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#Drosselkom: Alles zur Datendrosselung der Deutschen Telekom

AreaMobile Redaktion

areamobile.de
Was im Mobilfunkbereich gang und gäbe ist, kommt jetzt auch im Festnetz-Bereich: Die Deutsche Telekom drosselt künftig das Datenvolumen der Flatrate-Tarife im DSL-Netz. Für die Anwender kann das unangenehme Folgen haben. Die Änderungen betreffen nicht nur Neu-, sondern auch Bestandskunden. Areamobile fasst die wichtigsten Punkte zur Datendrosselung durch die Telekom zusammen und zeigt, ob der Wechsel auf den Mobilfunk-Anschluss eine mögliche Alternative für Betroffene darstellt.[...]

Lesen Sie den Beitrag: #Drosselkom: Alles zur Datendrosselung der Deutschen Telekom auf AreaMobile.
 

Mr.No

Mitglied
Zitat: "Warum sollen 97 Prozent unserer Kunden dafür bezahlen, dass die restlichen drei Prozent große Mengen Daten bewegen? Fair ist es, dass diejenigen mehr zahlen, die diese Netze auch am stärksten nutzen. Wer den Wasserhahn ständig laufen lässt, bezahlt auch mehr als Otto-Normalverbraucher."

Wenn es beim Wasseranbieter eine Flatrate geben würde, dann kann man diesen Vergleich verstehen.
Aber so ist es nicht.

Statt den schwarzen Peter den 3% zu zustecken, sollen sie klar sagen, dass die Konkurrenz zu stark ist und sie keine richtige Flat mehr anbieten können.
 

sabu

Mitglied
Bin gespannt ob die erstmal probieren ob sie es wirklich durchziehen können oder ob doch noch eingegriffen wird.....entgegen aller Beteuerungen der Konkurrenz (auch tcom)werden die nachziehen......wobei ich es problematisch sehe.....4k bzw ultrahd wird einen enormen datenhunger haben.....
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
@Mr.No:
Ich fragemich gerade, ob diejenigen überhaupt eine Möglichkeit haben. Gibt es denn die Möglichkeit sich Traffic dazu zu kaufen, wenn man die 75GB verbraucht hat?
 

Mr.No

Mitglied
@pixelflicker

Das ist eine gute Frage. Wenn man als "Power-User" die Möglichkeit haben sollte, Traffic dazu zu kaufen, dann wird es bestimmt unverhältnismäßig teuer. Dann kann er sich entscheiden, entweder die Fake-Flat weiterbenutzen und an seinem Surfverhalten den Rotstift ansetzten oder ganz tief in die Geldbörse greifen. Dann heißt die neue Flat "Power-Flat" oder so ;)
 

sabu

Mitglied
Sehr interessant http://www.golem.de/news/drosselung-1-gbyte-kostet-die-telekom-unter-1-cent-1305-99058.html
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
sabu

Dafür machen die Vielsurfer aber das Netz langsam. Außerdem ist das ganze wiedermal eine lustige Rechnung

btt

Für mich verständlich- warte ich schon die ganze Zeit drauf und ich bin mir sicher das die anderern nachziehen werden.

Mit den Dsl verträgen wird aktuell keiner mehr reich- deswegen will o2 ja auch sein festnetz vertickern.

Kabel kosten...sehr viel...angefangen vom verlegen, warten, erneuern.....
 

sabu

Mitglied
@boca: in Zukunft werden nicht die datensauger die von filehostern den meisten traffic ausmachen sondern onlinetv wie lovefilm etc, die tcom will bei den anbietern abkassieren und beim Kunden, sollen ja angeblich schon Gespräche zwischen Google und tcom laufen, die tcom kassiert aber sie investiert nicht.....Glasfaser? Fehlanzeige....Flächendeckendes Highspeed? also wir reden von einem 1 tb/s....Fehlanzeige...hier sollen Kunden als auch anbieter gemolken werden den Wachstum ist das einzige was interessiert, und im Bereich dsl/Festnetz wächst die tcom nicht mehr sonderlich....neue geldquellen müssen her.....
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
sabu

" sondern onlinetv wie lovefilm etc, die tcom will bei den anbietern abkassieren und beim Kunden, sollen ja angeblich schon Gespräche zwischen Google und tcom laufen, die tcom kassiert aber sie investiert nicht..."

