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Defektes T68i: w-support im Recht?

Rog

Neues Mitglied
Hallo,

habe mein 15 Monate altes T68i zur Reparatur (Wackelkontakt im Joystick, reagiert nicht mehr auf Druck) zu w-support geschickt, in der Annahme, dass ein solcher Schaden von der 24 monatigen Gewährleistung gedeckt sei. Zu meiner großen Überraschung habe ich nun heute, zwei Wochen nach Eingang des Gerätes bei w-support, einen Kostenvoranschlag erhalten, der sich inkl. MwSt. und Versand auf sage und schreibe 105 Euro beziffert und somit den Wert des Gerätes erreicht bzw. sogar fast überschreitet. Und selbst wenn ich von dem Reparaturangebot keinen Gebrauch machen sollte, so bin ich trotzden zur Zahlung einer Überprüfungspauschale i. H. v. ca. 25 Euro verpflichtet zuzügl. Versand.

Nach telefonischer Rückfrage, warum denn das Auswechseln des Joysticks solch hohe Kosten verursache wurde mir erklärt, dass zusätzlich auch das Sende- und Empfangsteil ausgetauscht werden müsse, da dieses defekt sei: ein Fehler, den ich weder beanstandet habe noch nachvollziehen kann.

Meine Frage lautet nun also, ob w-support einfach sämtliche Reparatur kosten nach Ablauf der Garantie aber innerhalb der Gewährleistungsfrist auf den Kunden abwälzen kann und daran anschließend die Frage wozu die 2-jährige Gewährleistung dann überhaupt zu gebrauchen ist.

Gruß

Rog
 

T39

Bekanntes Mitglied
Hast du beim Auftrag irgendetwas unterschrieben/angekreuzt, welches auf die Kostenpauschale hindeutet?
 

SH888

Neues Mitglied
Haben die bei meinem 9210 auch so gemacht :mad:
War 1,5 Jahre alt und den murks haatten die 0,5 Jahre zuvor eingebaut...
Haben es damit begründet das ich das Gerät hätte über meinen Händler zur Reparatur schicken sollen :flop:
Nur das es den schon nicht mehr gibt ! Da meinten die nur tja Pech gehabt !!!!

Das mit dem kostenpflichtigen KVA muß man auf dem Einsendungsformular Unterschreiben.

Ich kann daher nur abraten dort Gerät hin zu schicken die älter als ein Jahr sind !!!!!!!!
 

Karsten26

Mitglied
Original geschrieben von Rog
Hallo,

Und selbst wenn ich von dem Reparaturangebot keinen Gebrauch machen sollte, so bin ich trotzden zur Zahlung einer Überprüfungspauschale i. H. v. ca. 25 Euro verpflichtet zuzügl. Versand.

wenn nicht vorher darauf hingewiesen wurde, ist man NICHT verpflichtet diese Kosten zu übernehmen!!
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Die 25 Euro wurden nie angekündigt und jetzt sollst du bezahlen? Das begründen die sicher mit Ihren AGB. Diese Klausel fällt aber sicher unter §9 AGBG (Gesetz über die allgemeien Geschäftsbedingungen). Danach sind überraschende Klauseln ohne weiter Wertungsmöglichkeit ungültig.

Wenn man ein Gerät innerhalb der First wegen eines Mangels beanstandet, kann das vielleicht zur Ablehnung der Ansprüche führen, aber sicher nicht zur Begründung einer Zahlungsverpflichtung.
 

Joachim Batke

Bekanntes Mitglied
Diese Formulierung passt eigentlich genau dazu.
Wie soll man denn vermeindliche Ansprüche aus Garantie geltend machen, wenn solch eine Zahlung droht?

Trotz dieser "Zahlungsandrohung" bin ich der Meinung, das die Forderung immer noch überraschend ist und somit unwirksam. Das man diese deutlich auf die Seite stellt ist eine grundsätzliche Anforderung an AGB und ändert nichts an der rechtlichen Wertung.

Wer jetzt eine Rechtsschutz hat darf sich glücklich schätzen.
 

Gripen

Mitglied
Leute genau so ist es.

Man hat gesetzliche Gewährleistung, man schickt das Gerät ein. Man bekommt mitgeteilt das man sich vor den Leistungen drücken will, und soll dann bei Nichtreperatur viel Geld bezahlen. Meiner Meinung fast schon Erpressung.

Also während der Gestzlichen Gewährleistungszeit, ist das glaube ich nicht zulässig. LEider helfen die Verbraucherberatungen auch nicht viel weiter, weil die auch viel Geld für ihre Tips haben möchten.
Leider habe ich noch nix darüber was gefunden.

Ich habe im Moment ein ähnliches Problem mit meinem T 68i.

Könnt ihr mir im Vorfeld paar Tips geben, um dem Problem was unserem Kollegen hier passiert ist zu vermeiden?

@Rog

Ich kann dir nur empfehlen, darauf zu pochen das die Reperatur in Rahmen der Gewährleistung durchgeführt wird.
 

Brenni

Neues Mitglied
Hallo Freunde,
ja, ja das neue für uns Kunden leider nicht gerade tolle Gewährleistungsgesetz :confused:

*Rog

Du hast leider verlohren! Wir als Repaircenter haben uns ja auch ausgiebig erkundigt. Bei dir ist folgendes:

1. Du hast keine Garantie mehr (nur 12 Monate bei SonyEricsson. Dein Gerät ist 15 Monate alt)

2. Du hast es bewusst das Gerät nach 15 Monaten eingeschickt mit dem Wissen, dass die Garantiezeit rum ist. Wenn Du dich über die Bearbeitungsbedingungen nicht informierst ist das dein Problem. Ansonsten gelten die AGB´s.

3. (Für die anderen Antworten):
Gewährleistung ist nicht das Problem des Herstellers sondern euers.
D.H. (im Beispiel SonyEricsson)
SonyEricsson hat in seinen AGB´s drin stehen: ....wir geben 12 Monate Garantie... ENDE
Für den Kunden bedeutet das: 12 Monate Garantie und keine Gewährlesitung (wie bei Nokia auch)

Gruß Brenni
 

Gripen

Mitglied
In den 24 monaten ist der Händler dafür zuständig das dein Gerät in Ordnung ist, und keine Mängel usw. hat.

Darum habe ich mein Handy auch an den Händler geschickt, um eine Lösung für das Problem zu finden.

Dazu ist noch folgendes.

Garantie ist freiwillig vom Hersteller.

Gewährleistung ist GESETZ und das EU mäßig.
Das EU-Gesetz sagt 24 Monate vom Händler.

Da können die in die Hersteller und Servicepoints reinschreiben was die wollen.
 

bcTM

Neues Mitglied
Ich hab mein T68i nicht über einen Händler gekauft, sondern direkt bei T-mobile bestellt (VErtragsverlängerung).
Wie sieht das dann mit der Garantie aus? Wie lange ist die? Und was mache ich mit meinem t68i wenn es einen Defekt aufweist, das ist nämlich gerade der Fall!!!

Gruß BcTM
 
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