Die Plattenfirmen verklagen ja bald alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

Frank H.

Aktives Mitglied
Also langsam finde ich das Vorgehen der RIAA lächerlich. Nun verklagen die Leute auch noch ein 12-Jähriges Mädchen wegen Urheberrechtsverletzungen. Und als ich nun über das hier stolperte ... - bah FRECHHEIT! Aber schaut selbst...



:flop: :flop: :flop:
 

Gaston

Mitglied
Wow, so kommt die Musikindustrie also auch zu ihrer Kohle.
Sagen wir mal 100.000 User der Site bekommen den gleichen Brief, mal jeweils (5 x 250.000€) 1.250.000 € sind das 125 Mrd Euro. Naja, das ist erst der Anfang, es gibt schließlich noch andere Boards, also bei weltweit ca. 1 Mrd User würde die Industrie dann 1 Billiarde 250 Billionen € verdienen.
Aber wer würde dann noch Platten kaufen, wenn man beim Kauf schon mit einer Klage rechnen muß, denn man könnte das Ding ja ins Netz rein setzten.
Ich glaub bei denen fang ich an zu arbeiten.
Wie wird man schnell reich? Entweder man gewinnt im Lotto oder man geht zur Musikindustrie.
Leider wollen viele deutsche Ämter und Politiker wie Amerikaner denken und arbeiten und in den Ar*** kriechen können, aber das die Amis garnicht richtig denken können, weils sie dafür viel zu naiv sind, das bemerkt wohl keiner so richtig wirklich.
Siehe hier
Gruß
Gaston
 

Frank H.

Aktives Mitglied
AUSSERGERICHTLICHE VERGLEICHE

Die ersten KaZaA-Nutzer müssen zahlen

Insgesamt 261 Klagen gegen so genannte "heavy user" von Musiktauschbörsen brachte die US-Musiklobby RIAA auf den Weg. Bereits 52 der Prozesse sind nun beendet - mit teuren Vergleichen zulasten der Beschuldigten.

Mehr bei


spiegel.de
 

Stefan Fritzenkötter

Bekanntes Mitglied
Und was ist nun, wenn ich meine eigenen Bilder oder Daten über eine Tauschbörse zur Verfügung stellen will?
Habe ja fast Angst, wenn ich nur Kazaa starte. Man kann diese Software auch extrem gut dazu verwenden um Dateien mit Geschäftspartnern und Co. auszutauschen ohne FTP oder Email zu verwenden.
 

xoduz

Aktives Mitglied
Original geschrieben von Stefan Fritzenkötter
Und was ist nun, wenn ich meine eigenen Bilder oder Daten über eine Tauschbörse zur Verfügung stellen will?
Habe ja fast Angst, wenn ich nur Kazaa starte. Man kann diese Software auch extrem gut dazu verwenden um Dateien mit Geschäftspartnern und Co. auszutauschen ohne FTP oder Email zu verwenden.

Na dann passiert Dir auch nix - versteh die Frage nicht, der Gebrauch von Tauschboersen an sich ist ja nicht strafbar, lediglich das Tauschen von geschuetzten Dateien.
 

Gripen

Mitglied
"Das Landgericht München I hat dann gegen mich eine einstweilige Verfügung erlassen, die alleine auf Indizien beruht.
Dieses Urteil könnt ihr euch HIER durchlesen. Dem Gericht genügt das offenbar. Einer der Richter meinte:
Es reiche aus, wenn das Gericht überzeugt wurde, dass es so sein könnte. EMI müsse keinen Beweis führen."

Das widerspricht unserer Rechtstaatlichkeit.
Ich als Kläger muss dem Beklagten die Schuld beweisen bzw. nachweisen, nicht der Beklagte seine Unschuld. Egal ob Zivil,-oder Strafprozess.

Ich bekomme das kotzen wenn ich das lese. :flop:
 

Frank H.

