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DSL- und Netzwerkverkabelung

rinzewind

Aktives Mitglied
Moinsen!

Hatte ich schon mal erwähnt, dass wir zwischen zwei Häusern ein Erdkabel verlegt haben, um die Gebäude über eine Telefonanlage und den dort geschalteten Anschluß mit DSL und Telefonie zu versorgen?

Das hat ja in Bezug auf das Telefon alles wunderbar funktioniert!

Nur die Installation vom Netzwerk hat irgendwo noch eine Macke!

Das DSL-Modem (Fritz-Box-Fon) hängt an nem Switch. An diesem Switch hängt dann ein Kabel, welches auf die Verteilung und somit ins Nachbarhaus geht!
Somit sollte man doch wohl davon ausgehen können, dass man von dort auch ins Internet oder andere im Netzwerk befindliche Rechner kommt...

Das funzt aber nicht! Ich tippe ja drauf, dass ich die Verkabelung der Dosen wieder irgendwie vermurkst habe. Hatte da auch mal irgendwo Informationen her... glaube sogar von hier.. , die ich aber grade nicht mehr finde!

Wer kann mir die Belegung für eine CAT5/6-Dose (Netzwerk-Dose) noch mal geben oder mir eine gute Quelle für solche Info's im Netz mitteilen?

Schönen Dank auch...
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
Dazu musst du mir erst mal sagen, welcher Cat.5 Standard von dir genutzt wird, ob Cat.5e oder was. Ich tippe mal darauf, dass du normales Patchkabel durch die Gegend geschmissen hast, anstatt Verlegekabel zu nehmen.

Die Steckerbelegung und wie man das Richtig macht, findest du übrigens in der aktuellen c't. Geh mal zu deinem Kiosk und hol dir mal dieses schlaue Werk - als Admin solltest du sowas sowieso lesen.
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Ich weiß! ;)

Sprichst du von der 02/2005 oder dem Vorgänger?!?

Immerhin kann man das ja auch von der Steuer absetzen! :D

Ich hab vom Switch ein Cat5-Kabel auf nen Verteilerknochen aufgelegt... 4 Adern!
Die gehen über ein Verlegekabel (Erdkabel) an den nächsten Knochen über den es dann an die Dose geht!

Ergo: Verlegekabel über Cat5-Kabel am Switch auf Netzwerkdose!! ;)
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Soweit ist das ja klar!

Aber ich hab ja in meinem Fall quasi ein Telefon-Erdkabel auf meinen Switch aufgelegt... Mit nem RJ45-Western-Stecker! Und am anderen Ende sitzt dann eine doppelt belegbare ISDN-Dose, an die über ein Standard-Netzwerkkabel ein Rechner ans hausinterne Netz und ans Internet angeschlossen werden soll!
Weil ja am Switch meine Fritz-Box mit dran hängt... :p

Wie funktioniert diese Umsetzung dann...?!? Ich brauche da ja dann nur 4 Adern, wenn ich das nun richtig in Erinnerung habe! Wie müssen die dann verlegt und in der Dose aufgelegt werden, damit das funktioniert?

Da liegt der Hase im Pfeffer begraben!! :p
 

NoIdea

Mitglied
Auaha,
du hast ein normales Telefonkabel als Netzwerkkabel missbraucht?
Da könnte der Hase im Pfeffer liegen. Bei Netzwerkkabeln ist eine hochwertige Abschirmung drum und die Drähte sind paarweise verdrillt. Bei Telefonkabel hast du im schlimmsten Fall überhaupt keine Abschirmung (Erdkabel dürften aber geschirmt sein). Außerdem nutzt du das wenn ich es richtig verstanden habe all inclusive, d.h. du hast Netzwerk und Telefon innerhalb der gleichen Abschirmung.
Bei Reichelt gibts billige und ausreichend gute Netzwerkkabel, zieh das parallel zur Telefonstrippe und gut ist.
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Garantiert!

Mein Installationspartner tritt mich in den *****! Das Kabel ist knapp 50 Meter lang und nicht gerade das kleinste! Telefon funktioniert ohne Probleme... Warum also sollte das Netzwerk über ein Erdkabel nicht zum Laufen kommen?!?

Hab echt keinen Bock, das alles wieder anders zu machen. Außerdem hab ich mich ja vorher auch darüber informiert und durchaus den einen oder anderen Zuspruch bekommen. Unter anderem auch hier im Forum!!!
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
Zuspruch für Telefonkabel? Nie im Leben. :D

Ich glaub, das sollte die aktuelle c't gewesen sein. Oder doch die letzte?! Falls du sie nicht hast und es die letzte war, schick ich dir den Artikel gerne als PDF rüber. Einfach mal PN.

Hab das mit dem Telefonkabel mal meinem Chef gefragt. Dieser meinte, dass das nicht geht. Der Signalverlust wäre in den 50m derart hoch, dass du eine viel zu hohe Impendanz haben wirst. Außerdem hast du in deiner Strukturierten Verkabelung die Patchpanel vergessen (die man aber bei sowas eigentlich vernachlässigen kann).

