Falsche Zielgruppe: Apple iPad erfüllt nicht die Hoffnungen der Verlage

TBeat

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Die ham's aber auch eilig!

Können die nicht noch ein bisschen länger warten, bis noch mehr Abos zusammenkommen? Es ist doch noch viel zu früh, um sowas zu bewerten.
 

Marketinghoschi

Aktives Mitglied
War klar: erst sich ausruhen und nix liefern, dann auc noch rummosern weil es nicht schnell genug geht. Fakt ist das Apple der Vorreiter in diesem Bereich ist ( in Farbe) und einfach ein funktionierendes System bereitstellt. Den Inhalt, der gegenüber der Print-Ausgabe attraktiver ist, müssen die erst mal liefern, damit die Scharen ihren Kram abonieren.
btw: was ist eigentlich aus der "Hoffnung" WoWeTabPad geworden?
 
@Marketinghoschi:

Das WeTab braucht noch ein wenig. Der Release wurde aus irgendwelchen Gründen (kann mich nicht genau erinnern) etwas nach hinten verschoben.

Das wird aber sicher keine höheren Absatzzahlen finden als das iPad.
Und die Verlage (zumindest international) auch nicht aus ihrer Krise holen.
Auf Deutschland beschränkt könnte es aber durchaus etwas ausrichten, sofern es denn attraktive Angebote der Verlage geben wird.
Vielleicht auch so ne Aktion, wie ein 1 monatiges Probeabo diverser Zeitschriften mit Kauf eines jeden WeTabs.
 

Marketinghoschi

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@Dr. Hasenbein

Wenn die Inhalte nichts Neues bringen und einen echten Mehrwert, wirds auch mit dem iPad nichts. Da können die Probeabos usw machen wie die wollen. UND wenn es auch noch irgendwelche technischen "Problemchen" im Bereich Software oder Hardware gibt, dann sollten die lieber darauf verzichenten das WeTab rauszubringen. Es wird jeden potentiellen Kunden abschrecken. Das IPad ist in diesem Bereich zu 99 Prozent sicher. Was ne echte Steilvorlage ist.
 

Splasher

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auch das WeTab wird da nix ändern

Die Generation-Zeitung will einfach kein iPad, die lassen sich nicht mit tollen Display-Namen, tollen Multitouchgesten, tollen Werbegags oder sonstigen Maschen aufs Kreuz legen.

Die brauchen kein Gerät um "hipp" oder "cool" zu sein. Darum wird das Gerät bei dieser Generation auch kein ERfolg. Kein Gerät wird das.

Das ist Apple aber eigentlich egal... Geld verdienen werden sie auch so genug.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Das ist doch ganz klar, dass das nix wird, keine Überraschung.
Schließlich kosten die iPad-Ausgaben oft genausoviel wie Print und dann kauft sich doch jeder lieber ne Zeitung, ist doch viel Praktischer, leichter, kein Akku, ich kann knicken, reinschreiben etc. und kann sie auch mal wo liegen lassen.

Warum soll ich eine Zeitung auf einem iPad lesen? Ist doch Käse, das bringt mir doch so gut wie keine Vorteile und ich muss zum Zeitungspreis auch noch ein überteuertes Gerät dazukaufen.
 

Marketinghoschi

Aktives Mitglied
@Pixelflicker

Naja, mit Mehrwert meine ich sicher nicht nur PDF Dateien der selben Ausgabe. Das währe so kurz gedacht, wie es die mosernden Verlage machen. Eher "multimediale" Inhalte wie Videos, Interaktive Grafiken, Fotoserien, usw...
Das iPad ist schließlich nicht aus e-paper.
 

accessoire

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Naja wayne. Sie machen trotzdem ein Plus. Fürs iPad die Magazine zu veröffentlichen ist schließlich kaum Mehraufwand.
 

macw

Neues Mitglied
es gibt gute gründe eine Zeitung auf dem I-PAD zu lesen, selbst wenn sie keine animierten Inhalte enthält. z.b. der weg zum Kiosk oder Briefkasten. Die Schriftgrösse, eventuell " text to speech" für die Sehbehinderten bei welchen auch die grossen Buchstaben nicht mehr reichen. Die mitnahme in den Urlaub und auf Reisen etc.
@pixelflicker
überteuert im Vergleich zu was.
Mein Fazit:
Das PAD(nicht nur von Apple) und seine Möglichkeiten für die reifere (ältere) Zielgruppe sind noch lange nicht ausgeschöpft, da Dummschwätzer den Älteren das Gerät madig machen.
 

Sam Sung

Neues Mitglied
Für Text-to-Speech benötigt man jedoch nicht unbedingt ein Pad, sondern das gibt es seit Jahren auf Handys... Ein blinder Freund hat signalisiert, das er nicht bereit wäre ein Gerät dieser Größenordnung "mit sich herum zu schleppen"...