Aktives Mitglied
Gripen das hab ich mir auch gedacht. Als nächstes wird mir noch ein Mord angehängt da ich inner Nachbarschaft wohne - ob ich nun zuhause war oder nicht. Möglich wärs ja und schon komm ich ins Kittchen... Ein HOCH auf die Gesetze! :flop:
 

Frank H.

Aktives Mitglied
RIAA sucht das Gespräch mit Usern

München (smk) – Der Verband der amerikanischen Musikindustrie RIAA will offenbar aufsehenerregende Klagen gegen Nutzer von Online-Tauschbörsen vermeiden. Nach außergerichtlichen Einigungen mit 52 von 261 verklagten Filesharing-Nutzern und über 830 Erklärungen von Tauschbörsianern, künftig keine Dateien mehr online anzubieten, strebt der Verband eine behutsamere Gangart in künftigen Fällen an.

RIAA-Chef Mitch Bainwol kündigte während einer Anhörung des US-Senats an, zwar weiter gegen Tauschbörsen-Nutzer klagen zu wollen, jedoch überwiegend Vergleiche mit den Usern anzustreben. Eine Aburteilung der Nutzer sei nur der "letzte Ausweg", sagte Bainwol.

US-Medien zufolge kostet eine außergerichtliche Einigung einen intensiven Nutzer von Tauschbörsen Bußgelder in Höhe von bis zu 10.000 Dollar.

Klagen schrecken Filesharing-User ab
Auf einem anderen Gebiet scheinen die Klagen der Musikindustrie Wirkung zu zeigen: Die Marktforscher von Nielsen/NetRatings registrierten in den vergangenen drei Monaten eine Nutzer-Rückgang von über 40 Prozent etwa in der Tauschbörse Kazaa.

"Die RIAA schlägt gegenüber den amerikanischen Internet-Nutzern einen scharfen Ton an, der offenbar seine Wirkung zeigt", sagte Nielsen/NetRatings-Analyst Greg Bloom der Nachrichtenagentur Reuters. Ihm zu widersprechen scheinen die Nutzer-Zahlen der Tauschbörse Morpheus, die seit Ende Juni nur um 10.000 auf jetzt knapp 260.000 zurückgingen.


@Quelle chip.de

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Mir stellt sich nur die Frage wie man aussergerichtlich Bußgelder verhängen kann? Schafft die Musikindustrie sich jetzt schon eine eigene Gesetze?

Jetzt versucht RIAA ihr kaputtes Imgage nicht noch weiter kaputt zu machen indem man sich so einige will... zudem ist eine Anklage gegen einen Filesharer nicht immer 100% gewonnen!
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Verständlich das die auf einen Vergleich aus sind.
Da brauchen die keine Beweise gerichtssicher vorzulegen,
es geht viel schneller als durch die Instanzen.

Und vor allem hat es die gleiche oder teilweise sogar noch eine bessere abschreckende Wirkung auf die anderen User.
 

Frank H.

Aktives Mitglied
Musikindustrie ohne Beweise?

Ein auf einem australischen Server anonym veröffentlichtes Dokument soll beweisen, dass die von der US-Musikindustrie vorgebrachten Behauptungen gegen vermeintliche "Online-Piraten" nicht beweisbar sind.

Das Papier zeigt, dass beispielsweise ein Anwender bei einem Download aus einem Peer-to-Peer Netzwerk getäuscht werden. Die Identität des Rechners, von dem die Datei tatsächlich geladen wird, kann maskiert werden. Die im P2P-Client angegebenene Identität des Download-Rechners könnte dagegen die eines Unschuldigen sein. Auf diese Art und Weise, aber auch durch einige andere Lücken der genutzten Software könnten daher auch die Detektive der Musikindustrie getäuscht werden.

Das Papier beschränkt sich in seinen Ausführungen auf die von Gnutella und anderen genutzte Software. Diese basiert auf der Open Source Software Gnucleus. Doch der Autor behauptet, dass auch mit anderen P2P-Anwendungen ähnliche Täuschungs-Manöver möglich sind.

