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Google Now zeigt bald Informationen aus allen Apps an

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@pf:"Ja, so ist das halt. Ist ja auch schön einfach auf die NSA zu schimpfen und man muss sich selsbt nicht dafür anstrengen oder ändern. Bei Facebook und Google müsste man sich selbst gedanken machen, wie man es besser macht und müsste Anstrengungen dafür unternehmen. So wichtig ist das den Leuten dann eben doch nicht, da geht Bequemlichkeit vor."
>>So sehr ich dir Recht geben möchte, dass die Selbstbestimmung manchmal heruntergeredet wird in diesem Zusammenhang, so sehr muss ich den Vergleich mit der NSA anprangern. Es macht einfach einen gewaltigen Unterschied, ob man es selbst so gewählt hat und sich dessen mglw auch bewusst ist und die Gefahren/Nachteile mglw sogar abgewogen hat oder ob man gar nicht erst die Wahl hat.

@ben:"Je genauer die Daten sind, desto gezielter die Werbung, desto teurer kann man sie sicherlich auch verkaufen. Ist ganz einfach. "
>>Die Kausalität dürfte wohl eher so liegen: Je gezielter die Werbung -> je mehr Clicks auf die Werbung -> je mehr Geld für die Werbung. Die Werbung selbst dürfte dadurch nicht teurer werden.

"Und exorbitant steigt dort gar kein Aufwand, denn die User geben es freiwillig Preis. "
>>Allerdings ergibt es keinen Sinn Klartext zu speichern und die wird auch nicht handverlesen, daher wird automatisiert gefiltert. Einerseits sind mehr Daten besser, andererseits wird das "Rauschen" größer und dadurch auch der Aufwand für einen mglw geringen Nutzen.
Die Frage ist, wieviel vom Nutzer exakt übrig bleibt. Und da hat pf schlicht einen Punkt, wenn er sagt, dass die werberelevanten Daten nicht so viel von uns Preis geben dürften wie es zB die persönliche Auswertung der NSA machen dürfte oder unser gutes Einwohnermeldeamt. Der Suchfokus ist hier durchaus entscheidend.
 
Zuletzt bearbeitet:

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
@ben:
Du scheinst ja sehr genau zu wissen, was Google alles macht und wie hoch der Aufwand dafür ist. Wie kommst du zu diesem Insider-Wissen? Warum bist du dir so sicher, dass du da mehr weißt als ich?


@ibnam:
> Einerseits sind mehr Daten besser, andererseits wird das "Rauschen" größer und
> dadurch auch der Aufwand für einen mglw geringen Nutzen.
Eben das meine ich.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Vergessen??
Der Hauptgeschäftszweig von Google ist, an so viele Daten wie möglich zu kommen. Egal aus welchem Dienst, ob Maps, Email, Suche, Musik, Shopping, Kiosk, Drive usw usw.
Nichts ist wichtiger, da mehr als 90% daraus an Geld eingenommen wird. Direkt oder indirekt.
Ich weiß, ihr redet das immer gerne klein und Google ist nicht so schlimm, wie alle denken usw., ich weiß.
Google wird alles nutzen um an Daten zu kommen, diese miteinander zu verknüpfen und auszuwerten. WIE sie das genau machen, weiß wohl keiner von uns, fakt ist aber, das es naiv ist zu glauben, das Google keinen großen Aufwand betreibt, das "rauschen" so zu minimieren, das sie ganz gezielt sagen können, was Nutzer XY so alles treibt.
Dabei bleibe ich.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
> Der Hauptgeschäftszweig von Google ist, an so viele Daten wie möglich zu kommen.
Und da haben wir es wieder, das typische Klischee. Du klingst schon wie Boca.
Das stimmt eben nicht. Der Hauptgeschäftszweck von Google ist es nicht an viele Daten zu kommen, der Hauptgeschäftszweck von Google ist das Verkaufen von Werbung. Das wird durch bessere Daten erleichtert, das stimmt, deswegem sammelt man viel Daten. Aber Geschäftszweck ist es nicht.

Wobei das mit der Sache ja nichts zu tun hat.
Auch wenn Google natürlich viele Daten sammeln muss, können sie nicht alles sammeln. Der Aufwand steigt exponentiell mit der Datenmenge und selbst Google muss Wirtschaftlich agieren.
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
Pf

Aber wenn er doch recht hat .....


