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Gmail: App-Entwickler lesen private Mails mit

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Nutze zum Glück gmail nicht aktiv. Das hinterlässt totzdem ein mulmiges Gefühl, ist doch gmail ein fester Bestandteil des Google-Accounts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Oannes

Mitglied
Finde ich nicht sehr überraschend.

Wer Google-Dienste nutzt, weiß doch hoffentlich, dass er er alles darin in Google's Hände. Dass da dann auch andere irgendwie Zugriff haben, kann man sich doch denken.

Auch in Apple's iOS-Nutzungsbedingungen steht, dass z.B. in unregelmäßigen Abständen von den iphone-Kameras Photos gemacht werden, die dann an die Apple-Server gesendet werden. Apple hatte sich mal eine "Diebstahl-Schutz"-/Geräte-Auffine-Funktion patentieren lassen, die u.a. diese Photos nutzen sollte.
 

jokerr

Mitglied
Der Nutzer wird explizit gefragt, ob er einem Dienst erlauben möchte, Emails zu lesen, verwalten usw.
Dazu bekommt man eine Mail von Google, in der steht, dass man Dienst XY das Lesen, Verwalten usw seiner Emails erlaubt hat. Beides steht da nicht irgendwo unter ferner liefen, sondern deutlich. Wer unter den Umständen trotzdem eine Berechtigung erteilt, darf sich nicht beschweren.

Das WSJ hat halt wiedermal eine reißerische Überschrift + Twitter Frage mit hohem Empörungsfaktor rausgehauen. Bild Niveau ohne Titten.
 
@jokerr
Genauso ist es. Waren im Netz nur wenige Seiten die es ausführlich erklärt und richtiggestellt haben.
Und viele hier kennen einfach keine anderen Informationsquellen. Für die ist Google/Android grundsätzlich böse und unsicher und wer weis was noch.
 

Antiappler

Aktives Mitglied
Ein interessierter und informierter Nutzer weiß solche Sachen und entzieht bei Nichtgefallen die entsprechenden Rechte. Wer allerdings überall einen Haken bei der Zustimmung setzt, ohne sich mal die Nutzungsbedingungen durchzulesen, braucht sich dann hinterher nicht zu beschweren.
 

DerZander

Mitglied
@Jokerr

Genau so sieht es aus. Wenn man bestimmter Software explizit erlaubt seine E-Mails zu verwalten, dann darf man sich nicht wundern, dass die das auch tut...

Google "warnt" einen da eigentlich schon sehr ausführlich und man muss explizit zustimmen. Ich persönlich finde es auch gut, dass es solche Gmail-Apps gibt (auch wenn ich aktuell keine nutze). Es gibt ja gute Anwendungsszenarien dafür. Allerdings muss man dann wie immer dem Herausgeber vertrauen.

Das Konzept anderer Systeme den Nutzer vor allem potentiell gefährlichem zwangszubeschützen und ihn damit massiv einzuschränken, passt mir persönlich gar nicht. Ich kann aber verstehen, dass sich viele unsichere Nutzer sicherer fühlen, wenn sie "zwangsbehütet" werden.

Ich verstehe auch immer noch nicht, warum diese Themen bei den Smartphones zu große Wellen schlagen. Auf einem PC gibt es kaum vernünftiges Rechtemangement und jede Software darf im Grunde fast alles. Beim PC gibt es nicht mal einen zentralen Store, der wenigstens mal grob die zu installierende Software prüft. Trotzdem installieren alle Anwender dauernd Software aus "unsicheren Quellen".

Bei den Smartphone-Systemen gibt es viel besseren Rechtemangement für die einzelnen Anwendungen (Kamera erlauben: Ja/nein, dies und das erlauben etc. pp) Außerdem zentrale Stores und wie bei den Gmail-Apps ausführliche Hinweise welche Rechte ich gerade welcher Software gebe.
 

Fritz_The_Cat

Bekanntes Mitglied
Wenn die Rechte…

… "Read, send, delete and manage your email" in eine einzige "Permission" gepackt werden und man nur über dieses Gesamtpaket entscheiden kann, hat der Nutzer nicht wirklich eine Wahl, denn ohne seine Zustimmung hierzu ist die App UNBRAUCHBAR.


@ Zander:
"Beim PC gibt es nicht mal einen zentralen Store, der wenigstens mal grob die zu installierende Software prüft. Trotzdem installieren alle Anwender dauernd Software aus "unsicheren Quellen"."

==> Beim (Windows-basierten) PC gibt es vielleicht keinen zentralen Store, wie von Dir beschrieben. Beim Apple Mac gibt es den schon lange, den Mac-App-Store. Dort angebotene Software wurde vorher geprüft. Das bedeutet aber nicht, daß man als User auf den Mac-App-Store als einzige Quelle für Software angewiesen ist. Man kann Software auch von verifizierten Entwicklern installieren, die nicht über den Mac-App-Store verkaufen. Selbst von nicht verifizierten Entwicklern stammende Software kann natürlich installiert werden. Dann muß jedoch eine zusätzliche Sicherheitshürde aktiv ausgeschaltet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Kewle

Mitglied
"Auf einem PC gibt es kaum vernünftiges Rechtemangement und jede Software darf im Grunde fast alles."

Fundierte Aussage. Linux, UNIX und auch Windows bieten eine ziemlich ausgeprägte Administration der Benutzerrechte. Deine Aussage ist falsch.
 
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