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Distimo-Zahlen: Mehr als 400.000 Apps im Android Market

nohtz

Bekanntes Mitglied
htcwm6
"Updates lebenslang... Am besten noch das Nachfolgermodell des aktuellen Smartphones "for free".."
-->ist vielmehr das credo diverser apple-fans hier
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> höherpreisige Apps und Musik aus dem Store nur mit Kreditkarte

Das ist ja mal eine Info, die ich so bisher nicht gehört habe. Vielleicht hat Nokia das so geregelt, weil bei höherpreisigen Apps die zusätzlich dem Entwickler fehlenden 10% durch Carrierbilling in absoluten Werten nicht mehr zuzumuten sind? Und Musik kann man auch nicht per Netzanbieter bezahlen? Falls ja, könnte das an der geringen Marge bei Musik liegen (den Großteil bekommen ja die Musiklables) und dann bliebe entweder zu wenig für den Carrier oder eben den Shopbetreiber (Nokia) übrig. Irgendwie scheint mir das Prinzip doch weniger ausgegoren zu sein, als Guthabenkarten oder Click&Buy (Konto-Abbuchung) bei iTunes.
 

chief

Bekanntes Mitglied
@ladylike871

Und was verstehst du unter höherpreisig?
Ich habe im Ovi store mal eine App für 9,90€ gekauft, über die Telefonrechnung.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> 68 % der Apps sind "for free"? Wovon leben denn die Entwickler? Allein von der Werbung?

Grundsätzlich schon. Wobei ich mir bei den meisten Apps nicht vorstellen kann, dass da große Summen zusammenkommen. Bei Top-Hundert der Downloadzahlen (Angry Birds etc.) mag das anders aussehen aber bei irgend einem kleinen Tool oder eher unbekannten Spiel wird man die Kosten über Werbeeinblendungen wahrscheinlich kaum reinbekommen. Ich gehe aber ohnehin davon aus, dass gerade im Android-Lager der Anteil an reinen Hobby-Programmierern besonders hoch ist – und die müssen nun mal davon nicht leben.


> Alles umsonst und sofort haben wollen...

Ganz so krass, wie du, würde ich das jetzt nicht behaupten wollen – aber es ist ja schon öfters gemutmaßt worden, dass der geringe finanzielle Umsatz über den Android-Market nicht nur den eingeschränkten Bezahlmöglichkeiten geschuldet ist, sondern eben auch, weil der Umsonst/Freibier-Gedanke unter Android-Usern besonders hoch ist (Linux-Menthalität), die Käufer günstiger Geräte eh sehr preisbewusst denken und eben auch, weil evtl. bei den Käufern der besonders preisgünstigen Geräte überhaupt nicht erkannt wird, was man da in Händen hält (eine App-Maschine statt eines simplen Touch-Handys). Ich denke, es kommen unterschiedliche Faktoren zusammen, weswegen Apple wahrscheinlich immer mehr App-Umsätze je Geräte-Käufer machen wird als es bei Android der Fall ist.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Viele Apps sind ja nicht zum Verkauf gedacht, z.B. von diversen Websites (wie engadget, Wetter.de usw.) oder von den Firmen die ihre Produkte damit bewerben (Autohersteller z.B.) da ist es ja klar, dass die Apps nichts kosten.

Die Firmen die Apps wirklich verkaufen wollen kommen erst langsam zu Android, bisher waren die eher auf Apple festgelegt, vorallem die Deutschen sind da etwas langsam.
 

Ladylike871

Mitglied
@chief (Handy Profi) ab19€ ist für mich höherpreisig. Als ich eine solche App für 9.90 kaufen wollte, wäre es nur mit Kk gegangen. Kann auch daran liegen das ich kein Vertragskunde bin.
 

htcWM6

Mitglied
@Ladylike

...ist ja auch irgendwie logisch... Wenn man kein Vertragskunde ist, kriegt man ja keine monatliche Rechnung... Wie willst Du da "per Mobilfunkrechnung" bezahlen?

Ich kann mir gut vorstellen, daß es aufgrund der vielen Bertrugsvorfällen in den letzten Jahren, bei Neukunden -egal welcher Online-Shop/Markt- erst nach einem erfolgreichen Kauf oder auch bestätigter Bonität ein Kauf per Rechnung möglich ist... In diesem Punkt kann ich die Anbieter (Online-Shops, App-Shops) verstehen... Ich hab auch keine Lust meinem Geld hinter her zu rennen...

Ich verstehe immer noch nicht, was manch einer gegen KK hat... Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten -ja, sogar kostengünstige- eine KK zu besitzen... Am besten beschweren sich die KK-Gegner, daß der Arbeitslohn NICHT in "Lohntüten" wie früher ausbezahlt wird...

EC-Cash ist -wenn man ein paar grundlegende Sicherheiten berücksichtigt- sicherer als Bargeld...

Einerseits fordert man Fortschritt, andererseits behindert man sich selbst den eigenen...

Nur mal so zum Denkanstoß...
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ich glaube nicht, dass die Leute was gegen die Kreditkarte an sich haben, sie wollen nur keinen zusätzlichen Aufwand betreiben, dafür, dass sie nun mal eine App für 1 Euro kaufen wollen.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> Wenn man kein Vertragskunde ist, kriegt man ja keine monatliche Rechnung... Wie willst Du da "per Mobilfunkrechnung" bezahlen?

Ich meine, mir hätte hier mal jemand erzählt, dass man im OVI Store auch irgendwie per Carrierbilling bezahlen könnte, wenn man kein Vertragskunde ist, sondern prepaid zahlt. Ist das nun so oder nicht?


> Ich verstehe immer noch nicht, was manch einer gegen KK hat...

