Erste Bilder des Motorola Smartphones

T39

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Auf Modaco und Smartphonethoughts sind erste Bilder des von Chi Mei Communications für Motorola gefertigten Smartphones aufgetaucht. Das Smartphone war bereits vor einigen Wochen einer Präsentation von Orange aufgetaucht. Es war bisher jedoch nicht klar, um welches Gerät es sich dabei handelt. Das Gerät ist etwas schmaler als das Klapp-Smartphone von Mitac, verfügt aber in den bisherigen Prototypen weder über eine Kamera, noch über Bluetooth. Auch eine externe Antenne ist nicht vorhanden.
quelle
Motorola möchte noch in diesem Jahr ein Smartphone mit Microsoft-Betriebssystem auf den Markt bringen. Das vermeldet das Wall Street Journal heute, Donnerstag, unter Berufung auf Firmenkreise. Die Nachricht kommt wie ein warmer Regen für den Software-Riesen aus Redmond, der bisher mit seiner Software für Smartphones nicht reüssieren konnte. Die Möglichkeit, dass Motorola quasi zu Microsoft überläuft, ist umso brisanter, als der Handyproduzent einer der Eigentümer von Symbian ist, dessen Software bisher auf dem Smartphone-Markt dominiert. Symbian-Software läuft, so hat eine jüngste Studie der britischen Marktforscher von Canalys ergeben, auf 94 Prozent aller Smartphones, die im zweiten Quartal in der Region Europa, Naher Osten und Afrika verkauft worden sind. Mit Motorola könnte der Softwareriese erstmals einen der weltweiten Top-5-Handyproduzenten für sein Betriebssystem an Land ziehen. Bisher hat Microsoft lediglich die französische Orange für seine Handy-Software gewinnen können.
pta





 
weitere PRessemeldungen

Konkurrenzstandard Symbian noch dominierend

Motorola setzt als erster großer Hersteller auf Microsoft

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat einen wichtigen Durchbruch erzielt: Motorola lässt nach einem Bericht der WirtschaftsWoche ein Mobiltelefon mit Software von Microsoft bauen.

Mit dem US-Handyhersteller – nach Nokia der zweitgrößte der Welt – nutzt erstmals ein großer Produzent die Mobilfunkplattform des Softwarekonzerns. Hersteller des Smartphones ist Chi Mei Communication Systems, einer der größten Elektronikproduzenten in Taiwan.

Bisher setzen mehr als drei Viertel des Mobilfunkmarktes auf den Konkurrenzstandard Symbian, ein Gemeinschaftsunternehmen der fünf größten Handyhersteller der Welt. Anfang des Jahres hatte zuletzt Samsung, die weltweite Nummer drei bei Mobiltelefonen, seine Pilotprojekte mit Microsoft-Handys beendet und wurde stattdessen Anteilseigner sowie Lizenznehmer von Symbian.

13.08.2003



Quelle WiWo.de
 

T39

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Review von mobile-review, klick Bild...

Unofficial photos do not help to make an impression about silver smartphone, the color is common and not bright. Probably the company understood it and offered new color solutions. For example, the sample on the photo has a color “Black sea”. This color would be precisely available on the market. The handset will be available on the European market in the end of November and cost about 400-430 USD.

Weitere Ansichten, klick Bild...








(mobil.cz)
 

T39

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MPx200

Das neue Handy mit den Namen MPx200 soll zunächst in den USA über AT&T und in Großbritannien über die France-Télécom-Tochter Orange vermarktet werden. In Deutschland soll das Gerät mit der Software "Windows Mobile Smartphone 2002" ab Oktober von debitel angeboten werden.
spiegel
(...) so dass das Gerät auch in Deutschland in den Saturn und Media Märkten, sowie überall wo es Debitel gibt, verfügbar sein wird. Das Motorola MPx200 wird voraussichtlich (...) zu einem Preis von 579 Euro (ohne Kartenvertrag, inklusive Mehrwertsteuer) erhältlich sein.
smartphone2002
Das Smartphone ist Auftakt einer Offensive, in deren Verlauf Motorola auf Basis der Microsoft-Handysoftware weitere Produkte anbieten will: unter anderem eine Kreuzung aus elektronischem Organizer und Mobiltelefon, wie sie etwa T-Mobile und O2 im Programm haben.
welt

Ausserdem: ThreeGMobile hatte am 16. Sept. weitere Bilder des MPx200 veröffentlicht, klick Bild...

 

rinzewind

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Wird das Gerät auch bei anderen Netzbetreibern in die Listung genommen?

Hab nämlich interessante Sachen über dasMX200 gelesen und hier auch gesehen!

Und wenn der dort angegebene Preis stimmt... Wow, was'n Gerät!!!
 

Ssascha

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Ich habe das Gerät letze Woche ausprobiert. Sieht mir etwas klobig aus mit der schwarzen Hülle. Bluetooth fehlt mir auch und die Menüführung ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Ich hatte ein Soundfile gestartet und habe es nicht wieder anhalten können. Vorteil ist natürlich der nahezu unendliche Speicher auf der Speicherkarte und der HTML-Brouser. Man kann sich so z.B. Reisführer aufs Handy laden usw.
 