Es wird dir also nichts anderes übrig bleiben, als ein CAT.5E Verlegekabel durch die Leerrohre zu schubsen. ;)
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Die treten mich wirklich in den A***!

Das war ein riesen Akt mit der Verlegung und nun soll ich das Kabel wieder raus nehmen und zwei neue verlegen?

Einmal muß dann das CAT5 rein und zum anderen das eigentliche Telefon-Erdkabel! Denn das CAT5 wird nicht mehr in den Kanal mit rein gehen! Deshalb wollte ich doch ein Kabel verlegen...

Die Strecke hat immerhin über 150 Euro und viel Arbeit gekostet. Und das war ein Sonderpreis! Und nun... ?!?

Totaly Confused!!! :confused:
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
Wie? Hast du den Eingriff durchführen lassen und wussten die Kameraden von der Elektrikerfirma, was du damit vorhast? Wenn ja, ist das doch denen ihr Problem. Wenn nicht, dann kauf dir eine flexible Zugschnur und zieh selbst ein Verlegekabel - ein Leerrohr ist doch vorhanden, oder?
 

rinzewind

Aktives Mitglied
Ein Kumpel hat von seinem Kollegen ein Erdkabel besorgt, welches wir dann verlegt haben. Und die meinten, dass das funktionieren müsste!

Der Kollege hat ne Elektriker-Firma und mein Kumpel hat sich da vorher bei ihm schlau gemacht! ;)

Ein Leerrohr gibt es da nicht mehr! Denn da liegen inzwischen ein paar Kabel drin! :D Unter anderem auch das verwedete Erdkabel mit 3x8 Adern! Man gönnt sich ja sonst nichts! :( Und das soll nun alles für die Katz gewesen sein? :mad:

Ich kann ja auch noch mal nen Hub zwischenschalten, um die Strecke besser überbrücken zu können! ;)
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
Das ist natürlich Mist. :(

Hmmmm. Wie siehts denn aus mit einem Wireless LAN? Macht doch ein Wireless zwischen FritzBox! und dem Switch im anderen Gebäude. Du solltest aber an dein Switch ein AccessPoint hängen, möglichst einen, der Bridging kann und an dem man die großen Antennen anschrauben kann (also nicht so Stummeldinger, sondern richtige Wireless-Antennen). Auf der Gegenseite machste dann das Gleiche. Ist zwar teuerer, aber was willst machen.

Andere Möglichkeit wäre halt, dass du die Kabel aus dem alten Kanal rausreißt und ein Doppeltes Verlegekabel rüberlegst. Über die Zweite kannste dann auch zur Not Telefon laufen lassen. Und dann sollte das auch wieder klappen.

Stell uns doch mal Bilder von dem ganzen Bauwerk zur Verfügung. Vielleicht gibts noch ne andere Lösung.....
 

rinzewind

Aktives Mitglied
ossiland:net schrieb:
Das ist natürlich Mist. :(

Hmmmm. Wie siehts denn aus mit einem Wireless LAN? Macht doch ein Wireless zwischen FritzBox! und dem Switch im anderen Gebäude. Du solltest aber an dein Switch ein AccessPoint hängen, möglichst einen, der Bridging kann und an dem man die großen Antennen anschrauben kann (also nicht so Stummeldinger, sondern richtige Wireless-Antennen). Auf der Gegenseite machste dann das Gleiche. Ist zwar teuerer, aber was willst machen.

Darum ging es doch in den anderen Thread! Das ist ein vielfaches der Kosten! Und genau das wollten wir mit dem Kabel eigentlich vermeiden! :( Nun sind wir aber auch schon wieder bei über 200 Euro inclusive Verlegung, Dosen und so...!

Andere Möglichkeit wäre halt, dass du die Kabel aus dem alten Kanal rausreißt und ein Doppeltes Verlegekabel rüberlegst. Über die Zweite kannste dann auch zur Not Telefon laufen lassen. Und dann sollte das auch wieder klappen.

Also ein doppeltes CAT7 zum Beispiel... auf dessen eines Paar ich mein LAN lege und auf dessen anderes Paar dann Telefon (z.B. zwei mal Analog und ein mal Digital (S0) ) gelegt werden?!? Hab ich das jetzt so richtig verstanden?

Und kann man denn das CAT7-Kabel so einfach unter die Erde legen? Das ist ja auch noch ein Problem!

Stell uns doch mal Bilder von dem ganzen Bauwerk zur Verfügung. Vielleicht gibts noch ne andere Lösung.....

Ich schau mal, was ich da noch hab! Versprecht euch aber nicht zu viel davon!