Na da machst Du es Dir etwas einfach.

Die T-com berechnet ja diese eigenen TV Dienste auch extra wegen des erhöhten Traffics- wieso sollte sie denn Google und Co die Vertriebskosten übernehmen ...sie wären meschugge. Die anderen beschlagnahmen regelrecht deren Dienste .

Hier melken vor allen Dingen Drittanbieter wie Google und Co die Netzanbieter- bzw. versucehn es zumindets. gegen diese hat die Telekom aber ein schlechtes Handling- also muß man den Endusern die Lusat auf diese Dienste vermiesen oder zumindest verteuern..

Die Telekom ist kein Staatsbetrieb mehr bzw. keine Genossenschaft- die müssen Geld verdienen.

Für mich durchaus verständlich, nachvollziehbar- und man sollte lieber mit dem Finger auf die Trittbrettfahrer zeigen. Die allerdings sind ja ür lau...das macht die ja wieder "zu den Guten"
 

sabu

Mitglied
Soweit ich verstanden habe sollen eigene Dienste der tcom auf max 6mbit gedrosselt werden, ich sage es nochmal: das Datenvolumen wird in den nächsten Jahren massiv steigen, die tcom ist zwar privatisiert aber weiterhin grösstenteils in staatlicher Hand, die Neutralität des Netzes ist in großer Gefahr, mich gruselt wenn ich lese das die tcom zb andere Dienste wie electronic payment aufziehen will,werden dann hier auch die eigenen Dienste bevorzugt? Bzw andere Dienste gedrosselt? Was ist wenn ich mir die neue ps4 holen will, ich lad mir 3 ultrahd Filme und mein datenvolumen ist alle? Wenn die das machen sollten was sie ankündigen dann werden die Kunden in scharen davonrennen, so kann man sich auch vor Investitionen in den netzausbau drücken
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
@ Boca, der Begriff Netzneutralität scheint Dir wohl nicht geläufig oder ist Dir Egal. Vielen Anderen aber nicht und genau das ist was unter anderem mit der Drosselung erreicht wird. Eigene Dienste werden bevorzugt, Fremde benachteiligt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralit%C3%A4t
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
Die " netzneutralität " ist mir weder unbekannt noch egal - vielmehr kann ich telekom und auch vodafone verstehen wenn sie alles dafür tun werden dieses für sie " unglückliche " Gesetz zu unterlaufen .

Unitymedia hat es da z. B. Gut - die bieten erst Internet an wenn der Kunde den kabelanschluß für tv gebucht hat- damit ist der Ertrag gesichert. Wenn dann fremder Content konsumiert wird ... Wayne ...

Bei der Telekom und vf sieht's da anders aus .

Daher ist es aus meiner Sicht komplett verständlich - das der normale User in seiner komlett " uneigennützigen denke" darüber erbost ist - auch klar.

Die festnetzsparte ist aktuell alles andere als ein gelddruckmaschine ...würde mich nicht wundern wenn in ländlichen gebieten jegliche Pläne zum weiteren Ausbau komplett eingestampft werden und bald nur noch für höhere Bandbreiten lte Anschlüsse mit volumenbegrenzung forciert werden
 

Der Kewle

Mitglied
"Dafür machen die Vielsurfer aber das Netz langsam. Außerdem ist das ganze wiedermal eine lustige Rechnung"

Wir haben in Deutschland gigantische Backbone Überkapazitäten. Vielsurfer machen das Internet langsam, Junge Junge...


