gar nicht auf diese Studie berufen. Wurde hier ja schon oft diskutiert. Letztendlich bestätigen aber solche Studien die vorherrschende Meinung. Und das zieht sich durch alle Google Dienste.
Was meinst du, warum zb. Siri so wenig kann?
Weil Daten fehlen.
Was meinst du, warum android für die Hersteller „kostenlos „ ist?

Das bedauerliche für android User ist, dass sie quasi gar keine Wahl haben. Außer komplett auf Google Dienste zu verzichten. Aber wer macht das schon.

Ps.
Aus aktuellem Anlass zitiere ich dir nochmal, welche Daten Google bei Google Pay erhebt
Zitat Google Watch Blog
„...Bei jeder Transaktion über Google Payments können wir Informationen zur Transaktion erfassen. Hierzu zählen: Datum, Uhrzeit und Betrag der Transaktion, Händlerstandort und -beschreibung, eine vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung der gekauften Waren oder Dienste, Fotos, die Sie der Transaktion beigefügt haben, der Name und die E-Mail-Adresse des Verkäufers und Käufers bzw. des Absenders und Empfängers, die verwendete Zahlungsmethode, Ihre Beschreibung für den Grund der Transaktion sowie gegebenenfalls das mit der Transaktion verbundene Angebot...“

Jetzt mach dir doch mal den Spaß und schau, wie das bei Apple Pay aussieht:)
https://www.datenschutz-notizen.de/apple-pay-anonym-und-sicher-bezahlen-0911036/

So ziehen sich die unterschiede quasi durch jeden Dienst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Echse

Bekanntes Mitglied
Alfred

Google kann aber jetzt vor Gericht beweisen, dass das bei Apple alles ganz genauso ist:)
Quasi Normalität:)
Warum ist Google schon mehrfach wegen datenschutzvergehen verurteilt worden?
Und Apple eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Echse: Wayne interessiert das? Leute die mit Google arbeiten wollen wissen worauf die sich einlassen. Und ganz erlich interessiert mich das auch recht wenig.
Eine Studie einer LOBBY-Organisation interessiert erst recht nicht. Die kommt rein zufällig jetzt mal eben raus wo in der Presse ein paar Tage vorher ein paar Halbwahrheiten über den StandortVERLAUF waren.

Das ein Smartphone unter normalen Umständen angeblich 40 pro Stunde Standort und wer weis was wegfunkt wenn das Grät eigentlich schläft ist schon seltsam. Im Sleep Modus werden sicherlich Daten getauscht und Kontakt zu Google Servern aufgenommen. Muss ja such. Wie soll sonst ein Push-Service funktionieren.
 

Echse

Bekanntes Mitglied
Alfred

Google lügt doch wie gedruckt.
Erst vermittelt man den Eindruck, dass keine Standortdaten mehr gesammelt würden, wenn „standortverlauf“ deaktiviert ist.
Anschließend heißt es, dass auch dann Daten an Google übermittelt werden können, wenn man die Suche oder Karten benutzt.
Kam das Eingeständnis freiwillig? Ganz und gar nicht.
Die Erklärung von Google fiel „zufällig“ auf einen veröffentlichten Artikel in den USA.

Auch hier
https://www.netzwelt.de/news/162851-android-google-sammelt-heimlich-standortdaten-gps-ausgeschaltet.html

Google kommt erst mit Erklärungen, wenn es von Zeitungen, Datenschützern etc. Schon aufgedeckt wurde.
Googles aussagen sind eigentlich nichts wert.
Erst wenn Datenschützer sagen, dass es so bei Google ist, dann ist es tatsächlich so.

Hoffentlich bekommt Google jetzt seine Sammelklage. Denn unter Berücksichtigung von Millionen android Smartphones kann’s richtig teuer werden.
Vielleicht setzt ja dann mal ein Umdenken ein bei Google. Und man hört auf, die Leute zu verarschen.

Ps.
Warum greift Google zu unerlaubten Mitteln?
http://www.manager-magazin.de/digitales/it/google-drohende-sammelklage-wegen-standortbestimmung-a-1224208.html

Wie gesagt. Geschäftsmodell.
 
Zuletzt bearbeitet:

jokerr

Mitglied
AlfredENeumann: "Leute die mit Google arbeiten wollen wissen worauf die sich einlassen."

Das ist ja genau der Punkt. Den Leuten ist nicht klar, dass die Deaktivierung des Standortverlaufs nichts bringt.
Es wäre doch das einfachste überhaupt, in die Einstellungen einen Schalter zu integrieren "Standort An/Aus", der auch genau das für das Smartphone mit allen Apps, OS usw ermöglicht. Stattdessen gibt es so eine wischi waschi Lösung mit in Untermenüs versteckten Optionen, bei denen aber auch nicht klar ist, ob jetzt wirklich keine Standortdaten mehr gesammelt werden.
 

stickell

Mitglied
Tja, wie war das bei Google......Don't be evil?

Google treibt schon ein sehr undurchsichtiges Spiel. Hoffentlich bekommen die ne Strafe das es kracht. Anscheinend funktioniert ja nur lernen durch Schmerz.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Wenn etwas kostenlos ist, ist der Kunde meistens das Produkt. Sei es Android OS oder die Areamobile-Webseite. Schlussendlich wollen alle in der Firma einen tollen Lohn was vom Samaritertum eben nicht kommt. Obwohl Google eigentlich nichts bedeutendes wirklich Verkauft (die Pixel und Chromebooks zementieren eigentlich nur das Marktsegment und haben nur minimen Einfluss auf die Gewinnzahlen) gehört Alphabet zu den Top5 der Konzerne überhaupt.

Google verkauft primär Werbung. Und je gezielter geworben wird, umso mehr Klicks gibt es. Worauf würde ich denn jetzt gerade am ehesten Klicken? Das Ad eines finnischen Internetproviders oder den Tagesmenuplan des lokalen Burgerbraters?

Will heissen: Wenn Google sagt, dass sie keine Daten mehr sammeln, dann sagt Google, dass sie kein Geld mehr Verdienen wollen.
 

stickell

Mitglied
Das ist so nicht ganz richtig.

Wenn Google keine Daten mehr sammelt, kann immer noch Werbung verkauft werden.
Zwar nicht mit einem höheren Profit aber Geld wird weiterhin verdient.
 

Laborant

Aktives Mitglied
stickell: Damit würde Google aber unter das Niveau eines 08/15 Plakatflächenverkäufers fallen - denn Plakatflächen sind immerhin noch Ortsgebunden. Was will mir z.B. die NY Times für eine Werbung auf der Webseite verkaufen? Ohne Wissen um meine Bedürfnisse, könnten sie mir auch Werbung für den ÖV in Santiago de Chile unterjubeln.
Wer will denn da noch Werbung schalten? Die Webseiten haben weniger davon (auch die verdienen, wie AM etwa, von den Werbe-Klicks) und auch die Werber selbst erreichen ihre Zielgruppe nicht mehr. Ohne diese Infos bricht der grösste Teil der Internetwerbung weg.
 
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