Wie ist es denn mit der Unterverteilung im Neubau dann?!? Da liegt von der Verteilung zur Dose ein ISDN-Verlegekabel! Das müsste aber auf alle Fälle gehen, oder?
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
rinzewind schrieb:
Darum ging es doch in den anderen Thread! Das ist ein vielfaches der Kosten! Und genau das wollten wir mit dem Kabel eigentlich vermeiden! :( Nun sind wir aber auch schon wieder bei über 200 Euro inclusive Verlegung, Dosen und so...!

den hab ich leider nicht bis zum Ende verfolgt, sonst hätte ich dir gleich gesagt, dass das Quatsch ist.

rinzewind schrieb:
Also ein doppeltes CAT7 zum Beispiel... auf dessen eines Paar ich mein LAN lege und auf dessen anderes Paar dann Telefon (z.B. zwei mal Analog und ein mal Digital (S0) ) gelegt werden?!? Hab ich das jetzt so richtig verstanden?

Genau so ähnlich. Du hast ja dann zwei Verlegekabel. Das heißt, eins nutzt du für dein LAN, das andere fürs ISDN, Analog.

rinzewind schrieb:
Und kann man denn das CAT7-Kabel so einfach unter die Erde legen? Das ist ja auch noch ein Problem!

Ein Leerrohr sollte schon mitverlegt werden. Dazu solltest du aber schon ein dickeres nehmen.


rinzewind schrieb:
Ich schau mal, was ich da noch hab! Versprecht euch aber nicht zu viel davon!

Es soll einfach ein bisschen Anschauung bieten.

rinzewind schrieb:
Wie ist es denn mit der Unterverteilung im Neubau dann?!? Da liegt von der Verteilung zur Dose ein ISDN-Verlegekabel! Das müsste aber auf alle Fälle gehen, oder?

Wie Verteilung zur Dose ein ISDN-Verlegekabel?? Erklär mal bitte genauer.

Du meinst, vom ISDN-Patchfeld zur Dose ein Verlegekabel? Das kannste dann für ISDN nehmen. Aber nicht für LAN. Das benötigt mindestens CAT. 5.
 

kiofqueny

Mitglied
da gebe ich ossiland:net recht. Das wlan ist die bessere lösung.
Du bekommst jetzt router mit 108Mbit. Bei den Antennen gibt es natürlich
unterschiede. Ich habe letztens noch so eine leistungsstarke wlanantenne
gesehen. Das ist schon richtig ein totschläger. Wlan hat schoneine entsprechende reichweite.
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
kiofqueny schrieb:
da gebe ich ossiland:net recht. Das wlan ist die bessere lösung.
Du bekommst jetzt router mit 108Mbit. Bei den Antennen gibt es natürlich
unterschiede. Ich habe letztens noch so eine leistungsstarke wlanantenne
gesehen. Das ist schon richtig ein totschläger. Wlan hat schoneine entsprechende reichweite.

... War aber nur als Alternative zum Kabel gedacht. Wenn er auf die Idee kommt, einen gemeinsamen Server hochzuziehen und größere Daten hin- und her schickt, ist die Kabelvariante auf jeden Fall vorzuziehen.
 

zjguy

Neues Mitglied
Ja ja, die Jugend, Gleich in die Vollen..... ;) .

Ihr würdet Euch alle wundern, wenn Ihr wüsstet, wie viele grosse Firmen noch vor 10 Jahren Netzwerkverteilung betrieben haben. BNC mit Lüsterklemmen und Telefonkabel verlängert, und es lief trotzdem. Zwar nicht schön und schnell, aber für 10T hat es alle mal gelangt.

Daher mein Tipp: Du hast noch ein Chance, aber nicht mit voller Power. Fast Ethernet und schneller ist sehr empfindlich, was Dosen, Kabel und Leitungslänge angeht.

10BaseT war hier wesentlich toleranter, und dies könnte eine Chance sein. Besorge dir 2 Dosen oder nutze die LSA Verteilung, um die Strecke mit 2 Computern auszutesten. Du musst aber UNBEDINGT die Netzwerkkarten auf Half Duplex und 10BaseT drosseln, um ein erfolgreiches Testergebnis zu erreichen! (Crossover nicht vergessen).

Ist auch manchmal ein Indiz dafür, das die Verkabelung (Schirmung) bei Fast Ethernet nicht i.O. ist, wenn der Switch nur auf 10BaseT überträgt.

Hmmmm, ich überlege gerade, könnte auch schon ausreichen wenn du den PC im Nebenhaus auf 10BaseT drosselst und ihn trotzdem am Hauptswitch connected lässt. Dieser Switch MUSS aber 10Mbit verstehen und einstellen können!

Lieber eine langsame Verbindung als gar keine!

Viel Glück!
 

ossiland:net

Bekanntes Mitglied
Die Jugend hat das schon mit 14 Jahren gemacht und hat auch schon 10Base5 verkabelt. Also ruh is. ;)

Das was du vorschlägst ist natürlich eine Möglichkeit - aber nicht wirklich die feine Englische Art und auch nicht Normkonform. Damit wird das Netzwerk unnötig verlangsamt.
 
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