Die Veröffentlichung des Papiers dürfte ein erstes Anzeichen dafür sein, vor welchen Problemen die Musikindustrie steht, wenn sie es tatsächlich zu Gerichtsverfahren gegen P2P-Nutzer kommen lässt. Sollte sie - was das Papier nahe legt - bei der Beweisführung scheitern, so wären vermutlich alle Verfahren hinfällig.

Möglicherweise ist das mit ein Grund, warum der Verband der Musikindustrie RIAA sich trotz der extrem hohen Schadensersatzforderungen meist auf Schlichtungen weiter unter 10.000 Dollar eingelassen hat. Auch anlässlich einer Anhörung vor dem US-Senat gestern zeigte man sich bereit, alle Verfahren außergerichtlich zu schlichten.

Würde dagegen die Beweisführung in der beschriebenen Weise fehlschlagen, so hätte die Industrie fast keine Möglichkeit mehr, den Tausch urheberrechtlich geschützter Werke zu behindern. Denn die Tauschbörsen wurden in einem früheren Verfahren als nicht verantwortlich für die Handlungen der Anwender bezeichnet. Die derzeit laufende Klagewelle gegen Anwender folgte dieser Entscheidung.

@Quelle intern.de

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*lol* das wär ja der Hammer...
 

Frank H.

Aktives Mitglied
Kazaa: Friedensangebot an die Musikindustrie

Kazaa ist mit einem Friedensangebot auf die Musikindustrie herangetreten, das den Plattenbossen pro Monat hunderte Millionen Dollar einbringen könnte. Die "Distributed Computing Industry Association", eine Handelsgruppe, die im Juli von den Muttergesellschaften von Kazaa und Altnet gegründet wurden, legte einen Businessplan vor, der pro Monat bis zu 900 Millionen Dollar Umsatz in die Tresore der Industrie spülen würde.

Der Plan sieht vor, dass Musiktitel mit dem Segen der Industrie auch weiterhin über die P2P-Netze verteilt werden, diese allerdings mit einem Kopierschutz versehen sind, der ein Abspielen am PC unmöglich macht. Der Schutz kann nur gegen Gebühr entriegelt werden. Dies berichtet die " Washington Post ".

Allerdings, so Kazaa, funktioniere der Plan nur dann, wenn alle anderen P2P-Anbieter, wie Grokster oder Morpheus, die Industrie und ISPs Hand in Hand arbeiten. Spätere Stufen des Plans sehen vor, dass die ISPs die Kontrolle über die Downloads und die Abrechnung selbst vornehmen. Eine Aufgabe, die von Sarah B. Deutsch, Rechtsanwältin bei Verizon, aufgrund der Komplexität allerdings bereits als "unrealistisch" bewertet wurde.

Vertreter der RIAA zeigten nur geringes Interesse an dem Modell. Sie bevorzugen, Angaben der Zeitung zufolge, eher einen Dienst wie ihn Apple mit dem "iTunes Music Store" anbietet.


@Quelle pc-welt
 

DrFish

Mitglied
hallo

irgendwie versteh ich dieses gesetz nicht mehr.......

darf man jetzt runterladen und brennen oder nicht???

kann es jemand mir mal richtig erklären???

Gruss.
 

Frank H.

Aktives Mitglied
Man darf Lieder die urheberrechtlich geschützt sind nicht verbreiten und auch nicht ziehen! Auch wenn du eine original CD zuhause hast darfst du sobald ein Kopierschutz drauf ist keine Sicherungskopie davon anfertigen! Deshalb sind auch die ganzen Kopierprogramme wie cloneCD offiziell vom Markt verschwunden.

Laut Gesetz darf man für eigene zwecke Sicherungskopien machen. Nur darf kein Kopierschutz umgangen werden. Wo da nun die Logik steckt... findet es selber raus.
 