Ich weiß nicht ob ich es spaßig oder befremdlich finden soll wenn man ein Geschäftsmodell so negier ubd nicht akzeptieren kann das es bei einem solchen Geschäftsmodell nie genug zu sammelnde Daten geben kann .

Wann steht jemand auf , welche Filme schaut er im Kino , welchen klamottenstil , Hobbits , Neigungen , Aktivitäten etc pp .

Es fehlt nach Google glass nur noch Google ear , Google Taste % smell - dazu noch die Daten des herzschlags ubd den Anstieg der endorphine und das Profil ist perfekt .

Google lebt nunmal ausschließlich davon - daher kann man nicht genug quantitative Daten qualifiziert verknüpft haben .

Daten die bb, ms und Apple nicht wirklich weiterbringe.
 

chief

Bekanntes Mitglied
@Pixel
"Wenn jemand eine Tasche kauft, was hat Google davon das genaue Modell zu kennen? Sie werden trotzdem Werbung für alle Taschen schalten."

Warum sollte jemand (uninteressante) Werbung für Ledertaschen bekommen, wenn er einen Rücksack gekauft hat?
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
Ben

Da könntest du rechts haben - wobei - wenn Google weiß das man ein Hobbit ist bekommt man mit Sicherheit keine xxl Kataloge ;-)


Chief
So isses .


Wenn einer Sporttaschen kauft ist Werbung für Handtaschen komplett uninteressant , sie ist sogar nervig . Gerade solche Informationen machen doch aus der Vielzahl von Informationen qualifizierte , bedarfsgerechte und somit teure Informationen .

Beispiel Reisen - was bringt es wenn Google nur weiß das jemand Urlaub in der Karibik macht- nix . Wie alt ist der Kunde , Geschlecht , beziehungsstatus , Ausrichtung , aktivurlaub/Kreuzfahrt/strandurlaub, Surfer/taucher/Segler, Kaufkraft , regionale Herkunft , Ernährungsweise , körperliche Gebrechen etc pp so werden daraus gute einnahmequellen
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ja, ich weiß ja. Und die Google glas scannt den ganzen Tag was man sich so ansieht, macht nebenbei noch eine Mustererkennung und sendet all diese Daten ins Google-Eigene WLAN-Netz das eine Weltweite Abdeckung garantiert.

Schön, dass ihr euch alle im Bereich Big Data so gut auskennt. Dann könnt ihr mir ja gleich bei meinem nächsten Projekt weiterhelfen.


@Boca:
Wenn man andere Nutzer für dumm hinstellt, dann sollte man aber mal beweisen können wir viel Fachwissen man hat. Klär uns doch mal auf.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Mag ja sein, das Google Glas das alles noch nicht in dem Ausmaß kann, aber wohin die Reise dort gehen wird, diesen Vorgeschmack bekommen wir jetzt schon präsentiert.
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
Pf

Am anfang stand ein Rad - ubd heut ist es ein Auto .

Es geht nicht darum was ein Gerät heute kann wenn es um zukunftsinvest geht - sondern wohin es soll . Du bist doch i der Entwicklung - ergo musst du doch wissen was Entwicklung heißt . Wer hätte denn in den 80ern gedacht das Mobilfunk ,mobiles Internet , ja internet überhaupt unser Leben so bestimmt . Betreffbig Data - mein erste rechner war ein zx81 bevor er von dem rechenmonster C64 abgelöst wurde . Wem das alles alles zulange her ist - dieses C64 stand für 64 .....kb!!!!!

Ich stell keinen als dumm hin und muß auch keinen aufklären. Jeder der nicht ganz verschlossenen Auges durch die Welt geht weiß das ein Projekt das aktuell hochdefizitär ist aber trotzdem forciert wird wohl ein übergeordnetes Ziel hat . Hier bringt einem aktuelles Fachwissen wenig, man muß sich auf den Stuhl dessen setzen der das Projekt verfolgt und dabei sein Geschäftsfeld betrachten .

Ziel ist das komplette profiling wie es eigentlich jeder Händler mit seinen Kunden versucht - denn nichts ist sinnloser ubd teurer als zu große Streuung bei Werbung !
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ja, in 20 Jahren, wenn die Akkus wunderwerke vollbracht haben, die Mustererkennung so weit fortgeschritten ist und die Rechenleistung von solch einer Embedded CPU der entspricht, die heute ein Rechencluster hat, dann wird es so sein.
 
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