"Mit den Dsl verträgen wird aktuell keiner mehr reich-"

Doch die Telekom, da sie die vom Steuerzahler subventionierten Leitungen an die Konkurenz vermietet, aber nur sehr wenig für den Netzausbau tut.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
"Unitymedia hat es da z. B. Gut - die bieten erst Internet an wenn der Kunde den kabelanschluß für tv gebucht hat- damit ist der Ertrag gesichert. Wenn dann fremder Content konsumiert wird ... Wayne ..."

--> Ach ja, Telekom und VDF bieten auch nur DSL mit Telefonflat usw. an. Einen reinen nur Internetanschluss gibt es dort auch nicht. Und schon vergessen von wem diese Angebote kamen?

@ DerKewle, genau so ist das.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Hier der offene Brief von Obermann an Rössler:


"Sehr geehrter Herr Minister, vielen Dank für Ihr Schreiben, dessen Inhalt leider zeitgleich den Weg in die Medien fand. Ich wünschte, wir hätten vorher sprechen können. Uns ist sehr an einer Versachlichung dieser emotional geführten Debatte gelegen, der Sie sich offensichtlich ebenfalls nicht entziehen können. Wir teilen bekanntlich Ihre Auffassung, dass die Netzneutralität im Sinne einer diskriminierungsfreien Behandlung aller Internetdienste gewahrt bleiben muss.
Wie Sie, wollen auch wir das freie und offene Internet. Und wir handeln entsprechend. Aber leider werden in der jetzigen Debatte Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb dahingehend missbraucht, einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren.
Bei der immensen Steigerung der Verkehrsmengen und der immer größeren Leistungsanforderung an die Netze wird das aber dauerhaft nicht funktionieren, jedenfalls nicht, solange die nötigen Milliardeninvestitionen und der Betrieb der Netze privatwirtschaftlich zu erbringen sind.
?Wir stehen im harten Wettbewerb, wollen unsere Kundinnen und Kunden auch künftig fair behandeln und ihnen preiswerte Angebote machen. Deshalb kann es uns mit der für 2016 geplanten Vorgehensweise auch gelingen, für ca. 97 Prozent der Kunden die Preise stabil zu halten. Folglich wären nach heutigem Stand von dieser vorgesehenen Preisänderung nur ca. drei Prozent der Kunden betroffen.
Diese drei Prozent nutzen in unserem Netz 10-20 Mal größere Datenmengen als ein durchschnittlicher Kunde, der ca. 15 - 20 Gigabyte/Monat verbraucht. Die Alternative wäre eine Preiserhöhung für alle Kunden, die in unseren Augen weder klug noch gerecht wäre. Um aber auch den drei Prozent Extremnutzern nach Erreichen ihrer Inklusiv-Volumen ein schnelles Netz zu ermöglichen, werden wir - wie im Mobilfunk üblich - Angebote machen, die sowohl mehr Volumen als auch hohe Geschwindigkeit enthalten.
Es geht aktuell in 2013 übrigens nur um eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen neuer Verträge. Die technische Begrenzung bzw. die Aufpreisangebote wollen wir, wie schon erwähnt, nicht vor 2016 umsetzen. Aufgrund gesetzlicher Regelungen gibt es lange Vorlaufzeiten zur Änderung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
?Die in Ihrem Schreiben implizit erhobenen Vorwürfe, es könnte zu Verstößen gegen die Netzneutralität und Wettbewerbsvorschriften kommen, sind nicht zutreffend. Die Internetdienste der Telekom, wie Videoload.de, Telekom-Cloud und andere, werden ebenso in das individuell verfügbare Volumen eingerechnet wie die Dienste von Wettbewerbern, wie beispielsweise Google oder Amazon.
?Die Argumentation, dass unsere Fernsehplattform "Entertain" bevorzugt behan- delt wird, stimmt ebenfalls nicht. "Entertain" nutzt zwar IP-Technologie, ist aber gerade kein typischer Internetdienst, sondern eine von den deutschen Landesmedienanstalten durchregulierte separate Fernseh- und Medienplattform, für die unsere Kunden ein entsprechendes Zusatzentgelt bezahlen. Wir hatten über diese Preisanpassung auch Ihr Ministerium informiert. Ein Termin auf Arbeitsebene ist darüber hinaus für morgen vorgesehen.
Ebenso erfolgte eine erste Information der Bundesnetzagentur schon in der vergangenen Woche, wir werden diesen Dialog fortsetzen. Sehr geehrter Herr Minister, ich hoffe, ich konnte zu einer differenzierteren Sicht beitragen. Für ein kurzfristiges Telefonat stehe ich Ihnen nach wie vor gerne zur Verfügung. Ich darf schon jetzt um Ihr Verständnis bitten, dass wir diesen Brief veröffentlichen werden."
 