Thomas

Bekanntes Mitglied
Und die Musikindustrie schauffelt so stark an ihrem eigenen Grab weiter anstatt endlich aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen... :flop:

Wo bleibt nur das logische Denken? :(
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Logisches Denken hört da auf, wo es nur noch um möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit geht. Lieber 20 Superstars wie Daniel Kübelböck als einmal in Ruhe eine Band aufzubauen.

Das ist aber ein grundlegendes Problem. Man sieht es daran, das diese ganzen zusammengecasteten Gruppen sich extrem schnell verbrauchen und dann auch auseinanderbrechen. Z.b. die No Angels sind ja wohl auch ausgebrannt.

PUR dagegen sind seit 20 Jahren im Markt und immer noch erfolgreich. Die sind aber gewachsen und langsam aufgebaut worden.

Ex und hop gibt aber mehr und schneller Geld.
 

DrFish

Mitglied
hallo

gibt es kein weg irgendwie legal zu brennen?

ich mein von freunde musik cds ausleihen und von jeden einpaar lieder auf festplatte kopieren, dann auf cd brennen. ist das erlaubt???

Was darf man überhaupt alles brennen.

oder ich kenn ein lehrer er soll irgend ein weg kennen:
z.B. ein spiel in demoversion umwandeln, auf cd brennen, dann wieder von demo auf normal und wieder auf cd brennen.... Geht das überhaupt???


Oder man kauft sich eine Lizens zum Brennen!?! kostet sehr sehr sehr viel!!!!

Glaub sorum 15.000 €.....
 

Thomas

Bekanntes Mitglied
Eigentlich sollte es so sein, dass Du nur CDs brennen oder zu mp3 konvertieren darfst, deren Original Du selbst käuflich erworben hast. Warum sollte man sich eine CD auch mehrmals für Heim, Auto und Discman kaufen.
Inzwischen ist es aber auch illegal von einer eigenen CD mit Kopierschutz eine Sicherheitskopie für z.B. den CD-Wechsler im Auto zu erstellen. Meiner Meinung nach hat das ganze Gehabe überhaupt keinen Bezug mehr zur Realität, Sicherheitskopien zu verbieten und gleichzeitig die Preise für CDs kontinuirlich auf mittlerweile 17-19€ anzuheben.

Ein Hund beißt normalerweise nie die Hand die ihn füttert, aber genau das macht die Plattenindustrie im Moment und irgendwann wird sie daran eingehen.

Wie Joachim schon sagte, es werden tausender Popstars mit einer Halbwertszeit von ein paar Monaten auf den Markt geworfen. Lieber sollte man aber Qualität aufbauen und der Quantität den Rücken kehren.

Der sukzessive Suizid, viel Spaß dabei!
 

Brainstorm

Aktives Mitglied
Auch wenn ich zugeben muß, daß ich das Gesetz auch etwas übertrieben finde.
Wie ist der Zusammenhang zwischen diesem Gesetz und dem angeblich damit zusammenhängenden Untergang der Musikindustrie?
Wenn ich keine CDs mehr brennen darf, muß ich sie kaufen (wennwir mal davon ausgehen, daß sich jeder an das Gesetz hält). Das schadet der Musikindustrie bestimmt nicht.
Glaubst du daß daraufhin die gesamte Bevölkerung aufhöhrt überhaupt jemals wieder CDs zu kaufen? So nach dem Motto: "Wenn ich sie nicht kopieren darf, kauf ich sie gleich gar nicht"?
Und dann, was sollen wir denn dann hören? Immer dieselben alten CDs die schon seit 20 Jahren hier rumliegen?
Und was würde ohne Musikindustrie in Deutschland passieren? Irgendeiner muß CDs herstellen und Verkaufen! Oder spielst Du Dir dann Deine Musik selbst?

Also ehrlich: Das gesetz ist daneben! Aber wie dieses Gesetz daran schuld sein soll, daß es "bald" keine Musikindustrie mehr gibt, und was wir ohne diese Industrie machen, begreife icht nicht ganz.
 
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