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Finney: Blockchain-Smartphone von Sirin Labs im Video

sehnix

Mitglied
...ev. hab ich etwas falsch verstanden, aber warum sollen Blockchain-Smartphones sicherer sein?

Soweit ich weis wird nach wie vor ein Netz benötigt, und damit ist alles wie gehabt? Inkl. NSA-"Kameraaktivierung" und Dauerspionage etc?

Anders sähe es - nach meinem Verständnis - doch aus, wenn die ganze Hardware als Openhardware gelöst würde, und man nicht mehr direkt, unter Umgehung des eigentlichen OS, auf Modem und Chipsätze (der Snapdragons) zugreifen könnte.

...danach könnte man jegliche Verschlüsselungstechnik nutzen, um absolut sicher zu gehen das niemand "zuhört" (ehe man dann die ganzen Infos auf Facebook und Twitter feil bietet ;-)
 
Hallo Sehnix,

Im Fall des Finney-Smartphone von Sirin Labs wird es so sein, dass das "normale Android OS" keinen besonderen Schutz bietet. Der Blockchain - jeder User ist ein Kettenglied mit verschlüsselten Fragmenten der Gesamtdaten - tritt nur durch das hochziehen des zweiten Displays in Kraft. Dem eigentlichen Krypto-Wallet, mit einem anderen OS. Android ist in dem Fall dann aus.
 

sehnix

Mitglied
@Matthias Zellmer

Danke für die Erklärung - aber was genau ist der Vorteil der Blockchain in einem Smartphone?
Siehe mein Post; wir wissen seit Snowden das die Sicherheitslecks jetziger "nicht-verketteter Geräte" ja nicht das OS, sondern die zugrunde liegenden Modems (nötig für die gesamte Kommunikation) und Chipsätze sind, welche sämtliche Daten auf dem Gerät zugänglich machen...

D.h. im Endeffekt spielt es, werden obige Einfallstore nicht geschlossen, wohl keine Rolle ob eine dezidierte Krypto-Wallet integriert ist, oder ob man eine entsprechende App nutzt; denn der GRUND warum Smartfones als Unsicher durchgehen ist auch da nicht behoben..?

(naja ev. sehe ich das nur etwas zu schwarz - aber für mich ist Blockchain zwar eine interessante Entwicklung, aber hat "Cloud" im Buzzword-Bingo abgelöst... Mag sein das mein Urteil dadurch etwas getrübt ist)
 
Hallo Sehnix,

Klar ist ein Modem und eine CPU ein Einfallstor. Doch geschützt werden müssen ja die Daten. Und hier sind meiner Meinung nach die Programmierer ihrer Anwendung der Schwachpunkt. Da aber bei einer Blockchain (die meinen Kenntnissen zufolge vorerst nur als Bezahlsystem wie Bitcoin dienen soll) die Daten Verschlüsselt und eben nicht zentral gelagert sind, ist die Sicherheit gewährt.
Weiterhin kontrolliert jedes "Kettenglied" die Daten des vorherigen "Kettenglieds". Eine Manipulation wird also umgehend entdeckt.

Es gibt auch schon Einsatzgebiete der Blockchain für die Datenverarbeitung. Das sogenannte Auditing wird aber im Moment ausschließlich für hoch sensible und vertrauliche Informationen genutzt. Militärische Geheimnisse, elektronische Stimmabgabe bei einer Wahl, Ärzte oder Geheimdienste.
 

sehnix

Mitglied
Ja, die Daten müssen geschützt werden - und Snowden hat doch aufgezeigt, wie der Direktzugriff über Modem auf sämtliche Daten ermöglicht, die auf dem Fon sind. Unter Umgehung von allen Systemen...??

Ich seh ja schon das erstaunte Aufschreien "Blockchain-Smartfones getrackt: Einsatz von Kryptocurrencys verraten Einsatzorte" weil via Modem sichtbar ist, wann und wo Kryptos eingesetzt werden...
 
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