E-plus-Quartalszahlen: Wie die Presse damit umgeht

T39

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Telekomkonzern KPN schafft Gewinn-Hattrick
Die KPN-Tochter E-Plus, drittgrößter Mobilfunkanbieter in Deutschland, verzeichnete im ersten Quartal 2003 wegen erhöhter Kundengewinnungs- und Marketingkosten Einbußen bei der operativen Gewinnmarge. KPN teilte mit, die deutsche Mobilfunktochter habe im ersten Quartal 7,45 Millionen Kunden gezählt nach 7,33 Millionen Nutzern vor Jahresfrist und 7,27 Millionen Kunden zum Jahresende 2002. Die Neukundengewinnung hat jedoch ebenso wie erhöhte Marketingkosten das in Jahresfrist um 26,8 Prozent auf 156 Mio. Euro gestiegene operative Ergebnis im Verhältnis zum Umsatz belastet
FTD

E-Plus steigert Kundenzahl auf 7,5 Millionen
E-Plus zeigt sich zufrieden mit dem ersten Quartal 2003: Ende März 2003 telefonierten 7,446 Millionen Kunden mit E-Plus, was einer Steigerung um mehr als 150.000 Kunden im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Am 6. Mai hat man nun die Grenze von 7,5 Millionen Kunden überschritten. Bei der Kundenansprache hat sich E-Plus dabei nach eigenen Angaben auf umsatzstarke Zielgruppen - also Business- und Privatkunden mit Laufzeitverträgen - konzentriert. So konnte der Kundenmix weiter verbessert werden. Insgesamt hat sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand von 43 Prozent (1. Quartal 2002) auf 46 Prozent erhöht.
golem

E-Plus verliert Marktanteile:
E-Plus hat im Laufe des letzten Jahres einen Prozentpunkt Marktanteil verloren: Zwar telefonieren inzwischen 7,5 Millionen Kunden über die Düsseldorfer Firma, der Marktanteil ging jedoch von 13 auf zwölf Prozent zurück.
Zdnet
 

m.büttner

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Ist doch mal wieder typisch für die Presse. Mehr fällt mir dazu wohl nicht ein. Da kann man sich jetzt aussrechnen was davon stimmt. :(
 

Joachim Batke

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Das gilt aber wirklich immer. Ich persönlich versuche mir immer aus den vorhandenen Fakten ein eigenes Bild zu machen. Man merkt doch oft genug schon, wenn man beeinflusst werden soll. Klares Zeichen dafür ist wenn in einem Bericht die Zahlen nicht genannt werden und nur beschrieben werden.
Je weniger Fakten, desto mehr Beeinflussung.

Der Text selbst enthält nichts neues. E+ wirbt um Vertragskunden und auch insbesonder um Geschäftskunden. Die kosten nunmal Geld weil gerade die Geschäftskunden mit entsprechenden Angeboten geködert werden wollen.
Das belastet dann kurzfristig die Erträge, aber auf Dauer kommt der Umsatz und der Gewinn.
 

m.büttner

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E-Plus: Kundenrekord und verbesserter Kundenmix

Hallo Leute,

mal wieder was nettes zum lesen ausgegraben. Viel Spass dabei :D

E-Plus: Kundenrekord und verbesserter Kundenmix

E-Plus blickt auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2003 zurück. Bei der Kundenzahl gibt es einen neuen Höchststand: mehr als 7,5 Millionen Kunden telefonierten am 6. Mai mit E-Plus. Dies die höchste Kundenzahl seit der Gründung von E-Plus vor 10 Jahren. Ende März 2003 waren es 7,446 Millionen Kunden, das ist eine Steigerung um mehr als 150.000 Kunden im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Bei der Kundenansprache hat sich E-Plus auf umsatzstarke Zielgruppen – Businesskunden und Privatkunden mit Laufzeitverträgen – konzentriert. So konnte der Kundenmix weiter verbessert werden. Insgesamt hat sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand von 43 Prozent (1. Quartal 2002) auf 46 Prozent erhöht.

„Unsere Strategie, profitabel zu wachsen, zeigt jetzt Erfolge“, so Uwe Bergheim, Chief Executive Officer von E-Plus. „Das Unternehmen steht wirtschaftlich besser da als jemals zuvor. Das versetzt uns in die Lage, in diesem Jahr das Kundenwachstum deutlich in den Vordergrund zu stellen.“
 
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