Langfristig wird aber Pad, EEEPC, Notebook etc. zu einer Geräteklasse verschmelzen, die heisst dann halt xyz-pad, blablabla...

Was ich bei den Apfeltaschen-Verkäufern halt widerlich finde, ist, dass Features angepriesen werden, die es anderswo schon lange gibt. Es wird halt so aggressiv beworben, das der Laie darauf gestoßen wird, insofern evtl. auch ein Marketing-Manko der Mitbewerber, kann sein.
 

Marketinghoschi

Aktives Mitglied
schon Lustig, das immer wieder Spezialisten damit ankommen "das gabs doch schon längst". Sag ich: Na und?
Leider scheints ja nicht funktioniert zu haben. Aber jetzt halt.
 

macw

Neues Mitglied
@ Sam Sung
als Text to speech auf druck der Autoren vom Kindle verschwand war aber der Protest der amerikanischen Sehbehinderten gross.
"das gabs schon längst"
nätürlich kann man E-Books auch auf Handys lesen und im Internet surfen aber wie. Mini Tasten . mini Bildschirm
schlechtes handling.
Natürlich hat mein Nokia 5800 einen Touchscreen und mein Samsung Pixxon auch aber wie. Lesen möchte ich auf diesen dingern nicht.
Aber mir geht es mehr darum wie ich meiner alten Mutter was zu lesen bring und eventuell meiner ebenfalls alten Tante noch nen Computer erklär.
Da ist Mac halt unschlagbar.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
@Marketinghoschi:
Wenn der Mehrwert geboten wird keine Frage, aber ich sehe diesen Mehrwert leider nicht und dann wäre auch der Produktionsaufwand sehr hoch, nicht wie "accessoire" schreibt.

@macw:
Nicht im Vergleich überteuert sondern überteuert für die Hardware die geboten wird, die ist nicht so viel wert. Außerdem muss ich für ne Zeitung gar nichts dazu kaufen, wenn ich das Gerät nur zum lesen von Zeitungen nutze ist es also auch im Anwendungssinne überteuert.


Das Argument mit der Oma die mit dem iPad so gut umgehen kann ist auch Käse, welche Oma hat denn überhaupt interesse an dem Ding? Gibts hier jemanden der seiner Oma das Ding wirklich gekauft hat? Immer sagen alle "Das Teil ist so toll für XXX, aber selber brauch ich doch ein Notebook". Ich glaube nicht, dass sich das Gerät so durchsetzen wird.
Komisch ist aber schon, dass eine Geräteklasse auf einmal total toll und neu ist obwohl schon viele Hersteller Tablets und Convertables hatten und da hatte nie jemand interesse. Aber Apple ist halt Hip und hat die Marketingmacht.
 
S

sven 89

Guest
@ am

was ist bloß in so kurzer Zeit mit euch passiert? Sein einigen Wochen gibt es nur noch Apple News von euch. Habe jetzt erstmal mein iGoogle Gedget von euch gelösch weil dort permanent mind. 4 von 7 Nachrichten aus Apple news bestehen. Kommt ihr nochmal zurück in die alte Form?
 

macw

Neues Mitglied
@pixelflicker
Wenn nicht im Vergleich zu teuer, dann ist es nicht zu teuer, da angeblich schon mehr als 2 Mio. verkauft wurden.
Als Reader ist das I-Pad nicht zu teuer , da es in der gleichen Preisklasse wie der Kindle dx ist.
Es ging um ältere Menschen welch durch ein Pad aktiver am Leben teilnehmen könnten und welchen man das I-Pad besser und leichter erklären kann als ein Netbook.

Was haben diese Hersteller denn für ihre Tablets geboten, was konnte man damit machen (ich schätze wenig, sonst würde I-Pad Kindle etc. nicht so boomen)
In den USA kaufen viele 50+ diese Geräte da das handling und die mobilität einfach und gut sind und der Nachschub an Inhalten gewährleistet wird.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Die Frage für die Meisten ist aber nicht ob sie ein Kindle oder ein iPad kaufen sollen, sondern ob sie überhaupt solche Geräte der normalen Zeitung vorziehen würden und dafür müsste es mehr bieten als das was derzeit geboten wird, das sind nämlich meistens Apps die einfach die vorhandene Zeitung anzeigen.

Der Punkt ist nicht was man damit machen kann, der Kindle verkauft sich auch, obwohl er streng genommen fast gar nichts kann.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
499€ für ein IPad zum lesen von Nachrichten, oder sonstigen Zeitschriften, ist wohl etwas überteuert.
 
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