Ssascha

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Ach ja, das Gerät soll noch vor Weihnachten ausgeliefert werden (Quelle: Motorola Händlerbetreuung) und wird um 500 Euro ohne Vertrag kosten.
 

Bunka

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Klobigkeit ist mir sekundär.
Leichtgewichte sind z600 (S///) oder 6600 (Nokia) ja auch nicht.
Aber mit MS Softwäre wird ein neuer interessanter Weg beschritten.
Das Handy wirkt stabil und robust (warten wir die ersten Tests ab...).
Alternativen dazu sind:
Mot v600
Panasonic X70
oder auch z600, wg dem guten Telephonie und Organizerbereich.


Meine Frage:
Siemens hat einen guten Service; und vor Ort kann die neueste Softwäre ohne Umschweife aufgespielt werden. Ähnliches gilt auch von Nokia und S///.
Aber gilt das auch für Motorola, vor allem für den Bereich Berlin???
Wer weiß dazu was?

MfG
Bunka
 

Ski-Community

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Nokia 6600 und Motorola MP x200

Original geschrieben von Bunka
...
Leichtgewichte sind z600 (S///) oder 6600 (Nokia) ja auch nicht.
Aber mit MS Softwäre wird ein neuer interessanter Weg beschritten.
Das Handy wirkt stabil und robust (warten wir die ersten Tests ab...)

Moin,

habe in der FAZ einen interessanten Vergleich gefunden: Nokia 6600 und Motorola MP x200. Was haltet Ihr davon? Könnt Ihr die gemachten Bemerkungen bestätigen? Lohnt sich das Mot, wen man auf Bluetooth verzichten kann?

THX

SC

Nokia 6600 und Motorola MP x200

Die neuen Handys sind vielseitige Kleinstcomputer
Von Michael Spehr

17. Dezember 2003 Das Mobiltelefon der Zukunft ist weniger ein Gerät für die Sprachtelefonie und mehr ein persönlicher Organizer, eine Digitalkamera für Schnappschüsse oder eine E-Mail-Maschine. Dieser Funktionswandel ist eine weithin unterschätzte Herausforderung für die Handy-Hersteller. Wer sich früher mit der Sende- und Empfangstechnik beschäftigte, muß nun ganz neue Wege beschreiten: Wie kann man mit wenigen Tasten einen Organizer bedienen, durch Tausende von Adressen blättern, Termine oder Sprachnotizen verwalten? Welche Möglichkeiten soll es für die Eingabe von Daten aller Art geben? Wie lassen sich Internet-Seiten sinnvoll auf einem briefmarkenkleinen Display anzeigen? Eine simple Antwort auf alle diese Fragen gibt es nicht.

Das Motorola MP x200 und das Nokia 6600 sind zwei moderne Handys, die sich den neuen Herausforderungen stellen. Jedes beschreitet auf seine eigene Weise neue Wege in die Zukunft. Der finnische Marktführer setzt auf Kontinuität und Tradition. Das 6600 ist die konsequente Weiterentwicklung des Nokia 7650 und 3650 mit vielen Verbesserungen im Detail. Das Motorola MP x200 steht hingegen für eine kleine Revolution: Es ist das erste Handy auf dem deutschen Markt mit dem Windows-Betriebssystem für Smartphones 2002. Dafür hat der amerikanische Hersteller alle bisherigen Motorola-Traditionen über Bord geworfen und ganz konsequent die Microsoft-Bedienungsphilosophie übernommen.

Auf den ersten Blick haben die beiden Kandidaten dennoch viel gemeinsam: Sie sind Tripleband-Geräte auch für den Einsatz in Amerika, haben ein exzellentes Display mit 65000 Farben, sind mit rund 120 Gramm ein bißchen schwerer als andere Handys und bringen viel Speicher mit: Das Nokia hat 6 Megabyte eingebaut und eine 32-Megabyte-MMC-Karte, das Motorola kommt sogar auf 11 Megabyte intern plus zusätzliche 32 Megabyte auf einer SD- oder MMC-Karte. Der Player für Multimediales läßt das Motorola und das Nokia zur Video- und Filmzentrale werden: ist die Speicherkarte groß genug, kann man unterwegs Spielfilme in hinreichender Qualität sehen. Beide haben ferner eine eingebaute Antenne und verzichten auf einen Anschluß für externe Antennen, etwa im Auto. Unterschiede zeigen sich dann bei kleinen Ausstattungsdetails: Motorola bietet beispielsweise einen standardisierten USB-Anschluß, der nicht nur zur Datenübertragung dient. Mit einem simplen USB-Kabel kann man das Handy auch laden, nötigenfalls mit einem Notebook als Stromspender. Das ist eine geniale Idee. Dafür fehlen dem amerikanischen Telefon der Kurzstreckenfunk Bluetooth, der Datenturbo HSCSD und die eingebaute Kamera. Bei Nokia vermißt man einen HTML-Browser für gewöhnliche Internetseiten (XHTLM wird aber dargestellt). Eine Software für Instant Messaging ist ebenfalls nicht an Bord, auch benötigt der Apparat wie ein Windows-PC etwa 30 Sekunden zum Hochfahren.