sabu

Mitglied
Na und? In 3 Jahren wird kaum einer noch 15 - 20 gb traffic haben die verkaufen die Leute für dumm.....
 

bocadillo

Bekanntes Mitglied
Ben

Danke für den link

Sabu

Die verkaufen den Kunden nicht für dumm - der typisch deutsche Kunde versucht immer " schlauer" zu sein als der Leistungserbringer - ergo muß der ab und an auch mal den Spieß umdrehen um nicht auf der Strecke zu bleiben .
 

chief

Bekanntes Mitglied
@Pixel #5

Man soll wohl zusätzliches schnelles Volumen nachkaufen können. Was dies allerdings kosten soll, haben die noch nicht verraten.

@Boca #9

Das muss ich dir widersprechen. Was die Telekom da abzieht geht auf keine Kuhhaut!

Ich glaube nicht das die anderen da jetzt mitziehen werden. Das ist die Chance für die, der Telekom Kunden abzujagen.

Meinen Eltern habe ich den Wechsel jetzt auch ans Herz gelegt. Denn mit der kommenden Umstellung von analog auf IP wird bald jeder Telekomkunde die Drosselung im Vertrag haben.

Dazu hier noch was -> http://www.mobiflip.de/telekom-drossel-agb-ab-sofort-aktiv-und-offene-fragen/

Und was zusätzliches "schnelles" Volumen kostet habe die auch noch nicht gesagt. Die werden wissen warum.

@Boca #11
"Hier melken vor allen Dingen Drittanbieter wie Google und Co die Netzanbieter- bzw. versucehn es zumindets. gegen diese hat die Telekom aber ein schlechtes Handling- also muß man den Endusern die Lusat auf diese Dienste vermiesen oder zumindest verteuern.."

Versteh das nicht. Die Netzanbieter haben ein Netz anzubieten, fertig. Dafür werden die Bezahlt. Ich versteh nicht warum man von den Gewinnen von Google und co. was abhaben will.
Oder beteiligt sich die Telekom im Gegenzug an den Kosten für das Personal und die Infrastruktur von Google und co?

"Die Telekom ist kein Staatsbetrieb mehr bzw. keine Genossenschaft- die müssen Geld verdienen."

Richtig. Aber was machen die mit den mindestens 30€/Kunde im Monat? Ist ja nicht so das die nur 2,50€ im Monat von der Kundschaft bekommen.

"Für mich durchaus verständlich, nachvollziehbar- und man sollte lieber mit dem Finger auf die Trittbrettfahrer zeigen. Die allerdings sind ja für lau...das macht die ja wieder "zu den Guten"

Auch in diesem Punkt muss ich dir widersprechen. Da gibt es keine "gute". Da gibt es in diesem Falle sogar nur einen Bösen und der ist Rosa. Denn die wollen an Geldern beteiligt werde, die Sie nicht verdient haben.

@kewle #15

Hier, volle Zustimmung ;)


Ich hoffe das die Telekom damit noch richtig auf die Fresse fällt. Das schlimmste ist aber das Deutschland damit ja zu einem Entwicklungsland wird, was dieses Thema betrifft.

Scheiß Netzte und dann noch beschränkt.

(Trifft auch auf den Mobilfunkbereich zu)
 
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