Es gibt z.B. Leute, denen reicht es, wenn der Laden und die Bank in der Lage sind, das Kaufverhalten auszuspähen und die gut darauf verzichten können, noch einen Dritten dabei zu haben, Der auch nichts besseres zu tun hat, als Daten zu sammeln. Manche bekommen auch gar keine Kreditkarte, weil sie bei der Schufa keine reine Weste haben und eine untere Altersgrenze wird es wohl auch geben. Manche haben auch einfach keine Lust, nur wegen 2 oder 3 Apps eine Karte zu beantragen. Und ich z.B. habe zwar eine Kreditkarte, nutze aber trotzdem lieber Guthabenkarten, weil ich dann 20% Rabatt auf alles bekomme. Es gibt eine Menge Gründe, warum man eine App nicht mit Karte bezahlen will.
 
Zuletzt bearbeitet:

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ich wüsste nicht, was dagegen spräche Apps auch per Prepaid-Karte zu bezahlen. Man könnte dafür vielleicht eine Obergrenze einführen, so das man nur Apps für bis zu 10 Euro oder so zahlen könnte, aber generell hat man da ja auch ein Guthaben, das man dafür nutzen könnte, wenn man denn wollte.

Ich glaube aber auch, dass der beste Weg Guthabenkarten wären, wie sie Apple anbietet. Der Aufwand wäre auch gar nicht so groß, denke ich. Carrier Billing ist sicher aufwändiger umzusetzen, weil man da alle Netzbetreiber unter einem Hut bringen müsste und es ja immer mehr werden.
 

htcWM6

Mitglied
OK, die Guthabenkarten von Apple wurden ja schon erwähnt... Funktioniert wunderbar... MS hat ja die MS-Points, sollte eigentlich ja auch funktionieren... Ich persönlich habe es noch nicht ausprobiert...

Der einzige App-Markt, der keine (oder doch) Alternativen zu KK anbieten ist soweit ich weiss, von Google?

@NewPhone

Von den "Spezialfällen" wie ein negativer Schufa-Eintrag oder Altersgrenze bin ich nicht ausgegangen... Und was die Paranoiden angeht, wenn die schon wegen einer KK Stasi-Angst bekommen, dann müssten die ja mit einem Alu-Hut in ihrem verdrahteten Kellerkäfig hocken... Dann haben diese Menschen aber auch kein Smartphone in der Hand... Auch kein schönes Leben... ^^
 

NewPhone

Aktives Mitglied
Fakt ist, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland keine Kreditkarte hat. Punkt. Ich habe nur ein paar Punkte von vielen aufgezählt, woran das im einzelnen liegen kann. Sich zu wünschen, dass das anders wäre, und ihnen daher zu sagen, dass es doof ist, keine zu haben, mag auch eine Lösung sein – aber die meine ist es nicht – und helfen wird es auch nur wenig. Wenn man Geld verdienen will (und gerade die App-Entwickler werden das wollen), muss man die Kunden abholen, wo sie stehen. Der App Store macht das bislang am Besten, Google offenbart hier eine seiner größten Schwächen, was den Market angeht. Das Carrierbilling von Nokia ist auch nicht perfekt – aber wenigstens teilweise eine Lösung.

Und die MS-Points sind auch so eine Sache. Man muss sie ja erst einmal haben – aufladen kann man sie per Kreditkarte oder eben über Guthabenkarten (gut gemacht). Was ich daran nicht gut finde, ist, dass man sein echtes Geld in eine virtuelle Fremdwährung tauscht – nach einem Umrechenkurs, den MS bestimmt und der natürlich in jedem Land der Landeswährung angepasst ist. Man ist gezwungen, wenn man wirklich wissen will, was etwas kostet (z.B. ein In-App-Purchase), Beträge umzurechnen (in den USA kosten 80 Points 1$). Kundenfreundlich finde ich das auch nicht gerade – aber vielleicht hofft man, Kunden würden mehr kaufen, wenn sie nur noch "Spielgeld" einsetzen, statt harter Euros und Dollars.

Weitere Bezahlmöglichkeiten im Android Market wären ein Anfang, damit die App-Entwickler mehr Geld verdienen können (und nicht nur mit Werbebannern). Aber ich bin sehr gespannt, wie sich die Umsätze entwickeln, wenn die fehlende Kreditkarte kein Hemmschuh mehr wäre. Kaufen die Android-Nutzer dann auch so fleißig ein, wie die iPhone-Kunden? Oder ist es doch eher eine Mentalitätssache oder das Nichtwissen um die Möglichkeiten, die die Umsätze im Verhältnis niedriger ausfallen ließen? Da bin ich sehr gespannt.
 

pixelflicker

Bekanntes Mitglied
Ich glaube das sich die, die keine Karte haben einfach nicht den Aufwand antun wollen wegen einer App (und zu dem Zeitpunkt ist es ja meist nur eine die man kaufen will) eine Karte zuzulegen, auch keine Prepaidkarte, denn die kostet ja auch was. Ich denke das ist der Hauptgrund. Bei den Jugendlichen ist das sowieso eine andere Sache und das obwohl die ja sicher mit die meisten Apps kaufen.

Wie funktioniert denn das bei MS? Ich habe von denen noch keine Punkte im Laden zu kaufen gesehen, kann aber sein, dass mir das nur bisher nicht aufgefallen ist.
 

NewPhone

Aktives Mitglied
> Wie funktioniert denn das bei MS? Ich habe von denen noch keine Punkte im Laden zu kaufen gesehen, kann aber sein, dass mir das nur bisher nicht aufgefallen ist.

Theoretisch gibt es die Karten – in freier Wildbahn (Supermarkt, Tanke) gesehen habe ich aber noch keine.
 
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