Von diesen Details abgesehen ist die Ausstattung beider Modelle überragend. Eine mitgelieferte Software übernimmt jeweils den Datenaustausch mit Windows. So landen sämtliche Termine, Adressen, Aufgaben und Notizen im Gerät. Das alles funktioniert reibungslos und ist für mobile Menschen eine Wohltat. Man kann den Pocket PC oder Palm zu Hause lassen, weil sämtliche Daten im Handy sind. An diesen Komfort gewöhnt man sich schnell. Mit dem eingebauten E-Mail-Client lassen sich neue Nachrichten unterwegs abrufen, wahlweise mit dem Pop3- oder Imap-Standard. Beim Eingeben der erforderlichen Parameter ist das Nokia zickig: Der Befehl zum Speichern lautet "zurück". Wer nicht aufpaßt, verliert sämtliche Eingaben. Die Anhängsel der E-Mail, meistens Word- oder Excel-Dateien, können weder das Motorola noch das Nokia darstellen. Diesen Luxus eines mobilen Büros bietet etwa das P900 von Sony Ericsson.

Was die Bedienung und Menüführung betrifft, gibt es bei Nokia keine Überraschungen: Ähnlich dem 7650 und 3650 führt eine Taste in das Hauptmenü, in dem man sich mit dem sehr präzise agierenden Joystick bewegt. Das alles ist sehr eingängig, aber die Tücke liegt im Detail. Für manche Funktionen muß man dann doch das Handbuch bemühen. Die Finnen haben ihrem neuen Spitzengerät zudem jede Menge Software anderer Hersteller aufgespielt, die man vor dem Kauf bis zu dreimal kostenlos ausprobieren kann. Hier sieht man schnell, was künftige Handys können: Ein Übersetzungsprogramm ist dabei, ein Navigationssystem und ein Programm, mit dem sich gespeicherte Bilder zu Kodak schicken und dort auf Fotopapier ausdrucken lassen. Selbst eine Videofilm-Bearbeitungssoftware von Ulead zum Schneiden der selbstgefilmten Clips findet man hier.

Bei Motorola zeigt die Smartphone-2002-Software viele Anklänge an Windows. Im Hauptbildschirm sieht man oben eine Symbol-Leiste mit den zuletzt aufgerufenen Programmen, darunter zeigt das Gerät im Überblick neue Nachrichten, anstehende Termine und das aktive Profil. Zwei "Softkeys" mit wechselnder Bedeutung sind für das Bewegen in den Menüs zuständig, und eine Taste, die mit einem Häuschen bedruckt ist, führt zurück zum Startbildschirm. Windows auf dem Handy ist aber keineswegs selbsterklärend, auch beim Motorola bleiben etliche Fragen ohne gedruckte Anleitung unbeantwortet. Allerdings sind hier und da kleine Details mit Pfiff versteckt: etwa die Möglichkeit, den Freunden und Bekannten im Telefonbuch die eigene Rufnummer anzuzeigen, bei der Wahl "unbekannter" Teilnehmer aber "anonym" aufzutreten.

Das Nokia 6600 und das Motorola MP x200 sind als besonders kompakte Telefone nicht für die Eingabe längerer Texte gerüstet. Eine Bedienung mit virtueller Tastatur, Stift oder Handschrifterkennung ist nicht vorgesehen. Das schmälert ihren Einsatzbereich, sie sind eher Leseapparate denn Arbeitswerkzeuge für denjenigen, der unterwegs viele Daten erfaßt oder Termine eingibt. In diesem Sinne ist auch der empfohlene Preis von jeweils 600 Euro für unseren Geschmack zu hoch. Beide Geräte zeigen jedoch, daß bei den Handys jetzt die Stunde der Betriebssysteme geschlagen hat.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung
 

Bunka

Neues Mitglied
Der Bericht ist zukunftsweisend und nimmt auf, was nun wohl künftigf angezeigt ist.

Die Zeit der Betriebssysteme.
Allerdings akzeptiere ich nur richtige Handys, also mit einer weitgehend kompletten Software und Ausstattung.

Deshalb reizt mich das Mot MPx200 so sehr.

Und außerdem ist es was besonderes *smile*
 

Francois

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"Eine Bedienung mit virtueller Tastatur, Stift oder Handschrifterkennung ist nicht vorgesehen. Das schmälert ihren Einsatzbereich, sie sind eher Leseapparate denn Arbeitswerkzeuge für denjenigen, der unterwegs viele Daten erfaßt oder Termine eingibt."

Genau deshalb eignen sich beide Handys nicht wirklich als Organizerersatz. Habe das selbst ausprobiert. Zumindest dann nicht wenn man wie ich hauptsächlich unterwegs daran arbeiten will. Zu umständlich.

In dem Sinne hoffe ich mal auf das Samsung SGH-I505 und das dieses Handykonzept auch irgend wann mal bei Motorola Einzug hält.
 
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